AT109863B - Verfahren zur Herstellung eines hochaktiven Kieselsäuregels. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines hochaktiven Kieselsäuregels.

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  Verfahren zur Herstellung eines hochaktiven Kieselsäuregels. 



   Die bisher bekannten Verfahren zur Herstellung von Kieselsäuregel aus Wasserglas bestehen darin, dass das Wasserglas durch eine Säure zersetzt wird und das so entstandene Sol durch Dialyse oder das aus ihm entstehende gallertartige Gel durch Auswaschen von der überschüssigen Säure und dem gebildeten Natronsalz befreit wird. Darauf wird die Gallerte durch Trocknen bei geeigneten Ten per. turen von Wasser befreit. 



   Das Verfahren hat technisch sehr grosse Nachteile. Die Kieselgallerte enthält bis zu 95% Wasser. 



  Sie ist daher sehr voluminös und die   Waschapparatur   sehr gross. Die Verdampfung der grossen Wassermenge nach dem Auswaschen erfordert ferner einen gewaltigen Aufwand an   Wärmeenergie   bzw. Brennmaterial. 
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 Druck in eine feste, opalartige   alysse   übergeht. Bei Anwendung von 350 Atm. Druck können fast   95%   des Wassers ausgepresst werden.

   Das Pressgut ist natürlich viel leichter auszuwaschen als die Gallerte und erfordert ihrem geringen Wassergehalt entsprechend (100 Wasser auf 100 Kieselsäure gegenüber   bis zu 1900 Wasser bei der Gallerte) einen viel geringeren Wärmeaufwand beim Trocknen. Überraschender-   weise vermindert nun der angewandte hohe Druck nicht die Adsorptionsfähigkeit des Kieselsäuregels 
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 hochkonzentrierten Ausgangslösungen, um   mölrliehst   wenig Wasser bzw. Mutterlauge durch Auspressen entfernen zu müssen. 



   Eine handelsübliche Wasserglaslösung wird auf einen Gehalt von 16% Si   O2   verdünnt und mit dem gleichen Volumen einer Salzsäure gemischt, die durch Verdünnen konzentrierter Salzsäure mit der dreifachen Wassermenge bereitet wurde. Das zuerst entstehende Sol gerinnt nach einiger Zeit zu einer Gallerte. Die Gerinnung wird zweckmässig durch Erwärmen beschleunigt. Diese Gallerte wird nun etwa eine Stunde lang einem Druck von 350 Atm. ausgesetzt. Dabei werden 100 Gewichtsteile Gallerte von 8%   SiO :   auf etwa 15 Gewichtsteile   zusammengedrückt   und gehen in eine opllartige Masse über, die durch Auswaschen von der Mutterlauge befreit und darauf bei allmählich auf 200  C gesteigerter Temperatur getrocknet wird. Der Trockenprozess kann in üblicher Weise durch Anwendung von Vakuum unterstützt werden. 



   Man erhält ein körniges Material, das aus einer zu   10% gesättigten Benzol-Luftmischung 22%   seines Gewichtes an Benzol aufnimmt. 



   Wenn es zweckmässig erscheint kann man die Gallerte auch erst nach dem Auswaschen unter 
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 dann auswaschen und erst zuletzt ihr durch weiteres Pressen die für viele Zwecke erwünschte stückige Form geben oder auch, wenn es nur auf Pulver ankommt, die zweite Pressung fortlassen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines hoch ? ktiven Kieselsäuregels aus Gallerte, die aus Alkalisilikatlösungen und Säuren unter Einschluss des ganzen Dispersionsmediums entstehen, dadurch gekennzeichnet, dass man die erstarrten Gallerten einem hohen Druck, u. zw. von über 100 Atm. aussetzt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT109863D 1922-10-04 1923-09-19 Verfahren zur Herstellung eines hochaktiven Kieselsäuregels. AT109863B (de)

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