DE186352C - - Google Patents

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DE186352C
DE186352C DENDAT186352D DE186352DC DE186352C DE 186352 C DE186352 C DE 186352C DE NDAT186352 D DENDAT186352 D DE NDAT186352D DE 186352D C DE186352D C DE 186352DC DE 186352 C DE186352 C DE 186352C
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Germany
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coin
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DENDAT186352D
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D9/00Counting coins; Handling of coins not provided for in the other groups of this subclass
    • G07D9/04Hand- or motor-driven devices for counting coins

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 186352 KLASSE-43 α. GRUPPE
Verschiedene Versuche sind schon gemacht worden, einen Geldaufnahmebehälter herzustellen, bei dem das Abzählen der verschiedenen Geldsorten seines Inhaltes auf mechanischem Wege erfolgen kann. Es braucht, beispielsweise nur auf einen vielfach im Ger brauch befindlichen Apparat dieser Art hingewiesen werden, der aus einem Brett mit einer Anzahl verschieden breiter Rillen besteht,
ίο in welchen die einzelnen Münzsorten unterzubringen sind. An den Längsseiten dieser Rillen befinden sich Skalen aus irgend einem geeigneten Material, ζ. Β. Papier, Zelluloid, Elfenbein, welche die Stückzahl der einzelnen Münzsorten je nach der Länge der Reihung derselben angeben. Da indes im Verkehr alte und neue Münzen kursieren, kann dieser Aufnahmebehälter niemals zuverlässig seinen Inhalt an Geld anzeigen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren und ein zu dessen Ausführung dienender Apparat, um die Anzahl der von jeder einzelnen Münzsorte in einem Behälter vorhandenen Münzen schnell und sicher auf mechanischem Wege durch ein Zählwerk feststellen zu können.
Der Weg, auf welchem dieses Resultat erreicht wird, oder das wesentlich Neue dieser Erfindung besteht darin, daß die Münzen der einzelnen Sorten in schräger Lage in Rillen eingebracht sind, und zwecks Feststellung der in den einzelnen Rillen befindlichen Zahl von einem federnden Stift überfahren werden, dessen dadurch entstehende oszillierende Bewegungen sich auf ein Zählerwerk übertragen.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar
Fig. ι und 2 eine Draufsicht und einen Querschnitt des Behälters und
Fig. 3 und 4 das Zählwerk desselben in größerem Maßstab.
Ein Brett aus hartem Holz, Ebonit oder dergl.Jst mit parallel laufenden Rillen α von vierkantigem oder elliptischem Querschnitt versehen. Die Anzahl dieser Rillen bei einem für Deutschland bestimmten Behälter dieser Art ist der hier an Kupfer-, Nickel-, Silberund Goldmünzensorten vorkommenden Zahl entsprechend gewählt. Die Querschnitte der Rillen sind so eingerichtet, daß die in die Rillen hineingelegten Münzen in Schräglage zu stehen kommen und durch die schräg abgeschnittenen Böden b in den unteren Teilen der Rillen in dieser Lage festgehalten werden, wodurch jede Münzreihe einen gezahnten Rücken erhält und also die . Gestalt einer' Zahnstange annimmt. Die Tiefe der einzelnen Rillen ist so gehalten, daß die oberen Kanten der einzelnen Münzsorten nach oben hin auf gleiche Höhe zu stehen kommen. An · den Querenden des Behälters sind Lineale c an- : gebracht, welche von den in den Ecken stehenden Ständern d getragen werden. Längs dieser Lineale ist eine Brücke e,f, g, h ver-
schiebbar. Durch die Stifte i, welche in Löcher der Lineale c hineinpassen, kann die Brücke genau in die Mitte jeder Rille eingestellt werden.
Das Zählwerk Fig. 3 und 4 ist auf dieser Brücke gleichfalls verschiebbar. Wenn es bei der Verschiebung über eine Münzreihe gleitet, so wird der mit den Kanten ,der Münzen dieser Reihe in Berührung' kommende Stift k in oszillierende Bewegung versetzt. Diese Bewegung wird auf den Anker / durch Übersetzung vergrößert übertragen und von diesem auf das Sperrad m, von letzterem auf die Räder η, ο, ρ bis auf das Einheitszahlenrad hingeleitet. Das Sperrad m wird während des Zählens .von der Feder r getrieben. Gleichzeitig wird aber auch eine Feder 5 gespannt, welche nach erfolgter Zählung das Zählerwerk wieder auf Null zurückführt.
Das Spannen dieser Feder erfolgt durch ein auf der Zahnstange t laufendes Zahnrad u. Wenn das Zählen erfolgt ist, wird die Achse ν durch seitlichen Druck auf den Knopf w nach links verschoben. Die Achse n> besteht aus einer äußeren und einer inneren Achse, welche das Sperrad und die anderen Räder tragen. Die Verschiebung kann eventuell selbsttätig erfolgen. Nach derselben wird das Sperrrad vi vom Anker / und das Zahnrad u von der Zahnstange if frei, das Zahnrads greift in die Zahnstange ü ein, das Zahnrad η kommt von dem mit Triebstockverzähnung versehenen Rade ο los, und das Zahnrad \ greift an der anderen Seite der Triebstockverzähnung des Rades 0 ein. Die während der Zählung, also während des Ziehens des Zählapparates über die Münzen, gespannte Feder s bringt jetzt die Zahlenräder in die Nullage zurück.
Zieht man das Zählwerk auf der Brücke wieder zurück, so spannt sich die Feder r von neuem, die Welle ν wird in die auf der Zeichnung (Fig. 3 und 4) gezeigte Stellung durch Druck auf Knopf w zurückgebracht und das Zählwerk kann dann zur nächsten Münzreihe hinübergeschoben werden, bei welcher die Zählung in der bereits geschilderten Weise weiter vor sich gehen kann.
Selbstverständlich müssen die Rillen anders dimensioniert werden, wenn der Apparat in einem anderen Lande als Deutschland gebraucht werden soll, während das Zählwerk unverändert bleibt.
Die Zahlangaben können auch auf elektrischem Wege erfolgen, z. B. in der Weise, daß der Stift k einen Kontakt schließt und öffnet; das Sperrad wird dann von einem Elektromagneten getrieben.

Claims (3)

Pate nt-An Sprüche:
1. Verfahren zum Zählen von Münzen oder Marken, dadurch gekennzeichnet, daß ein ein Zählwerk antreibendes Organ derart über die schräg nebeneinander gelegten Münzen geführt wird, daß es beim Gleiten über die Münzenränder in. schwingende Bewegung versetzt wird.
2. Apparat zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I, bei welchem die Münzen einer Sorte schräg nebeneinanderliegen und mit ihrem oberen Rande eine gebrochene Linie bilden, gekennzeichnet durch ein über den Münzenreihen verschiebbares Zählwerk, dessen Antrieb unter Vermittlung mechanischer oder elektrischer Einrichtungen durch einen federnden Stift oder dergl erfolgt, der beim Gleiten über die Münzenränder in auf- und niedergehende Bewegung versetzt wird, so daß das Zählwerk die Anzahl der von dem Stift bestrichenen Münzen angibt.
3. Ausführungsform des Apparates nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch zwei auf dem mit Münzenrillen (a) versehenen Brett angebrachte Metallineale (c) mit einer auf diesen laufenden, durch Knöpfe und Stifte genau über der Mitte der Rillen einstellbaren Brücke (e, f, g, h), auf deren Längsstangen der Zählapparat verschoben werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE186352C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5980937A (en) * 1994-09-30 1999-11-09 Bracco Research S.A. Liposomes with enhanced entrapment capacity and their use in imaging

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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