AT120084B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlziegeln mit einseitig verschlossenen Hohlräumen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlziegeln mit einseitig verschlossenen Hohlräumen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlziegeln mit einseitig verschlossenen Hohlräumen. Hohlziegel wurden auf der Strangpresse bisher durch Einbau beweglicher Kerne in das Mundstück hergestellt. Die Kerne stören den Vorschub des Stranges, verringern daher die Leistung und bedingen Unregelmässigkeiten im Material und infolgedessen Rissbildungen beim Trocknen. Um diese Nachteile zu vermeiden hat man die Hohlräume getrennt von der Formgebung des Ziegels durch besondere Werkzeuge hergestellt, die in grösserer Zahl gleichzeitig in eine ganze Gruppe von Ziegeln eindringen, um mit der Leistung der Strangpresse Schritt halten zu können. Bei Vereinigung der abgeschnittenen Ziegel zu der Gruppe wurden dieselben mittels einer besonderen Vorrichtung um 90 gewendet, so dass die Werkzeuge gegen die Schnittflächen der Ziegel zur Wirkung kamen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Hohlziegeln mit einseitig verschlossenen Hohlräumen und bezweckt eine Vereinfachung des zuletzt genannten Verfahrens, indem die Hohlräume durch unmittelbar in den aus der Presse austretenden Strang stirnseitig eindringende, hin und her gehende Werkzeuge ausgearbeitet werden. Die grösste Vereinfachung des Vorganges und der Bauart der Vorrichtung kann erzielt werden, wenn unterhalb eines nach abwärts gerichteten Mund- stückes einer Strangpresse auf und nieder gehende Werkzeuge angeordnet sind, da die abgeschnittenen Hohlziegel alsdann in beliebiger Richtung mittels aufeinander folgender Rahmen fortlaufend und selbst- tätig abgeführt werden können. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung in ihren wesentlichen Teilen schematisch in den einzelnen Arbeitsphasen veranschaulicht. 1 ist das nach abwärts gerichtete Mundstück, 2 der Strang. 3 die Abschneidevorrichtung, die sich knapp vor der Mundstücköffnung befindet. Unterhalb derselben und in der den anzubringenden Hohlräumen entsprechenden Stellung sind zwei Bohrwerkzeuge 4 angeordnet, die zylindrische Form besitzen und durch einen geeigneten Antrieb ständig in Drehung sowie in auf und nieder gehende Bewegung versetzt werden. Sie treten hiebei durch den zur Abführung der abgeschnittenen Ziegel dienenden Rahmen 5 hindurch. Der aus dem Mundstück austretende Strang und die Werkzeuge wirken z. B. folgendermassen zusammen : In Fig. 1 befinden sich die Werkzeuge 4 in der tiefsten Stellung, während der Strang 2 gerade auszutreten beginnt. Bei der Stellung nach Fig. 2 haben die Werkzeuge ihre höchste Stellung erreicht, wobei sie die Stirnseite des inzwischen etwas weiter vorgerückten Stranges gerade berühren. Die sich drehenden Werkzeuge verbleiben nun vorübergehend am Ort, so dass sich der vorrückende Strang gewissermassen über dieselben schiebt (Fig. 3). Sobald die Stirnseite des Stranges einen Abstand von der ortsfesten Schneidvorrichtung 3 hat, der der Höhe des herzustellenden Ziegels entspricht, kommt die Schneidvorrichtung rasch zur Wirkung, wobei gleichzeitig die Werkzeuge 4 schnell in ihre untere Stellung zurückkehren. Die Böden der Hohlräume 6 liegen in einem Abstand unterhalb der Schneidvorrichtung, der der Dicke der vollen Abschlusswand entspricht (Fig. 4). In dieser Figur EMI1.1 ist. Der abgeschnittene Ziegel 7 (Fig. 5) fällt um eine geringe Höhe auf den Transportrahmen 5 herab, wobei gleichzeitig die Schneidvorrichtung rasch in ihre Ruhelage (Fig. 1-3) zurückkehrt. Der auf dem Rahmen ruhende Ziegel bewegt sich mit dem Rahmen um ein Feld desselben weiter, wodurch Platz für den weiteren Austritt des Stranges geschaffen wird, von dem ein neuer Hohlziegel in der oben beschriebenen Weise abgeschnitten wird. <Desc/Clms Page number 2> Die Bewegungsvorgänge können naturgemäss Abänderungen erfahren, indem z. B. der Strang und die bereits eingedrungenen Werkzeuge gegeneinander gerichtete Bewegungen ausführen. In allen EMI2.1 der Werkzeuge und die Schneidbewegung miteinander in Einklang gebracht werden, um einen bestimmten Hohlziegel herzustellen. Bei unrundem Querschnitt der Hohlräume werden naturgemäss nicht drehende Werkzeuge verwendet. Gemäss der Erfindung können Hohlziegel von einwandfreier Beschaffenheit mit einseitig verschlossenen Hohlräumen ohne Beeinträchtigung der Leistung der Strangpresse in einem einzigen Arbeitgang fortlaufend erzeugt werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Hohlziegeln mit einseitig verschlossenen Hohlräumen, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlräume durch unmittelbar in den aus einer Presse austretenden Strang stirnseitig eindringende, hin und her gehende Werkzeuge ausgearbeitet werden.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb eines abwärts gerichteten Mundstückes einer Strangpresse auf und nieder gehende Werkzeuge zum Ausarbeiten der Hohlräume angeordnet sind, die an der Stirnseite des Stranges eindringen und nach dem Erreichen der gewünschten Tiefe schneller als der Strang zurückgehen, um den abgeschnittenen Ziegel ohne Störung des Strangvorschubes abführen zu können. EMI2.2
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1929
- 1929-05-08 AT AT120084D patent/AT120084B/de active
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