AT133368B - Anordnung zur Kenntlichmachung von Zeigerstellungen mit Hilfe einer Lichtquelle. - Google Patents

Anordnung zur Kenntlichmachung von Zeigerstellungen mit Hilfe einer Lichtquelle.

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AT133368B
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Richard Von Vos
Manfred Dr Ing Schleicher
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Siemens Ag
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  Anordnung zur Kenntliehmachung von Zeigerstellungen mit Hilfe einer Lichtquelle. 



   Es ist bekannt, eine Zeigerstellung mit Hilfe einer Lichtquelle kenntlich zu machen. Beispielsweise wurde eine fadenförmige, in Richtung der Zeigerachse angeordnete Glühlampe für diesen Zweck benutzt, mit Hilfe derer auf einer Mattscheibe ein Schattenbild des Zeigers erzeugt wurde. Diese bekannte Anordnung bezweckt die Vermeidung von parallaktisehen Ablesefehlern, ist aber für Fernablesung wenig geeignet. Man hat für diesen Zweck im allgemeinen mit Abdeekbändern oder mit einer bewegliehen Lichtquelle gearbeitet, wobei diese Teile durch einen in Abhängigkeit von der Zeigerstellung gesteuerten Motor od. dgl. verstellt wurden. Diese Ausführungsart ist indessen   verhältnismässig umständlich   und kompliziert. 



   Gemäss der Erfindung werden die erwähnten Nachteile dadurch vermieden, dass das von einer Lichtquelle ausgesandte Licht durch eine mit der Zeigerachse verbundene Fahne derart abgeblendet wird, dass durch die Lage eines bandartigen   Lichtstreifens   die   Zeigerstellung sichtbar gemacht   wird. 



   Die auf der Zeigerachse befestigte Fahne kann zweckmässig an Stelle des Diapositives einer an sieh bekannten, vorzugsweise mit Zylinderlinsen ausgerüsteten Projektionseinrichtung angeordet sein. Hiedurch lässt sich eine grosse Helligkeit des zu beobachtende   Liehtstreifens erreichen. Gewunschten-   falls kann man auch einen durch die Fahne verursachten langgestreckten   Schattenstreifen   zur Anzeige benutzen. Die neue Anordnung zeichnet sich durch grosse Einfachheit und Betriebssicherheit aus und ist ausserdem weithin gut erkennbar, insbesondere bei senkrecht angeordneten Liehtstreifen. 



   In den Figuren sind mehrere Ausführungsbeispiele der neuen Anordnung dargestellt. In Fig. 1 bezeichnet 1 eine an sich bekannte Beleuchtungsoptik und 2 eine   zweckmässig mit Zylinderlinsen   ausgeriistete Projektionsoptik. Die Lichtquelle ist bei 2'und der Spalt bei l'angedeutet. Die übrigen Teile des Projektionsapparates sind weggelassen. An Stelle des Diapositives befindet sich die Fahne 3 eines beliebigen Anzeigegerätes 4. Die Fahne J ist in dem Beispiel kreisförmig gebogen und ist in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise mit der Achse des Gerätes 4 verbunden. Je nach der Stellung der Fahne J wird ein mehr oder weniger grosser Teil des ebenfalls kreisförmig gebogenen Spaltes l'abgedeckt. Dadurch wird auf einer in angemessener Entfernung von dem Projektionsapparat angeordneten Mattscheibe 5 ein mehr oder weniger langer Lichtstreifen sichtbar gemacht.

   Die Projektionsoptik 2 ist so korrigiert, dass von dem zylindrischen Gegenstand (Spalt 1') ein scharfes, ebenes Bild entworfen wird. Bei der in Fig. 1 gezeichneten Stellung der Fahne 3 erscheint beispielsweise das in Fig. 3 sichtbare Bild. Der   Lichtstreifen   reicht von dem unteren Ende der Scheibe 5 bis zu der Linie 6, während der obere Teil der Mattscheibe dunkel erscheint. Die Mattscheibe kann dabei entweder mit Strichteilung versehen sein, oder es kann eine Skala zweckmässig mit Hilfe des gleichen Projektionsapparates neben den zur   Kenntlichmachung   der Zeigerstellung liegenden Lichtstreifen projiziert werden, wie dies in Fig. 3 angedeutet ist.

   In letzterem 
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 Zu dem Zweck kann für jedes der   Messgeräte   beispielsweise eine Anordnung nach Fig. 1 vorgesehen werden. Die Skala wird dabei zweckmässig zwischen den einzelnen Liehtstreifen angeordnet, wie dies 
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 parabolischen Spiegels   befindliehe   Glühlampe von der Rückseite aus beleuchtet werden. Die Glühlampe ist dabei zweckmässig von Hand einschaltbar. 



   Wenn man auf ein und derselben Mattseheibe die Stellungen mehrerer Zeiger anzeigen will, so 
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 nebeneinanderliegenden Liehtbänder durch ihre Farbe zu unterscheiden sind. Beispielsweise könnte in Fig. 4 der   Lichtstreifen   16 rot und der Liehtstreifen 17 grün erscheinen. 



   Die Mattscheibe braucht nicht notwendig, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, eben, sondern sie kann gewünschtenfalls auch gekrümmt sein. In diesem Falle muss ein anders korrigiertes Objektiv benutzt werden, damit der kreisförmige Spalt 1 (Fig. 1) in allen seinen Teilen scharf auf der Mattscheibe J abgebildet wird. 



   Es   : ist auch nicht unbedingt erforderlich,   den Spalt kreisförmig auszubilden. Er   kann gewünschten-   falls auch gerade sein, nur ist es dann   zweckmässig,   das mit dem Messwerk 4 verbundene   Fähnchen   3, das in diesem Falle ebenfalls eben ist, durch eine der bekannten Zeigergradführungen geradlinig zu   führen.   



    Weiter ist es auch nicht unbedingt erforderlich, den Spalt jf'scharf zu beleuchten. Man kann gewünschten-   falls eine Lichtlinie auch durch eine fadenförmige Lichtquelle nach Art der Geissler-Röhre oder MooreLampen verwenden. Eine solche Lichtquelle ist dann ausserhalb der Achse des Messwerkes 4 und senkrecht dazu anzuordnen. 



   In Fig. 5 ist eine noch einfachere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, die sich insbesondere für kleinere Geräte eignet. Das von einer Lichtquelle 7 ausgehende Licht wird mittels einer Bikonvexlinse 8 so gebrochen, dass das Bild der Lichtquelle in einem Spalt 9 entsteht. Es kann auch eine linienförmige Lichtquelle und als Blende ein rundes Loch benutzt werden. Vor dem Spalt 9 ist das   Messgerät   10 angeordnet, dessen Einstellung angezeigt werden soll. Zu diesem Zweck ist mit der Achse des   Messge-   rätes 10 eine Fahne 11 in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise verbunden. Durch die Fahne 11 wird das aus dem Spalt 9 austretende Licht mehr oder weniger abgeblendet, so dass von einer   zweckmässig   mit Skala versehenen Mattscheibe 12 ein grösserer oder kleinerer Teil abgedeckt wird.

   In der Fig. 4 erscheint   der untere Teil 13 der Mattscheibe dundel, während der obere Teil 14 beleuchtet ist. Bei dieser Ausführung   gibt das Schattenbild, das durch die Fahne 11 erzeugt wird, ein   Mass   für die Zeigerstellung. Gewünschtenfalls kann man an Stelle der Schattengebenden Fahne auch einen Schlitz in der Fahne 11 benutzen. Dann 
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 form   zweckmässig   den Abstand zwischen dem Spalt 9 und der Zeigerfahne 11 erheblich kleiner wählen muss als den Abstand zwischen dem Spalt 9 und der Mattscheibe ; ?. Beispielsweise hat sich ein Verhältnis 1 : 5 als günstig erwiesen.

   Es ist auch   möglich,   die Fahne auf der andern Seite des Loches anzubringen   (Lochkameraprinzip).   
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 des bandförmigen Lichtstreifens ausser der mit der Zeigerachse verbundenen Blende ausschliesslich eine punkt- oder fadenförmige Lichtquelle und ein hinreichend breiter Spalt (Fenster) vorgesehen sind. Gegebenenfalls lässt sich eine solche Einrichtung auch derart ausbilden, dass die Richtung des Aussehlages des Zeigers dadurch sichtbar gemacht wird, dass der bandartige Lichtstreifen an verschiedenen Stellen erscheint. 



  Zur Kennzeichnung eines Teilbereiches des   Zeigerausschlagss   kann man ein zweckmässig einstellbares Lichtfilter benutzen. 



   In den Fig. 6,7 und 8 sind zwei entsprechende Ausführungsbeispiele dargestellt. In Fig. 6 und 7 ist eine erste Ausführungsform der Erfindung in zwei verschiedenen Ansichten veranschaulicht. 
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 System 33 des   Messgerätes   verbunden ist. Auf der Mattscheibe 36 erscheint zur Kennzeichnung der jeweiligen Stellung des   Messgerätes   ein bandartiger Liehtstreifen. In der dargestellten Stellung der Blende   32   ist beispielsweise der Teil 35 der Mattscheibe 36 beleuchtet. Die Länge des Lichtstreifens 35 oder auch die Länge des nicht beleuchteten Teiles der Mattscheibe 36 bietet dann ein Mass für die Zeigerstellung. 



  Die Anordnung kann beispielsweise so getroffen sein, dass die   Blende 33   bei der Einstellung des beweglichen 
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 scheibe 36 vollständig dunkel erscheint. Macht dann die Blende 32 einen Ausschlag, beispielsweise in die dargestellte Stellung, so ist durch die Lage des Liehtstreifens 35 zugleich die Richtung gekennzeichnet, nach welcher die Stellung der Blende 32 von der   Normalstellung abweicht. Würde sich nämlich   die   Blende 3. 3   statt nach links nach rechts verstellt haben, so würde der bandförmige Lichtstreifen 35 am ändern Ende der   Mattseheibe   36 erscheinen. 

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   Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 8 dargestellt. Eine linienförmige Lichtquelle, die beispielsweise durch einen einzelnen leuchtenden Faden 21 einer Glühlampe gebildet wird, wirft ihr Licht durch einen breiten Spalt in der Wand 22 auf die Skala 23. Diese kann von der Blende 24, 
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 des Lichtbandes ein Mass für den Ausschlag ist. Vor dem Spalt in der Wand   22   kann ein Schieber 26 geschoben werden, der aus farbigem, durchsichtigem Material besteht und denjenigen Teil der Skala farbig erscheinen lässt, innerhalb dessen die besonders hervorzuhebenden Anzeigewerte liegen, beispielsweise die Werte, die einem Überlastungszustande entsprechen. Durch Verstellung des Schiebers 26 kann derjenige Punkt, von dem ab die Belastung beginnt, je nach Bedarf eingestellt werden. 



   Die neue Anordnung lässt sieh besonders gut in grösseren   Elektrizitätszentralen,   Kesselhäusern oder ähnlichen Betrieben verwenden, bei denen die Anzeige eines oder mehrerer Messwerke aus grosser Entfernung gut sichtbar sein soll. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zur   Kenntlichmachung   von Zeigerstellungen mit Hilfe einer Lichtquelle, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit dem Zeiger verbundene Fahne (3) das von einer Lichtquelle ausgesandte Licht derart abblendet, dass durch die Lage eines bandartigen   Lichtstreifens   die Zeigerstellung sichtbar gemacht wird (Fig. 1-3).

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahne (31) an Stelle des Diapositives einer an sich bekannten, zweckmässig mit Zylinderlinsen ausgerüsteten Projektionseinrichtung (1, 2) angeordnet ist (Fig. 1).
    3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch die Fahne verursachter, langgestreckter Schattenstreifen zur Anzeige benutzt wird (Fig. 3).
    4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung des bandförmigen EMI3.2 quelle (31) und ein hinreichend breiter Spalt (Fenster : 37) vorgesehen sind (Fig. 6,7).
    5. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine von der Lichtquelle durchleuchtete Skala auf die Schaufläche projiziert wird (Fig. 4).
    6. Anordnung nach Anspruch 1 oder den Unteranspruchen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abbildung der Stellungen von mehreren Zeigern auf der eine gemeinsame Skala aufweisenden Mattscheibe eine entsprechende Anzahl von beleuchteten Streifen hervorgerufen wird (Fig. 4).
    7. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei der gleichzeitigen Abbildung der Stellungen mehrerer Zeiger verschiedenfarbige Filter in den Weg der Liehtstrahlen eingefügt sind, derart, dass die einzelnen, auf der Mattscheibe hervorgerufenen beleuchteten Streifen verschiedene Farben haben.
    8. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweckmässig einstellbares Lichtfilter zur Kennzeichnung eines Teilbereiches des Zeigerausschlages durch Farbenuntersehied dient (Fig. 8). EMI3.3 EMI3.4
AT133368D 1927-10-05 1928-10-03 Anordnung zur Kenntlichmachung von Zeigerstellungen mit Hilfe einer Lichtquelle. AT133368B (de)

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