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Eisenbahnsignaleinrichtung.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausgestaltung der Eisenbahnsignaleinrichtung gemäss dem Patente Nr. 103540. Gemäss der Erfindung ist jede der verwendeten, wärmeempfindlichen Relaisanordnungen so konstruiert, dass das Heizelement derselben elektrisch mit dem wärmeempfindlichen Element verbunden ist.
Die Zeichnung zeigt, u. zw. als Ausführungsbeispiel, ein Schaltungsschema der Signaleinriehtung gemäss der Erfindung.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist die Signaleinrichtung der im Hauptpatent beschriebenen ähnlich, ausgenommen, dass die wärmeempfindlichen Relais JA. JB, JC. KA, KB, TC, FA, FB, FC
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Heizelemente direkt mit der Schiene la verbunden, statt, wie beim früheren System über eine Heiz- vorrichtung 8 eines Relais L. Bei der Einrichtung für die Stelle A geht der Stiomkreis für die Lampe GA von der Sekundärwicklung 11 des Transformators TA über-' ?, die Lampe GA, 43, das wärmeempfindliche
Element 9 und den Heizdraht 8 des Relais JA, die Leitungen 39, 40 und 41, den Heizdraht 8 des Relais HA,
42 und den Widerstand 24 zurück zur Sekundärwicklung 11 des Transformators. Dieser Stromkreis wird nur bei Erregung des Relais JA geschlossen.
Wenn das Relais KA erregt wird, so fliesst Strom von der Sekundärwicklung 11 des Transformators TA über 36, 37, die Lampe YA, die Leitung 38, das wärme- empfindliche Element 9, den Heizdraht 8 des Relais KA, die Leitungen 39, 40 und 41, den Heizdraht 8 des Relais HA, die Leitung 42 und den Widerstand 24 zmück zur Sekundärwicklung 77 des Trans- formators TA. Es wird daher die Lampe GA oder YA aufleuchten, je nachdem das Relais JA oder das Relais KA erregt wird. Wenn eine dieser beiden Lampen Strom bekommt, so fliesst Strom zum Heiz- draht 8 des Relais HA, so dass dieses Relais erregt wird.
Der Stromkreis für die Lampe RA geht von der Sekundärwicklung 12 des Transformators TA über 44. die Lampe RA, den Heizdraht 8 des Relais FA, 46, einen Teil des Widerstandes 24 und die
Leitung 60 zurück zur Sekundärwicklung 12 des Transformators TA. Die Teile sind so bemessen, dass, wenn Strom einer der beiden Lampen GA oder FA zugeführt wird, der Spannungsabfall über den im
Stromkreis der Lampe RA liegenden Teil des Widerstandes 24 gleich gross, jedoch entgegengesetzt gerichtet ist. wie die elektromotorische Kraft. welche die Sekundärwicklung des Transformators TA liefert. Wenn eine der beiden Lampen GA oder YA aufleuchten, so fliesst kein Strom im Kreis der Lampe RA und sowohl diese Lampe als auch das Relais FA sind aberregt.
Wenn hingegen die beiden Relais JA und KA aberregt sind. so dass kein Strom von der Sekundärwicklung 11 durch den Widerstand 24 fliesst, so liefert die elektromotorische Kraft der Sekundärwicklung 72 des Transformators TA einen Strom für den Kreis der Lampe RA, welcher Strom diese Lampe und den Heizdraht 8 des Relais FA erregt.
Die linke Klemme der Sekundärwicklung 1. 5 des Transformators TA ist ständig mit der rechten
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bis B verbunden. Die rechte Klemme der Sekundärwicklung M ist durch die Leitung 48, das asymmetrische Element 7, die Leitung 49, das wärmeempfindliche Element 9 und den Heizdraht 8 des Relais BA. die Leitungen 41, 40 und 50 mit der Schiene la des Abschnittes A-B verbunden. Daraus folgt, dass. wenn das Relais HA erregt wird, Strom von normaler Relativpolarität zu den Schienen des Abschnittes A bis B fliesst.
Die linke Klemme der Sekundärwicklung 14 ist durch die Leitung 54, das asymmetrische Element 6, die Leitung 53, das wärme empfindliche Element 9 und den Heizdraht 8 des Relais FA. die Leitungen 52, 40 und 50 mit der Schiene 1 des Abschnittes A-B verbunden. Wird demgemäss das Relais FA erregt, so fliesst von der Sekundärwicklung 14 Strom von verkehrter Relativpolarität zu den Schienen des Abschnittes A-B.
Gemäss der Zeichnung ist der links vom Punkt A liegende Abschnitt durch einen Zug oder ein Fahrzeug V besetzt. Es fliesst daher ein Kurzschlussstrom vom Heizdraht 8 des Relais JA und KA und diese Relais werden aberregt, so dass kein Strom mehr durch die Lampen GA oder YA fliessen kann.
Die Lampe RA bekommt daher Strom und gibt das Haltzeichen. Das Relais FA ist gleichfalls erregt. das Relais HA daher aberregt. Es fliesst daher Strom von verkehrter Relativpolarität aus der Sekundärwicklung 14 des Transformators TA zu den Schienen des Abschnittes A-B. Dieser Stiom fliesst durch das asymmetrische Element 5 zum Heizdraht 8 des Relais KB, während kein Stromfluss stattfindet durch das asymmetrische Element 4 zum Heizdraht 8 des Relais JB. Das Relais JB wird daher abenegt. das Relais KB hingegen erregt, so dass von der Sekundärwicklung 11 des Transformators TB Strom durch die Lampe XB fliesst, die demgemäss das Signal"Vorsicht"gibt.
Das Relais HB wird nun erregt. doch der durch den Widerstand 24 von der Sekundärwicklung 11 fliessende Strom neutralisiert die elektromotorische Kraft, welche von der Sekundärwicklung 12 des Transformators TB heirührt, so dass die Lampe RB erlischt und das Relais FB aberregt wird. Es wird daher Strom von normaler Relativpolarität den Schienen des Abschnittes B-C von der Sekundärwicklung 15 des Transformators TB geliefert.
Dieser Strom erregt das Relais JC, während das Relais IW aberregt ist. Es fliesst daher Strom von der Sekundärwicklung 11 des Transformators TC durch die Lampe GO, so dass diese Lampe aufleuchtet und das Signal,. freie Fahrt"gibt. Das Relais HO wird erregt, das Relais FC aberregt und die Lampe RC erlischt. Strom von normaler Relativpolarität fliesst von der Sekundärwicklung 15 des Transformators TC zu den Schienen des rechts vom Punkte C liegenden Abschnittes.
Ein wesentlicher Fortschritt der Einrichtung gemäss der Erfindung gegenüber der des Haupt-
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strecke erregt ist und dass ferner die Kraft, welche notwendig ist für die Betätigung der Einrichtung weit geringer ist, als bei den früheren Vorrichtungen, bei welchen zwei wärmeempfindliche Relais an dieser Stelle ständig erregt sind. Weitere Fortschritte bestehen in den Ersparnissen, die durch Entfall eines wärmeempfindlichen Relais und einer Wicklung des Transformators T bei jedem Signal erzielt werden.
Wenngleich nur eine Sicherungsanlage zwecks Darstellung des Erfindungsgegenstandes beschrieben und dargestellt wurde, so ist doch klar, dass verschiedene Abänderungen getroffen werden können, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Eisenbahnsignaleinrichtung gemäss Patent Nr. 1C3540, dadurch gekennzeichnet, dass jede der wärmeempfindlichen Relaisanordnungen derart konstruiert ist, dass das Heizelement (8) der Anordnung elektrisch mit dem wärmeempfindlichen Element (9) verbunden ist.
2. Eisenbahnsignaleinrichtung gemäss Patent Nr. 103540, dadurch gekennzeichnet, dass zu gleicher Zeit am Eingang jeder Blockstrecke nur ein einziges wärmeempfindliches Relais erregt ist.