DE565655C - Verfahren zur Herstellung fuenfseitig geschlossener Hohlsteine - Google Patents
Verfahren zur Herstellung fuenfseitig geschlossener HohlsteineInfo
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- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B11/00—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
- B28B11/12—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for removing parts of the articles by cutting
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Description
- Verfahren zur Herstellung fünfseitig geschlossener Hohlsteine Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zur Herstellung fünfseitig geschlossener Hohlsteine, wobei die Hohlräume getrennt von der sonstigen, auf der Strangpresse erfolgenden Formgebung des Steines in einem bereits abgeschnittenen Strangstück durch ein oder mehrere nur teilweise in dasselbe eindringende Werkzeuge hergestellt werden. Man arbeitet dabei vorteilhaft in der Weise, daß man die Werkzeuge in größerer Zahl gleichzeitig in eine ganze Gruppe von Ziegeln eindringen läßt, um mit der Leistung der Strangpresse Schritt halten zu können. Bei Vereinigung der abgeschnittenen Ziegel zu der Gruppe werden dieselben mittels einer besonderen Vorrichtung um 9o° gewendet, so daß die Werkzeuge gegen die Schnittflächen der Ziegel zur Wirkung kommen. Man erzielt dadurch den statisch wichtigen Vorteil, daß beim späteren Vermauern der Steine mit senkrechter Stellung der Hohlräume die Belastungsrichtung mit der Preßdruckrichtung zusammenfällt.
- Die vorliegende Erfindung bezweckt, eine Vereinfachung dieses Verfahrens dadurch herbeizuführen, daß die Hohlräume durch unmittelbar in den aus der Presse austretenden Strang stirnseitig eindringende, hin und her gehende Werkzeuge ausgearbeitet werden. Die größte Vereinfachung in der Ausarbeitung der Hohlräume und in der Bauart der zugehörigen Vorrichtung kann erzielt werden, wenn unterhalb eines nach abwärts gerichteten Mundstückes einer Strangpresse auf und nieder gehende Werkzeuge angeordnet werden, da die abgeschnittenen Hohlziegel alsdann in beliebiger Richtung mittels aufeinanderfolgender Rahmen fortlaufend und selbsttätig abgeführt werden können.
- In, der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der den Gegenstand der Erfindung bildenden Vorrichtung in ihren wesentlichen Teilen schematisch während der einzelnen Arbeitsvorgänge veranschaulicht.
- i ist das nach abwärts gerichtete Mundstück, 2 der Strang, 3 die Abschneidevorrichtung, die sich knapp vor der Mundstücköffnung befindet. Unterhalb derselben und in der den anzubringenden Hohlräumen entsprechenden Stellung sind zwei Bohrwerkzeuge 4 angeordnet, die zylindrische Form besitzen und durch einen geeigneten Antrieb ständig in Drehung sowie in auf und nieder gehende Bewegung versetzt werden. Sie treten hierbei durch den zur Abführung der abgeschnittenen Ziegel dienenden Rahmen 5 hindurch. Der aus dem Mundstück austretende Strang und die Werkzeuge wirken z. B. folgendermaßen zusammen.
- In Fig. i befinden sich die Werkzeuge 4 in der tiefsten. Stellung, während der Strang 2 gerade auszutreten beginnt. Bei der Stellung nach Fig. z haben die Werkzeuge ihre höchste Stellung erreicht, wobei sie die Stirnseite des inzwischen etwas weiter vorgerückten Stranges gerade berühren. Die sich drehenden Werkzeuge verbleiben nun vorübergehend am Ort, so daß sich der vorrückende Strang gewissermaßen über dieselben schiebt (Fig.3). Sobald die Stirnseite des Stranges einen Abstand von der ortsfesten Schneidvorrichtung 3 hat, der der Höhe des herzustellenden Ziegels entspricht, kommt die Schneidvorrichtung rasch zur Wirkung, wobei gleichzeitig die Werkzeuge 4 schnell in ihre untere Stellung zurückkehren. Die Böden der Hohlräume 6 liegen in einem Abstand unterhalb der Schneidvorrichtung; der der Dicke der vollen. Abschlußwand entspricht (Fig. 4). In dieser Figur ist der Augenblick festgehalten, wo die Schneidvorrichtung noch nicht ganz durch den Strang gedrungen ist. Der abgeschnittene Ziegel? (Fig. 5) fällt um eine geringe Höhe auf den Transportrahmen 5 herab, wobei gleichzeitig die Schneidvorrichtung rasch in ihre Ruhelage (Fig. i bis 3) zurückkehrt. Der auf dem Rahmen ruhende Ziegel bewegt sich mit dem Rahmen um ein Feld desselben weiter, wodurch Platz für den weiteren Austritt des Stranges geschaffen wird, von dem ein neuer Hohlziegel in der oben beschriebenen Weise abgeschnitten wird. Die Bewegungsvorgänge können naturgemäß Abänderungen erfahren, indem z. B. der Strang und die bereits eingedrungenen Werkzeuge gegeneinander gerichtete Bewegungen ausführen. In allen Fällen müssen natürlich die Vorschubgeschwindigkeit des Stranges, die Hubhöhe und Hubgeschwindigkeit der Werkzeuge und die Schneidbewegung miteinander in Einklang gebracht werden, um einen bestimmten Hohlziegel herzustellen. Bei urrundem Querschnitt der Hohlräume werden naturgemäß nicht drehende Werkzeuge verwendet.
- Gemäß der Erfindung können Hohlziegel von einwandfreier Beschaffenheit mit einseitig verschlossenen Hohlräumen ohne Beeinträchtigung der Leistung der Strangpresse in einem einzigen Arbeitsgange fortlaufend erzeugt werden.
Claims (1)
- PATEN TANSPRÜCI'IE: i. Verfahren zur Herstellung fünfseitig geschlossener Hohlsteine nach Patent 542 130, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume durch unmittelbar in den aus einer Presse austretenden Strang stirnseitig eindringende, hin und her gehende Werkzeuge ausgearbeitet werden. z. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb eines nach abwärts gerichteten Mundstückes einer Strangpresse auf und nieder gehende Werkzeuge zum Ausarbeiten der Hohlräume angeordnet sind, die an der Stirnseite des Stranges eindringen und nach dem Erreichen der gewünschten Tiefe schneller als der Strang zurückgehen., um den. abgeschnittenem Ziegel ohne Störung des Strangvorschubes abführen zu können.
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA53553D DE542130C (de) | 1928-03-13 | 1928-03-13 | Verfahren zur Herstellung fuenfseitig geschlossener Hohlsteine |
| DEA54766D DE577415C (de) | 1928-03-13 | 1928-07-14 | Bohrgeraet zur Herstellung fuenfseitig geschlossener Hohlsteine |
| DEA55843D DE567515C (de) | 1928-03-13 | 1928-11-08 | Vorrichtung zur Herstellung fuenfseitig geschlossener Hohlsteine |
| AT565655X | 1929-05-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE565655C true DE565655C (de) | 1932-12-03 |
Family
ID=32659969
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930565655D Expired DE565655C (de) | 1928-03-13 | 1930-04-29 | Verfahren zur Herstellung fuenfseitig geschlossener Hohlsteine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE565655C (de) |
-
1930
- 1930-04-29 DE DE1930565655D patent/DE565655C/de not_active Expired
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