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Resonanzrelais.
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Generatoren verwendet. In diesem Falle empfiehlt es sich, die Zungen der Schwingungssystemgruppen 6, 5, 7, 8 so abzustimmen, dass die Eigenschwingungszahlen der Zungen jeder Gruppe zueinander im gleichen Verhältnis stehen, denn dann kann man durch einfache Drehzahlerhöhung bzw. proportionale
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In vielen Fällen genügt es, wenn zwei. Zungen nacheinander angeregt werden müssen, damit der Schaltvorgang vollendet wird. Eine solche Einrichtung erhält man, wenn man beispielsweise bei der
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systeme 1 und 2 derart bemisst, dass sie nur geschlossen werden, wenn die Hebel 3 und 4 gemeinsam auf ihnen ruhen. Die Reihenfolge, in welcher die Zungen erregt werden, ist in diesem Falle gleichgültig.
Will man eine bestimmte Reihenfolge vorschreiben, so kann man diese erreichen, wenn man geeignete Anschläge anbringt. Verwendet man bei der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung nur die Anschläge 11 und 12 und bildet die Federn der Systeme 1 und 2 derart aus, dass sie nur geschlossen sind, wenn die Hebel 3 und 4 gemeinsam auf ihnen ruhen, so kann man das Kontaktsystem 1 nur dann öffnen und das Kontaktsystem 2 schliessen, wenn zuerst die Zunge 6 und dann die Zunge 5 erregt wird. Um den umgekehrten Schalt-
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Hebel 3 und 4 gegenseitig an ihrer Bewegung hindern.
In den zuletzt angeführten Fällen genügt zur Erregung der Zungen ein einziger Generator, dessen Frequenz geändert werden kann.
Es kann unter Umständen vorteilhaft sein, an Stelle von zwei Zungen, die gleichzeitig, nacheinander oder in bestimmter Reihenfolge erregt werden müssen, auch drei oder mehrere Zungen zu benutzen.
Bei dem Relais der Fig. 1 und 2 sind die Massen der Zungen und des Sehaltkörpers derartig gegeneinander abgeglichen, dass zur Herbeiführung der Schaltbewegung die Stosskraft der einen Zunge durch die Stosskraft der andern unterstützt werden muss oder, mit andelen Worten, die Masse des Schaltkörper ist so gross gehalten, dass die Stosskraft einer Feder nicht für den Antrieb des Schaltkörpers ausreicht.
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das normalerweise den von der andern Zunge angestossenen Teil oder diese Zunge selbst festhält.
Man kann statt dessen auch das Relais derart ausgestalten, dass die eine Feder beim Ausschwingen den Schaltkörper in den Angriffsbereich der zweiten Feder bringt und dass ihm diese Feder erst beim Ausschwingen den für die Umschaltung erforderlichen Stoss erteilt.
In den Fig. 3 und 4 sind die Zungen 5 und d'je durch eine Klinke 13, 14 gesperrt. Die Klinken werden durch die Feder 15 in der Sperrstellung festgehalten, die durch die Anschläge 16, 17 bestimmt ist. Die Klinken ragen mit den Tastern 18, 19 in den Angriffsbereich der Zungen 6, 8 und werden beim Ausschwingen'dieser Zungen ausgerückt.
Die Zungen 5 und 7 treiben abwechselnd den Kipphebel 20 an, dessen Endstellungen 20, 20a durch den Anschlag 21 bestimmt werden. Der Kipphebel 20 kann mit einem Schalter od. dgl gekuppelt sein.
Das Relais arbeitet auf folgende Weise : Solange nur eine der Zungen 5 bis 8 oder nur ein Zungenpaar mit geraden oder ungeraden Ordnungszahlen zu Schwingungen angeregt wird, erfolgt keine Umschaltung des Hebels 20, anders dagegen, wenn gleichzeitig die Zungen 5 und 6 in Schwingungen versetzt werden, dann stösst die Zunge 6 den Riegel 13 aus dem Bereich der Zunge 5, diese Zunge kann ausschwingen und wirft den Schalthebel 20 in die strichliert gezeichnete Stellung 20a.
Um den Hebel in die Ausgangsstellung 20 zurückzubringen, müssen die Zungen 7 und 8 erregt werden. Die Zunge 8 stösst dann den Riegel-M zur Seite, die Zunge 7 kann aussehwingen und den Schalt- hebel'20 20a in die Stellung 20 zurückwerfen.
Dieselben Schaltvorgänge, die bei dem Relais der Fig. 3 und 4 durch vier Zungen ausgeführt werden, werden bei dem durch die Fig. 5 und 6 dargestellten Relais mit nur drei Zungen 5, 68 und 7 ausgeführt.
Die Zungen sind in einer Ebene angeordnet. Der bügelförmige Schaltkörper 22 greift in der gezeichneten
Stellung mit dem Taster 23 in den Angriffsbereich der Feder 7 ; er ruht hier auf dem Anschlag 24 auf.
An dem Bügel 22 ist ein weiterer Taster 25 vorgesehen, der in den Angriffsbereich der Feder 5 ragt,
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in der Sperrstellung gehalten werden. Zum Entriegeln der Zungen 5 und 7 dient die. Zunge 68. In den Angriffsbereich dieser Zunge ragen die Taster 29,30 der Klinken 13, 14.
Zwecks Umschaltung des Bügels 22 werden die Zungen 68 und 7 gleichzeitig erregt. Die Zunge 68 rückt die Klinke 14 aus dem Bereich der Zunge 7, mit der Folge, dass die Zunge 7 aussehwingt, auf den Taster 23 schlägt und den Bügel 22 kippt.
In den Fig. 7-9 ist eine weitere Ausführungsform des Relais dargestellt. An dem Arm 31, der um die Achse 32 drehbar ist, ist der doppelarmige Hebel 33 drehbar um die Längsrichtung dieses Armes gelagert ; er hat zwei hammerartige Köpfe 3, 35, von denen der eine, 34, auf der Zunge 5 aufliegt, während sich der andere über der Zunge 6, normalerweise ausserhalb des Angriffsbereiches dieser Zunge, befindet.
Der Arm 31 wird durch den Anschlag 36 in einer bestimmten Entfernung von der Zunge gehalten.
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der doppelarmige Hebel 33 Schwingungen um die Achse des Armes < U aus. Ungiinstigenfal1s wird der Arm 31 etwas gelüftet ; wenn jedoch beide Federn gleichzeitig zu Schwingungen angeregt werden, bringt
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selbst bildet ein Widerlager für den Hebel. 33, so dass bei einem Stoss auf den Kopf 35 der Arm 31 über die Kippstellung hinausgeschleudert wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Resonanzrelais, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Schaltvorgang wenigstens zwei verschieden abgestimmte, auf das Schaltglied einwirkende Schwingungssysteme vorgesehen sind, die sämtlich zu Eigenschwingungen angeregt werden müssen, um den Schaltvorgang herbeizuführen.