DE874074C - Verfahren zum Herstellen von Kautschukfadengebilden von begrenzter Dehnbarkeit - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Kautschukfadengebilden von begrenzter Dehnbarkeit

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DE874074C
DE874074C DEI3116D DEI0003116D DE874074C DE 874074 C DE874074 C DE 874074C DE I3116 D DEI3116 D DE I3116D DE I0003116 D DEI0003116 D DE I0003116D DE 874074 C DE874074 C DE 874074C
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DE
Germany
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thread
threads
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rubber thread
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Expired
Application number
DEI3116D
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Gilbert James
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Latex Processes Ltd
Original Assignee
International Latex Processes Ltd
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • B29D99/0078Producing filamentary materials
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29LINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
    • B29L2031/00Other particular articles
    • B29L2031/731Filamentary material, i.e. comprised of a single element, e.g. filaments, strands, threads, fibres

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Kautschukfadengebilden von begrenzter Dehnbarkeit Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Kautschukfadens, der aus drei oder mehr vereinigten, in nicht in einer Ebene liegender Gestaltung angeordneten Einzelfäden besteht.
  • Zweck der Erfindung ist die Herstellung eines Fadens dieser Art, der eine begrenzte Dehnbarkeit hat.
  • Gemäß der Erfindung werden zur aus wässerigen Kautschnkdispersionen erfolgenden Herstellung eines Kautschukfadens, der aus drei oder mehr vereinigten, nicht in einer Ebene liegenden Einzelfäden besteht und eine begrenzte Dehabarlteit hat, fortlaufend drei oder mehr Einzelfäden, während sie in nassem koaguliertem Zustand sind, um einen Kern faden aus einem Material von geringerer Elastizität als der von Kautschuk, welcher aus der Kautschukdispersion erhalten wird, vereinigt, um ein einheitliches Gebilde zu erzeugen.
  • Es sind Kautschukfädengebilde aus mehreren miteinander vereinigten einzelnen Kautschukfäden an sich bekannt, ebenso xvie auch Kunstfadengehilde aus mehreren miteinander verzwirnten einzelnen Kunstseidefädeen.
  • Weiterhin ist es bekannt, einzelne Kautschukfäden bei ihrer Herstellung zunächst mit einem aus unelastischem, zerstörbarem Material bestehendem -Kern zu versehen, der später zerstört wird, um dem fertigen Einzeliaden seine übliche hohe Dehnbarkeit zu geben.
  • Schließlich ist auch ein Kunstfadengebilde bekannt, bei dem ein Naturseidefaden und mehrere Kunstseidefäden in üblicher Weise zusammengezwirut ind. Ein solcher Kunstfaden stellt kein elastisches Gebilde von begrenzter Dlehnbarkeit wie ein Kautschukfadengebillde gemäß der Erfindung dar.
  • Die Fäden gemäß der Erfindung können durch Ausströmenlassen von Kautschukmilch als einzelne Fäden mit einer gemeinsamen Geschwindigkeit in ein flüssiges Koaguliermittel od. dgl. gebildet werden. Bei einer solchen bevorzugtenAusführungsform ist gewöhnlich die natürliche Klebkraft des Koagulats der ausgespritzten Kautschukmilchfäden für die Bindung der Kautschukeinzelfäden ausreichend. In solchen Fällen jedoch, wo eine ungenügende Haftung vorhanden ist, kann diese, wie üblich, durch die Verwendung von z. B. einer Kleblösung vergrößert werden.
  • Die Einzelfãden können dadurch vereinigt werden, daß mechanisch die gewünschte Zahl angeordnet wird, wenn sie das Koaguliermittel verlassen, um rund um einen Kernfaden in Berührung zu kommen, wobei die Einzelfäden und der Kernfaden z. B. einer Vereinigungs- oder Durchgangswalze zugeführt werden. Die Anordnung und das Vereimgen der gewünschten Anzahl von Einzelfäden und des Kernfadens kann in Stufen ausgeführt werden, beispielsweise können zwei Einzelfäden in einem Kanal eines koagulierenden Bades dublieren gelassen werden, und der Doppelfaden kann Idarauffolgend mit einem Einzelfaden und einem Kernfaden geeigneter Dicke vereinigt werden, so daß ein dreifädiger Faden um den Kernfaden erzeugt wird, bei dem jeder Einzelfaden in Berührung mit den beiden anderen steht. Eine andere zweckmäßige Weise, in der z. B. ein Faden mit Idreiblättrigem Querschnitt von regelbarer Streckung gemäß der Erfindung erzeugt werden kann, ist die Bildung von Doppelfäden in einem flüssigen Koaguliermittelbad und von Einzelfäden in einem flüssigen Koaguliermittelbad, das über dem erstgenannten Bad liegt. Es werden hierbei die Doppelfäden mit einem Kernfaden vereinigt und die mit den Kerufäden versehenen Doppelfäden und die Einzelfäden zu der Durchgangswaize geführt, so daß ein Einzelfaden oben auf einen Doppelfaden fällt und idie drei Einzelfäden den Kernfaden umgeben, wobei ein einheitliches Mehrfadentgebilde entsteht.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform puder Erfindung besteht in der Anwendung indes Verfahrens zur Erzeugung eines Kautschukfadens aus drei oder mehr zu einem Ganzen vereinigten Einzelfäden, bei dem diese in einer kompakten Gruppe ohne Drehen oder Verflechten angeordnet sind, und zwaX durch Ausströmenlassen einer Anzahl von Kautschukmilchfäden mit einer gemeinsamen Geschwindigkeit in ein flüssiges Koaguliermittel ad. dgl. und Abziehen von Gruppen von drei oder mehr der koagulierten Fäden senkrecht aus dem Koaguliermittel in solcher Weise, daß die nassen Fäden, weIche jede Gruppe bilden, genügend dicht beeinanderliegen, um sie zu einem einheitlichen Gebilde in Berührung kommen zu lassen.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird zur Herstellung eines Kautschukfadens aus drei oder mehr, vorzugsweise fünf oder sechs zu einem Ganzen vereinigten Einzelfäden, die zu einer kompakten Gruppe ohne Drehen oder Verflechten angeordnet sind, eine Anzahl von Kautschukmilchfäden mit einer gemeinsamen Geschwindtigkeit in ein flüssiges Koaguliermittel od. dgl. ausfließen gelassen, eine Anzahl von Kerufäden senkrecht durch das Koaguliermittel geführt und ein Kernfaden und eine Gruppe von drei oder mehr, vorzugsweise fünf oder sechs der koagulierten Fäden senkrecht aus dem Koaguliermittel in solcher Weise gezogen, daß die nassen Einzelfäden miteinander zu einem einzeitlichen Gebilde rund um den Kernfaden in Berührung kommen.
  • Es ist ersichtlich, daß f iir für alleAusführungsformen der Erfindung ein geeignetes Verhältnis zwischen dem Durchmesser des Kernfadens und dem Durchmesser der Kauts chukeinzelfäden vorhanden sein muß.
  • Der Kernfaden kann z. B. aus einem zerstörbaren Textilfadeu, wie z. B. aus Celluloseacetat, bestehen.
  • Ein solcher Kernfaden ist unausidehubar und erzeugt einen mehrfädigenFaden, Ider überhaupt keine Streckung hat. Wenn ein mehrfädiger Faden gewünscht wird, der einer Streckung innerhalb regelbarer Grenzen fähig ist, sollte ein Kernfaden verwendet werden, der einen bestimmten Grad von Dehnung besitzt.
  • Wenn z. B. ein faserumhüllter Kautschukfaden, d. h. ein Kautschukgarn von 200 O/o Dehnung benutzt wird, wird ein mehrfädiger Faden von 200 0/o Dehnung erhalten. Es kann auch ein Kernfaden benutzt werden, der aus einem durch gewisseLösungsmittel zerstörbaren Faden besteht, z. B.ein CelluEoseacetatfaden, und der mit einem durch dieseLösungsmittel nicht zerstörbaren Textiifaden, wie z. B. aus Baumwolle, umhüllt ist. Bei Fortlösen z. B. des Celluloseacetatfadens, beispielsweise mittels Aceton, wird ein mehrfädiger Faden zurückgelassen, der einen schraubenförmig gewickelten Baumwollfaden als Kernfaden hat, und der mehrfädige Faden wird sich bis zu dém Punkt strecken, wo die Blaumwollwindungen verschwinden und der Baumwollfaden straff wird. Durch Veränderung der Anzahl von Baumwollwindungen je Zentimeter des zerstörbaren Fadens kann die geregelte Streckung des gemäß der Erfindung erzeugten Kautschukfadengeb ildes nach Wunsch geändert werden.
  • Der Ausdruck Kautschukmilch wird benutzt, um allgemein wässerige Dispersionen von Kautschuk, Guttapercha, Balata oder ähnlichen natürlich vorkommenden oder künstlich erhaltenen Pflanzenharzen oder solche Dispersionen zu bezeichnen, welche diese Stoffe enthalten.
  • Die künstlichen wässerigen Dispersionen können solche von köaguliertem Kautschuk, vulkanisiertem Kautschuk, synthetischem Kautschuk, Kautschukabfall oder -regenerat einschließen. Es können auch wässerige Dispersionen von vulkanisierten Kautschukmilcharten verwendet werden. Gewünschtenfalls kann irgendeine der genannten Dispersionen allein oder in INIischung mit einer anderen benutzt werden. Jede der genannten Dispersionen kann die üblichen bekannten Zusatzstoffe enthalten und/oder sich in konzentrierter Form befinden. Konzentrate, denen einer oder mehrere der üblichen Zusatzstoffe hinzugesetzt sein können, können ebenfalls benutzt werden.
  • Die wässerigen Dispersionen können durch in der Technik bekannte Verfahren wärmeempfindlich gemacht sein.
  • Der Ausdruck Koaguliermittel wird benutzt, um allgemein flüssige Mittel zu bezeichnen, die eine Verfestigung von Kautschukmilch durch Koagulation oder Vergelen oder durch Entwässerung und Koagulation herbeiführen.
  • PATENTANSP RtlCHE: I. Verfahren zum Herstellen von Kautschukfadengebilden von begrenzter Dehnbarkeit, dadurch gekennzeichnet, daß aus einer wässerigen Dispersion einer Kautschukmischung in an sich bekannter Weise hergestellte Fäden fortlaufend um einen Kernfaden aus einem Material von geringerer Elastizität als der von Kautschuk, weicher aus der Kautschukdispersion erhalten wird, derart gelegt werden, daß sie ihn vollständig einschließen, wobei die frisch hergestellten Fäden aus der Kautschukmischung eine genügend große Haftfähigkeit miteinander an ihren sich berührenden Oberflächen aufweisen.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1,-dadurch gekennzeichnet, rdlaß die Fäden der Kautschukmischung in einem flüssigen Koaguliermittel um den Kernfaden gelegt werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Kautschukfäden im wesentlichen gleichzeitig um den Kernfaden gelegt werden.
    4. Verfahren nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden aus der Kautschukmischung nacheinanSder um den Kernfaden gelegt werden.
DEI3116D 1937-09-09 1938-09-09 Verfahren zum Herstellen von Kautschukfadengebilden von begrenzter Dehnbarkeit Expired DE874074C (de)

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GB874074X 1937-09-09

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