DE580180C - Steuervorrichtung fuer Triebwerke von Kopierapparaten - Google Patents

Steuervorrichtung fuer Triebwerke von Kopierapparaten

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Publication number
DE580180C
DE580180C DE1930580180D DE580180DD DE580180C DE 580180 C DE580180 C DE 580180C DE 1930580180 D DE1930580180 D DE 1930580180D DE 580180D D DE580180D D DE 580180DD DE 580180 C DE580180 C DE 580180C
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DE
Germany
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DE1930580180D
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Duerkoppwerke GmbH
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Duerkoppwerke GmbH
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/14Details
    • G03B27/16Illumination arrangements, e.g. positioning of lamps, positioning of reflectors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Common Mechanisms (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
6. JULI 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 580 KLASSE 57 c GRUPPE 10
57c D 296.
Dürkopp-Werke Akt.-Ges. in Bielefeld
Steuervorrichtung für Triebwerke von Kopierapparaten
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Mai 1930 ab
Um die Belichtungslampen, beispielsweise von Kopierapparaten, auf mechanischem Wege zum Aufleuchten bzw. Verlöschen zu bringen, ist es bereits bekanntgeworden, 'einen in ansteigender Schraubenform abgeschnittenen Zylinder zu verwenden, an welchem 'ein Zeiger vorbeigleitet. Dieser Zeiger ist mit einer Säule verbunden, die auf 'einem in einem Standrohr schwimmenden Kolben befestigt ist und unter Wirkung einer Feder liegt. Der Zeiger ist drehbar angebracht und gleitet je nach seiner Verstellung mehr oder weniger an dem schraubengangförmig abgeschnittenen Zylinder entlang. Diese Anordnung nimmt jedoch, da sie in den Kopierapparaten selbst nicht Platz finden kann, 'einen besonderen Raum ein, sie ist infolge ihrer Kompliziertheit sehr kostspielig und arbeitet ungenau, da sie nur nach dem Gefühl eingestellt werden kann. Ferner ist es bereits bekanntgeworden, in Kopierapparate eine Trommel einzubauen, die mechanisch bewegt wird und um welche ein schraubengangförmiger, mit Zähnen besetzter Ansatz herumgelegt ist. Bei diesen Kopierapparaten werden die Belichtungslampen durch den Deckel geschaltet, während die Trommel dazu dient, den festgehaltenen Deckel nach einer bestimmten Zeit freizugeben. Durch dieses Freigeben des Deckels werden die Kopierlampen zum Erlöschen gebracht. Auch diese Anordnung ist infolge ihrer Kompliziertheit sehr kostspielig und arbeitet ungenau. Zweck vorliegender Erfindung ist es, an Kopierapparaten eine Zeitschaltung anzubringen, die bei wenig Raumeinnahme in dem Kopierapparat mit größter Genauigkeit arbeitet, und wird dies dadurch erreicht, daß eine Kurve verwendet wird, deren: Krümmungsverlauf in Form einer geometrischen Reihe aufgebaut ist und vom Umfange einer Tragscheibe ausgehend, die Achse dieser Scheibe übergreifend, sich erstreckt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt und zeigt
Abb. ι Vorderansicht der Scheibe,
Abb. 2 Seitenansicht,
Abb. 3 Seitenansicht des Triebwerkes für die Scheibe und Abb. 4 Draufsicht auf dieses.
Nach der Erfindung ist auf einer beispielsweisen kreisrunden Scheibe« eine Kurve & aufgebracht, deren Krümmungsverlauf aufgebaut ist auf einem solchen Verhältnis der Kurvenabschnitte zu ihrem Kreisumfang, daß die bestrichene Zeit der Kurven auf den einzelnen Kreisen eine geometrische Reihe bildet. Auf der Zeichnung geben die strichpunktierten Linien die Umlaufkreise an, die in gleichen Abschnitten angeordnet sind. Hierbei ist beispielsweise der Durchmesser der Scheibe 200 mm. Der größte, mit C bezeichnete strichpunktierte Kreis hat einen Durchmesser von 186 mm. Der Umlaufsweg des auf der Kurve gleitenden Daumens d
(Abb. 3, 4) beträgt hierbei 6,97 mm. Der nächste strichpunktierte Kreis besitzt „ einen Durchmesser von 178 mm und würde hierbei der Umlaufsweg 8,60 mm sein. Derfol-.5' gende Kreis gibt bei einem Durchmesser von 170 mm einen Umlaufsweg von 10,60 mm an. Die folgenden Kreise sind dementsprechend aufgebaut, so daß sich eine geometrische Reihe bildet. Dadurch bildet die Zeit, ίο während weicher die Kreisabschnitte der Kurven bestrichen werden, bei konstanter Umlaufszeit der Scheibe ebenfalls eine geometrische Reihe.
Auf der Steuerkurve ist, um ein leichtes Angleiten des Hebels, Daumens o. dgl.' zu1 ermöglichen, die Auf lauf seite j? als leicht ansteigende schräge Bahn ausgebildet.
In den Abb. 3 und 4 ist ein beispielsweiser Antrieb für die Steuerscheibe dargestellt, und ao besteht dieser Antrieb aus einem unter der Tischplatte/ angebrachten Gehäuse g1. In diesem Gehäuse liegt in einem Aggregat h die Schnecke/, die von der vom nicht dargestellten Motor ausgehenden Welle k angetrieben wird. In die Schnecke h greift das Schneckenrad h' ein, welches eine Welle/?z trägt. Diese Welle bewegt eine Schnecke 11, die in ein Schneckenrad«' eingreift. Durch das Schnekkenrad ti' wird mittels der Welle ο die Steuerscheibe« in Umdrehung versetzt. Vor dem Gehäuse g ist auf einer Vierkantstange ρ der Daumenhebel d angebracht, wobei am hinteren Ende dieser Vierkantstange die Quecksilberschalter p' (Abb. 4) angeordnet sind. Der Daumenhebel d ist durch ein Zwischenstück r, welches in eine Richtnut des Daumenhebels ρ eingreift, mit einem Lagerauge/"' verbunden, das fest auf einer Schubstanger" angeordnet ist. In diese Schubstange greift das Zahn-Segments ein, welches durch einen auf der Tischplatte / angeordneten Schneckenhebel s' mittels der Welle bewegt wird.
Der DauirDenhebelii ist auf der Vierkantstange/)1 derart angeordnet, daßi er durch eine nicht dargestellte Federanordnung standig gegen die Steuerscheibe gedrückt wird. Die mit auf der Vierkantstange ρ sitzenden Quecksilberschalter p' sind so angeordnet, daß, solange der Daumen^ über die Kurve b hinweggeführt wird, die mit den Quecksilber- g0 schaltern verbundene Beleuchtungseinrichtung eingeschaltet ist. Sobald der Daumen d die Kurve b verlassen hat und dementsprechend durch die nicht dargestellte Feder der Daumenhebei wieder gegen die Steuerscheibe gedrückt und hierdurch bedingtes Verschwenken der Vierkantstange und Umlegen der Quecksilberschalter p' erfolgt ist, wird die Beleuchtungseinrichtung ausgeschaltet. .
Je nachdem die Beleuchtungseinrichtungen mehr oder weniger zum Aufleuchten gebracht werden, wird durch den Schwenkhebels' unter Vermittlung des Zahnsegmentes s die Schubstange r1' verschoben, so daß der Daumenhebel mehr oder- weniger lange auf der Kurve & der Steuerscheibe« gleitet, wobei an dem Steuerhebel zweckmäßig ein Zeiger derart angebracht ist, daß von diesem die Übereinstimmung mit den Kurvenabschnitten der Kurve b abzulesen ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Steuervorrichtung für Triebwerke von Kopierapparaten o. dgl. mit einer Zeitschaltung, bei welcher zur Auslösung des Triebwerkes ein Daumen, Hebel o. dgl. verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Daumen, Hebel o. dgl. auf einer Kurve gleitet, deren Krümmungsverlauf in Form einer geometrischen Reihe aufgebaut ist und vom Umfang .einer Tragscheibe ausgehend, die Achse dieser Scheibe umgreifend, sich erstreckt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen
DE1930580180D 1930-05-10 1930-05-10 Steuervorrichtung fuer Triebwerke von Kopierapparaten Expired DE580180C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE580180T 1930-05-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE580180C true DE580180C (de) 1933-07-06

Family

ID=6570800

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930580180D Expired DE580180C (de) 1930-05-10 1930-05-10 Steuervorrichtung fuer Triebwerke von Kopierapparaten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE580180C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1072885B (de) * 1960-01-07 Agfa Aktiengesellschaft, Leverkusen-Bayerwerk Kopiergerät

Cited By (1)

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