AT108793B - Verfahren zur Herstellung von Schnüren als Ersatz für Darmsaiten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schnüren als Ersatz für Darmsaiten.

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    Die Erfindung bezieht sieh auf die Herstellung von Schnüren als Ersatz für Schnüre aus Darm oder andern tierischen Erzeugnissen. die als Saiten für Schläger geeignet sind. wie sie beim Tennisund Schlagballspiel oder bei andern Spielen benutzt werden. Man kann sie in gleicher Weise für Gartenund Tennisnetze, Angelleinen u. dgl., oder für Saiten für Musikinstrumente verwenden. 



  Das Verfahren nach der Erfindung besteht in der Herstellung von Schnüren aus einer Anzahl Fäden aus Seide Nessel (Ramiefaser), Baumwolle, Wolle. Hanf, Flachs, künstlicher Seide oder andern Fasern, die mit einer Lösung aus Viskosezellulose umprägniert und gedreht sind, wonach die Zelluloselösung koaguliert und getränkt wird. 



  Diese Lösung kann aus gereifter Alkalizellulose, gemischt mit Sehwefelkohlenstoff, bestehen, die so lange behandelt wird, bis sie eine gelatinartige Masse ergibt, die als Zellulosexanthogenat bekannt ist. 



  Zu diesem Zellulosexanthogenat wird eine weiche Lösung kaustischer Soda beigegeben und die Behandlung weiter fortgesetzt, bis eine zum Imprägnieren geeignete Viskosität erreicht ist. 



  Bei Bedarf kann ein Erweichungsmittel, etwa Glyzerin, beigegeben werden, um die Biegsamkeit der Zellulose zu erreichen. 



  Das obengenannte Verfahren zur Herstellung der Lsssung ist beispielsweise angeführt und die Erfindung ist nicht allein darauf beschränkt. 



  Nach der Imprägnierung werden die Fäden durch Trockenkammern geleitet und zusammengedreht und nach Bedarf mit einem weiteren Überzug der Lösung versehen. 



  Die Zelluloselösung wird durch irgendein Verfahren koaguliert, z. B. durch Überleiten der imprägnierten Schnüre über eine Reihe von Rädern. die diese durch ein Bad von Schwefelsäure und schwefelsaurem Natrium durchziehen. um schliesslich beim Durchlaufen von Heizkammern getrocknet zu werden. 



  Dies geschieht mit solcher Geschwindigkeit, dass die Sehnüre so lange in den Heizkammern bleiben, bis das gewünschte Mass der Trocknung erreicht ist. 



  Werden andere Zelluloselösungen, etwa Zelluloseazetat, verwendet, so kann man das koagulierende Bad weglassen und die Schnüre nur in den vorerwähnten Trockenkammern trocknen. 



  Die Anordnung der Einzelfäden in der fertigen Schnur kann verschieden sein ; so können um eine nach der beschriebenen Art hergestellte Seele weitere Fäden gewickelt werden. Die Seele kann auch beispielsweise aus geflochtenen oder verdrehten Drähten bestehen. 



  PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Schnüren als Ersatz für Darmsaiten od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Fäden aus Seide. Ramie, Baumwolle. Wolle, Hauf, Flachs, künstlicher Seide od. dgl. mit einer viskosen Zelluloselösung imprägniert und zusammen zu Schnüren verwunden werden. wonach die Lösung koaguliert und getrocknet wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass um eine gewöhnliche oder auf gleiche EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT108793D 1925-12-11 1926-11-22 Verfahren zur Herstellung von Schnüren als Ersatz für Darmsaiten. AT108793B (de)

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