AT122852B - Automatische Anlage zur Erzeugung elektrischer Energie. - Google Patents
Automatische Anlage zur Erzeugung elektrischer Energie.Info
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Description
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Automatische Anlage zur Erzeugung elektrischer Energie.
Es sind selbsttätige anlagen zur erzeugung elektrischer Energie mit Hilfe von Verbrenungsmotoren bekannt, bei denen das Anlassen des Verbrennungsmotors durch das Einschalten eines von einer besonderen Niederspannungsbatterie gespeisten Anwurfmotors oder des als Motor geschalteten
Generators erfolgt. Diese Anlagen dieser Art haben jedoch den Nachteil, dass die Maschine auch bei geringstem Strombedarf (beispielsweise dem einer einzigen Gliihlampe) angeworfen und in Betrieb gehalten werden muss. Dies hat einen grossen Verschleiss der Maschine und unwirtschaftlichen Betriebsstoffverbrauch zur Folge. Man hat auch Einrichtungen geschaffen, bei welchen die Antriebskraftmaschine selbsttätig in Betrieb genommen und stillgesetzt wird. sobald der Strombedarf im Netz einen bestimmten Wert über- bzw. unterschreitet.
Solche Einrichtungen sind jedoch in der Regel sehr kompliziert und daher kostspielig.
Eine Vereinfachung einer solchen Anlage ist durch die Erfindung gegeben, bei welcher der gesteigerte Strombedarf des Netzes das Ansprechen eines auf diesen Strombedarf abgestimmten Relais bewirkt.
Dieses Relais stellt sodann mit Hilfe eines Schaltrelais den gewünschten Betriebszustand her.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsheispiel der Erfindung dargestellt.
Die Dynamo ist vorzugsweise eine Verbundmaschine, die zum Anlassen ihrer Antriebsmaschine mit Batteriestrom als Verbundmotor anläuft und nachdem der Benzinmotor Leistung abgibt, als Gegen- verbunddynamo zum Laden der Batterie dient, um sich selbsttätig der geforderten Spannung anzupassen.
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so ausgebildet, dass durch eine Kontaktbrücke K3 Wicklungen K2 zu der Wicklung Kl parallel gelegt werden und hiedurch die Wicklung K1 entlastet wird. Sinkt nun der Strombedarf im Netz, fällt die
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dass sie allein L3 nicht zu halten vermag und somit auch L3 zum Abfallen gebracht wird. Hiedurch wird jedoch die Zündung durch den Kontakt Z kurzgeschlossen, der Verbrennungsmotor und somit auch der Generator stillgesetzt. Der restliche Stromverbrauch wird nunmehr von der Batterie gedeckt.
Springt der Verbrennungsmotor beispielsweise mangels Brennstoffzufuhr nicht an. so würde der Generator dauernd als Motor laufen und die Batterie völlig entladen. Um dies zu vermeiden, ist ein Kontakt T ? vorgesehen, der von dem Fliehkraftregler des Verbrennungsmotors beeinflusst wird und sich nur bei der normalen Umdrehungszahl des Antriebmotors öffnet. Bleibt dieser Kontakt geschlossen, so fliesst über ein Thermo-
EMI2.1
vorrichtung verbinden.
Ist die Batterie schadhaft geworden oder liegt ein anderer Grund vor, so ermöglicht ein Umsehalter U diese von dem Aggregat abzuschalten, durch welchen auch die Hanptschlusswieklung H umgeschaltet wird und die Dynamo als Verbulldgenerator läuft, welcher gleichbleibende Spannung liefert.
Um jedoch den Motor anwerfen zu können, ist L3 mit einer Verriegelung versehen, durch welche die Kontaktbrücke L3 von Hand aus geschlossen werden kann. Der Verbrennungsmotor muss sodann von Hand angeworfen werden und, sobald er seine normale Drehzahl erreicht hat, liefert der mit ihm gekuppelte Generator Strom in das Netz und bringt somit das Relais K1 zum Ansprechen. Hiedurch wird auch das Relais L], stromführend und bringt die Verriegelung der Kontaktbrücke L3 zum Abfallen.
EMI2.2
der Generator stillgesetzt wird.
Damit der Verbrennungsmotor leichter anspringt, ist am Vergaser eine Luftregulatorklappc ange- bracht, welche beim Anlassen die Luftzufuhr drosselt. Diese Klappe wird vom Fliehkraftrpgler gesteuert und gibt nach Ansprechen des Motors genügend Luftzufuhr frei.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbsttätige Anlage zur Erzeugung elektrischer Energie, bei welcher die Antriebskraftmaschine selbsttätig in Betrieb gesetzt wird, wenn der Strombedarf einen bestimmten Wert Überschreitet und stillgesetzt wird, wenn der Strombedarf einen bestimmten Wert unterschreitet, gekennzeichnet durch
EMI2.3
einschaltet.
Claims (1)
- 2. Anlage nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet ; dass an dem Sehaltrelais ) ein Riegel angeordnet ist, der nach seinem Einlegen die Zündung des Motors freigibt, gleichzeitig den Belastungskreis geschlossen hält und dadurch die mechanische Inbetriebsetzung der Antriebsmasehine z. B. von Hand ohne Zuhilfenahme der Batterie ermöglicht.3. Anlage nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltrelais (L) nach Anspringen EMI2.4 maschine bei Aufhören des Strombedarfes in bekannter Weise durch Kurzschluss der Zündung wieder selbsttätig erfolgen kann.4. Anlage naeh Anspruch 1, gekennzeichnet dureh eine vom Drehzahlregler gesteuerte Luftregelklappe, die bei Stillstand oder niedriger Drehzahl die Luftzufuhr des Verbrennungsmotors drosselt und dadurch ein leichtes Anspringen des Motors beim Inbetriebsetzen bewirkt.5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Regler derart ausgebildet ist, dass beim Erreichen der normalen Drehzahl die Luftregelklappe bereits soweit geöffnet ist, dass ein genügender für Belastung ausreichender Querschnitt für dieVerbrenuungsluft freigegeben wird.6. Anlage nach Anspruch 1, bei welcher bei Ausfallen des Verbrennungsmotors bzw. bei Ausbleiben der Stromlieferung vom Generator die Batterie mit Zeitverzögerung selbsttätig abgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, dass diese Abschaltung durch den Drehzahlregler unter Vermittlung eines mit EMI2.5
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT122852T | 1929-04-12 |
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| AT122852B true AT122852B (de) | 1931-05-26 |
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| AT122852D AT122852B (de) | 1929-04-12 | 1929-04-12 | Automatische Anlage zur Erzeugung elektrischer Energie. |
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- 1929-04-12 AT AT122852D patent/AT122852B/de active
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