AT108225B - Beleuchtungsreklameapparat mit gegeneinander rotierenden Bildscheiben. - Google Patents

Beleuchtungsreklameapparat mit gegeneinander rotierenden Bildscheiben.

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AT108225B
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Austria
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rotating against
advertising apparatus
disks
illuminated advertising
disks rotating
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Otto Wawra
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Otto Wawra
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  Belenchtungsreklameapparat mit gegeneinander rotierenden Bildscheiben. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Reklameapparate, insbesondere solche, bei welchen eine rotierende Scheibe vorgesehen ist, die durchleuchtete, transparente Ausschnitte von   bestimmter   Form und Farbe besitzt und vor der sich eine, z. B. feststehende, gleichartige Scheibe befindet. Bei der Drehung der hinteren Scheibe ergeben sich auf der vorderen, dem Beschauer zugekehrten Scheibe durch die sich teilweise 
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 Ausführung der feststehenden Bildscheibe, Fig. 10 eine weitere.   \usfiihrunssform   der   Schaltzunge   in Seitenansicht, Fig. 11 dieselbe in Draufsicht. 
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 sitzt fest eine Scheibe   J, welche   mit z.

   B. radial angeordneten Ausschnitten mit spitzwinkelig   zusammen-   laufenden   Seitenlinien   versehen ist, die   ausserdem   noch mit transparenten,   versehiedenfarbigen Ein-   lagen bedeckt sind. Vor dieser feststehenden Scheibe kann eine Mattscheibe A angeordnet sein. Diese Scheibe wird überflüssig, wenn die   Ausschnitte auf einer durchsichtigen,   z. B. einer Glasplatte aufgemalt werden, etwa   farbig auf geschwärztem Untergrund.   



   Die auf der gleichen Achse sitzende, rotierende Scheibe 5 ist gleichartig ausgestattet und ergeben sich durch die teilweisen Deckungen   der Ausschnitte der fixen   und rotierenden Scheibe, langsam entstehende und wieder verschwindende Kombinationsbilder in Gestalt anfangs länger werdender und sich dann wieder verkürzender   Lichtkegel.   Die rotierende Scheibe ist an ihrem Umfange aufgerauht oder mit einem Adhäsionsmittel versehen, bzw. mit Zähnchen ausgestattet. 



   Auf einem. Sockel 6 des Apparates sitzt die Lampe 7, die einerseits den Apparat durchleuchtet und so die   Reklamewirkung   erzeugt, anderseits Licht nach hinten ins Schaufenster wirft, so dass eine besondere Beleuchtung des Schaufensters entfallen kann und   dadurch   an Strom gespart wird. In dem 
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 niedrige Spannung gebracht, dass er Schwachstromcharakter erhält. Der Nebenschlussstrom kann von allen oder nur von einem Teil der   Windungen   des Widerstandes dadurch   abgenommen   werden, dass man die eine Klemme des Hammers an verschiedenen Stellen anschliessen kann, zu dem Zwecke, bei verschiedenwattigen Beleuchtungskörpern den dadurch veränderten Nebenstrom wieder auf die ursprüngliche, 
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 Funkenbildung und Flackern des Lichtes der Lampe entstehen wurde. 



   Der schwache Strom fliesst in eine Spule 9 mit Magnetkern, der einen federnden Anker 10 anzieht, wodurch der Strom, der durch die Stellschraube 11 über die Blattfeder 12 geschlossen war, unterbrochen 

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 Stromsehlussstelle zwischen   Stellschraube 11 und Feder 12 zurück und   das Spiel beginnt von neuem. 



   Mit dem federnden, vibrierenden Anker ist eine U-förmig gebogene federnde Zunge   18   verbunden, die federnd an den Umfang der Scheibe drückt. Die oszillierende Bewegung der Zunge bewirkt eine nickweise fortschreitende Rotation der Scheibe 5, da die Zunge, in die Zähne 14 des Scheibenumfanges eingreifend, in einer Richtung die Scheibe mitnimmt, in der andern Richtung leer über die Zähne gleitet. 
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 Führung für die Scheibe darstellt. 



   Eine besonders wirksame Kombination, der Bilder wird auf der Mattscheibe erzielt, wenn   sieh   beide Scheiben in entgegengesetzter Richtung drehen, statt dass eine davon feststeht. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass zwei Zungen 16, 17 am Anker befestigt sind, die gegeneinander versetzt, und um 180  gegeneinander verdreht sind. Jede dieser Zungen greift in eine der rotierenden Scheiben   18,   19 ein. 



   Die im wesentlichen ein Dreieck bildenden Ausschnitte der   Bildseheiben   stehen zweckmässig radial und sind in beiden Scheiben gleich gelegen, so dass sie bei der Rotation zeitweise zur vollkommenen Deckung gelangen. Wenn Ausschnitte dieser Art aneinander vorbeiziehen, so wird anfangs nur die gemeinsame   Deckungsfläche durchleuchtet, welche Deckungsfläche   die Form eines kleinen Dreieckes besitzt und bei zunehmender Deckung anwächst. Das Maximum der Durchleuchtung erfolgt bei vollständiger Deckung, in welchem   Falle die durchscheinende Fläche den Anblick   eines radial gestellten Lichtkegels bietet. Beim weiteren   Vorbeiziehen   wird die   Deckungsiläche   immer kleiner bis sie   schliesslich     gänzlich   verschwindet.

   Der Liehteffekt auf den Beschauer   äussert sich demgemäss   als ein Strahlenkegel, dessen Länge von Null zu einem   Maximum anwächst   und dann wieder langsam kleiner wird. Beim raschen Drehen der Scheiben entsteht dadurch die Rellamewirlung eines zuckenden   Lichtbüschels.   Diese Reklamewirkung ist ausserordentlich effektvoll, insbesondere dann, wenn die Richtung des Anwachsens radial ist und zu einer Reklamesehrift weist. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1.   Beleuchtungsreklameapparat   mit gegeneinander rotierenden Bildscheiben, welche   liehtdurch-   lässige, gegebenenfalls farbige Ausschnitte besitzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschnitte in beiden Scheiben von gleichgerichteten, spitzwinkelig zusammenlaufenden Seitenlinien begrenzt sind, so dass der in Erscheinung tretende   Liehteffekt aus anfangs   länger werdenden und sich dann wieder   verkürzenden   Lichtkegeln besteht. 
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Claims (1)

  1. und Dreieckform besitzen.
    3. Apparat nach Anspruch 1 mit zwei entgegengesetzt rotierenden Bildscheiben, dadurch gekennzeichnet, dass an dem schwingenden Antriebsorgan für die Bildscheiben zwei nach entgegengesetzten Richtungen wirkende Schaltfedem vorgesehen sind, von denen je eine an einer der Scheiben angreift.
    4. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltfedern am Eingriffsende beidseitig aufgebogene Kränze besitzen.
AT108225D 1926-08-03 1926-08-03 Beleuchtungsreklameapparat mit gegeneinander rotierenden Bildscheiben. AT108225B (de)

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