DE182484C - - Google Patents
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- DE182484C DE182484C DENDAT182484D DE182484DA DE182484C DE 182484 C DE182484 C DE 182484C DE NDAT182484 D DENDAT182484 D DE NDAT182484D DE 182484D A DE182484D A DE 182484DA DE 182484 C DE182484 C DE 182484C
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H53/00—Cams or cam-followers, e.g. rollers for gearing mechanisms
- F16H53/02—Single-track cams for single-revolution cycles; Camshafts with such cams
- F16H53/04—Adjustable cams
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Manufacturing Optical Record Carriers (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 182484 KLASSE 476. GRUPPE
EDUARD REEB in BREMEN. Verstellbare Nockenscheibe.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. März 1906 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Nockenscheibe, deren Nocken sich in einfacher
Weise in Richtung des Scheibenumfanges verlängern oder verkürzen läßt.
Zwar sind schon verstellbare Nockenscheiben bekannt, jedoch wird bei diesen lediglich während des Ganges der Maschine und dann immer nur auf sehr kurze Zeit die Nockenlänge verändert. Solche Scheiben
Zwar sind schon verstellbare Nockenscheiben bekannt, jedoch wird bei diesen lediglich während des Ganges der Maschine und dann immer nur auf sehr kurze Zeit die Nockenlänge verändert. Solche Scheiben
ίο finden z. B. bei Dampfmaschinen mit Ventilsteuerung
Anwendung, um vom Regler aus verstellt, den Füllungsgrad der zu leistenden Arbeit anzupassen. Für Anlagen, welche
dagegen für verhältnismäßig lange Zeitdauer einer gleichbleibenden Nockenlänge bedürfen,
wie Werkzeug-, Spinnerei- und Druckereimaschinen ο. dgl., sind derartige Scheiben
ihrer umständlichen Einrichtung und Handhabung wegen ungeeignet. Die Einstellung
ao der gewünschten Nockenlänge bei Scheiben letztgenannter Anlagen geschah bisher durch
Auswechseln der Scheiben selbst oder der auf der Scheibe befestigten Nocken oder in
ähnlicher mühevoller und zeitraubender Weise.
Der Erfindungsgegenstand stellt nun eine Nockenscheibe dar, deren Einrichtung das
Einstellen der Nockenlänge für alle erforderlichen Maße in kurzer Zeit ohne Auswechseln
irgendwelcher Teile gestattet. Die Verstellung geschieht lediglich von Hand und kann
ohne Anwendung besonderer Werkzeuge vorgenommen werden.
Fig. ι der Zeichnung stellt eine Ausführungsform
der Scheibe nach Schnitt A-B der Fig. 2 dar, während Fig. 2 die vollständige
Nockenscheibe in' Ansicht darstellt. Eine Einzelscheibe in Ansicht wird
durch Fig. 3 veranschaulicht.
Der Grundgedanke der Erfindung liegt in der Anwendung mehrerer nebeneinander angeordneter
Scheiben, von welchen eine auf der Welle festsitzt, während die anderen sich gegen diese Scheiben verstellen lassen. Die
Anzahl der Scheiben sowie die Wahl der festen Scheibe kann natürlich ganz beliebig
genommen werden.
Bei der dargestellten Ausführung sind vier Einzelscheiben a, b, c und d gewählt worden.
Die äußere α derselben ist mit der Welle e fest verbunden, während die anderen drei
Scheiben verdrehbar sind. Jede Einzelscheibe ist mit einer Nocke / versehen, welche verschiedene
Längen haben können; jedoch dürfte es sich als zweckmäßig erweisen, den
Nocken der einzelnen Scheiben, wie im dargestellten Ausführungsbeispiel, gleiche Längen
zu geben. Die Verstellung der Nocken zweier benachbarter Scheiben zueinander muß
derartig begrenzt sein, daß in der äußersten Lage in der Projektion auf eine den Scheiben
parallele Ebene die Nocken noch als ein zusammenhängendes Ganzes erscheinen.
Dieses läßt sich z. B. in der Weise erreichen, daß die eine von zwei benachbarten
Einzelscheiben eine kreisbogenförmige, zur Wellenachse gleichachsige Rille g besitzt, in
welcher ein Stift h der Nachbarscheibe gleitet. Während die Lage dieser Rille sich den jeweiligen
Verhältnissen anpaßt, muß deren Länge der gewünschten Nockenverstellung entsprechen. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die Länge der Rille so ge-
wählt, daß, wenn der Stift h sich an einem Ende derselben befindet, die beiden Nocken
sich decken. Gelangt der Stift Λ dagegen an das andere Rillenende, so hat die aus
beiden gebildete Nocke ihre größte Länge erreicht. Es dürfte sich empfehlen, die Rille
jedesmal so anzuordnen, daß zwei benachbarte Scheiben von der Decklage der beiden
Nocken aus sich nur in einem, bei allen
ίο Scheiben gleichen Sinne verdrehem lassen.
Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß die Nockenlänge der Projektion lediglich von
dem Verdrehungswinkel der beiden äußeren Scheiben a, d abhängig ist und ein Einstellen
der Zwischenscheiben vollständig in Wegfall kommt.
Um nach dem Einstellen der Nockcnlänge die gegenseitige Lage der Scheiben festlegen
zu können, könnte man in der Weise vorgehen, daß man die feste Scheibe a mit
einer durch die anderen Scheiben hindurchgehenden Schraube . versieht, deren Mutter
ihren Sitz auf der Scheibe d hat; jedoch würde dann der bei jeder Scheibe vorhandene
kreisbogenförmige Schlitz die Festigkeit besonders der Scheibe d verringern. Zur Vermeidung
dieses Übelstandes ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Scheibe a mit
einer Hülse i versehen, welche an ihrem freien Ende einen Ansatz / trägt. , Dieser
ist mit einer Stellschraube k ausgerüstet, welcher nach dem Einstellen der gewünschten
Nockenlänge durch Aneinanderrücken der Scheibe zur Festlegung ihrer gegenseitigen
Lage dient. Den Kopf der Schraube k wird man zweckmäßig als Handhabe ausbilden,
auch empfiehlt es sich, die Scheibe d ebenfalls mit einer Handhabe m zu versehen.
Um ein möglichst genaues Einstellen zu erreichen, ist der Ansatz / mit einem Zeiger η ausgerüstet, welcher etwa den Verdrehungswinkel oder die Nockenlänge auf einer kreisförmigen Teilung der Scheibe d angibt.
Um ein möglichst genaues Einstellen zu erreichen, ist der Ansatz / mit einem Zeiger η ausgerüstet, welcher etwa den Verdrehungswinkel oder die Nockenlänge auf einer kreisförmigen Teilung der Scheibe d angibt.
Claims (5)
1. Verstellbare Nockenscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus mehreren
Einzelscheiben besteht, von welchen eine mit der Welle fest verbunden ist, während
die anderen gegen diese verdrehbar sind, zum Zweck, die Länge der Nocke in Richtung des Scheibenumfanges zu verändern.
2. Nockenscheibe nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß eine der
äußeren Scheiben (a) mit der Welle und einer Hülse (i) fest verbunden ist, auf
der die übrigen Einzclschciben drehbar gelagert sind.
3. Nockenscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrehbarkeit
zweier benachbarter Scheiben durch eine in der einen Scheibe vorgesehene kreisförmige Rille (g), in welcher
ein Stift (h) der anderen Scheibe gleitet, begrenzt ist.
4. Nockenscheibe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
freie Ende der Hülse' (i) mit einem Ansatz (I) versehen ist, zum Zweck, durch
eine in letzteren eingelassene Stellschraube (k) die gegenseitige Lage der Einzelscheiben
festzulegen.
5. Nockenscheibe nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ansatz (k) einen Zeiger (n) trägt, zum Zweck, an einer auf der anliegenden
Scheibe angebrachten Teilung die gegenseitige Verdrehung der beiden äußeren
Scheiben ablesen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
OEbiiuCKT in Bei» HKicJHsDi<uCKt:ru:i.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE182484C true DE182484C (de) |
Family
ID=446581
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT182484D Active DE182484C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE182484C (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2969756A (en) * | 1953-09-01 | 1961-01-31 | Husqvarna Vapenfabriks Ab | Sewing machines |
| DE1184779B (de) * | 1955-04-23 | 1965-01-07 | Roto Werke A G | Einfaerbevorrichtung fuer Druckmaschinen, insbesondere fuer Schablonen-Druckmaschinen |
| DE1192216B (de) * | 1962-10-13 | 1965-05-06 | Grundig Max | Nockenantriebshebel fuer Typenhebelgetriebe von Schreib- oder aehnlichen Maschinen |
| US3285095A (en) * | 1964-12-11 | 1966-11-15 | Rock Ola Mfg Corp | Cam means |
| DE3706187A1 (de) * | 1987-02-26 | 1988-09-08 | Josef Austermann | Antriebsvorrichtung fuer ein vorzugsweise linear verstellbar gefuehrtes maschinenteil |
| WO1993024946A1 (en) * | 1992-06-02 | 1993-12-09 | E.J.A. Engineering Plc | Switch actuator |
| WO2006074498A3 (de) * | 2005-01-17 | 2006-11-16 | Avl List Gmbh | Nockenwelle für eine hubkolbenmaschine |
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0
- DE DENDAT182484D patent/DE182484C/de active Active
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| GB2283365A (en) * | 1992-06-02 | 1995-05-03 | Eja Eng Plc | Switch actuator |
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