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Selbstverkällufer fiir Getränke.
Die Erfindung betrifft jene Art von Selbstverkäufern von Getränken, bei denen die Getränke in bekannter Weise in auf einem waagrecht beweglichen Träger hintereinander gereihten Bechern zur Verausgabung gelangen, die sich im Innern des Verkäufer unter den Auslaufhahn des Vorratsbehälters selbsttätig einstellen, und nach Füllung durch eine Ausgabeöffnung des Gehäuses des Selbstverkäufers nach aussen befördert werden.
Eine ständig freiliegende Öffnung des Gehäuses des Selbstverkäufers bietet aber die Möglichkeit zu Eingriffen von aussen her, die zumindest geeignet sein können, die Inneneinrichtung des Selbstverkäufers zu stören.
Gemäss der Erfindung werden nun Vorrichtungen geschaffen, die das Gehäuse des Selbstverkäufers während der ganzen Zeit der inneren Vorgänge nach aussenhin verschlossen halten ; erst der gefüllte Becher wird durch ein Organ nach aussen gebracht, hinter dem sich die Öffnung des Gehäuses verschliesst, wenn
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die die Ausgabeöffnung bei der Herausbeförderung eines gefüllten Bechers freigeben, vorher und auch bei gänzlichem Ausschub des Trägers abr verschliessen. Hiezu trägt der waagrecht bewegliche Träger an seinem im Sinne der Ausschubbewegung hinteren Ende eine lotrechte Verschlussplatte, die die Ausgabe- öffnung bei gänzlich ausgeschobenem Träger abschliesst, während diese Öffnung sonst durch eine Türe verschlossen ist, die selbsttätig geöffnet wird,
wenn der Träger ausgesehoben wird, wobei der Mechanismus zum Öffnen und Schliessen dieser Türe durch die Bewegung des Trägers betätigt wird.
Die Zeichnung zeigt in den Fig. 1 und 2 eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung im Aufriss und Grundriss, in den Fig. 3 und 4 eine zweite Ausführungsform im Aufriss und Grundriss und in Fig. 5 eine dritte Ausführungsform im Grundriss.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 enthält die Gehäusewandung 1 des Selbstverkäufers eine Durchbrechung 2, durch die die Tragplatte. 3 für den Trinkbecher nach aussen gelangen kann. Diese
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Arm 5 getragen ist, der um die lotrechte Welle 6 geschwenkt werden kann, wobei die Versehlussplatte 4 bis in die strichpunktiert gezeichnete Lage 4' (Fig. 2) und die Tragplatte 3 nach 3'gelangt. Die Schwenk- bewegung der Teile 3, 4 findet zwischen zwei Führungswänden 7, 8 statt. Die Tragplatte 3 befindet sich
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wand 7 als Klappe 9 ausgebildet, die unter der Einwirkung einer Feder 10 steht, und von einem Ansatz 11 der lotrechten Platte 4 in ihrer normalen Lage entgegen dem Druck der Feder 10 gehalten wird.
Erst wenn die Platte 4 das Gelenk 12 der Klappe 9 bei der RÜckbewegung passiert hat, kann die Klappe 9 unter dem Druck der Feder 10 einwärts schwenken und gelangt schliesslich in die Lage 9', wenn
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eine von den Teilen 7,4', 8 und 9'gebildeter Schacht, der dem abfallenden Trinkbecher eine sichere Führung gibt. Beim Vorgehen der Klappe 4,3 aus ihrer rückwärtigen Lage 4'und 3'wird die Klappe 9 wieder in
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stellung ab.
Um nun beim Einwärtsgang der Verschlussplatte 4 die Durchbrechung 2 nicht offen zu lassen, wird sie sofort, nachdem die Verschlussplatte 4 mit der Tragplatte 3 hinter die Gehäusewand 1 zurück- getreten ist, durch einen oder zwei Schieber. ?, die vor die Durchbrechung 2 geschoben werden, ver-
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zugeben.
Die angegebenen Bewegungen können durch Mechanismen verschiedener Art ausgeführt werden.
Bei der dargestellten Ausführungsform werden sie von einer Welle 17 abgeleitet. die gegebenenfalls als Hauptwelle für die Betätigung auch aller anderen Mechanismen des Selbstverkäufers dienen kann, und
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Tragplatte 3 zusammenhängt. Dadurch, dass der Zahnsektor 21 nur vorübergehend auf den Arm 14 des Mundstückes 4-3 wirkt, wird das Mundstücke nur während eines Teiles der Schwenkbewegung der Platte 3, 4 geschwenkt und bleibt demnach so lange zurück, bis der auf die Platte. 3 gefallene Trinkbecher unter
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freigeben, wenn die Platte 3 austreten soll.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 sitzt die Tragplatte 28 für den Trinkbecher mit
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Daumen 32 trägt, der mit einem Daumen 33 der lotrechten Welle 34 zusammenwirkt. Die Verschlussplatte 29 dient auch hier zum Verschliessen der Durchbrechung 35 der Gehäusewand 36.
Wird die Welle 34 angetrieben und kommt der Daumen 33 mit dem Daumen 32 in Eingriff, so wird der Arm 30 samt den Platten 29 und 28 auswärts geschwenkt, bis die Durchbrechung 35 durch die
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der Welle 4 : Z bewegt, auf der auch ein Zahnrad 4. 3 sitzt, das mit einem Zahnrad 44 der Welle 34 in Eingriff steht. Dieses Zahnrad 44 besitzt aber nur über zwei Teile seines Umfanges eine Verzahnung, während es auf den Teilen 45 und 46 keine Zähne trägt. Es werden daher bei Drehung der Welle 34 die Zahn-
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der Welle 34 zweimal für eine gewisse Zeit stehen bleiben.
Normalerweise befinden sich der Schieber 38 und die Verschlussplatte 29 in der in Fig. 4 gezeielh-
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mählich freigegeben und die Zugfeder 57 kann die Platte 29 samt der Platte 28 einwärts schwenken. Gleichzeitig mit dem Einwärtsschwenken der Platte 29 und 28 beginnt aber auch die Rechtsbewegung des Schiebers 38 infolge des Weiterdrehens der Kurbel 41, so dass die Durchbrechung 35 des Gehäuses 36 durch den Schieber 38 schliesslich ganz abgeschlossen wird, wenn die Platten 29 und 28 sieh im Innern
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rad 43 bleibt dann die Kurbel 41 und damit auch der Schieber 38 stehen, bis wieder die Rückbewegung aller Teile in die Ausgangsstellung eingeleitet wird.
Dabei musste die Kurbel 41 so weit gedreht werden, dass der Verriegelungsansatz 39 des Sehiebers 38 die Auswärtsbewegung der Vcrschlussplatte 29 zuliess. Ist aber die Verschlussplatte.'29 in ihrer äussersten Stellung angelangt, so wird der Schieber 38 oder die Kurbel 41 selbst in die in Fig.
4 dargestellte Lage zurückgedrÜckt, um die Veiriegelung der Verschluss- platte 29 herbeizuführen. Die Verriegelung der Verschlussplatte 29 könnte übrigens durch einen besonderen Klinkenmechanismus bewirkt werden, so dass der Schieber 38 nur den Zweck hatte, die Durchbrechung 53 des Gehäuses zu verschliessen, so lange sie nicht von der Verschlussplatte 29 verschlossen ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5, bei der der Einfachheit halber die Bewegungsmechanismen, die ja verschiedenartig ausgeführt werden können, weggelassen sind, ist an der Durchbrechung 48 des Gehäuses 49 ein Drehschieber 50 an einer lotrechten Achse 51 gelagert, der die Tragplatte 52 und eine
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angebracht, bis zu der die freie Kante des Drehschiebers 50 vorragt, und deren Ende die Einwärtsbewegung der Ansehlagplatte 53 begrenzt. In der in Fig. 5 dargestellten Lage der Teile fällt der Trinkbeeher auf
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Lage geschwenkt wird, so dass der Trinkbecher abgenommen werden kann. Vor dem Auswärtssehwenken ist die Gehäuseöffnung durch die Platte 53 abgeschlossen.
Wie man sieht, kann man den Gedanken, das Gehäuse zu verschliessen, konstruktiv in verschiedener Weise ausführen.
Die hier geschilderten Mechanismen eignen sieh auch für Selbstverkäufer, die andere Waren als flüssige abgeben sollen, wobei also diese Waren im Innern des Gehäuses auf einen Träger fallen gelassen werden, mittels dessen sie dann durch eine Öffnung des Trägers nach aussen geführt werden sollen. Die hier geschilderten Mechanismen können übrigens mannigfaeh abgeändert wt-rden. Wichtig ist bloss, dass ein beweglicher Träger vorhanden ist, der die Waren aufzunehmen und nach aussen zu führen hat, wobei die Öffnung des Gehäuses nur so lange unverschlossen bleibt, als dies unerlässlich ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbstverkäufer für Getränke in auf einem waagrecht beweglichen Träger hintereinandcrgereihtcn Bechern, die im Innern des Verkäufer sieh selbsttätig einstellend aus einem Vorratsbehälter gefüllt durch eine Ausgabeöffnung des Gehäuses des Selbstverkäufers nach aussen befördert werden, dadurch gekenn- zeichnet, dass Verschlusseinrichtungen vorgesehen sind, die die Ausgabeöffnung bei der Herausbeförderung
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