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IJnterwassersägemaschine.
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Das obere Traggestell24 ist für die Bedienung mit Brettern belegt und kann auf mit der Spundwand zu verbindenden Balken verschoben oder an einem Hebezeug aufgehängt werden.
Auf den Leitstangen 10 und 15 ruht mit vier Führungsaugen 25 der Bettschlitten 26, der aus einem U-förmigen Teil mit dem tischförmigen Ansatz 27 besteht. Der U-förmige Querschlitten 28 ist mittels Führungen 29 hin und her schiebbar auf dem Bettschlitten 26 angeordnet und wird mittels der Triebstange 30, der Kurbel 31, der mit Universalgelenken 34 versehenen Welle 32 und des Motors 33 getrieben.
Endlich trägt der Querschlitten 28 den U-förmigen Sägebogen 35 Dazu ist der Querschlitten
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Drahtseile 37 übergehen. Der Sägebogen 35 kann mittels der Drahtseile 38 und der Winde 39 über Wasser gehoben werden (Fig. 8), z. B. wenn die Säge nachgesehen bzw. durch eine neue ersetzt werden soll. Beim Senken kommt der Bogen 35 mit Sicherheit in der richtigen Lage auf dem Querschlitten 28 zu liegen.
Der Sägebogen 35 ist an den Enden seiner Schenkel mit den nach unten ragenden Armen 39 und 40 versehen, zwischen denen das Sägeblatt 41 gespannt wird.
Der Bettschlitten 26 trägt einen fest mit ihm verbundenen Teil 42, der sowohl zur Führung der Leitspindelmutter 43 wie des Vorschubsehaltwerkes dient. Fest mit dieser Mutter 43 ist das Schaltrad 44 verbunden (Fig. 4 und 5). Die Mutter 43 ist von der schwingbaren Hülse 45 umgeben, die ein Ganzes mit dem flachen Schwinghebel 46 bildet und in dem Teile 42 drehbar ist. Der Schwinghebel ist mittels der Triebstange 47 mit, dem Querschlitten 28 verbunden, so dass während des Betriebes das Ende des Hebels 46 den vollen Sägehub ausführt. Weiter trägt der Schwinghebel 46 zwei einander entgegengesetzte, federbelastete Klinken 48 und 49, die um die Zapfen 50 und 51 drehbar sind.
Der Teil 42 hat einen Zapfen 52, um welchen die Klinke 53 drehbar ist. Letztere ist zwangsläufig mit der Klinke 49 verbunden, indem die Klinke 49 in einer Gabel 54 den durch das Auge 55 der Klinke 53 hindurchgeführten Finger 56 trägt. Der Boden der Gabel 54 ist derart ausgebildet und die Feder 57 wirkt derart auf den Finger 56 und auf die Klinke 49 ein, dass, wenn letztere angehoben ist, die Klinke 53 in das Schaltrad 44 eingreift.
Im normalen Betriebe ragt der in dem Teile 42 geführte Stift 58 so weit vor, dass die Klinke 49 über einen Teil ihres Hubes von links nach rechts (Fig. 5) mit ihrer unteren Fläche über diesen Si gleitet und ausser Eingriff mit dem Schaltrad 44 gebracht wird. Wird die Klinke 49 in dieser Weise ausgelöst, so
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das Rad 44 durch die Klinke 53 festgehalten, bis sich die Klinke 49 wieder genügend weit nach links bewegt hat um vom Stift 58 abzuleiten und in eine Zahnlücke des Rades 44 zu fallen. Dann wird aber auch die Klinke 53 wieder ausgelöst und es wird das Rad über nur einen Teil des obengemeinten Winkelabstandes zurückgedreht. Dadurch wird die Säge daher entlastet.
Wird der Stift 58 zurückgezogen, so dass die Klinke 49 nicht mehr darüber gleiten kann, so bleibt die Klinke 53 ausgelöst und bewegen die Klinken 48 und 49 das Rad 44 über gleiche Winkelabstände hin und zurück, su dass kein Vorschub der Säge stattfindet.
Der Stift 58 wird durch die Einrichtung nach Fig. 6 und 7 beeinflusst. Auf einer mit dem Bettsehlitten 26 verbundenen Platte 60 ist eine Tragplatte 59 befestigt, die daher der Vorschubbewegung der "Säge 11 und. des Bettschlittens folgt. Auf dieser Platte 59 liegt verschiebbar der unter Federwirkung stehende Haken 61. Der mit dem Haken verbundene und um den Bolzen 62 drehbare Winkelhebel 63 wirkt auf den um den Bolzen 64 drehbaren Hebel 65 ein. Am unteren Ende des Hebels 65 ist die Stange oder der Stift 58 verbunden.
Das : Sägeblatt 41 ist mittels des als Kurbelzapfen dienenden Bolzens 66 und der Kurbel 67 an der durch Lager des Armes 40 geführten Welle 68 verbunden. Diese Welle 68 hat an ihrem oberen Ende die gabelförmige Kurbel 69, welche ihrerseits mittels des Bolzens 71 den Haken 70 trägt. Dieser Haken 'wird durch Federn 72 für gewöhnlich in seiner Mittellage gehalten.
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dass zu grosse Materialstärken zu durchschneiden sind, so kann die Säge 41 den Bolzen 66 nach hinten (Fig. 6) verstellen. Der Sua-gebogen 35 ist nicht so starr, dass die Säge nicht imstande wäre, die Kurbel 67 ein wenig. zu drehen.
Dadurch wird der Haken "10, der bei seiner Bewegung nach links unter der Wirkung der Federn 72, ausweichen kann und über den Haken 61 hinweggleitet, bei seinem Hube von links nach rechts den Haken 61 mitnehmen, wodurch der Stift 58 aus der Bahn der Klinke 49 hinweggezogen wird und der Vorschub aufhört. Nur wenn der Haken 70 wieder von dem Haken 61 freiläuft, wird das Schalt- - rad 44 wieder im Pilgerschritt gedreht.
'Die Schalteinrichtung nach Fig. 5 hat also die Wirkung, dass das Sägeblatt beim Vorschub nicht überlastet werden kann und beim Rückwärtshub immer entlastet wird.
Die Leitspindel 18 steht während des Sägens still und die Mutter 43 wird im Pilgerschritt gedreht.
Wenn, nach beendigtem Schnitt der Bettschlitten 26 zurückgeschoben werden soll, so wird die Welle 13 von Hand gedreht.
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Mit dem Bettschlitten 26 ist eine senkrechte Stange 73 (Fig. 1 und 3) verbunden, an der ein über eine Scheibe 75 geführtes Drahtseil 74 befestigt ist. Dieses Seil 74 ist mit einem Zeiger auf dem oberen Traggerüst 24 befestigt, so dass man sich immer von der Lage der Säge in bezug auf die Führungstangen 10 und 15 überzeugen kann.
Besonders beim Durchschneiden von Spundwänden hat es sich als vorteilhaft erwiesen, den Führungen, und somit dem Gestell mit den Trägern 1 und 2, eine kleine Neigung zu geben. Die einander folgenden Schnitte kommen dann, wie in Fig. 9 angegeben, zu liegen. Der letzte Schnitt 76, bei dem die Pfähle 78 und 79 durchgeschnitten wurden, endet bei 77 und ist so tief in den Pfahl 80 eingedrungen, dass auch dort die Klauen durchbrochen waren, so dass die oberen Enden der Pfähle 78 und 79 entfernt werden konnten. Nachdem der Bettsehlitten durch Drehen der Welle 13 ganz zurückgeschoben worden
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die ganze Einrichtung nach links (Fig. 9) verschoben, bis der Streifen 19 an den Rand des Pfahles 80 anliegt.
Dann werden die Klemmschrauben 7 und 8, oder wenigstens eine derselben wieder fest angezogen und wird die Welle 32 angetrieben, wodurch die Säge in Gang gesetzt und mit dem Schnitt 81 angefangen wird. Da die Führungen 10, 15 ein wenig geneigt sind, kann das Sägeblatt in den vorigen Schnitt 77 nicht hineingelangen und ist jede Gefahr für Sägebruch ausgeschlossen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Unterwassersägemaschine, gekennzeichnet durch ein U-förmiges Gestell, welches in der Richtung der Schenkel die Führung für den Vorschub der Säge enthält und unterhalb der Sägefläche mit einer Festklemmvorrichtung versehen ist, die von einer höher (über Wasser) angeordneten Einrichtung betätigt werden kann.