AT112959B - Verfahren zur Herstellung eines flüssigen Klebemittels. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines flüssigen Klebemittels.

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AT112959B
AT112959B AT112959DA AT112959B AT 112959 B AT112959 B AT 112959B AT 112959D A AT112959D A AT 112959DA AT 112959 B AT112959 B AT 112959B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung eines   fliissigen   Klebemittels. 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
<tb> 
<tb> Cumarharz <SEP> ............................................................ <SEP> 20 <SEP> Gewichsteile
<tb> Spindelöl <SEP> ............................................................ <SEP> 14 <SEP> ,,
<tb> Kautsehuk <SEP> (als <SEP> Latex <SEP> mit <SEP> etwa <SEP> 33% <SEP> festen <SEP> Bestandteilen)...............100 <SEP> ,,
<tb> 
 
Die Klebrigkeit   kann geändert   und geregelt werden durch   Hinzufugnns von verdickenden oder   stabilisierenden Agentien, nämlich von Gummiarten wie Tragant, Gummiarabikum, Senegal, Karaya, Agar,   isländisches Moos   oder   irisches Moos, Kasain, Saponin   oder chemische Verdickungsmittel und Stabilisatoren wie Natriumsilikat, Karayagummi z.

   B. kann in Wasser aufgeweicht und dadurch ein Gel hergestellt werden. Das Cumarharz wird, wie bereits beschrieben, emulgiert, vorzugsweise unter Beifügung eines kleinen Teils, etwa   1% eines Schutzmittels   wie Leim und einer kleinen Menge, etwa   0'5"eines Emulsionsmittels   wie Natrium-,   Kaliumoleat   oder einer ändern entsprechenden Seife.

   Irgendein passeuder Apparat kann verwendet werden, um die Emulsion zu bewirken wie etwa eine Kolloid- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 das Cumarharz und der   Karayalftimmi gemischt   und gründlich. miteinander verbunden worden sind, lässt man die Masse abkühlen bevor man sie dem   Kautschukmilchsaft     beifugt   Nachdem sie dem letzteren 
 EMI2.2 
 Das Mischungsverhältnis kann stark abgeändert werden um dem beabsichtigten Zweck zu entsprechen, jedoch hat sich die folgende Mischung besonders befriedigend erwiesen :

   
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> Karayagummi <SEP> trocken <SEP> .......................................... <SEP> 2#5 <SEP> Gewichtsteile
<tb> Cumarharz........................................................... <SEP> 25.,
<tb> Spindel) <SEP> l,,, <SEP> 17" <SEP> 
<tb> Kautschuk <SEP> als <SEP> Latex <SEP> mit <SEP> 33% <SEP> festen <SEP> Bestandteilen....................100
<tb> 
 
Eine so bereitete Mischung ist bemerkenswert zähe, stark klebrig oder haftend, weich und dehnbar und eignet sich für sehr mannigfaltige Zwecke. 



   Im allgemeinen ist die Funktion von Cumarharz die Erweichung der Kautschukbestandteile und die   Herbeiführung der   Klebrigkeit des Produktes. Wenn Karayagummi verwendet wird, was vorzuziehen ist, so wird die Mischung weich, sämig und mehr klebrig. Durch einen passenden Zusatz dieses Gummis kann die Klebrigkeit und Klarheit der   Mischung geregelt werden. Karayagummi verstärkt   offenbar du Wirkung des Cumarharzes auf den Kautschuk ohne gleichzeitig die Stabilität der Mischung zu vern indern. 
 EMI2.4 
 verwendet werde, um die Durchdringungskraft der Klebemischung zu erhöhen und damit auch das Haften des Klebemittels an dem Material (Leder, Gewebe   usw.)   auf das es aufgetragen wird zu verbessern. 



  In einigen Fällen kann auch ein wasserlösliches Öl oder ein sulfoniertes Öl oder dessen Äquivalent statt des Spindelöls verwendet werden. Statt dieses können auch pfanzliehe Öle wie Leinsamen,   Baiimvoll-   samen,   Palmkern- oder tierische   Öle wie Fischöle benutzt werden. Wenn   ein lösliches   oder   sulfoniertes   Öl verwendet wird, so kann dies in passenden oder   gewünschten   Mengen geschehen ; es hat sieh gezeigt, dass 5 Gewichtsteile auf 100 Teile Kautschuk zugesetzt werden können. 



     FülI-Vulkanisierungs-und   Konservierungsmittel können mit Vorteil gebraucht werden, um die 
 EMI2.5 
 keiten anzupassen, denen der Klebstoff dienen soll. Als Füllmittel können Kreide, Baryt, Tonerde, Eisenoxyd u. dgl. dienen. Sie werden am besten mit Wasser zu einer Pasta verarbeitet und dann dem Latex beigefügt. Die beigefügten Mengen können natürlich verschieden bemessen werden, je nach dem
Gutdünken des Fabrikanten. Vulkanisationsmitte] können und werden mit gutem Erfolg verwendet, wo eine Verbindung der zu vereinigenden oder zu behandelnden Stoffe unter   Vulkanisierung gewünscht   wird.

   Schwefel allein oder zusammen mit beschleunigenden Mitteln wie Zinkoxyd, Bleioxyd, organischen Beschleunigern, oder ändern Mitteln können der Mischung zugefügt werden, vorzugsweise so wie die
Füllmittel, indem man eine Pasta mit Wasser anrührt und diese Mittel gleich oder mit dem Latex beimischt. Um einer Zersetzung vorzubeugen kann eine geringe Menge eines Konservierungsmittels wie Natriumfluorid, Phenol, Natriumbenzoat oder   ähnliche   Stoffe der Mischung nach ihrer Fertigstellung oder falls dies bequemer sein sollte, während der Zubereitung beigefügt werden. 



   Das nach der vorliegenden Erfindung hergestellte Klebepräparat kann in seinen physikalischen Eigenschaften weitgehend verändert werden, indem man die   Mengenverhältnisse der einzelnen Bestand-   teile abändert oder einen oder mehrere je nach Wunsch   weglässt.   In ihrer bevorzugten Form ist jedoch die Mischung sämig, anhaftend, weich, klebrig und haltbar, Die Hafteigenschaft der Mischung ist sehr bedeutend und es wird bemerkt, dass diese Hafteigenschaft fortbesteht, ob nun die Mischung vollkommen trocken ist (infolge der vollkommenen Verdampfung des Wassergehaltes oder der sonstigen Flüssigkeit) oder ob sie nur teilweise trocken ist. Diese charakteristische Eigenschaft ist sehr wertvoll, da sie eine Beschleunigung der Arbeit gestattet.

   Es empfiehlt sich zwar den   Kautschukmilchsaft   in seiner nativlichen, verdünnten oder konzentrierten Form zu verwenden, es kann aber auch jede wässerige Suspension von Kautschuk, wie etwa künstlicher Kautschukmilchsaft verwendet werden, ebenso wie auch ein   Kautschukkitt   oder eine   Kautschuklösnng,   wobei ebenfalls die   Vorzlige   der Erfindung zur   Geltung   kommen. 



   Die Erfindung ist nicht auf die oben im einzelnen angegebenen Bestandteile und   Mischungs-   verhältnisse beschränkt. Statt einer Mischung von Cumaron und Inden-Polymeren (Cumarharz) kann man die harzigen Pelymerisationsprodukte von aromatischen oder heterozyklischen Kohlenwasserstoffen oder von Fraktionen von Kohlenteer und ähnlichen Destillationsprodukten, namentlich Fraktionen zwischen   1500 und 2000 C   mit mehr oder weniger befriedigenden Ergebnissen benutzen. u. zw. entweder einzeln für sich oder in einer Mischung wie im Fall von Cumarharz. Um die Kautsehuksuspension oder die Mischung zu verdicken, können irgendwelche   Gummiarten   und Hilfsmittel, wie bereits dargelegt, 
 EMI2.6 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
   salizylat   usw. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung eines flüssigen Klebmittels aus Cumarharz und Indenharzen und einem vegetabilen Klebstoff, dadurch gekennzeichnet, dass Kautsehukmilchsaft mit einer Emulsion der genannten Harze vermischt wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Cumarharz bzw. die Indenharze ganz oder zum Teil durch harzartige Polymerisationsprodukte aromatischer EMI3.2 vorzugsweise solcher, die zwischen 1500 und 2000 C Übergehen, ersetzt werden.
    3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischung noch ein Mineralöl zugesetzt wird.
    4. Ausführungsform des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischung zur Erhöhrung der Durchdringungskraft noch Stoffe wie sulfonierte oder wasserlösliche Öle zugesetzt werden, welche mit Wasser, Ölen, Fetten oder Wachsen mischbar sind.
    5. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 3 unter Verwendung von Kautschukmilchsaft und einer wasserlöslichen Gummiart, dadurch gekennzeichnet, dass hiebei der Kautschukmilehsaft mit Karayagummi, Cumarharzemulsion und Spindelöl, gegebenenfalls unter Zusatz von Wasserglas als Stabilisator, vermischt wird.
AT112959D 1924-09-18 1925-08-20 Verfahren zur Herstellung eines flüssigen Klebemittels. AT112959B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744742C (de) * 1937-12-07 1944-01-26 Ver Schuhmaschinen Ges G M B H Verfahren und Maschine zum Verbinden von Schuhteilen durch Kleben

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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