DE493758C - Verfahren zur Herstellung einer wasserdichtmachenden Mischung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer wasserdichtmachenden Mischung

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DE493758C
DE493758C DEN25839D DEN0025839D DE493758C DE 493758 C DE493758 C DE 493758C DE N25839 D DEN25839 D DE N25839D DE N0025839 D DEN0025839 D DE N0025839D DE 493758 C DE493758 C DE 493758C
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    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H17/00Non-fibrous material added to the pulp, characterised by its constitution; Paper-impregnating material characterised by its constitution
    • D21H17/03Non-macromolecular organic compounds
    • D21H17/05Non-macromolecular organic compounds containing elements other than carbon and hydrogen only
    • D21H17/14Carboxylic acids; Derivatives thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L7/00Compositions of natural rubber
    • C08L7/02Latex
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer wasserdichtmachenden Mischung, die besonders geeignet ist, um Faserstoffe, z. B. Papier, wasserfest zu machen. Es ist bereits vorgeschlagen worden, wasserunlösliche Seifen mit Kautschuk zu mischen, um eine für das Wasserdichtmachen von Geweben, Papier u. dgl. geeignete Masse zu erhalten. Andererseits hat man auch schon versucht, Papiere durch Behandlung mit der als Latex bekannten natürlichen kolloidalen Kautschukemulsion wasserdicht zu machen. In allen diesen bekannten Fällen erhält man aber keine vollkommen befriedigenden Produkte.
Das neue Verfahren macht sowohl die wasserdichtmachende Eigenschaft der wasserunlöslichen Seifen wie auch die des Kautschuks in Form einer wäßrigen Kautschukemulsion
so (Latex) nutzbar. Dies läßt sich wegen der antagonistischen Natur beider Stoffe nicht lediglich durch eine einfache Mischung der beiden Komponenten erreichen, sondern nach vorliegendem Verfahren dadurch, daß die in
as Wasser unlösliche Metallseife in der wäßrigen Kautschukemiulsion fein verteilt, d. h. zur Dispersion gebracht wird. Die neue Mischung besteht demnach aus einer Doppeldispersion von Metallseife und Kautschuk in Wasser.
Die wäßrige Kautschukdispersion hat eine weitaus geringere \riskosität und einen bedeutend höheren, Kautschukgehalt als gewöhnliche konzentrierte Lösungen von Kautschuk. Dies bedingt eine größere Leichtigkeit in der Verarbeitung und eine erhebliche Erweiterung des Verwendungsbereichs, auch verleiht schon der höhere Kautschukgehalt dem behandelten Gewebe oder Papier erhöhte wasserdichtmachende Eigenschaften. Das ist besonders von Wert für Papier- oder Gewebesäcke für Stoffe, die gegen Feuchtigkeit geschützt werden müssen.
Die Erfindung betrifft ein einfach, billig und leicht ausführbares Verfahren zur Herstellung einer Mischung, die Papier und Gewebe nicht nur in hohem Grade wasserdicht macht, sondern sie auch gleichzeitig verstärkt und als wäßrige Dispersion nur auf das zu behandelnde Material aufgebracht und durch Trocknen gefestigt zu werden braucht.
Das Verfahren nach der Erfindung besteht im großen und ganzen darin, daß man eine Schwermetallseife in einer wäßrigen Kautschukdispersion mit oder ohne Zusatz von Füllstoffen verteilt und, wenn gewünscht, auch Farbe zusetzt. In manchen Fällen kann zu dem so erzielten Produkt eine Wasseremulsion eines Öls zugesetzt werden, und, wenn ein
vulkanisiertes Produkt gewünscht wird, kann man auch Schwefel und ein geeignetes Beschleunigungsmittel zusetzen oder statt dessen eine vulkanisierte Kautschukdispersion verwenden.
Im besonderen wird bei diesem Verfahren die Seife eines Metalls, z. B. Aluminium, Zink oder Blei, mit Harzen oder mit Talg, Öl- oder Palmitinsäuren z. B. in trockener ίο Form mit einer wäßrigen Lösung eines geeigneten Kolloids, z. B. Leim, gemischt. Die so erhaltenen Metallseifen sind wasserabweisend und wasserunlöslich. Wenn ein Füllmittel benutzt werden soll, so wird dasselbe zuerst im trockenen Zustande mit der Metallseife gemischt und das Gemisch dann in der wäßrigen Lösung des Kolloids fein verteilt. An Stelle des Leims können irgendwelche anderen geeigneten Kolloide, wie z. B. Saponin, Kasein, Stärke, Albumin, Karayagummi, Kalium- oder Natriumoleate usw., benutzt werden. Die so erzielte Mischung kann dann durch eine Farbenmühle oder eine ähnliche Maschine geschickt werden, um die Dispersion zu vervollständigen, worauf dann das sich ergebende Produkt in die wäßrige Kautschukdispersion sorgfältig eingerührt wird. Diese Dispersion kann Kautschukmilch (Latex), entweder vulkanisiert oder unvulkanisiert, oder auch eine künstliche Kautschukdispersion sein.
Soll ein Öl zugesetzt werden, so wird zuerst eine wäßrige Ölemulsion hergestellt und diese dann der Masse zugeführt. Die Konsistenz des sich ergebenden Gemisches kann nach Belieben durch Zusatz von Wasser verändert werden. Geeignete Füllstoffe sind Vergolderschlämmkreide, Lehm und Talkum, jedoch können auch andere geeignete Mittel benutzt werden.
Als Beispiel einer geeigneten Mischung
sei die folgende angegeben: 100 Teile Latex, 100 Teile Aluminiumresinat, 100 Teile ^Schlämmkreide, 50 Teile Spindelöl, 15 Teile Leim oder ein anderes Schutzkolloid.
Ein anderes Beispiel ist folgendes: iooTeile Latex, 10 Teile Aluminiumresinat, 50 Teile Talkum, 10 Teile Leim oder ein anderes Schutzkolloid.
Das Aluminiumresinat kann teilweise oder ganz durch andere Metallseifen, wie vorher genannt, ersetzt werden. Die Menge des Leims kann ebenfalls durch irgendein anderes geeignetes Schutzkolloid ersetzt oder auch weggelassen werden. Das Spindelöl kann durch andere öle oder sogenannte Kautschukweichmittel, z. B. Paraffin, Harz, Fichtenholz, Rizinus-, Baumwollsamen- oder Palmöle oder Kumarharz-, Fichten- oder Kohlenteerprodukte usw., ersetzt werden, wodurch, die Härte und Biegsamkeit des Häutchens verändert wird. Man kann Schwefel zusetzen, wenn man die Trockenheit des sich ergebenden Häutchens erhöhen will, und dort, wo ein vulkanisiertes Produkt vorgezogen wird, können geeignete Beschleuniger ebenfalls zugesetzt werden. Auch kann man, !anstatt ein vulkanisiertes Produkt in dieser Weise herzustellen, die Dispersion unter Verwendung einer vulkanisierten Latex- oder anderen Dispersion herstellen, die Kautschuk in vulkanisierter Form enthält.
Anstatt die Metallseife in einem Kolloid zu verteilen, kann sie unmittelbar mit Wasser gemischt und verteilt werden, etwa in einer Kolloid- oder Farbenmühle und zweckmäßig in Gegenwart eines Alkali. Wenn Füllstoffe zugesetzt werden sollen, so werden sie zweckmäßig zuerst mit der Metallseife trocken gemischt und dann, wie angegeben, verteilt. Das sich ergebende Produkt wird mit der Kautschukdispersion gemischt, und bei Verwendung eines Mineralöls oder seines Äquivalents kann dasselbe in Form einer Emulsion zugesetzt werden. Es kann auch das emulgierte Mineralöl oder sein Äquivalent der Kautschukdispersion zuerst und die Wasserdispersion der Schwermetallseife zuletzt zugesetzt werden.
Die neue Mischung ist besonders für die Wasserdichtmachung von Papier geeignet. Papiersäcke für Portlandzement, die mit dieser Mischung auf einer Überziehmaschine wasserdicht gemacht worden sind, widerstehen dem Druck einer Wassersäule von 55 cm Höhe ohne Durchdringung. Die Mischung kann mittels einer gewöhnlichen Bürstenüberziehmaschine für Papier oder durch Anstreichen, Zerstäuben, Eintauchen oder in anderer üblicher Weise usw. aufgebracht werden. Wenn eine Vulkanisation nicht gewünscht wird oder vor dem Anstrich stattgefunden hat, dann folgt nur noch die Trocknung. Da die Mischung die Form einer wäßrigen Dispersion hat, so sind keine schädliehen Dämpfe während des Trockenvorganges noch Feuersgefahr infolge Entflammbarkeit von Dämpfen zu befürchten. Wird ein sogenannter Kaltvulkanisierungsbeschleuniger verwendet, so kann die Vulkanisierung bei gewöhnlichen Temperaturen oder doch beträchtlich unter der üblichen Heißvulkanisierungstemperatur erzielt werden. Zu den oben angegebenen Vorteilen kommt noch hinzu, daß die Mischung, ob vulkanisiert oder nicht, weitgehende Lagerfähigkeit aufweist. Sogenanntes »Kraft«-Papier, mit der nach dem ersten Beispiel angegebenen Mischung bestrichen und in einem Heißluftofen Stunden lang bei 68° C getrocknet, ergibt einen festen Überzug frei von Klebrigkeit.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    ι. Verfahren zur Herstellung einer wasserdichtmachenden Mischung, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schwermetallseife in einer Wasserdispersion aus Kautschuk (z. B. Latex) verteilt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine wasserunlösliche und wasserabstoßende Schwermetallseife zur Verwendung kommt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwermetallseife in trockener Form in einer Wasserdispersion eines Kolloids verteilt und diese Dispersion mit der Wasserdispersion des Kautschuks gemischt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch r oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Füllmittel und die Schwermetallseife in trockener Form gemischt und diese Mischung in eine Wasserdispersion eines Kolloids verteilt, das sich ergebende Produkt mit der Wasserdispersion des Kautschuks gemischt und dann mit einer Wasserdispersion eines Öls gemischt wird.
  5. 5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Verwendung von Seifen aus Aluminium, Zink oder Blei mit verschiedenen Harzen oder Stearin-, Olein- oder Palmitinsäure.
DEN25839D 1925-05-07 1926-05-01 Verfahren zur Herstellung einer wasserdichtmachenden Mischung Expired DE493758C (de)

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GB251961A (de) 1927-02-24
US1656953A (en) 1928-01-24
FR615002A (fr) 1926-12-28
USRE17541E (en) 1929-12-31

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