DE898526C - Anlasszuendvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents
Anlasszuendvorrichtung fuer BrennkraftmaschinenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02P—IGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
- F02P15/00—Electric spark ignition having characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F02P1/00 - F02P13/00 and combined with layout of ignition circuits
- F02P15/12—Electric spark ignition having characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F02P1/00 - F02P13/00 and combined with layout of ignition circuits having means for strengthening spark during starting
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Description
- .Anlaßzündvorrichtung für Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich lauf eine Anlaßzündv orrichtung für Brennkraftmaschinen mit Gleitfunkenzündkerzen für Niederspannung, ,die zum Anlassen von einer gesonderten Stromquelle, z. B. einer Batterie oder einem hTetz, gespeist werden und im Dauerbetrieb ihre Energie aus einem oder mehreren Kondensatoren erhalten, die durch Ummagnetisieren eines mrit zwei Wicklungen versehenen Eisenkerns ohne Primärunterbrecher aufgeladen werden.
- Es sind schon verschiedene Anliaßzündvorrichtungen für Brennkraftmaschinen bekannt. Bei Hochspannungszündung, bei der durch Öffnen eines Primärkontaktes in der Sekundärwicklung eine hohe Spannung erzeugt wird, reicht bei der niedrigen Anlaufdrehzahl die Sekundärspannung nicht aus zum Erzeugen eines 'hinreichend kräftigen Zündfunkens. Deshalb benutzt man hier Hilfseinrichtungen, z. B. eine besondere von einer Batterie über einen Unterbrecher gespeiste Hochspannungszündspule. Dies hat den Nachteil, ,daß man eine besondere Spule braucht und daß man, um einen vorzeitigen Zündfunken zu vermeiden, eine Zeitlang die Hochspannungsenergie nach der Masse ableitet und,dadurch etwa 7590 dieser Energie verliert.
- Man benutzt oft auch die Primärwicklung der Hauptzün,dspule zum Erzeugen der Anlaßzündung, indem man diese Spule über einen besonderen Unterbrecher speist. Da dann eine große Stromstärke nötig ist, um genügend kräftige Hochspannungsfunken zu erhalten, besteht die Gefahr, daß sich der Dauermagnet der Zündmaschine entmagnetisiert.
- Weiter sind Anlaßzündvorrichtungen für Gleitfunkenzündkerzen bekannt, die im Dauerbetrieb durch plötzliches Einschalten von einem oder mehreren Kondensatoren gezündet werden. Die Kondensatoren werden dabei über Gleichrichter oder Funkenstrecken oder über Einrichtungen dieser beiden Arten zugleich von einer Spule aufgeladen, deren Kern periodisch ummagnetisiert wird. Zum Anlassen werden die Kondensatoren aus einer von der übrigen Anordnung unabhängigen Schaltung gespeist. Zum Stillsetzen des Motors wird eine auf dem periodisch ummagnetisierten Kern der Hauptzündspule angebrachte Wicklung kurzgeschlossen, um die Spannungserzeugung dieser Hauptspule zu unterdrücken. Dies hat zur Folge, daß kein Zündfunke entsteht oder dieser .derart abgeschwächt ist, daß er nicht mehr in der Lage ist, das Gasgemisch zu zünden.
- Gemäß der Erfindung wird diese Kurzschlußwicklung beibehalten und zum Anlassen als Primärwicklung mit Wechselstrom gespeist, so daß von der Sekundärwicklung die Kondensatoren aufgeladen werden. Durch zeitweiligesZuschalten eines weiteren Kondensators kann man die Kapazität zum Anlassen noch erhöhen. Zum Speisender Primärwicklung beim Anlassen benutzt man irgendeine Wechselstromquelle, z. B. eine Batterie mit Zerhacker oder ein festes Stromnetz. Dadurch werden .die Kondensatoren aufgeladen und ergeben sofort, auch bei Stillstand .des Motors, bei jedesmaligemEinschalten einesVerteilerkontaktes einen Zündfunken.
- Sobald nach der Anfangszündung der Motor schnell genug läuft, um durch Ummagnetisieren des Spulenkerns in der Sekundärwicklung eine ausreichende Ladespannung zu erzeugen, wird die Wechselstromquelle ab-geschaltet.
- Dia-bei dem erfindungsgemäßen Verfahren der Anlaßzündung die gesamte zwischen zwei Entladungen verstreichende Zeit zum Wiederaufladen der Kondensatoren benutzt werden kann, bleibt der erforderliche Strom so klein, daß die Gefahr einer Entmagnetisierung,des Dauermagneten-weitgehend vermindert wird.
- ,Das gemäß der Erfindung vorgesehene Zuschalten eines weiteren Kondensators parallel zu den Zündkondensatoren ergibt einen sehr kräftigen Zündfunken. Das ist besonders zum Anlassen bei sehr ;großer Kälte wichtig, weil dadurch das Eis an .den Zündelektroden abgesprengt wird.
- Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung mit zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert.
- Fig. i zeigt eine erfindungsgemäße Schaltung. i ist die Primärwicklung, 2 .die Sekundärwicklung. Das eine Ende der Primärwicklung i kann durch den Schaltarm 3 mit dem Kurzschlußkontakt 4 oder mit dem Anlaßkontakt 5 verbunden werden. Der Anlaßkontakt 5 ist über die Leitung 6 und die Erdleitung 7 an Erde 14 angeschlossen.
- Von der Erdleitung 7 führt eine Leitung 8 zu der Magnetspule g eines Zerhackers, dessenAnker io den Kontakt r i steuert. Um die Funkenbildung zu verringern, ist dem Kontakt i i ein Kondensator 12 parallel geschaltet. DerZerhacker wird von einer Batterie 13 gespeist. Wenn der Schaltarm 3 am Anlaßkontakt 5 liegt, fließt durch -die Primärwicklung i ein Wechselstrom, so daß -in der Sekundärwicklung 2 eine höhere Wechselspannung induziert wird. Mit dieser Spannung wird über die Gleichrichterschaltung 15 der Zündkondensator 16 aufgeladen, der über den umlaufenden Verteilerarm 17 und die Verteilerkontakte 18 an die geerdeten Zündkerzen i9 angeschlossen ist.
- Der Kondensator 16 ladet sich auf, während der Verteilerarm 17 von einem Kontakt zum nächsten läuft, und entladet sich jedesmal beim Bestreichen eines der Verteilerkontakte 18 über die zugehörige Zündkerze.
- Fig.2 zeigt eine ähnliche Schaltung mit dem Unterschied, daß dem ersten Kondensator 16 ein zweiter Kondensator 2o parallel geschaltet wird, indem der Schaltarm 3 in seiner Anlaßstellung auch noch den Kontakt 511 einschaltet.
- Die Vorrichtung kann auch mit mehreren Kondensatoren ausgerüstet sein. Es können über mehrere gleichzeitig wirkende Kontakte die Primärwicklungen mehrerer Magnetspulen zugleich gespeist werden. Auch können die Primärwicklungen mehrerer Magnetspulen parallel oder in Reihe geschaltet sein.
- Außerdem kann man an eine Wechselstromquelle mehrere Primärwicklungen anschließen, .um zum Anlassen mehrere Magnetspulen gleichzeitig zu speisen. Dasselbe wird erreicht, wenn die Primärwicklungen mehrerer Magnetspulen in Reihe geschaltet sind.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anlaßzündvorrichtung für Brennkraftmaschinen mit Gleitfunkenzündkerzen für Niederspannung, die zum Anlassen von einer gesonderten Stromquelle gespeist werden und im Dauerbetrieb ihre Energie aus einem oder mehreren Kondensatoren erhalten, die -durch Ummagnetisieren eines mit zwei Wicklungen versehenen Eisenkerns ohne Primärunterbrecher aufgeladen werden, -dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklung (i) des Eisenkerns zum Anlassen mittels einer besonderen pulsierenden oder Wechselstromquelle gespeist wird, so daß die Kondensatoren aufgeladen werden, bis sie sich über die Zündkerzen (ig) entladen, und dadurch, daß zum Stillsetzen des Motors die Primärwicklung (i) kurzgeschlossen wird, so .das an der Sekundärspule (2) keine Spannung mehr auftritt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß die Primärwicklung (i) an einen Schaltarm (3) angeschlossen ist, der auf einenKontakt (5) zum Anschluß an dieWechselstromquelle (g, io, ii) oder auf einen Kurzschlußkontakt (4) gestellt werden kann. 3.
- Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, @daß ein weiterer Kondensator (2o) zum ersten Zündkondensator (i6) parallel geschaltet werden kann. q..
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie nur eine einzige als Anlaß- und Kurzschlußwicklung ,dienende Primärwicklung :hat.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Primärwicklungen parallel oder in Reine geschaltet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL898526X | 1951-03-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE898526C true DE898526C (de) | 1953-11-30 |
Family
ID=19856275
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES27684A Expired DE898526C (de) | 1951-03-31 | 1952-03-16 | Anlasszuendvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE898526C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4658773A (en) * | 1983-10-28 | 1987-04-21 | Reinhard Treudler | Apparatus for transferring a high voltage to the ignition elements of an internal comubustion engine |
-
1952
- 1952-03-16 DE DES27684A patent/DE898526C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4658773A (en) * | 1983-10-28 | 1987-04-21 | Reinhard Treudler | Apparatus for transferring a high voltage to the ignition elements of an internal comubustion engine |
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