DE587376C - Resonanzfernsteuerrelais - Google Patents

Resonanzfernsteuerrelais

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DE587376C
DE587376C DEI34107D DEI0034107D DE587376C DE 587376 C DE587376 C DE 587376C DE I34107 D DEI34107 D DE I34107D DE I0034107 D DEI0034107 D DE I0034107D DE 587376 C DE587376 C DE 587376C
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DE
Germany
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button
resonance
organ
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remote control
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Expired
Application number
DEI34107D
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English (en)
Inventor
Joseph Mueller
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ISARIA ZAEHLERWERKE AG
Original Assignee
ISARIA ZAEHLERWERKE AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/30Electromagnetic relays specially adapted for actuation by AC
    • H01H51/32Frequency relays; Mechanically-tuned relays

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 2. NOVEMBER 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21c GRUPPE 45
Isaria-Zählerwerke Akt.-Ges. in München*) Resonanzfernsteuerrelais
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. April 1928 ab
Die Erfindung betrifft Resonanzfernsteuerrelais, bei welchen ein Schaltvorgang durch ein Resonanzorgan bewirkt und durch ein zweites wieder aufgehoben wird. Nach einem bekannten
-5 Vorschlag werden derartige Relais, bei denen die Resonanzorgane mit je einer sogenannten Stupsklinke ein Zahnrad fortschalten, mit einer Sperrvorrichtung ausgerüstet, die das jeweilig schaltende Organ nach Beendigung des Schaltvorganges unwirksam macht, während sie das andere Organ zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes freigibt.
Bei Resonanzrelais mit Stupsklinkenantrieb ergibt die "Klinke eine starke Dämpfung des Resonanzorgans, mit der Folge, daß die Resonanzschärfe des Relais verlorengeht. Ferner ist sie bei Tonfrequenz wegen der raschen Schwingungen einem starken Verschleiß unterworfen.
Bei der bekannten Konstruktion kommt die Sperrvorrichtung für die einzelnen Resonanzorgane nur allmählich zur Wirkung, das Relais verliert also schon vor vollendeter Sperrung allmählich seine Antriebskraft. Es besteht daher die Gefahr, daß es'in einem halbgesperrten Zustand stehenbleibt.
Die Erfindung beseitigt die angeführten Mängel. Erfindungsgemäß wird ' das Schaltorgan des Relais in an sich bekannter Weise durch hammerartige Taster angetrieben, die in den Schwingungsweg der Resonanzorgane ragen, und die Sperrvorrichtung so ausgebildet, daß sie jeweils nach Vollendung eines Schaltvorganges den zuletzt wirksamen Taster gegen Rückkehr in den Schwingungsweg sperrt und den anderen Taster in den Schwingungsweg des anders abgestimmten Resonanzorgans verbringt.
Ein derartiges Relais, zunächst allgemein gesprochen, bietet den Vorteil, daß jedes Resonanzorgan in dem größten Teil der Ansprechzeit vollkommen frei schwingen kann, also hohe Resonanzschärfe hat. Trotzdem entwickelt es eine große Schaltkraft, da die bei der Aufschaukelung des Resonanzorgans sich aufspeichernde Energie plötzlich auf den als mechanischer Akkumulator wirkenden Taster durch Impulse übertragen wird, der nun seinerseits in Form eines kräftigen Stoßes das Schaltorgan betätigt. 5"
Für Relais mit abwechselnd gesperrten Schaltorganen, wie sie den Gegenstand der Erfindung bilden, bietet diese eigenartige Wirkungsweise des Hammerrelais sehr erhebliche Vorteile, weil die Stoßkraft des Tasters nicht bloß eine sichere Schaltung, sondern auch einen sicheren Antrieb der Sperrvorrichtung gewährleistet. Der Taster hat bis kurz vor
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden: ,
loseph Müller in München.
vollendeter Sperrung noch seine normale Stoßkraft.
In den Fig. ι und 2 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung in zwei verschiedenen Betriebszuständen dargestellt.
Die für die Erfindung unwesentlichen Teile des Relais sind der Einfachheit halber fortgelassen.
ίο Das Resonanzfernsteuerrelais hat zwei dreh bar gelagerte, abwechselnd in die Schwingungsbahnen von zwei Resonanzorganen y, 8 ragende Taster i, 2. Jeder Taster ist mit einem gegen seinen Schwingungsweg geneigten Steuerteil 5 und einem Anschlagteil 4, 6 versehen, welche Teile mit einer vorwiegend parallel zur Drehachse der Taster angeordneten und senkrecht dazu verschiebbaren Stange 3 zusammenwirken. Die Einrichtung arbeitet auf folgende Weise.
Wie die Fig. 1 zeigt, liegt in dem einen Betriebszustand die Stange 3 unter dem Anschlagteil 4 des Tasters 1. Der Taster 1 ist dadurch angehoben und ragt nicht in den Schwingungsweg des Resonanzorgans 7. Er kann infolgedessen von diesem nicht mehr getroffen werden. Der Taster 1 ist demnach in dieser Betriebsstellung gesperrt. Der Taster 2 ist dagegen empfangsbereit, weil sich die Stange 3 im oberen Teil des Schlitzes des Tasters 2 befindet. Wird nun die Feder 8 in an sich bekannter Weise erregt, so trifft sie auf den Taster 2 und schleudert diesen hoch. Dabei gleitet die Stange 3 an der schiefen Ebene des Steuerteils 5 nach vorn und kommt unter den Anschlagteil 6 des Tasters 2 zu liegen (Fig. 2). Gleichzeitig gleitet die Stange 3 unter dem Anschlagteil 4 des Tasters 1 weg in die in Fig. 2 angedeutete Stellung. In dieser ist nun der Taster 2 gesperrt und der Taster 1 empfangsbereit. Der gleiche Vorgang wiederholt sich jetzt in umgekehrter Weise.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Resonanzfernsteuerrelais, bei welchem ein Schaltvorgang durch ein Resonanzorgan bewirkt und durch ein zweites wieder aufgehoben wird und bei dem eine von einem schaltenden Organ mechanisch gesteuerte Sperrvorrichtung vorgesehen ist, die das jeweilig schaltende Organ nach Beendigung des Schaltvorganges unwirksam macht, während sie das andere Organ zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise das Schaltorgan durch hammerartige Taster angetrieben wird, die in den Schwingungsweg der Resonanzorgane ragen, und daß die Sperrvorrichtung jeweils nach Vollendung eines Schaltvorganges den zuletzt wirksamen Taster gegen Rückkehr in den Schwingungsweg sperrt und den anderen Taster in den Schwingungsweg des anders abgestimmten Resonanzorgans verbringt.
  2. 2. Resonanzfernsteuerrelais nach Anspruch ι mit zwei drehbar gelagerten, abwechselnd in die Schwingungsbahnen von zwei Resonanzorganen gelagerten Tastern, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Taster (1, 2) mit einem gegen seinen Schwingungsweg geneigten Steuerteil (5) und einem Anschlagteil (4, 6) versehen ist, welche Teile mit einer vorwiegend parallel zur Drehachse der Taster angeordneten und senkrecht dazu verschiebbaren Stange (3) derart zusammenarbeiten, daß beim Hochschleudern des jeweils wirksamen Tasters durch das eine Resonanzorgan die Stange durch den Steuerteil dieses Tasters aus dem Bereich des Anschlagteils des zweiten Tasters gebracht wird und in den Bereich des Anschlagteils des erstgenannten Tasters gelangt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEI34107D 1928-04-08 1928-04-08 Resonanzfernsteuerrelais Expired DE587376C (de)

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