DE290692C - - Google Patents

Info

Publication number
DE290692C
DE290692C DENDAT290692D DE290692DA DE290692C DE 290692 C DE290692 C DE 290692C DE NDAT290692 D DENDAT290692 D DE NDAT290692D DE 290692D A DE290692D A DE 290692DA DE 290692 C DE290692 C DE 290692C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
roll
strip
brand
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT290692D
Other languages
English (en)
Publication of DE290692C publication Critical patent/DE290692C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/68Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles in which the articles are torn or severed from strips or sheets

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Ve 290692 -KLASSE 436. GRUPPE
Gegenstand der Erfindung ist ein Selbstverkäufer für streifenförmiges Material, der mit einer selbsttätig sich einschaltenden Ersatzrolle arbeitet, wobei der Streifenvorschub durch abwechselnd mit der Antriebswelle gekuppelte Stiftentrommeln erfolgt. Erfindungsgemäß ist eine Wippe vorgesehen, so daß der Einrückhebel für die Kupplungsscheibe durch die auf dem Markenstreifen ruhenden Ausverkaufshebel ίο nach Verbrauch der ersten Markenrolle auf die andere Rolle umgeschaltet wird, während nach Ausverkauf der zweiten Rolle die Wippe durch den zweiten Ausverkaufshebel auf Mitte gestellt und dadurch die Münzenlenkrinne über den Rückgabeschacht gebracht wird.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in fünf Figuren dargestellt.
Fig. ι ist eine Ansicht von vorn;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht;
Fig. 3 zeigt die Anordnung von oben gesehen.
Die Fig. 4 und 5 zeigen die Münzweiche in ihren verschiedenen Stellungen.
Von der Vorratsrolle 1 kommend wird Bande um die Führungsrolle c über die Brücke d zu der mit Stiften versehenen Vorschubtrommel g (Fig. 2) geführt und auf dieselbe aufgelegt, die sodann bei entsprechender Drehung durch Eingreifen der Stifte in die Querperforation des Markenstreifens diesen um die gewünschte Länge vorschiebt und zu dem Messer 33 (Fig. 1) befördert. Ebenso ist Band b von der Vorratsrolle 2 kommend auf die Vorschubtrommel e aufgelegt. Auf den Markenbändern α und b ruhen die bei f drehbar gelagerten Hebel h und *, die nach erfolgter Ausgabe des betreffenden Markenbandes durch die in der Brücke d vorgesehenen Aussparungen I bzw. m (Fig. 2) hin-. durch auf den bei 0 drehbar gelagerten ankerförmigen Hebel r, p, q fallen, dessen auf dem Arm p sitzender Zapfen s in einen Schlitz des bei t drehbaren Einrückhebels u, v; w, χ eingreift. Der Arm χ des Hebels ü, v, w, χ ist in bekannter Weise als Kupplungseinrückhebel ausgebildet. Er greift mit den beiden Zapfen 4 und 5 (Fig. 1) in die Ringnut der mit den Mitnehmerstiften 6 und 7 (Fig. 2) versehenen Kupplungs-' scheibe 8 ein. Die Kupplungsscheibe selbst wird bei Drehung der Welle y durch die in die Längsnut 9 der Welle eingreifende Schraube 10 mitgenommen. Auch sind die Stiftentrommeln g und e mit so viel am Umfang gleichmäßig verteilten Fräsnuten 11 versehen, als der Umfang der Trommel ein Vielfaches der Markenlänge beträgt. Die Hebel v, w greifen je nach der Stellung des Hebels u jeweilig in die vorbeschriebenen Nuten ein.
Zweck dieser Anordnung ist, immer die richtige Trommelstellung beim Auflegen der Marken auf die Vorschubtrommel zu erhalten. Ferner sind an den nach innen gelegenen beiden Flächen der Stiftentrömmeln gleichmäßig verteilt so viel Bohrungen angebracht, als Fräsnuten vorhanden sind. Diese Bohrungen dienen zum Eingreifen der Mitnehmerstifte 6 und 7 der Kupplungsscheibe 8. An seinem unteren Ende ist der Hebel u rechtwinklig abgebogen und bei
14 mit der Zugstange 13 drehbar verbunden, die selbst wieder bei 15 mit dem Hebel 16 (Fig. 3) horizontal schwingbar gelagert ist. Hebel 16 sitzt fest auf der bei 18, 19 gelagerten Welle 17, die an ihrem oberen Ende eine Münzweiche W trägt, welche durch die Wand 20 (Fig. 5) in zwei Abteile geschieden wird. Während Abteil 1 nach vorn offen ist, so daß die Münzen frei passieren können, ist Abteil 2 vorn durch Stirnwand 21 geschlossen, dafür ist aber der Boden ausgebrochen, so daß die Münzen hier hindurchfallen. Das Einlegen der Markenrollen geschieht auf folgende Weise: . ■
Man schwingt den betreffenden Hebel h bzw. i zurück, bis dieser auf dem Anschlag 30 (Fig. 1) ruht, setzt die Markenrolle auf die hierfür bestimmte Vorratstrommel 1 bzw. 2, führt sodann den Markenstreifen über die Brücke d bzw. auch über die Führungsrolle c und legt ihn sodann in bekannter Weise auf die Stiftentrommel auf. Hierauf schwingt man den Hebel h bzw. i. wieder zurück, so daß er nunmehr auf dem Markenbande ruht. Es ist noch besonders darauf zu achten, daß eine der beiden Stiftentrommeln mit der Welle y gekuppelt ist, d. h. es muß Hebel r, j>, q eine der beiden Endstellungen einnehmen. Angenommen, es ist Band b verbraucht, so fällt der Hebel i, nachdem die letzte Marke die Brücke d passierte, durch die Aussparung m auf den Arm q des Hebels r, f, q, so daß dieser nach rechts (Fig. 2) schwingt und hierbei auch . Hebel u und Zugstange 13 mitnimmt. Die Folge davon ist, daß hierdurch die Vorschubtrommel e entkuppelt und dafür die Vorschübtrommel g mit der Welle y. gekuppelt wird. Ferner wird auch durch Verdrehung des Hebels 16 und der Welle 17 die Münzweiche geschwenkt, so daß sie nunmehr die in Fig. 5 dargestellte Lage einnimmt. In dieser Stellung gelangen die durch Schlitz 31 eingeworfenen Münzen nach dem Passieren des Münzprüfers direkt in den Münzkanal k1 (Fig. 5), von wo sie einer -besonderen Kasse zugeführt werden. Derselbe Vorgang wiederholt sich in umgekehrter Weise, falls Band α verbraucht ist. Der Apparat arbeitet also wechselseitig, und es ist nur immer erforderlich, das verbrauchte Markenband durch ein neues zu ersetzen, ohne irgendwelche Veränderungen an dem anderen Band bzw. an der anderen Markenrolle vorzunehmen.
Bedingung dafür, daß kurz vor Ausverkauf des Markenstreifens nicht das Doppelte der zu verausgabenden Menge verabreicht wird, ist, daß jede Markenrolle an ihrem Ende so viel blinde Marken besitzt, als die Anzahl der Marken vom Messer 33 bis zur Auflage der Hebel i bzw. h beträgt (Fig. 1).
Sollte der Fall eintreten, daß beide Markenrollen verbraucht sind, so daß also beide Hebe Ii und h durch die Aussparungen der Markenbrücke d fallen, so stellt sich der Hebel r, j>, q horizontal ein, worauf die Münzweiche so zu stehen kommt, daß die Münzen in Abteil 2 und von hier in Kanal kz fallen (s. Fig. 4), der sie in den Warenausgabeschacht befördert, so daß sie dem Käufer wieder zurückgegeben werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Mit Ersatz- oder Reserverolle arbeitender Selbstverkäufer für streifenförmiges Material, bei dem der Streif en vorschub durch abwechselnd mit der Antriebswelle gekuppelte Stiftentrommeln erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wippe vorgesehen ist, so daß der Einrückhebel (w) für die Kupplungsscheibe (8) durch die auf den Markenstreifen ruhenden Ausverkaufshebel (h bzw. i) nach Verbrauch der ersten Markenrolle auf die andere Rolle umgeschaltet wird, während nach Ausverkauf der zweiten Rolle die Wippe durch den zweiten Ausverkaufshebel auf Mitte gestellt und dadurch die Münzenlenkrinne (W) über den Rückgabeschacht gebracht wird. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT290692D Active DE290692C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE290692C true DE290692C (de)

Family

ID=545631

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT290692D Active DE290692C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE290692C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19708191A1 (de) * 1996-07-26 1998-01-29 Schneider Druckluft Gmbh Transportable Druckluftanordnung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19708191A1 (de) * 1996-07-26 1998-01-29 Schneider Druckluft Gmbh Transportable Druckluftanordnung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1291153B (de) Muenzzaehl- und Verpackungsmaschine
DE1291190B (de) Kopiervorrichtung
DE290692C (de)
DE700060C (de) Schaerlaengen-Mess-, Zaehl- und Stempelwerk fuer die Kettenwirkerei
DE544433C (de) Zaehlkarten-Lochmaschine
DE572338C (de) Lochkartenmaschine mit Einrichtung zum Zaehlen
DE145895C (de)
DE56653C (de) Quittungs- und Kontroll - Druckapparat
DE614772C (de) Maschine zum selbsttaetigen Messen und Stempeln keramischer Platten
DE685870C (de) Numerier- und Anzeigewerk fuer Rechenmaschinen, Buchfuehrungsmaschinen, Registrierkassen u. dgl.
DE687935C (de) Durch Lochmarkierungen gesteuerte Schablonendruckvorrichtung
DE606446C (de) Vorrichtung zum absatzweisen Bedrucken von Stoffbahnraendern
DE1262762B (de) Steuereinrichtung fuer eine Vorrichtung zum Herstellen von Kopien
DE186352C (de)
DE545808C (de) Muenzensortier-, Zaehl- und Verpackvorrichtung
DE653043C (de) Apparat zur kontrolle der Bestellungen in Gaststaetten und aehnlichen Betrieben
DE414658C (de) Einrichtung zur Registrier- und Kontrollwaegung
DE488014C (de) Schalter-Fahrkartendruckmaschine
DE574692C (de) Druckvorrichtung fuer Garderobenkarten
DE41124C (de) Neuerung an Maschinen zum Drucken, Datiren und Registriren von Billets
DE574693C (de) Abrechnungseinrichtung fuer Kartendrucker
AT65561B (de) Maschine zum Lochen der Karten von Sortier- und Summiermaschinen.
DE599607C (de) Geldscheinausgabevorrichtung, insbesondere fuer Lohnzahlkassen
AT115745B (de) Markenausgebeapparat.
DE554509C (de) Fahrpreisanzeiger