AT114794B - Bremsanordnung für elektrische Motorwagen. - Google Patents

Bremsanordnung für elektrische Motorwagen.

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AT114794B
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Ludwig Ing Spaengler
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Ludwig Ing Spaengler
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Bremsanordnung für elektrische Motorwagen. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Bremsgestänges   betätigt und eine mechanische Bremsung jener Achse bewirkt, deren Bremsstrom geschwächt oder unterbrochen ist. 



   Die Zeichnung zeigt schematisch eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen Einrichtung. 



   1, 2 sind die beiden als Reihenschlussmotoren angenommenen Motoren des Wagens, die in der durch einen nicht dargestellten, Fahrschalter herbeigeführten   Bremssehaltung   in zwei voneinander unabhängigen Stromkreisen liegen, welche die die Bremswirkung regelnden üblichen Bremswiderstände 3, 4 
 EMI2.1 
 Zugmagneten wirken einander entgegen und stehen in Verbindung mit einem Organ 7, z.   B.   dem Bremshebel eines mechanischen Bremsgestänges   8,   8. Wird der Bremsstrom eines der beiden Motoren, z. B. 1 stärker als der des andern 2, oder wird letzterer durch irgendwelchen Zufall ausgeschaltet, so dreht der Zugmagnet 5 des Motors 1 den Hebel 7 in einer solchen Richtung, dass dann das Bremsgestänge 8 die Bremsung der vom Motor 2 getriebenen Achse bewirkt.

   Ist dagegen der Bremsstrom in der Schliessung des Motors 2 stärker als der in der Schliessung des Motors   1,   so wird der Bremshebel 8 in der entgegengesetzten Richtung gedreht und das Bremsgestänge 8 bremst die vom Motor 1 getriebene Achse. Im Normalzustand haben die   Bremsströme   beider Motorstromkreise mindestens näherungsweise gleiche Stärke und der Hebel 7 bleibt in Ruhe, die mechanischen Bremsen bleiben ausser Tätigkeit. 



   Dadurch, dass bei Schwächung oder Unterbrechung des Bremsstromkreises des einen Motors durch den andern Motor die mechanische Bremsung der vom ersten Motor getriebenen Achse herbei-   geführt   wird, kann man ohne Schwierigkeit dahin gelangen, dass trotz Versagens des einen Motors beide Achsen mit gleicher Kraft gebremst werden, also eine 100% Bremsung erzielt wird. 
 EMI2.2 
 werden, den Hebel 7 oder das Bremsgestänge betätigende äussere Kraftquellen beliebiger Art ein-und auszurücken, die ihrerseits das Bremsgestänge betätigen. Solche   Ein- und Ausrückvorrichtungen   sind dem Fachmann geläufig und bedürfen keiner näheren Erörterung.

   In diesem Falle kann die Erfindung auch bei Wagen mit beliebig vielen, durch gesonderte Motoren angetriebenen Achsen angewendet werden ; es ist nur nötig, dass der Zugmagnet jeder Motorschliessung eine besondere Ein-und Ausrückvorrichtung betätigt, welche die äussere Kraftquelle für die Bremsung der zugehörigen Achse   ein-und ausrückt.   



   Wird eine Achse oder   eine Achsengruppe   von einer Gruppe von Motoren getrieben, z. B. die beidenAchsen eines zweiachsigen Drehgestelles von je einem Motor, so kann man die Einrichtung so treffen, 
 EMI2.3 
 Motors der Gruppe die zugehörigen Achsen, wie oben angegeben, mechanisch oder durch eine äussere Kraftquelle gebremst werden. 



   Der Vorteil der vorliegenden Einrichtung liegt in der ausserordentlichen Einfachheit der Anordnung und der Unmöglichkeit, dass diese in Unordnung geraten kann. Man baut einfach für jede der Achsen oder Achsengruppen ein mechanisches Bremsgestänge und lässt darauf die Zugmagnete einwirken, wodurch die erforderliche Achse gebremst wird. Auf solche mechanische Bremsgestänge kann dann die Handbremse oder auch eine unabhängige Luftdruckbremse einwirken, die entsprechend gebaut werden muss. 



   Wenn man die Wirkung der Einrichtung nicht schon bei kleinen Unterschieden in der Brems- 
 EMI2.4 
 auf den Hebel oder den letzteren selbst im gewünschten Masse durch dem Fachmann geläufige Mittel wie Federn träge machen. 



   Es empfiehlt sich, optische oder akustische Anzeigevorrichtungen anzubringen, welche dem Wagenführer anzeigen, welche Achsen eine mechanische Bremsung in der angegebenen Weise erfahren. Die baulichen Einzelheiten solcher Anzeigevorrichtungen sind dem Fachmann geläufig und bedürfen keiner Erörterung. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Elektrische Bremsanordnung für elektrische Schienenfahrzeuge mit je einem Bremsstromkreis für jeden von zwei Motoren oder Motorgruppen, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden Bremsströme die Spule (5 bzw. 6) eines Zugmagneten durchfliesst, deren Zugkräfte einander bei gleicher Stromstärke in beiden Bremsstromkreisen aufheben, während bei ungleichen Stromstärken, insbesondere bei Unterbrechung eines der beiden Bremsstromkreise, die überwiegende oder einzig auftretende Zugwirkung des einen oder des andern Zugmagneten ein mit beiden Zugmagneten verbundenes Organ, z. B. den Bremshebel   (7)   des mechanischen Bremsgestänges   (8)   betätigt und eine mechanische Bremsung jener Achse bewirkt, deren Bremsstrom geschwächt oder unterbrochen ist.

Claims (1)

  1. 2. Elektrische Bremsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei mehreren Motoren oder Motorgruppen (z. B. vier Motoren) auf einem Wagen immer je zwei Motoren oder Motorgruppen auf einen Doppelzugmagnet einwirken, der jeweilig die mechanischen Bremseinrichtungen jener Achsen betätigen kann, deren Motoren eine Schwächung oder Unterbrechung des Bremsstromes erfahren haben. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Abänderung der elektrischen Bremsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugmagnete nicht unmittelbar auf das mechanische Bremsgestänge einwirken, sondern eine äussere Kraftquelle zur Betätigung des Bremsgestänges derjenigen Achsen ein-und ausrücken, die von den Motoren getrieben werden, deren Bremsstrom geschwächt oder unterbrochen worden ist.
    4. Elektrische Bremsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Anbringung einer optischen oder akustischen Anzeigevorrichtung, welche den Führer sofort erkennen lässt, welche Achsen eine mechanische Bremsung erfahren. EMI3.1
AT114794D 1929-07-12 1928-09-27 Bremsanordnung für elektrische Motorwagen. AT114794B (de)

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AT117800B (de) 1930-05-26
AT121892B (de) 1931-03-25

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