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trieben werden, wenn das nächst untergeordnete Addierrad um zehn Teilungen vorgerückt ist.
Die Erfindung geht von einer bekannten Anordnung aus, bei der zur Zehnerübertragung zwang-
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Anordnungui-besondere, mit den Zählrädern in Eingriff tretende Zehnerschaltzahnstangen einwirken, treten erfindungsgelräss le-von den Zählrädern einrückbaren Schaltklinke in eingerückter Stellung mit den die Zahlenbeträge auf die Zählräder übertragenden, und die Typenträger einstellenden Antriebs-
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kuppelt sind. Hiedureh erübrigt sieh die Anordnung besonderer Zehnersehaltzahnstangen.
Die Erfindung eignet sich insbesondere für tabellierende Addiermaschinen, deren Addierräder gleichzeitig um den Ziffein einer mehrstelligen Zahl entsprechende Beträge vorgerückt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, u. zw. eine von statistischen Lochkarten gesteuerte tabellierende Addiernsasehine, ist in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt. In diesen zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Addiermaschine, Fig. 2 einen Aufriss der Maschine, Fig. 3 einen Teil der Fig. 1 in vergrössertem Massstab, Fig. 4 den zur Fig. 3 gehörigen Grundriss und Fig. 5 eine Ansicht des in Fig. 3 dargestellten Teiles von links her betrachtet, teilweise im Schnitt.
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spricht eine Reihe von neun Haltestiften 542 (Fig. 1) und einem Nullstift 550. Jeder Stift dieser Reihe entspricht einer bestimmten Ziffer von 0-9.
Eine nicht näher dargestellte Einrichtung, die beim vorliegenden Ausführungsbeispiel von statistischen Lochkarten gesteuert wird, schiebt jedesmal, wenn eine mehrstellige Zahl aufgeschrieben und addiert werden soll, einen Stift in jeder Reihe vor, z. B. den dritten Stift von rechts der in Fig. 1 dargestellten Reihe, wenn die zu zu dieser Reihe gehörige Dezirral- stelle von der Ziffer 2 gebildet wird.
Der Zweck des Anhebens der Zahlenhaltestifte 542 ist der. durch sie hin-und hergehende Zahnstangen einzustellen, die ihrerseits die Typenbogen zum Aufschreiben der zu addierenden Zahl einstellen.
Das soll nachstehend beschrieben werden. Wenn dann die Einstellung vor sich gegangen ist, so werden die Zahlenhaltestifte 542 zurückgestellt.
Über jeder Reihe von Zahlenhaltestiften & ? sind verschiebbar eine entsprechende Anzahl von Zahnstangen 610 (Fig. 1) angeordnet, die verschiebbar in den Schlitzen einer Platte 611 und einer Platte 594 geführt sind. Jede Zahnstange ist im mittleren Teil mit einer Schulter 613 versehen. Am äusseren Teil der Zahnstange ist ein langer Schlitz 614 angeordnet, in dem eine Querstange 615 liegt, die die Bewegungen der Zahnstange begrenzt und sie in ihrer Lage hält. Das innere Ende der Zahnstange ist an der Oberkante mit einer Verzahnung 616 ausgestattet, die in ein Triebrad 617 auf den Typenbogen 618 eingreift. Diese sind drehbar auf der Typenqektorwelle 620 befestigt, die in den Wangen 501 gelagert ist.
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Am inneren Ende jeder Zahnstange 610 ist ein Anschlaghebel 685 befestigt, der in seinem mittleren Teil eine waagerechte Nut 636 trägt, ferner ist an dem Hebel 635 eine nach aussen gewendete Schulter 638 vorgesehen, die mit der obenerwähnten, einwärts gerichteten Schulter 612 der Zahnstange 610 zusammenwirkt. Das äussere Ende des Anschlaghebels läuft in einem Fortsatz 640 aus.
Auf dem äusseren Ende jeder Zahnstange 610 befindet sich eine Endsäule 641, an deren oberem Ende eine Sperrklinke 642 drehbar gelagert ist. Diese trägt am inneren Ende einen Haken 643, in den
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und den Anschlaghebel 685 in ihre obere Lage und sucht das rechte äussere Ende der Klinke 642 auf- wärts zu drücken.
Quer durch die Maschine läuft eine Antriebsstange 647, die sich in dem Schlitz 648 S der Wangen 304 vorwärts und rückwärts bewegen und zwischen die Schultern 612 und 638 treten kann, wenn die Anschlaghebel 635 durch die Federn 646 angehoben sind. Die Verschiebung der Querstange 647 erfolgt durch Mittel, die nunmehr beschrieben werden sollen.
An jeder Zahnstange 610 ist drehbar ein Winkelhebel 650 (Fig. 1) gelagert, dessen abwärts sich erstreckender Arm eine obere innere Schulter 651 trägt, die mit der Schulter 552 des Nullstiftes 550 in Eingriff treten kann, wenn dieser angehoben ist, ebenso mit irgendeinem angehobenen Zahlenstift 64, - ; in der Reihe des erwähnten Nullstiftes, wenn der Anschlaghebel angehoben ist, so dass die nach oben gerichtete Schulter 638 zur Anlage an die Querstange 647 kommt und von dieser einwärts getrieben wird.
Der andere, einwärts gerichtete Arm 653 des Winkelhebels 650 trägt seitlich einen Stift 654, mit
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sich die Querstange 647 gegen die Schulter 638 und verschiebt, wenn sie nach links (Fig. 1) bewegt wird, den Anschlaghebel und die ihn tragende Zahnstange 610 einwärts, bis die Schulter 634 des unteren Winkelhebelarmes hinter die Schulter 552 greift, wenn kein Zahlenstift angehoben ist, oder mit einem gehobenen Zahlenstift 542 in Eingriff kommt. Wenn das geschehen ist, wird der Winkelhebel 650 geschwenkt und der seitlich angeordnete Stift 654 gesenkt, bis die Schulter 638 des Hebels 633 so weit herabgedrückt ist, um von der Querstange 647 frei zu kommen und diese allein sieh weiterbewegen zu lassen.
Die Zahnstange 610 bleibt alsdann stehen, u. zw. in einer Lage, die durch den angehobenen Ansehlagstift bestimmt ist und daher von dem betreffenden Kartenloeh abhängig ist. Durch diese Stellung der Zahnstange 610 wird aber auch die Stellung des Typenbogens 618 bestimmt, so dass die Zahlen-
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eingestellten Zahl befindet. Nunmehr erfolgt durch einen nicht dargestellten Papierwage. rL-dM'-'den"" Papierbogen gegen die Typen drückt, der Abdruck.
Die Enden der Antriebsstange 647 sind an Gleitstangen 657 (Fig. 2) befestigt, die auf der Aussenseite der Wangen 501 geführt sind. Die Führung erfolgt durch Rollen 658, deren eine, am hinteren Ende angebracht, in einem Schlitz 648 läuft, während die anderen Rollen, einander gegenüberstehend, auf der Wangenplatte gelagert sind und die Gleitstange 657 zwischen sich führen. Am inneren Ende ist
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des Antriebshebels 662 eingreift, der bei 663 auf dem unteren Teil der Wangenplatte gelagert ist. Das untere Ende des Antriebshebels hat einen einwärts vorstehenden Arm 665, der mit einer Rolle 667 in eine Schubkurvennut einer Daumenscheibe 670 eingreift.
Wenn eine Zahnstange 610 durch das Zusammenwirken mit der Schulter 651 eines Nullstiftes 530 oder mit einem angehobenen Zahlenstift 542 eingestellt ist, verhindert der Zahlenstift nur die Vorwärtsbewegung der Zahnstange 610, nicht aber eine Rüekwärtsverschiebung, die infolge der ungleichen Gewichtsverteilung am Typenbogen 618 und infolge des Gewichts des vorgebogenen Teiles 621 eintreten
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der Wangenplatten 501, senkrecht verschiebbar, ein umgekehrt U-förmiger Bügel angeordnet. Dieser umfasst ein mittleres horizontal liegendes Joch 674 und zwei abwärts gerichtete Arme 675, deren untere Enden senkrechte Schlitze 676 haben.
Durch den oberen Teil der Arme geht eine bewegliche Führung- stange 678, u. zw. durch senkrechte Schlitze 679, durch die der obere Teil der Arme geführt wird. Eine untere feste Führungsstange 680, die in den Wangenplatten 501 gelagert ist, greift durch die senkrechten Schlitze 676 und führt die unteren Enden der Arme 675. An dem erwähnten Joch ist eine gezahnte Platte. 682 befestigt, die an der Unterfläche mit Zähnen 683 versehen ist. Diese haben nach innen gewendete Schultern 684 und nach aussen geneigt verlaufende Flächen 685. Diese letzteren können auf der Daumenfläche der Klinke 642 gleiten, so dass sich die Zahnstange 610 nach innen zu frei verschieben kann.
Ist sie aber durch einen Zahlenstift zum Stillstand gebracht, so greift die Klinke 642 hinter einen der Zähne 683 ein und verhindert eine Rückwärtsversehiebung.
Während so die Zahnstange 610 gegen eine Rückwärtsverschiebung gesichert ist, wird der Typenbogen 618 selbst in seiner Stellung durch eine Verriegelungs-und Einstellstange 68'7 verriegelt, die parallel mit der Typenbogenwelle 620 läuft und vorspringende Enden 688 hat (Fig. 2), die in radialen Schlitzen 690
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ihre untere keilförmige Kante 691 zwischen je zwei Zähne 693 des Bogens 618, wodurch dieser verriegelt und zugleich genau eingestellt wird. Die Stange 687 bewegt sich in den Schlitzen 690 hin und her mit
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Hilfe von Lenkern 695 (Fig. 1), die an den Enden der Stangen befestigt sind und mit ihrem unteren gabelförmigen Ende 696 über die Daumenwelle 5. 31 greifen.
Auf jedem Lenker 695 ist eine Rolle 697
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und Einstellstange 687 hält die Typenbogen 618 genau in ihrer Lage, bis der Abdruck vollzogen ist. Sind die Typenbogen wieder entriegelt, so wird die gezahnte Platte 682 angehoben, um die Klinke 642 aus- zulösen, und die Ansehlaghebel 6. 35 werden gesenkt, worauf die Querstange 647 in ihre Anfangslage zurück- kehrt, an die einwärts gerichtete Schulter 61' der Zahnstange 610 anschlägt und auch diese in ihre Anfangslage zurückbringt. Die Anhebung der gezahnten Platte 682 erfolgt durch einen Hubhebel 702, der bei 70.) an den Wangenplatten 501 gelagert ist. Sein äusseres Ende hat einen Endschlitz 704, in dem ein gezahnter Stift 705 auf dem nach abwärts gerichteten Arm 675 liegt.
Die inneren Enden der beiden Hubhebel 702 haben Schlitze, in denen die entgegengesetzten Enden der Niederdruckstange 707 liegen, die in Schlitzen 708
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Anschläge, die die Schultern 688 haben, und so kann die Querstange 647 mit der einwärts gerichteten Schulter 612 in Berührung kommen.
Dieselbe Bewegung, durch die die Stange 707 gesenkt wird, hebt die äusseren Enden des Hubhebels 702 und demgemäss die gezahnte Platte 68 : !, so dass die Zahnstange 610 frei wird und sieh in die Anfangs ! age zurückbewegen kann.
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Der Addierwagen 725 (Fig. 3) umfasst zwei Führungsplatten 726, die mit je einem Führungsschlitz 727 am äusseren Ende und mit einem Sehlitz 728 im oberen Teil versehen sind. Zwischen den
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welle 733 geschafften, die in den unteren Teilen der beiden Seitenplatten befestigt ist, neben der Verzahnung 693 verläuft und über die Seitenplatten hinausragt.
Die äusseren Enden dieser Welle sind mit Lagerbüchsen 7. 3. 3 versehen, die durch Muttern auf den Enden der Welle befestigt sind (Fig. 5).
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sind und mit einem dreieckigen Vorsprung 742, der eine radial verlaufende Fläche 443 und eine geneigt liegende, nach vorn gerichtete Fläche 744 hat.
Wenn die Maschine arbeitet, wird der Addierwagen 725 verschoben und im Abstand von den Typenbogenzahnrädern 693 gehalten, während die Zahnstangen 610 sich vorwärts bewegen und die Typen in Druckstellung bringen. Der Addierwagen wird in Eingriff mit den Typenbogenzahnrädern 693
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Wird dagegen eine Summe gezogen, so werden die Addierräder während des Einstellhubes der Typenbogen in Eingriff mit den TypenBogenzahnrädern gebracht, und beim Rückgang ausser Eingriff gebracht.
Es sind Mittel vorgesehen, um den Wagen diese verschiedenen Antriebe zu erteilen, den einen, wenn, wie erwähnt, addiert wird, und den anderen für die Ziehung der Summe. Die Vorrichtung zur Verschiebung des Wagens besteht aus zwei Antriebshebeln 747 (Fig. 2), die wechselweise mit der einen oder der andern von zwei Noekenseheiben gekuppelt werden können und dementsprechend den Addierwagen die eine oder die andere Bewegung erteilen. Die wechselweise Kupplung wird durch einen Summenziehhebel bewirkt, der entweder von Hand oder selbsttätig eingerückt wird. Der Nockenwelle 5. 31 wird eine Um- drehung für jede zu tabellierende Zahl, sowie eine Umdrehung für jede Summenziehung erteilt.
Zwischen den Seitenplatten des Addierwagens 725 ist die Zehnerübertragung für die Addierräder 738 angeordnet, die in bekannter Weise bewirkt. dass jedes Addierrad um einen Zahn weiter-
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ganze Umdrehung gemacht hat. Diese Vorrichtung umfasst eine Anzahl von einstellbaren Hebeln 807 (Fig. 1. 3), die auf einer Stange 808 drehbar sind.
Diese Hebel sind am inneren Ende 809 mit einem Haken versehen, der über die Obenerwähnte, in radialer Richtung verlaufende Anschlagfläche 448 des Schaltzahnes 742 greifen kann, und durch dessen geneigte Fläche 744 angehoben wird, wenn der Schalt-
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äussere Ende des zugehörigen einstellbaren Hebels 801 greifen kann, wenn der Addierwagen einwärts verschoben wird, und die zugehörigen einstellbaren Hebel 807 durch Anhebung ihres inneren Endes 809 geschwenkt sind. Der untere Arm 815 der Klinke kann mit einer Stange 780 in Eingriff treten, wenn der Addierwagen sich nach aussen verschiebt.
Dann kommt die Klinke in die in Fig. 3 dargestellte Lage, gegen die Wirkung einer Feder 816, die zwischen einem Haken 817 und einem zweiten Haken 818 aus-
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An den inneren Flächen der Seitenplatten 726 sind bei 825 Rückstellhebel 824 gelagert, die am äusseren Ende mit einer schräg abwärts gerichteten Daumenfläche 826 versehen sind, die, wenn der Wagen nach auswärts verschoben wird, von einer Stange 827 getroffen und dadurch angehoben werden.
Zwischen den Rückstellhebeln liegt eine Tragstange 829, an der Hängeglieder & ? mit Schlitzen 881 aufgehängt sind. An der Aussenseite dieser Hängeglieder, nahe am oberen Ende, sind seitlich abgebogene Lippen & ? vorgesehen, die sich über die zugehörigen einstellbaren Hebel 807 legen, so dass die Hängeglieder sich in ihrer oberen Stellung befinden, wenn die einstellbaren Hebel die Lage der Fig. 3 einnehmen,
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Ende dieses Hebels wird durch eine Feder 838, die bei 840 am Wagengestell angreift, einwärts gezogen, eine zweite ebenfalls bei 840 festgestellte Feder 841 greift an einen Haken 842 am hinteren Ende der Rück- stellhebel 824 an und zieht das äussere Ende auf die Stange 827 herab.
Eine Platte 843 dient zur Führung der hinteren Teile der Hebel 807 und 887. Das äussere Ende 845 der Übertragungshebel 837 ist mit einer Daumenrolle 846 versehen, die mit je einer der abgesetzten Daumenflächen 847 der Übertragungsplatte 848
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Werden die einstellbaren Hebel 807 aber geschwenkt und demgemäss die Hängeglieder 830 gesenkt, so treffen die Tragstücke 836 auf die zugehörigen Schultern 612, sodald der untere Teil des zugehörigen Übertragungshebels 637 durch den Daumen 847 auswärts geschwenkt wird.
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Aussenfläche der Wangenplatte. Bei 858 sind an den Wangenplatten Antriebshebel 859 für diese Zapfen gelagert, die mit einem oberen Schlitz 860 Über den Zapfen greifen.
Das untere Ende dieser Antriebshebel greift mit einem Schlitz 861 über eine Stange 862 auf der glatten Tragfläche 863 der Grundplatte.
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liehen Gabel 865 über die Daumenwelle 531 greifen, ausserdem mit nicht näher dargestellten Daumenrollen in einer Nut 867 der Daumenscheibe 580 liegen.
Um zufällige Drehungen der Addierräder 738 zu verhindern, wenn diese ausser Eingriff mit den
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unteren Enden von Traghebeln 874 erstreckt, die an einer mittleren Stange 875 zwischen den Seitenplatten 726 gelagert sind. Ist der Wagen einwärts geschoben, so wird die Einstellstange ausser Eingriff mit den Addierrädern gehalten, durch einen Daumen 878 (Fig. 2) auf der oberen Kante der Wangenplatte 501.
Wird der Wagen zurückgezogen, so wird die Stange 873 durch eine Feder, die zwischen den oberen Enden der Hebel 874 und der Kammplatte 880 ausgespannt ist, in die Zahnlücken der Addierräder 738 gedrückt.
Zur Führung der Tragstücke 836 in richtigem Abstand voneinander ist eine Kammplatte 881 mit Schlitzen 882 angeordnet.
Die Arbeitsweise ist die folgende :
Die Addierräder mögen sich in der in Fig. 3 dargestellten Nullage befinden. Kehrt ein Typenbogen, der zuvor auf irgendeinen bestimmten Betrag eingestellt ist, in seine Anfangsstellung zurück. so dreht er hiebei das mit ihm in Eingriff befindliche Addierrad mit Bezug auf Fig. 3 in der Uhrzeigerrichtung.
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Da keine einzelne Ziffer grösser als 9 ist, das Addierrad aber zehn Zähne hat. so kann keine vollständige Umdrehung eines Addierrades stattfinden, wenn der erste Betrag eingestellt wird. Soll nun ein weiterer Betrag eingestellt werden, der zum ersten addiert eine Zahl grösser als 10 ergibt, so wird das Addierrad eine vollständige Umdrehung überschreiten und dann kommt der Schaltdaumen 744 zum Anschlag an das innere Ende 809 des zugehörigen einstellbaren Hebels 807 und dreht diesen so, dass das zugehörige Hängeglied & 30 und das an diesem angelenkte Tragstück 836 nach unten gehen.
Dieses Tragstüek kommt dadurch in den Bereich der Schulter 612 derjenigen Zahnstange 640, die zu dem Typenbogen 618 und dem Addierrad . von der nächst höheren Ordnung gehört. Ferner greift die Klinke 811 Über das äussere Ende des zugehörigen einstellbaren Hebels 807 und hält diesen in der
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stange aber dreht den zugehörigen Typenbogen 618 und durch diesen das entsprechende Addierrad 7.'38 um eine Zahnbreite, so dass eine Einheit dem Addierrad der höheren Ordnung hinzugefügt wird. Die Zehnerübertragung ist daher bewirkt.
Dann bewegt sieh der Summenwagen 725 auswärts, wodurch der untere Arm 815 der Klinken 811 in Eingriff mit der Auslösestange 730 kommt, und dadurch werden
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Die Daumen 847 sind versetzt gegeneinander angeordnet, so dass der Daumen der niedrigsten Ordnung zuerst auf die Rollen 846 wirkt.
Zur Verhinderung einer zufälligen Rückwärtsbewegung der Zahnstangen 610 während der Übertragung, wenn sie also mit dem zugehörigen Tragstück 886 nicht in Eingriff stehen, zugleich zur Unterstützung der Rückstellung, ist für jede Zahnstange ein unter Federdruck stehender Rückstellschlitten 903 (Fig. 1) angeordnet, der verschiebbar zwischen den Zähnen der inneren und äusseren Kammplatten 904 und 905 gelagert ist. Diese Kammplatten sind zwischen den Plattenfortsätzen 906 an der vorderen Kante der Wangen 501 vorgesehen. Die Rückstellsclitten 903 sind an den inneren Enden mit einer seitwärts umgebogenen Lippe 907 versehen, die mit der zugehörigen Zahnstange 610 in Eingriff kommen kann.
Die Schlitten werden durch den Zug von Federn 909 zwischen Haken 910 und 911 auf der inneren Kammplatte 904 und einem abwärts sich erstreekenden Arm 912 am äusseren Ende des Schlittens gegen
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des Schlittens.
Sind die Zahnstangen 610 während der Zehnerübertragungsbewegung zurückgegangen, so werden
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den Umfang 922 der Daumenscheibe 670 stützt. Nach jeder Zehnerübertragung wird die Riickstellstange 919 auswärts verschoben und schiebt alle Zahnstangen 610 in ihre Ruhelage naeh innen zurück.
Wenn Summen gezogen werden sollen, so wird der Addierwagen 725 in Eingriff mit dem Typenbogen 618 gebracht, u. zw. im Anfang des Hubes der Quertriebstange 647 und der Zahnstangen 610. In diesem Augenblick befinden sich die auswärts gewendeten Schultern 638 in angehobener Lage, in Eingriff mit der Quertriebstange 647. Dieser Eingriff dauert fort, während die Typenbogen 618 die Summier- räder ?'. ? mit Bezug auf Fig. 1 entgegengesetzt dem Sinne des Uhrzeigers antreiben, bis die radial gerichtete Fläche 443 des Schaltzahnes zum Eingriff mit den Enden 809 des verstellbaren Hebels 807 gelangt, wodurch die Typenbogen 6. 30 in die Druckstellung für die Summe kommen, die durch Addition durch die Addierräder 738 eingestellt worden ist.
Wenn diese Anfangsbewegung der Zahnstange 610 stattfindet, müssen die Nullstifte 550 gesenkt sein, so dass sie die Winkelhebel 650 nicht treffen, und zugleich müssen die Zahlenstifte 542 in ihrer unteren Stellung bleiben.
Sobald die radial gerichteten Flächen 443 der Schaltzähne die abwärts gewendeten Enden der einstellbaren Hebel 807 berühren, kommen die abgerundeten Nasen 741 mit Rollen 940 in Eingriff, die auf senkrecht verschiebbaren Rollenträgern 941 sitzen. Diese Träger werden in Abstand voneinander gehalten zwischen den Zähnen der Kammplatten 942 auf den Wangen 501, und geführt und in ihrer Bewegung begrenzt durch Führungsstangen 943 zwischen den Wangen. Ist der Eingriff hergestellt, so drüeken die Rollen 940 abwärts und pressen die Anschlaghebel 6. 35 der Zahnstangen 610 herab, wodurch die auswärts gewendeten Schultern 638 ausser Eingriff mit der Querstange 647 kommen und diese vorübergehen können.
Ist das geschehen, so kommt die Einstellstange 687 zum Eingriff mit den Zähnen 69 : 3
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