AT114458B - Verfahren zum Mottenechtmachen von Waren. - Google Patents

Verfahren zum Mottenechtmachen von Waren.

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  Verfahren zum Mottenechtmachen von Waren. 



   Die Mittel zum Schutze von Waren gegen Mottenfrass zerfallen in zwei Gruppen. Die erste Gruppe umfasst flüchtige Stoffe, die durch ihren Geruch mottenabschreckend wirken. Die Wirkung hört naturgemäss auf, sobald sich das Mittel vollständig   verflüchtigt   hat. Eine gleichmässige Verteilung auf der Ware ist nicht notwendig, da infolge der Flüchtigkeit die Gase überall   hindringen.   Die zweite Gruppe umfasst nicht oder sehr schwer flüchtige Stoffe. Ihre Schutzwirkung ist nicht eine vorübergehende, sondern von Dauer. Sie beruht darauf, dass die Waren für Motten ungeniessbar gemacht werden. Die Mittel müssen also gleichmässig an allen Stellen der Ware verteilt sein.

   Diese gleichmässige Verteilung suchte man bisher in der Weise zu erreichen, dass man die wirksamen Mittel in Flüssigkeiten löste, die Ware damit durchfeuchtete und das Lösungsmittel verdunsten liess. Dieses Verfahren hat verschiedene Nachteile ; z. B. können Lösungsmittel die Ware schädigen, Pelze z. B. werden durch Behandlung mit Wasser oft hart und auch organische Lösungsmittel entziehen ihnen Stoffe, wodurch die Geschmeidigkeit leidet. Ferner bietet es z. B. Schwierigkeiten, die Lösungen gleichmässig eintrocknen zu lassen. 



   Es wurde nun gefunden, dass man diese Nachteile vermeiden und das Verfahren noch einfacher gestalten kann, wenn man die wirksame, nichtflüchtige Substanz in feiner Verteilung allein oder in Mischung mit feinverteilten Stoffen, wie Kieselgur, Talkum, Holzmehl usw. mit der Ware in innige Berührung bringt. Es ist dabei überraschend, dass sich bei dieser Behandlungsweise die wirksamen Mittel so innig mit der Ware verbinden lassen, dass sie z. B. aus einem Pelz oder Wollstoff durch Klopfen und Bürsten nicht wieder entfernt werden können und ihn dauernd mottenecht machen. 



   Es ist nicht der Sinn dieser Erfindung, dass die aufzubringenden Stoffe oder ihre Mischungen absolut trocken sein müssen. Sie können geringe Mengen von Wasser oder andern Flüssigkeiten enthalten. Das wesentliche ist nur, dass sie noch die Pulverform besitzen, d. h. nicht zu Klumpen zusammenbacken. Bei Verwendung von Trägerstoffen, wie z. B. Talkum oder Kieselgur, kann man also sogar wirksame Flüssigkeiten auf diese Weise der Ware auf trockenem Wege einverleiben. Die Behandlung kann gegebenenfalls auch bei erhöhter Temperatur vorgenommen werden. 



   Beispiel 1 : Talkum, das 5% Chlorkresotinsäure enthält und ein völlig trockenes Pulver darstellt, wird in einer Trommel mit Pelzen oder andern Waren einige Zeit gerollt. Die Ware ist nach Entfernung des Talkums mottenecht. 



   Beispiel 2 : 1 Teil Zinkfluorid wird auf 7 Teilen Holzmehl mit oder ohne Zusatz von etwas Essigsäure verteilt und in einer Trommel mit der   mottenecht   zu machenden Ware zwei Stunden gerollt. 



  Das Holzmehl wird nach der Behandlung durch Klopfen oder in einer Entstäubungstrommel entfernt. 



  Die Ware ist jetzt mottenecht. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Mottenechtmachen von Waren, dadurch gekennzeichnet, dass man die Ware mit der aufzubringenden wirksamen, praktisch nicht flüchtigen Substanz in Pulverform mit oder ohne weitere Zusätze in einem Behälter, wie einer Trommel, unter inniger Berührung einige Zeit bewegt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT114458D 1926-06-23 1927-06-17 Verfahren zum Mottenechtmachen von Waren. AT114458B (de)

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