DE570338C - Laufmantel fuer Pressluftreifen - Google Patents
Laufmantel fuer PressluftreifenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C9/00—Reinforcements or ply arrangement of pneumatic tyres
- B60C9/0042—Reinforcements made of synthetic materials
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C9/00—Reinforcements or ply arrangement of pneumatic tyres
- B60C9/18—Structure or arrangement of belts or breakers, crown-reinforcing or cushioning layers
- B60C9/20—Structure or arrangement of belts or breakers, crown-reinforcing or cushioning layers built-up from rubberised plies each having all cords arranged substantially parallel
- B60C9/2003—Structure or arrangement of belts or breakers, crown-reinforcing or cushioning layers built-up from rubberised plies each having all cords arranged substantially parallel characterised by the materials of the belt cords
- B60C9/2009—Structure or arrangement of belts or breakers, crown-reinforcing or cushioning layers built-up from rubberised plies each having all cords arranged substantially parallel characterised by the materials of the belt cords comprising plies of different materials
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf L<iufmäntel
mit Gewebeeinlagen für Preßluftreifen und betrifft eine Art der Einbettung und Lagerung
des Gewebes bzw. der Cordfäden in der Gummischicht, die eine Beanspruchung des
Gewebes auf Zug vor Ingebrauchnahme des Laufmantels vermeidet.
Erfindungsgemäß ist in dem Laufreifen eine an sich bekannte, aus Fäden verschiedener
Zerreißfestigkeit zusammengesetzte Gewebebahn aus Faserstoffen derart eingebettet.
daß sie bei einem keiner Beanspruchung unterworfenen Zustand des Lauf mantels völlig oder
teilweise in ungespannter Lage gehalten ist.
Hierdurch wird erreicht, daß bei geringen Dehnungsbeanspruchungen — wie sie etwa
beim Aufbau des Mantels aus seinen Einzelbestandteilen oder beim Aufziehen auf die
Radfelge auftreten — diese nicht auf das Gewebe einwirken, sondern nur auf den Gummi
oder zusätzliche Hilfsbaustoite. so daß der Mantel in gewisser Hinsicht ohne Beeinträchtigung
seiner Zerreißfestigkeit elastischer ist. Zur Lagerung der Gewebefäden in dem
Mantel in ungespanntem Zustand sind zusätzliche Mittel in das Gewebe eingearbeitet, die
die eigentlichen Gewebefäden in schlaffer Lage halten und den Beanspruchungen gewachsen
sind, welchen der Mantel bzw. das Aufbaumaterial während der Herstellung
unterworfen ist, jedoch nicht denjenigen Kräften, die beim Gebrauch des (fertigen)
Mantels auf diesen einwirken. Zweckmäßig werden diese Mittel dem in ungespannter
Lage in den Mantel einzuarbeitenden Gewebe im Laufe einer beliebigen Herstellungsstufe
desselben einverleibt.
Diese erfindungsgemäßen Mittel können sowohl bei gewebten wie auch bei schußlosen
Einlagen Anwendung finden, wenn auch in der nachfolgenden Beschreibung aus Gründen
der Einfachheit nur die Verarbeitung1 von echtem
Gewebe als Laufflächeneinlage beschrieben ist.
Im allgemeinen werden diese Mittel den Längs- oder Kettenfäden vor deren Verarbeitung
im Gewebe zugesetzt oder während der Herstellung des Gewebes bzw. auch in das
fertige Gewebe eingearbeitet.
Bei der ersterwähnten Herstellungsart wird zweckmäßig der gewöhnliche Kettenfaden,
etwa Cord, schraubenförmig ohne übermäßige Spannung um einen zusätzlichen, leicht gespannten
Hilfsfaden von geringerer Zerreißfestigkeit gewickelt. Die Zerreißfestigkeit des Hilfsfadens wird hierbei so gewählt, daß
sie genügt, um den Beanspruchungen zu widerstehen, denen das aus ihnen hergestellte
Gewebe während des Aufbaues des Mantels oder sonst einer Entwicklungsstufe desselben
unterworfen ist.
Es wird noch bemerkt, daß es gegebenenfalls genügt, einen Teil der Grund- (Ketten-)
Fäden des Gewebes auf die angegebene Weise zu behandeln.
Fernerhin können statt der zusätzlichen Fäden von geringerer Festigkeit, die gewöhnlich
aus Textilfasern bestehen, solche Fäden mit entsprechenden anderen Eigenschaften,
etwa dehnbare Fäden, verwandt werden. •5 Nach der zweiten der angeführten Herstellungsarten
wird die erforderliche Zahl an zusätzlichen Fasern bei der Herstellung des Gewebes
derart in dieses eingewoben, daß die eigentlichen Kettenfäden eine verhältnismäßig
so schlaffe Lage in dem Gewebe einnehmen und in dieser Lage von den Zusatzfäden gehalten
werden, die unter gewöhnlicher Spannung in den Bandstreifen eingewebt sind, jedoch eine
geringere Zerreißfestigkeit als die Hauptkettenfäden aufweisen.
Das so hergestellte, erfindungsgemäß durchgebildete Gewebe wird nun in weiterer Durchführung
des Erfindungsgedankens auf gewöhnliche
Weise auf den im Aufbau befindliehen Laufmantel aufgebracht, nachdem es
zweckmäßig mit Gummi überzogen oder auf andere Art mit Gummi behandelt worden ist.
In Durchführung der dritten Herstellungsart wird gewöhnliches gummiertes Gewebe ge-3S
kräuselt oder auf sonst eine bekannte Art in runzeligen Zustand übergeführt und mit einer
Reihe der erwähnten Zusatzfäden in normaler Spannung durchzogen, die entweder einzeln
oder gemeinsam als zusätzliche Bahn mit dem zusammengezogenen Hauptgewebe vereinigt
werden können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, in
der
Fig. ι in einem schematischen Längsschnitt durch einen Laufmantel die Anwendung der
Erfindung bei dem Laufflächengewebe zeigt.
Fig. 2 läßt in schematischer Darstellung die
physikalischen Merkmale der Erfindung er- »kennen, und
I7ig. 3 gibt einen erfindungsgemäß durchgebildeten
zusammengesetzten Kettenfaden wieder, wie er bei der Herstellung des neuen Gewebes verwandt wird.
InFig. ι bezeichnet 10 die Grundfläche eines
Gummireifens, 11 die Gummiober- oder Lauffläche und 12 das erfindungsgemäß ausgebildete
Laufflächengewebe, das in bekannter Weise zwischen Grund- und Lauffläche eingebettet
ist. 6ü
Das Laufflächengewebe 12 besteht aus Hauptkettenfäden 13 und Zusatzkettenfäden
14 (Fig. 2) von geringerer Zerreißfestigkeit. Diese beiden Fäden 13, 14 sind auf eine der
angegebenen Arten miteinander verbunden und so bemessen, daß die Zusatzfäden 14 genügend
Festigkeit aufweisen, um die Beanspruchungen auszuhalten, denen das Gewebe während des Aufbaues des Laufmantels
unterwürfen ist, jedoch den im Gebrauch auftretenden Belastungen nicht gewachsen sind.
Durch diese Maßnahme wird verhindert, daß die Hauptkettenfäden 13 vor Ingebrauchnahme
des Laufmantels irgendwelche Beanspruchungen erleiden.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, können die Kettenfäden 13, 14 unabhängig voneinander in
dem Gewebe angeordnet sein, wie sie auch durch gegenseitige Verwindung von je einem
Faden der beiden Arten (Fig. 3) miteinander verbunden sein können. Im zweiten Falle
wird der Hauptkettenfaden 13 um den durchweg gestreckten Zusatzfaden 14 gewickelt.
Das vorbeschriebene Beispiel gibt nur eine der möglichen Ausführungsformen wieder und
kann,; ohne von der Erfindung abzuweichen, in weiten Grenzen geändert werden.
Claims (2)
- Patentansprüche:I. Laufmantel für Preßluftreifen, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte, aus Fäden verschiedener Zerreißfestigkeit zusammengesetzte Gewebeeinlage aus Faserstoffen, die bei einem keiner Beanspruchung unterworfenen Zustande des Reifens völlig oder teilweise in ungespannter oder schlaffer Lage gehalten ist.
- 2. Laufmantel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der schwächere der Einzelfäden so beschaffen und mit dem stärkeren, zweckmäßig schraubenförmig um ihn gewundenen Faden derart verbunden ist, daß er den Faden mit der größeren Festigkeit in ungespannter Lage hält, unter den beim Gebrauch des Reifens auftretenden Beanspruchungen aber zerreißt und die ungespannten Fäden zum Spannen freigibt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB3579330A GB366636A (en) | 1930-11-28 | 1930-11-28 | Improvements in and relating to pneumatic tyres and the manufacture thereof |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE570338C true DE570338C (de) | 1933-02-15 |
Family
ID=10381600
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED61907D Expired DE570338C (de) | 1930-11-28 | 1931-09-17 | Laufmantel fuer Pressluftreifen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE570338C (de) |
| FR (1) | FR725057A (de) |
| GB (1) | GB366636A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3455100A (en) * | 1967-09-26 | 1969-07-15 | Goodrich Co B F | Reinforcement for elastomeric articles |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2427916A1 (fr) * | 1978-06-05 | 1980-01-04 | Michelin & Cie | Pneumatique de secours a carcasse radiale |
| US6695025B1 (en) | 1999-05-18 | 2004-02-24 | The Goodyear Tire & Rubber Company | Runflat tire construction with ply cords having a variable modulus of elasticity |
| DE69907281T2 (de) * | 1999-05-18 | 2004-01-29 | Goodyear Tire & Rubber | Notlaufreifenkonstuktion mit karkassenkorden von veränderbarem elastizitätsmodul |
| WO2016098035A1 (en) * | 2014-12-18 | 2016-06-23 | Pirelli Tyre S.P.A. | Tyre for vehicle wheels |
-
1930
- 1930-11-28 GB GB3579330A patent/GB366636A/en not_active Expired
-
1931
- 1931-09-17 DE DED61907D patent/DE570338C/de not_active Expired
- 1931-10-24 FR FR725057D patent/FR725057A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3455100A (en) * | 1967-09-26 | 1969-07-15 | Goodrich Co B F | Reinforcement for elastomeric articles |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR725057A (fr) | 1932-05-07 |
| GB366636A (en) | 1932-02-11 |
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