AT118795B - Backenbremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Backenbremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

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  Backenbremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge. 



   Es gibt bereits Backenbremsen, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit   Anschlägen   für die gelösten Bremsklötze, wobei die Anschläge so ausgebildet sind, dass sie den Abnutzungen der Klötze und der Bremstrommel folgen, so dass der   Eindrückweg   der Bremsklötze stets   ungefähr gleich gross   bleibt. Die Anschlageinriehtungen bestanden aus mit den Bremsklötzen verbundenen Gliedern, die die Einrückbewegung der Klötze frei zuliessen, die   AusrÜckbewegung aber begrenzten   und zwei gegeneinander verschiebbare Teile aufweisen, von denen der eine eine Verzahnung und der andere eine darin eingreifende Klinke besass. Die Anschlagglieder sollten sich infolge dieser Einrichtung der fortschreitenden Abnutzung der Klötze und der Bremstrommel selbsttätig anpassen.

   Dieses Anpassen ist aber nur in jenen Abstufungen möglich, wie sie dur eh die Zahnteilung bedingt ist, die übrigens auch schon bei der ersten Einstellung der Teile der neuen Bremse sich unangenehm fühlbar macht, wenn sie zu gross ist, wenn also nur Verstellungen in groben Stufen möglich sind. Wollte man die Stufen verkleinern, so würde dies nur auf Kosten der Festigkeit der Zähne gehen. 



   Gemäss der Erfindung werden die beiden gegeneinander verstellbaren Teile der Anschlagglieder durch Gewindeeingriff miteinander verbunden, wobei einer der beiden Eingriffsteile, vorzugsweise der die Muttergewinde tragende Teil federnd ausgebildet ist, so dass sowohl eine Feineinstellung, als auch ein axiales Gegeneinanderversehieben der beiden Teile möglich ist,
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 1 in Ansicht dargestellt. Fig. 2 zeigt das Gesperre 
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Die Bremsbacken a und b sind an den Bolzen c bzw. d angelenkt und legen sich von innen her gegen die Bremstrommel e. Auf beide Backen wirkt der Bremszylinder f und die   Rückzugfeder   g ein. 



   Bei   A und i   sind mit Spiel die beiden   Ansehlagteile & und angelenkt. Der   Teil   I   ist an seinem Ende (siehe Fig. 2) mit Schraubengewinde m versehen ; der andere Teil k ist rohrförmig ausgebildet und an seinem Ende durch Schlitze in Lappen n zerlegt, die vorne an ihrem Rand bei o verdickt oder umgebördelt sind und hier ein oder zwei Muttergewindegänge tragen, die in das Schraubengewinde m des Teiles   I eingreifen.   



   Wenn infolge der Abnutzung der Bremsbacken oder der Bremstrommel der Einrückweg grösser geworden ist, so ziehen sich beim Anlegen der Bremse die beiden Teile   fund l   etwas auseinander, wobei die Muttergewindeteile o infolge der Federung der Lappen über das Gewinde des Bolzens   m   springen. Hiedurch findet eine Verstellung der Anschlageinrichtung statt. Man kann auch durch Verdrehen der 
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 und b voneinander verändern, was insbesondere für das Zusammenbauen sehr wichtig ist. 



   Die Flankenwinkel des Gewindes m können nach beiden Seiten gleich sein, weil die Rückzugfeder g nicht so stark   züi   sein braucht, dass sie imstande wäre, ein Überspringen der federnden Muttergewindeteile über das Schraubengewinde zu bewirken. Man kann das Gewindeprofil aber auch unsymmetrisch, nach Art einer Sperrverzahnung, ausführen. 



   Wenn man die Steigung des Schraubengewindes   m   von der des Muttergewindes o etwas verschieden macht und die Muttergewindeabschnitte der einzelnen federnden Lappen um Bruchteile der Ganghöhe 
 EMI1.3 
 

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 der Lappen in das Schraubengewinde   1n   voll eingreifen ; die andern Lappen bleiben, mehr oder minder weit radial   zurückgedrängt.   Werden die Teile   Je   und   I   in axialer Richtung gegeneinander verschobenso wird jener Lappen, dessen Muttergewinde in das   Sc1raubengewinde   voll eingreift, radial auswärtsgebogen, während ein anderer der Lappen mit seinem Muttergewinde nunmehr zum vollen Eingreifen in das Schraubengewinde kommt usw.

   Entspricht das Muttergewinde der Lappen dem Schrauben, gewinde (wie in der Zeichnung gezeigt) so entsprechen die Abstufungen der gewaltsamen axialen Verstellung der Teile   k   und   l   gegeneinander der Ganghöhe des Schraubengewindes ; bei der hier zuletzt angegebenen Ausführungsform können aber Abstufungen der axialen Verstellung von Bruchteilen der Ganghöhe erreicht werden, wobei allerdings jeweils nur einer der Lappen mit dem Schraubengewinde in vollem'Eingriff   steht.'Es   empfiehlt sich, bei dieser Ausführungsform die Breite der Lappen nicht 
 EMI2.1 
 



    - PATENT-ANSPRÜCHE :'''  
1. Backenbremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit   Anschlaggliedern,   die mit den Bremsbacken verbunden sind und aus zwei durch ein Gesperre miteinander gekuppelten Teilen bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass das Gesperre durch den Eingriff von Muttergewinde des einen Teiles in Schraubengewinde des andern Teiles gebildet wird, wobei einer der beiden Eingriffsteile derart federnd ist, dass auch rein axiale gegenseitige Verstellungen möglich sind.

Claims (1)

  1. 2. Bremse nach Anspruch R, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Eingriffsteile durch axiale Schlitze federnd gemacht ist.
    3. Bremse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steigung des Gewindes des einen Teiles von dem des andern Teiles etwas verschieden ist und dass das Gewinde in dem durch axiale Schlitze unterteilten Stück in den einzelnen Abschnitten mit Versetzung um Bruchteile der Ganghöhe angeordnet ist. EMI2.2
AT118795D 1928-03-08 1928-12-11 Backenbremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge. AT118795B (de)

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