AT102803B - Verfahren zur Erzeugung von Zündschnüren. - Google Patents
Verfahren zur Erzeugung von Zündschnüren.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Erzeugung von Zündschnüren. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Zündschnüre. bei denen das eigentliche Zündmittel, z. B. präparierter Faden, Pulver, von einer Umhüllung umgeben ist. Die Umhüllung, welche im folgenden auch als Zündschnurselaueh oder Mantel bezeichnet wird, wird bisher meist in der Weise erzeugt, dass um die aus Zündmittel bestehende Seele eine oder mehrere Lagen Garn gewunden oder geflochten werden oder ein aus Garn gewebtes Band darum gewickelt wird. Meist wird diese Umhüllung mit Leimfarbe oder Teer oder Pech imprägniert, indem die Schnur durch ein Leim-, Tee-oder Pechbad gezogen wird. Vor dem Aufrollen werden die im Übrigen fertigen Schnüre nötigenfalls mit Bergkreide oder einem anderen Mineralpulver eingestaubt. Die dem vorliegenden Verfahren zugrundeliegende Absicht ist, die Herstellung der Zündschnüre zu verbilligen, die Qualität und das Aussehen zu verbessern und die Erzeugang zu vereinfichen oder zu erleichtern bzw., wenn man nicht alle diese Vorteile gleichzeitig n3ben3inmier erreicht, einen dieser Vorteile zu erzielen. Erreicht wird die genannte Absicht nach der vorliegenden Erfindung dadurch, dass man die bisher zur Erzeugung der Umhüllung verwendeten Materialien, insbesondere das Garn, ganz oder teilweise durch Fasern oder unversponnenes faseriges oder schwammigem Material oder durch Fasern enthaltendes unversponnenes Material ersetzt oder ausser den bisher verwendeten Materialien noch Fasern oder unversponnenes faseriges oder schwammiges Material oder Fasern enthaltendes unversponnenes Material zum Aufbau der Umhüllung verwendet. EMI1.1 eine Garnumwicklung, darauf eine zweite Carnumwicklung, imprägniert mit einer klebenden Masse und trägt an Stelle der bei der bisherigen Arbeitsweise oft folgenden dritten Garnumwicklung eine Schicht Wollfasern auf. e) Man gibt um die Pulverseele eine Lage Garn, imprägniert diese mit klebriger Masse, lässt eine Lage Fasern, nochmalige Imprägnierung mit klebriger Masse und nochmalige Faserauftragung folgen. Man umkleidet die aus Zündmittel bestehende Seele direkt mit einer aus faseriger oder filziger EMI1.2 wenn nötig, durch Auftragung weiterer Schichten aus klebriger Masse und Fasern. e) Man umkleidet vorteilhaft mittels einer Schlauchpresse die aus Zündmittel bestehende Seele mit einer Schicht aus Gummi oder ähnlicher Masse mit oder ohne Faserzusatz und trägt auf diese Schicht Fasern auf. Geeignete Fasern oder geeignetes unversponnenes faseriges oder schwammiges Material im Sinne der Patentanmeldung sind z. B : : AbfaHfasern der Textilindustrie, Kunstwolle, unversponnene pflanz- liche oder tierische Fasern, Haare, Asbestfasern, Glas- oder Schlackenwolle, Kunststoffasern, Kunst- seideabfallfasern, Holzmehl, Ledermehl oder sonstige organische mehr oder weniger staubähnliche Stoffe, EMI1.3 der Art ihrer Zerkleinerung faserige oder filzige Struktur oder Form oder sehwammige Eigenschaft haben, wie Schwammehl, Korkmehl, Gummimehl. Falls die Substanzen kurzfaserig sind, werden sie vorteilhaft mittels Luftstrom oder Aufschleudern aufgetragen oder aufgepresst. Falls das Material langfaserig ist, kann man sie auch zu einem Flor oder Flies ordnen oder einen watteähnlichen oder filzähnlichen Streifen aus dem Fascrmaterial formen und diesen um die Schnur legen. Das Imprägniertngs-oder Bindemittel kann man vor oder nach oder gleich- zeitig mit der Auftragung der Faser- oder Filzschicht auftragen. man kann auch die Fasern vor dem <Desc/Clms Page number 2> Auftragen imprägnieren oder die Fasern dem Imprägnierungs-oder Bindemittel beimengen. Man kann auch nach Erzeugung einer filzähnlichen Umkleidung noch eine Umldeidung in der alten Weise folgen lassen, oder mehrere Faserumkleidungen und Imprägnierungen aufeinanderfolgen lassen. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Erzeugung von Zündschnüren, dadurch gekennzeichnet, dass die bisher zum Aufbau des Zündschnurschlauches (der Ziindmittelumhüllung) verwendeten Materialien ganz oder teilweise durch Fasern oder unversponnenes faseriges öder schwammiges Material (z. B. Textilabfälle, Tierhaare, Asbestfasern, Ledermehl) oder durch Fasern enthaltendes unversponnenes Material ersetzt werden oder ausser den bisher verwendeten Materialien noch Fasern oder unversponnenes faseriges oder schwammiges Material oder Fasern enthaltendes unversponnenes Material zum Aufbau oder zur Umileidung des Zündschnurschlauches verwendet wird. 2. Verfahren zur Erzeugung von Zündschnüren, darin bestehend, dass man die Zündschnur oder die Fäden der Zündschnur mit einem Klebmittel überzieht und auf dieses mittels eines Luftstromes oder als dünnes Flies oder durch Aufschleudern oder Aufpressen die faserigen oder schwammigen Stoffe aufbringt.
Claims (1)
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 bzw. 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fasern oder das faserige oder schwammige Material vor dem Auftragen oder während des Auftragens mit Klebstoff versehen werden.
Applications Claiming Priority (1)
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