AT119068B - Elektrischer Antrieb für Rotationsdruckmaschinen. - Google Patents

Elektrischer Antrieb für Rotationsdruckmaschinen.

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AT119068B
AT119068B AT119068DA AT119068B AT 119068 B AT119068 B AT 119068B AT 119068D A AT119068D A AT 119068DA AT 119068 B AT119068 B AT 119068B
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Aeg Union Elek Wien
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrischer Antrieb für   Rotationsdruckmaschinell.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens ist in der Zeichnung ein   Scha1tUllgsschema   dargestellt. 



  Der Motor M treibt eine aus drei abschaltbaren Druckwerken bestehende Maschine an. Die den ein- 
 EMI2.1 
 dem Motor M durch das Schütz S ein-und ausgeschaltet, solange die Druckwerke mit dem Antrieb gekuppelt sind. Ferner können in an sich bekannter Weise die Bremslüftmagnete beim   Einrücken   der Handkurbeln unter Umgehung des Schützes   8 durch   die   Handkurbelschalter unmittelbar eingeschaltet   werden. Dabei wird durch die Handkurbelschalter   Bi-Bg   gleichzeitig der Steuerstromkreis des Schutzes S unterbrochen, damit der Motor M nicht versehentlich eingeschaltet werden kann, solange die Handkurbeln eingerückt sind.

   Falls für die Bremslüftmagnete besondere   Schütze   vorgesehen sind, so werden diese durch die Handkurbelschalter beim   Einrücken   der Handkurbeln eingeschaltet. 



   Die an jedem Druckwerke angebrachten, meist in Druckknopftafeln eingebauten Druckknöpfe   #Vorrücken" und #Lauf" gestatten,   die Maschine für ruckweisen oder stetigen Gang mit der beim Zurichten oder Einziehen erforderlichen niedrigen Geschwindigkeit einzuschalten. Erfolgt das Anlassen und die Regelung der normalen Druckgeschwindigkeit durch Fernsteuerung, so sind ausserdem noch besondere   Druckknöpfe #Schneller" und #Langsamer" vorhanden,   die den Verstellmotor der Regeleinrichtung für Rechts-und Linkslauf steuern. Diese an sich bekannte Fernsteuerung ist in der Zeichnung nicht mit dargestellt worden, weil sie für die Erläuterung des Erfindungsgedankens nicht wesentlich ist. 



   Mittels der   Druckknöpfe "Halt" kann der   Antrieb bei jeder Geschwindigkeit von jedem Druckwerk aus abgeschaltet werden. Die   Kupplungsschalter E'i,   und   K3   werden zwangsläufig beim Entkuppeln der Druckwerke ausgeschaltet und beim Kuppeln wieder eingeschaltet. 



   In den gezeichneten Schaltstellungen der Apparate sind sämtliche Druckwerke gekuppelt und die Druckknopftafeln nicht abgedeckt. 



   Soll nun die Maschine z. B. ohne das Druckwerk 2 arbeiten, so wird dieses abgekuppelt, wodurch der Kupplungsschalter zwangsläufig   Stellung"Aus"einnimmt.   In dieser Stellung ist zunächst der Stromkreis des Schützes am Kupplungsschalter K2 unterbrochen. Wird nun die Tafel 2 abgedeckt, so wird dadurch   der"Halt"-Druck1rnopf   gedrückt und der Stromkreis des   Sehützes   unter Umgehung des Ruhekontaktes am Haltedruckpnopf und des Hilfskontaktes am Handkurbelschalter   H2   wieder geschlossen. 



  Es ist also möglich, mit der Handkurbel eines abgekuppelten Druckwerkes zu arbeiten, ohne dadurch den Steuerstromkreis des Schützes zu stören. Ausserdem sind die anderen Knöpfe der betreffenden   Druckknopftafel unzugänglich,   so dass Störungen des Antriebes durch versehentliches Schalten der Druckknöpfe am abgekuppelten Druckwerk unmöglich sind. 



   Für den Wert der Erfindung ist es an sich belanglos, ob die vorgenannte   Umgehungsscha1tung   beim Abdecken der Tafel durch die Arbeitskontakte   der #Halt"-Druckknöpfe ausgeführt   wird, oder ob man besondere Kontaktvorrichtungen ausserhalb der Tafel anordnet, die zwangsläufig durch die Abdeckvorrichtung geschaltet werden. 



   Öfter werden für jedes Druckwerk ausser einer grossen Tafel mit den   Knöpfen #Halt", #Vorrücken",     #Lauf", #Schneller" und Langsamer" und   den   Einzelknöpfen #Halt" noch Einzelknöpfe #Vorrücken"   gewählt. Die Knöpfe "Vorrücken" in der Tafel werden durch Abdecken wirkungslos gemacht. Die zum Druckwerk gehörenden   Einzelknöpfe #Vorrücken",   die nicht abgedeckt werden sollen, können durch einen weiteren Hilfskontakt im   Kupplungsscha1ter   mit dem Ankuppeln des Druckwerkes ebenfalls wirkungslos gemacht werden. An Stelle des Hilfskontaktes im Kupplungsschalter könnte man ebensogut einen   zwangsläufig   mit der Abdeckvorrichtung betätigten Schalter wählen. 
 EMI2.2 
 
1.

   Elektrischer Antrieb für Rotationsdruckmaschinen, die aus mehreren durch einen gemeinsamen
Motor angetriebenen und einzeln abkuppelbaren Druckwerken bestehen, denen je ein besonderer Brems-   lüftmagnet,   ein Handkurbelschalter und eine Druckknopftafel zur Steuerung des Antriebes zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Kupplungseinrichtung eines jeden Druckwerkes (D1, D2, D3) ein besonderer Kupplungsschalter   (K     K2,     K3)   zwangsläufig verbunden ist, der beim Entkuppeln des
Druckwerkes den zugehörigen Bremslüftmagneten   (B1'B2 B3)   vom gemeinsamen Antrieb (M) elektrisch abschaltet und den Steuerstromkreis des Antriebes so umschaltet, dass er durch die Ausschaltdruck- 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Entkuppeln eines oder mehrerer Druckwerke der Antrieb erst dann eingeschaltet werden kann, wenn an den Ausschaltdruck- knöpfen der abgekuppelten Druckwerke je ein besonderer Verriegelungskontakt den durch den zuge- hörigen Kupplungsschalter umgeschalteten Steuerstromkreis wieder geschlossen hat. i 3. Antrieb nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschaltdruckknöpfe der abgekuppelten Druckwerke durch eine Sperrvorrichtung in der Umsehaltstellung gehalten werden.
    4. Antrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass beim Niederdrücken des Ausschalt- druckknopfes die Sperrvorrichtung gleichzeitig die anderen in der Druckknopftafel befindlichen Druck- knöpfe ganz oder teilweise unzugänglich oder unwirksam macht. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2
AT119068D 1928-06-15 1929-06-08 Elektrischer Antrieb für Rotationsdruckmaschinen. AT119068B (de)

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