DE453814C - Zuendanlage fuer Verbrennungsmotoren - Google Patents

Zuendanlage fuer Verbrennungsmotoren

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DE453814C
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DE
Germany
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battery
ignition system
resistor
ignition
internal combustion
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Expired
Application number
DES76980D
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English (en)
Inventor
Hermann Keil
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Zündanlage für Verbrennungsmotoren. Verbrennungsmotoren werden vielfach mit Batteriezündungen ausgerüstet. Neben der den Zündstrom liefernden Batterie ist oft noch eine vom Verbrennungsmotor angetriebene Dynamomaschine vorhanden, die zum Aufladen der Batterie dient. Die Batterie liefert häufig auch noch den Strom für Beleuchtungszwecke.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Einrichtung, die es gestattet, einen mit Batteriezündung und Dynamomaschine ausgerüsteten Verbrennungsmotor auch ohne Batterie in Gang zu setzen bzw. zu betreiben. Gemäß der Erfindung wird ein Schalter vorgesehen, mit dem die Zündspule wahlweise über einen Vorschaltwider stand an die Batterie oder über einen kleineren Widerstand an die Dy- namomaschine angeschlossen werden kann. Dadurch wird erreicht, daß man die zur Zündung notwendige Energie im normalen Betriebe der Batterie und beim Versagen der Batterie der Dynamomaschine entnehmen kann. Im letzteren Falle kann das Ingangsetzen des Verbrennungsmotors dadurch erleichtert werden, daß man den zwischen Dynamomaschine und Zündspule eingeschalteten Widerstand so klein bemißt, daß auch bei geringen Drehzahlen, bei welchen die Dynamomaschine nur eine geringe Spannung liefert, ein genügend starker Strom fließt. Der zwischen Batterie und Zündspule liegende Vorschaltwiderstand muß so bemessen sein, daß die Zündspule nicht überlastet wird.
  • In den Abbildungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. In Abb. i ist mit i eine Zündspule bezeichnet; 2 ist der Unterbrecher, 3 eine Batterie, ¢ eine von der Verbrennungskraftmaschine angetriebene Dvnamomaschine, die, sobald sie eine genügende Spannung entwickelt, durch den selbsttätigen Schalter 5 an die Batterie 3 angeschlossen wird und diese auflädt. 6 ist ein Schalter, durch den gemäß der Erfindung die Zündspule entweder über den Vorschaltwiderstand 7 an die Batterie 3 oder über den induktiven Widerstand (Drosselspule) 8 an die Dynamomaschine 4 angeschlossen werden kann.
  • Die Einrichtung wirkt in folgender Weise: Wenn aie Spannung der Batterie zu gering ist, so kann der Schalter 6 umgelegt werden, so daß die Dynamomaschine mit der Zündspule über die Selbstinduktionsspule 8 verbunden ist. Durch Ingangsetzen der Dynamomaschine 4, beispielsweise durch Anschieben des Kraftwagens, wenn die Anlage in einen solchen eingebaut ist, wird eine geringe Spannung an den Klemmen der Dynamomaschine erzeugt. Diese reicht jedoch aus, um einen genügend starken Strom durch die Zündspule i zu schicken; denn diese Spule 8 setzt bei den niedrigen Unterbrechungszahlen der Ausbildung eines genügend starken Stromes fast keinen Widerstand entgegen. Ist der Verbrennungsmotor im Gange, so steigt die Spannung am Generator ¢. Die Ausbildung eines zu starken Stromes in der Zündspule i wird nun durch die Spule 8 vermieden, deren Widerstand mit steigender Unterbrechungszahl ebenfalls ansteigt. Um zu verhindern, daß bei hohen Drehzahlen der durch die Spule 8 hindurchgelassene Strom zu klein wird, kann es zweckmäßig sein, parallel zu ihr einen Ohmschen Widerstand oder einen Kondensator anzuordnen.
  • Abb.2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Spule 8 nach Abb. i als Hilfswicklung der Zündspule ausgebildet ist. Mit 9 ist der Unterbrecher bezeichnet; io ist die Batterie; ii ist eine Dynamomaschine, 12 ein Umschalter, 13 ein Widerstand, über den die Zündspule 14 an die Batterie io angeschlossen werden kann. Die Zündspule besitzt die Hilfswicklung 15, die mit Hilfe des Schalters 12 mit der Dynamomaschine i i verbunden werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zündanlage für Verbrennungsmotoren, gekennzeichnet durch einen Schalter, mit dem die Zündspule entweder in bekannter Weise über einen Vorschaltwiderstand an eine Batterie oder über einen kleineren induktiven Widerstand an eine Dynamomaschine angeschlossen werden kann.
  2. 2. Zündanlage nach Anspruch i, -dadurch gekennzeichnet, daß als induktiver Widerstand eine Hilfswicklung der Zündspule dient.
  3. 3. Zündanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der kleinere Widerstand aus einer Parallelschaltung einer Selbstinduktionsspule und eines Ohmschen Widerstandes besteht. q.. Zündanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter selbsttätig die Zündspule über einen kleineren Widerstand an die Lichtmaschine anschaltet, wenn die Batteriespannung auf einen bestimmten Wert gesunken ist.
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