AT114704B - Selbsttätiger Pappensortierer. - Google Patents

Selbsttätiger Pappensortierer.

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AT114704B
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AT
Austria
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cardboard
contact piece
micrometer
sorter
thickness
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Inventor
Gustav Sulc
Original Assignee
Gustav Sulc
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbsttätiger Pappensortierer. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine, die es ermöglicht, die Dicke der von der Satiniermaschine kommenden Pappe selbsttätig zu messen und gleichzeitig die Pappen nach   handelsgebräuch-   lichen Stärken (Nummern) zu sortieren. 
 EMI1.1 
 die Vorderansicht, Fig. 3 Ansieht und Schnitt des zur Messung notwendigen Mikrometers, Fig. 4 und 5 eine Einzelheit des Mikrometers und Fig. 6 den Exzenterkopf und das Klinkenrad an der Wendeplattenachse. 
 EMI1.2 
 Pfeilrichtung angegebenen Stelle eingeschoben, von den beiden Walzen a, welche in Ständern b gelagert sind, erfasst und weitergeleitet.

   Kurz nach diesen Walzen sind an den Verbindungsträgern c zwei Mikrometer d befestigt, u. zw. so, dass dieselben je nach Grösse des Pappenformates nach innen oder aussen verschoben werden können, um die Pappe etwa   lofts   links und rechts vom Rande zu messen. 



   Um die Sortierung der Pappe   durchzuführen,   ist es notwendig, für jede Pappenstärke je zwei 
 EMI1.3 
 angenommen gleichzeitig 20 Pappenstärken, so wird der selbsttätige Pappensortierer aus 20 solchen Mechanismen, wie sie in Fig. 1 und 2 schematisch gezeigt sind, bestehen. Jeder einzelne Mechanismus und dessen zwei Mikrometer ist von vornherein für eine bestimmte Pappenstärke einzustellen. Entspricht nun die durch die Mikrometer durchgehende Pappenplatte der eingestellten Stärke, wird ein an dem Mikrometer angebrachter Kontakt geschlossen und dadurch der Klinkenhebel e angezogen und dieser dreht mit Hilfe des Klinkenrades f die Wendeplatten   g   um eine Vierteldrehung gegen innen weiter. Die mittlerweile auf diesen Wendeplatten zu liegen kommende Pappe fällt zu Boden.

   Von dort kommt sie nach Ansammlung mehrerer Stücke als vollkommen gleichstark sofort zur Verpackung. 



   Entspricht die Pappenplatte nicht der im Mikrometer eingestellten Stärke, kommt der Kontakt nicht zur Auslösung und die Pappe wird durch die beiden Rollen weitergeschoben und von den beiden Walzen a'in Empfang genommen und durch die nächsten beiden Mikrometer gemessen. 
 EMI1.4 
 Spindel m sitzt. Durch das Einschieben der Pappe wird die Federkraft der Spiralfeder n überwunden und die Spindel m nach aufwärts verschoben. Am oberen Ende der Spindel   m   ist ein Kontaktstück o befestigt, 
 EMI1.5 
 Stromquelle qu schliesst. In diesem Stromkreis ist ein Elektromagnet r eingeschaltet, der bei Schliessung desselben die Klinke s anzieht. In diesem Zustande werden die Wendeplatten g um eine Vierteldrehung gedreht. 



   Wenn nun eine Pappe, die nicht der am Mikrometer eingestellten   Stärke entspricht, durchgeht,   bleibt der Strom unterbrochen, der Elektromagnet r zieht nicht an und die Klinke s am Exzenter i bleibt durch die Feder t abgehoben ; die Wendeplatten verbleiben in Ruhe und dienen für die   dariibergesehobene   
 EMI1.6 
 Mikrometer so geschaltet, dass eine Drehung beider   Wendeplattenkreuze   nur dann stattfinden kann, wenn beide Mikrometer die gleiche Pappenstärke anzeigen, somit eine Pappenplatte   links   und rechts die gleiche, der   Mikrometereinstellung entsprechende Stärke   aufweist. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Einstellung der Mikrometer auf eine bestimmte Stärke geschieht durch die Einstellschraube u und ist dabei ein Ablesen an den Linealen v ermöglicht. 



   Der Antrieb des selbsttätigen Pappensortierers geschieht durch   Riemenantrieb,   welcher die Riemenscheibe   tU   in Bewegung setzt und die Drehung auf den   Winkelantrieb x   übermittelt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1.   Selbsttätiger Pappensortierer, gekennzeichnet durch die Anordnung von zwei Mikrometern, die die Dicke der Pappenplatten gleichzeitig an ihren beiden Rändern messen und mit der Ablegevorrichtung elektrisch verbunden sind.

Claims (1)

  1. 2. Selbsttätiger Pappensortierer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass während des EMI2.1 ein Ablegen bzw. Sortieren von gleichstarken Pappen ermöglicht wird.
    3. Selbsttätiger Pappensortierer nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Mikrometer (d) mit den durch sie gesteuerten Schaltklinken so verbunden sind, dass ein Ablegen der Pappe nur dann erfolgt, wenn die einzelnen Pappenplatten an beiden Rändern gleich stark sind.
    4. Selbsttätiger Pappensortierer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine am Kontaktstück (o) angeordnete Nase (z) die Pappe nach der Stärke oder den gebräuchlichen Handelsnummern sortiert werden kann.
    5. Mikrometer für die Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das an der Spindel (m) sitzende Kontaktstüek (o) beim Heben der Spindel ein am Mikrometergehäuse sitzendes Kontaktstück (p) berührt und dadurch ein Strom geschlossen wird, welcher durch einen Elektromagnet (1') eine Klinke (s) anzieht und die Wendeplatten (g) um 900 dreht.
    6. Mikrometer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktstück (p) bei Über- schreitul1g einer gewissen Dicke der Pappe von dem Kontaktstück (0) durch die Nase (z) abgehoben und der die Elektromagnete (r) steuernde Strom unterbrochen wird, so dass die Bewegung der Wendeplatten unterbrochen und die Keilpappe ausgeschieden wird.
AT114704D 1928-06-13 1928-06-13 Selbsttätiger Pappensortierer. AT114704B (de)

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