DE508947C - Verfahren zur Herstellung von Saiten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Saiten

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DE508947C
DE508947C DED51740D DED0051740D DE508947C DE 508947 C DE508947 C DE 508947C DE D51740 D DED51740 D DE D51740D DE D0051740 D DED0051740 D DE D0051740D DE 508947 C DE508947 C DE 508947C
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Germany
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strings
threads
vulcanized
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dried
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DED51740D
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Dunlop Rubber Co Ltd
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Dunlop Rubber Co Ltd
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B51/00Stringing tennis, badminton or like rackets; Strings therefor; Maintenance of racket strings
    • A63B51/02Strings; String substitutes; Products applied on strings, e.g. for protection against humidity or wear

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Saiten Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind Schnüre oder Saiten als Ersatz für Saiten aus Därmen oder ähnlichen tierischen Stoffen. Solche Saiten können zum Beziehen von Schlägern für Lawn-tennis und ähnliche Ballspiele, weiter für Netze, Angelschnüre und Musikinstrumente benutzt werden.
  • Die Saiten gemäß der Erfindung werden in der Weise hergestellt, daß Fäden aus Seide, Ramie, Baumwolle, Hanf, Jute, Kunstseide oder sonstigen Faserstoffen mit einer Lösung von harzfreier Guttapercha, harzfreier Balata oder einem Gemische dieser beiden Stoffe überzogen werden, gegebenenfalls in Verbindung mit Gummi und vulkanisierenden Stoffen. Die Fäden werden in einem Lochringe zusammengezwirnt, und zwar während oder unmittelbar nach dem Überziehen.
  • Es ist zwar schon versucht worden, fertige Schnüre mittels Durchziehen durch ein entsprechend zusammengesetztes Bad mit einem Überzuge zu versehen und hierauf nötigenfalls zu vulkanisieren. Diese Verfahren liefern aber keine so guten Ergebnisse, wie das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Gegebenenfalls kann ein Vulkanisations= heschleuniger, z. B. leichte gebrannte Magnesia, zugegeben werden. Die genannten Stoffe werden gemischt und in einem Lösungsmittel (z. B. Toluol) gelöst. Die Menge des Lösungsmittels kann je nach der gewünschten Viskosität der Lösung verschieden bemessen werden. Z. B. können 25 Teile feste Substanz und 75 Gewichtsteile Lösungsmittel verwendet werden. Eine andere Zusammensetzung besteht z. B. aus 9o Gewichtsteilen harzfreier Guttapercha, 5 Gewichtsteilen Schwefel und 5 Gewichtsteilen leichter gebrannter Magnesia. Selbstverständlich kann die Zusammensetzung und Behandlung der Lösung weitgehend verändert «-erden, ohne daß der Ralimen der Erfindung verlassen wird. Auch die Vulkanisation ist nicht unbedingt erforderlich.
  • Nach dem Überziehen werden die einzelnen Fäden zusamtnengezwirnt und durch ein Bad gezogen. Hierauf werden sie in beliebiger bekannter Weise getrocknet und gegebenenfalls vorher vulkanisiert.
  • Die Vulkanisation oder das Trocknen kann in der Weise ausgeführt «-erden, daß die Schnüre durch eine Kammer von entsprechenden Abmessungen durchgezogen werden, die durch Heißluft oder andere geeignete Mittel erwärmt wird; die Geschwindigkeit des Durchganges ist so bemessen, daß die Schnur beim Verlassen der Kammer fertig vulkanisiert oder getrocknet ist. Die zusammengezwirnten Fäden können gegebenenfalls vor ihrer Vulkanisation oder Trocknung noch einen zweiten Überzug der beschriebenen Art erhalten.
  • Weiterkönnen die fertigen Saiten vor oder nach der Vulkanisation in bekannter Weise mit einem geeigneten Lack ö. dgl. überzogen werden.
  • Eine besondere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Saiten besteht darin, daß eine Anzahl von Fäden in bekannter Weise um einen als Seele dienenden Faden herumgewickelt wird, wobei die Seele ebenfalls eine erfindungsgemäß hergestellte Saite sein kann. Die Seele kann aber auch aus irgendeinem anderen geeigneten Stoff, z. B. Darmsaite oder Draht, bestehen, die geflochten oder zusammengezwirnt sein können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Saiten unter Verwendung von gezwirnten, imprägnierten Fäden beliebiger Faserstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden oder Schnüre aus künstlicher, natürlicher oder gemischter Faser pflanzlicher oder tierischer Herkunft durch Lösungen von Guttapercha oder Balata mit einem Überzuge versehen werden, der dann vulkanisiert oder getrocknet wird.
DED51740D 1925-12-17 1926-11-21 Verfahren zur Herstellung von Saiten Expired DE508947C (de)

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GB508947X 1925-12-17

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DE508947C true DE508947C (de) 1930-10-02

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DED51740D Expired DE508947C (de) 1925-12-17 1926-11-21 Verfahren zur Herstellung von Saiten

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DE (1) DE508947C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997040228A1 (de) * 1996-04-22 1997-10-30 Luethy Helmut Beschichtungsmittel für schläger mit saitenbespannung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997040228A1 (de) * 1996-04-22 1997-10-30 Luethy Helmut Beschichtungsmittel für schläger mit saitenbespannung

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