AT124708B - Anlage zur Erwärmung von Most, Wein u. dgl. im zirkulierenden Strom. - Google Patents
Anlage zur Erwärmung von Most, Wein u. dgl. im zirkulierenden Strom.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Anlage zur Erwärmung von Most, Wein u. dgl. im zirkulierenden Strom. EMI1.1 Strom und besteht darin, dass die Zu-und Ablauftrohre für die zu erwärmende Flüssigkeit durch An- ordnung von Anschlüssen lösbar eingerichtet sind, zum Zwecke, den die Rohrteile aufnehmenden Spund bei der Inbetriebsetzung der Anlage unbehindert von der Heizvorrichtung in das Fass einschrauben zu können. EMI1.2 Fass befindliche Flüssigkeit gleichmässig und dauernd zu erwärmen. Dies erfolgt am zweckmässigsten dadurch, dass man in das Fass die beiden Enden eines beheizten Zirkulationsrohrsystems einführt, welches im Mittelteil zu einer Heizschlange B ausgebildet ist, die sich in einer Haube M befindet, durch welche von einem Spiritusbrenner ti, M'aus die erhitzte Luft bzw. die heissen Abzugsgase nach oben strömen und hiebei die Heizschlange B samt Inhalt erwärmen. Der Spiritus wird von einem hochgelegenen Behälter N aus dem Brenner A zugeführt. Eine Regulierstangenschraube L regelt die Menge des zufliessenden Alkohols. Die Heizschlange steht mit Anschlüssen E', E" mit den Zuleitungs-bzw. Ableitungsrohren Z, R in Verbindung, welche beide durch den Spundlochkonus C hindurch geführt sind. Eines der Rohre, z. B. das Rohr Z, ist ziemlich weit über den Konus hinaus verlängert, damit die Eintrittsstelle in das Rohr Z möglichst weit von der Eintrittstelle in das Rohr R entfernt ist, um die Strömung zwischen beiden Rohrenden möglichst kräftig zu gestalten. Aus diesem Grunde ist das Rohr Z innerhalb des Fasses vom Konus C aus mit einem Verlängerungsrohrstück D ausgestattet. Der Konus C ist mit feinem Schraubengewinde versehen, um ihn dichtend in Spundlöcher verschiedener Grösse einschrauben zu können. Das Einschrauben in das Holzfass geschieht mittels zweier Handhaben H', S, die mit dem Kopfende des Konus C in starrer Verbindung stehen. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende : Der Konus C wird bis zum Dichtsitzen in das Spundloch des zu erwärmenden Fasses eingeschraubt, wonach der Spiritusbrenner entzündet wird. Die Heizschlange B erwärmt sieh, der darin befindliche Most oder Wein wird erhitzt, steigt in der Heizschlange auf und fliesst durch das Rohr R und den Spundkonus ins Fass, und zufolge seines geringen spezifischen Gewichtes, hervorgebracht durch seine Erhitzung, nach oben. Die kältere Flüssigkeit sinkt abwärts durch die Rohre D und Z zum unteren Teil der Heizschlange, woselbst wieder die Erwärmung einsetzt und die Flüssigkeit in die Höhe treibt. Es findet demgemäss eine ständige Zirkulation des Fassinhaltes unter gleichzeitiger Erwärmung statt. Die Erwärmung muss kontrolliert werden und darf sich nur innerhalb bestimmter Temperaturgrenzen bewegen, damit der für die Gärung vorteilhafteste Temperaturbereich eingehalten wird. Das Ansetzen der Erwärmungsvorrichtung an das Fass geschieht in denkbar einfachster Weise durch Einschrauben des Spundkonus. Besondere weitere Massnahmen, um die Rohre in das Fass zu führen, sind überflüssig, weil der Spundkonus selbst zur Unterbringung der Zu-und Ableitungsrohre ausgenutzt ist. Weil erfindungsgemäss die Zu-und Ablaufrohre durch die Anschlüsse E'und E" lösbar eingerichtet sind, wird der Vorteil erzielt, dass man den die Rohrteile ss und Z enthaltenden Spund C unabhängig von der Heizvorrichtung in das Fass einschrauben kann, was insbesondere bei der Inbetriebsetzung der Anlage nötig ist. Für die Bedienung der Anlage resultiert somit aus der Erfindung eine grosse Erleiehteiung und Vereinfachung.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : EMI2.1 dass die Zu- und Ablaufrohre für die zu erwärmende Flüssigkeit durch Anordnung von Anschlüssen (E.E") lösbar eingerichtet sind, zum Zwecke, den die Rohrteile (R, Z) zufuehmenden Spund (C) bei der Inbetriebsetzung der Anlage unbehindert von der Heizvorrichtung in das Fass einschrauben zu können EMI2.2
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