DE237709C - - Google Patents
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- DE237709C DE237709C DENDAT237709D DE237709DA DE237709C DE 237709 C DE237709 C DE 237709C DE NDAT237709 D DENDAT237709 D DE NDAT237709D DE 237709D A DE237709D A DE 237709DA DE 237709 C DE237709 C DE 237709C
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-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D43/00—Looms with change-boxes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 237709 KLASSE 86 c. GRUPPE
Firma G. FREY in VIOLAY b. LYON, Frankr.
Kartensparvorrichtung für Wechselstühle. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juni 1910 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Kartensparvorrichtung für
Weljstühle mit Schützen wechsel. Bei derselben sind Teile, Scheiben vorhanden, welche
derart ausgebildet und zueinander verstellbar sind, daß durch entsprechendes Verstellen derselben
zueinander den einzelnen durch ein von einem Webstuhl anzutreibendes Schaltwerk fortbewegbaren Karten in einem Muster verschiedene
Schußzahlen zugeteilt werden können.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
dargestellt, und zwar zeigen :
Fig. ι eine schaubildliche Darstellung derselben,
Fig. ι eine schaubildliche Darstellung derselben,
Fig. 2 einen Aufriß von rechts der Fig. 1,
Fig. 3 und 4 je eine Seitenansicht der Vorrichtung von links der Fig. 2,
Fig. 5 eine Teilansicht von Fig. 3,
Fig. 5 eine Teilansicht von Fig. 3,
Fig. 6 bis 8 Einzelheiten,
Fig. 9 eine Reihe nach einem bestimmten Muster zusammengestellter Karten und
Fig. 10 bis 15 sechs verschiedene Kombinationen
der in den Fig. 6 bis 8 dargestellten Scheiben.
Auf der Zeichnung bezeichnet α ein Kettenrad, welches, wenn die Kartensparvorrichtung
an einem gewöhnlichen Wechselstuhl angebracht ist, von der Schlagwelle und an einem
Lanzierstuhl von der Kurbelwelle aus mittels Kette angetrieben wird, und zwar mit der
gleichen Geschwindigkeit, wie diese Wellen haben. Das Kettenrad α ist durch eine in
ihrer Länge veränderbare Stange b mit einem zweiarmigen Hebel c, c' gelenkig und so verbunden,
daß die Größe der Schwingung des Hebels c geregelt werden kann. Durch Verlängern
oder Verkürzen der Stange b kann die Stellung des Hebels c, c' verändert werden.
Die Achse des letzteren sitzt am oberen Ende eines nach oben ragenden Armes d des Gestelles.
An dem Arm des Hebels c, an welchem die Stange b angreift, sitzt eine in der
Längsrichtung des Hebels c verstellbare Hülse <?. Durch dieselbe geht eine an ihrem
oberen Ende mit zwei Schraubenmuttern versehene Stange /', welche- an ihrem unteren
Ende mit einem Hebel /' gelenkig verbunden ist. Derselbe ist um eine am Gestell sitzende
Achse g schwingbar gelagert. Auf derselben ist ein an seinem Umfang mit 60 Zähnen versehenes
Schaltrad h drehbar angeordnet, mit welchem eine auf dem Hebel f befestigte
Schaltklinke h' in Eingriff steht, so daß bei jeder Aufwärtsbewegung· der Hülse e bzw.
des Hebelarmes c, also bei jeder Umdrehung des Kettenrades a, das Schaltrad h um einen
Zahn gedreht wird. Das Schaltrad ist auf der von dem Gestell abgekehrten Planseite mit
einem von dieser abstehenden Schraubenbolzen /ί2 versehen. Derselbe ragt durch
Durchbrechungen i, i' und i2 dreier neben dem Schaltrad h angeordneter Scheiben j, /' und /2,
so daß dieselben nach Anziehen einer außerhalb dieser Scheiben auf ihm sitzenden
Schraubenmutter mit dem ,Schaltrad h gekuppelt sind, also mit diesem gedreht werden.
Die Scheiben j, f sind an ihrem Umfang mit 12 Einkerbungen versehen. Es entfällt also
auf 5 Zähne des Schaltrades h eine Einkerbung der Scheiben. Die Einkerbungen der
Scheiben / und /2 sind bis auf eine Einkerbung
der Scheibe p gleich breit ausgebildet. Diese eine Einkerbung ist in bezug auf den
Umfang der Scheibe doppelt so lang als die anderen Einkerbungen. Durch Verstellen der
Scheibe j2 zur Scheibe / nach rückwärts erzielt
man, wie in Fig. 15 dargestellt, daß auf dem ganzen Umfang der Scheiben j, /', j2 nur
eine Einkerbung offen ist, auf welche somit 60 Zähne des Schaltrades h entfallen. Die Einkerbungen
der Scheibe /' sind verschieden lang, d. h. immer um ein Vielfaches der gewöhnlichen
Einkerbungen. Die Einkerbungen der Scheibe /' sind in bezug auf ihre
Länge derart ausgebildet und verteilt, daß je nach der Stellung der drei Scheiben zueinander
sechs verschiedene Kombinationen erhalten werden, wie in Fig. 10 bis 15 dargestellt
ist. Um eine dieser sechs Kombinationen zu erhalten, wird die auf dem Bolzen h2
sitzende Schraubenmutter gelöst und die Scheibe j' um die Länge einer Einkerbung
nach vorwärts gedreht. In der ersten Stellung sind auf dem Umfang der drei Scheiben
j, j', f1 zwölf Einkerbungen in gleicher Flucht.
Um die zweite Kombination zu erhalten, wird die Scheibe /' wieder um die Länge einer Einkerbung
vorwärts gedreht und erzielt damit, daß auf dem ganzen Umfang der Scheiben i>
}'i P nur drei Einkerbungen in gleicher
Flucht stehen und so weiter bis und mit Fig. 14. Die Kombination Fig. 15 wird erhalten,
indem man die Scheibe /2 um die Länge einer Einkerbung rückwärts dreht, so daß auf
dem Umfang der Scheiben /, /', j2, wie schon
erwähnt, nur eine einzige Einkerbung aller Scheiben in gleicher Flucht steht. Da das
Schaltrad h direkt mit den Scheiben /, /', j2
gekuppelt ist, entfallen somit auf eine Einker-
bung nach Fig. 10 5 Zähne, nach Fig. 11
20 Zähne, nach Fig. 12 30 Zähne, nach Fig. 13
15 Zähne, nach Fig. 14 10 Zähne und nach
Fig. 15 60 Zähne.
Man hat es also je nach der Wahl der Kombination in der Hand, eine am Umfang der
drei Scheiben gleitende, an einer Achse k festsitzende Klinke k' jeden 10., 20., 30., 40., 60.
oder 120. Schuß bei einem gewöhnlichen Wechselstuhl oder bei einem Lanzierstuhl jeden
5., 10., 15., 20., 30. und 60. Schuß in eine Einkerbung der Scheiben j, /', j2 eingreifen
zu lassen. Damit das Schaltrad und die Scheiben sich nicht selbsttätig drehen können,
ist an dem Gestell eine nach oben gebogene Feder m befestigt, welche mit ihrem oberen
zurückgebogenen Ende gegen die Zähne des Schaltrades drückt. Die Klinke k' wird durch
einen mit einer Zugfeder verbundenen Riemen m' gegen den Umfang der Scheiben angedrückt,
so daß sie selbsttätig in eine in der ganzen Breite der Scheiben offene Einkerbung
eingreift. Auf der Achse k sitzt ferner ein Hebel η fest, welcher an seinem oberen Ende
mit zwei seitwärts abstehenden Zapfen n' versehen ist. Zwischen denselben hindurch ragt
eine am Arm c' des Hebels c, c' verstellbar befestigte Klinke 0. Dieselbe vermag beim Auf-'
und Abwärtsschwingen des Hebels c, c' und bei in eineEinkerbung eingreifender Klinke V
in ein auf der Achse g drehbar sitzendes Schaltrad p einzugreifen und dieses bei jeder
Aufwärtsbewegung um einen Zahn zu drehen, während sie bei auf dem Umfang der Scheiben
j bis /2 gleitender Klinke k' nicht in das
Schaltrad p einzugreifen vermag, indem sie durch die Klinke k' bzw. den Hebel η nach
außen oder vom Schaltrad p abgehoben wird. Das Schaltrad p wird durch einen federnd an
dessen Zähne angedrückten Hebel q gegen unbeabsichtigtes Drehen gesichert. Mit dem
Schaltrad p ist eine Kartenwalze r mit einem Handrad fest verbunden, welche am Umfang"
mit längslaüfenden Nuten r' versehen ist. Dieselben sind zur Aufnahme von Karten s bestimmt,
deren Querschnitt demjenigen der Nuten r' entspricht. Jede dieser Karten ist
mit fünf auf ihrer Länge gleichmäßig' verteilten Löchern s' versehen, welche zur Aufnahme
je eines Nockens t dienen können. Eine durch die Größe des herzustellenden Musters und
Gewebes in bezug auf dessen Eintrag bestimmte Anzahl solcher Karten ist vermittels
Kettenglieder zu einer Kette vereinigt, welche zweckmäßig durch Verbinden der Endkärten
endlos ausgebildet ist. Über die Kartenwalze r ragen mit ihrem nach unten gebogenen
mittleren Teil fünf Hebel 1, 2, 3, 4 und 5, von denen 1, 2, 4 und 5 nahezu auf der Kartenwalze
r aufliegend um eine zur Kartenwalze r parallele Achse u und 3 um eine unterhalb derselben
angeordnete Achse ν schwingen. Die letztere dient den Hebeln 1, 2, 4 und 5 als Anschlag,
damit dieselben nicht ganz auf der Kartenwalze r aufliegen. Auf der im Gestell
gelagerten Achse ν sitzt ferner ein mit seinem freien Ende unter den Hebel /' greifender
Arm w, welcher den letzteren beim Anheben des Hebels 3 bzw. beim Drehen der Achse ν
anhebt bzw. verhindert, sich nach unten zu bewegen, so daß die am oberen Ende der
Stange/ sitzenden Schraubenmuttern von der Hülse e nicht mehr erreicht werden. Infolgedessen
sind die Teile der Schaltvorrichtung für die Scheiben j, j', p ausgeschaltet, bis der
Hebel 3 sich wieder senkt. Da nun jedoch während dieser Zeit die Klinke k/ mit den
Scheiben j, j', j2 in Eingriff bleibt, dreht die
Klinke 0 bei jeder Aufwärtsbewegung das Schaltrad p bzw. die Kartenwalze r um einen
Zahn weiter. Dies hat zur Folge, daß mit jeder Umdrehung des Kettenrades α eine
Karte weitergeschaltet wird. Die Hebel 1, 2,
4, 5 sm<i auf in der Zeichnung nicht gezeigte
Weise mit der Schützenwechselvorrichtung verbunden, so daß beim Anheben der genannten
Hebel jeweils die ihnen zugeteilten Webschützen in ihre Fahrbahn eingestellt werden.
Der Gebrauch und die Wirkungsweise der beschriebenen Kartensparvorrichtung ist beispielsweise
folgende, wobei angenommen ist, es sei mit einem gewöhnlichen Wechselstuhl
ίο ein Gewebe mit 40 roten, 2 weißen, 6 grünen,
44 blauen, 120 roten, 44 blauen, 6 grünen und
2 weißen. Schußfäden anzufertigen. Es werden also auf jede Umdrehung des Kettenrades
α zwei Schußfäden eingelegt.
Vorerst ist die Kombination der drei Scheiben j, j', j2 bzw. ihre Stellung zueinander
bzw. die Anzahl Einkerbungen, in welche die Klinke V für die Umdrehung der Scheiben
eingreifen soll, zu bestimmen. Dabei prüft man insgesamt die Teilbarkeit obiger Schußzahlen
mit den Schußzahlen, welche bei jeder Kombination der Scheiben von einer
offenen Einkerbung derselben zur anderen nötig sind. Man findet hierbei, daß die Kombination
nach Fig. 11 für den angenommenen Fall am vorteilhaftesten ist, indem von einer
Einkerbung zur anderen 40 Schüsse erforderlich sind und die Zahlen 40, 44 und 120, mit
Ausnahme von 44, ohne Rest und 44 bis auf einen kleinen Rest durch 40 teilbar sind. Alle
übrigen Zahlen und die Reste von zweimal ' vier Schüssen sind durch die. Zahl 2 teilbar, so
daß also auf je eine Karte zwei dieser restierenden Schüsse entfallen.
Es sind somit erforderlich für
40 rote Schüsse 1 Karte ä 40 Schüsse,
2 weiße - ι - ä 2 - .
6 grüne - 3 - a 2
44 blaue - 1 - a 40
2 - ä 2
120 rote . 3 - ä 40 -
44 blaue - ' 1 - ä 40
2 - ä 2
6 grüne - 3 - a 2
2 weiße - ι - ä 2
264 Schüsse
18 Karten.
Diese Karten sind gemäß Fig. 9 mit Nasen t versehen, indem dieselben in bekannter Weise
mit ihren Zapfen in die Löcher s der Karten eingesteckt sind.
Die erste Karte besitzt beispielsweise zum Anheben des Hebels 5 eine Nase. Diese Karte
wird nach 20 Umdrehungen des Kettenrades a oder nach 40 roten Schußfäden in oben beschriebener
Weise weitergeschaltet. Für die zwei \veißen Schußfäden hat die zweite Karte
eine Nase zum Anheben des Hebels 4. Damit nun nach diesen zwei weißen Schußfäden
6 grüne folgen und nicht 40 weiße, so ist erforderlich, daß die zweite Karte nach einer
Umdrehung des Kettenrades weitergeschaltet wird. Um dies zu erreichen, ist in die zweite
Karte zum Anheben des Hebels 3 eine Nase gesteckt. Die dritte, vierte und fünfte Karte
ist je mit einer Nase für den Hebel 2 und mit einer solchen für den Hebel 3 versehen, so daß
diese Karten ebenfalls vermittels des Hakens 0 nach dem zweiten Schuß weitergeschaltet
werden,, da k' in dem Einschnitt der drei Scheiben verbleibt und diese nicht weitergeschaltet
werden. ,,Um nach den 6 grünen 44 blaue Schußfäden zu erhalten, ist die nächste
Karte, also die sechste, nur mit einer Nase zum Anheben des Hebels 1 versehen, indem
sie nach 40 Schüssen selbsttätig weitergeschaltet wird, indem nämlich Haken k' wieder
in einen Einschnitt der drei Scheiben fällt und Haken 0 mit dem Schaltrad r' in Eingriff
kommt. Die übrigbleibenden 4 blauen Schußfäden werden durch die beiden folgenden Karten
erhalten, welche je mit zwei Nasen für die Hebel 1 und 3 versehen sind, damit sie nach
jedem zweiten Schuß weitergeschaltet werden Es folgen hierauf 120 rote Schußfäden, welche
dadurch erhalten werden, daß den drei folgenden Karten, also 9, 10 und 11, je 40 Schüsse
zugeteilt und je mit einer Nase zum Anheben des Hebels 5 versehen sind. Die. drei Karten
9, 10 und 11 werden in beschriebener Weise je
nach 40 Schüssen weitergeschaltet. Die folgenden Karten für 44 blaue, 6 grüne und
2 weiße Schußfäden sind, wie oben beschrieben, mit Nasen versehen.
Ist die beschriebene und dargestellte Kartensparvorrichtung an einem Lanzierstuhl angebracht,
so ist zu beachten, daß für jeden einzelnen restierenden Schußfaden je eine Karte erforderlich ist.
Das fertige Kartenband wird so auf die Kartenwalze r gelegt, daß die erste Karte auf
der oberen Kante der Walze r aufliegt. Hierbei wird der Hebel 5 durch die Nase der
ersten Karte etwas angehoben und der dem Hebel 5 entsprechende Webschützen eingestellt.
Sobald das Kettenrad a 20 Umdrehungen gemacht hat, bzw. die Teile h, j, /', /2 um
20 Zahne weitergeschaltet sind, greift die Klinke k' in eine Einkerbung der Scheiben
j, y, f ein und bewegt hierbei den Hebel η no
und damit die Klinke ο gegen das Schaltrad p, wodurch die letztere bei der nächsten Auf-.wärtsbewegung
in das Schaltrad p eingreift und dasselbe mit der Kartenwalze r um einen
Zahn dreht, so daß die zweite Karte nach oben zu liegen kommt. An derselben sind zwei
Nasen für die Hebel 3 und 4 vorgesehen. Da in dieser Karte für den Hebel 5 eine Nase
nicht mehr vorgesehen ist, kann sich derselbe infolge seines Übergewichtes senken und
schaltet hierbei den ihm entsprechenden Webschützen aus. Dadurch wird durch den He-
bei 4 der ihm entsprechende Webschützen eingestellt.
Gleichzeitig" wird durch den Hebel 3 das Schaltwerk für die Scheiben j, /' und jausgeschaltet,
so daß die Klinke W mit den Scheiben in Eingriff bleibt, bis der Hebel 3 sich senken kann. Ebensolange vermag die
Klinke 0 bei jeder Aufwärtsbewegung die Kartenwalze r je um einen Zahn bzw. um eine
Karte weiterzuschalten. Die Karten 2 bis 5 werden also je nach einer Umdrehung des
Kettenrades bzw. nach jedem zweiten Schuß weitergeschaltet. Von der zweiten zur dritten
Karte wird ein anderer Webschützen eingeschaltet, indem derjenige mit dem weißen
Faden nach zwei Schüssen aus- und derjenige mit dem grünen Faden eingeschaltet wird. In
der sechsten Karte hat es keine Nase für den Hebel 3, jedoch eine solche für den Hebel 1.
Demzufolge kann sich der Hebel 3 wieder senken, und das Schaltwerk für die Scheiben
j, j', /2 kann wieder in Tätigkeit treten, so daß
die sechste Karte erst nach 40.Schüssen gewechselt bzw. weitergeschaltet und durch die
folgende Karte ersetzt wird usf.
Claims (6)
1. Kartensparvorrichtung für Wechselstühle, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe
Scheiben (j, f, j2) besitzt, welche
derart ausgebildet und zueinander verstellbar sind, daß durch entsprechendes Verstellen
derselben zueinander den einzelnen, durch ein von einem Webstuhl anzutreibendes Schaltwerk weiterschaltbaren
Karten (s) in einem Muster verschiedene Schußzahlen zugeteilt werden können.
2. Kartensparvorrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
genannten Scheiben (j, j', j-) durch das
Schaltwerk bewegbar sind und mit .einer von dem Schaltwerk bewegten Schaltklinke
(0) derart in Verbindung stehen, daß diese Schaltklinke in und außer Bereich
einer die Karten (s) tragenden
Walze (r) gebracht werden kann.
3. Kartensparvorrichtung gemäß Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die auf die genannten Scheiben wirkenden Teile (f, W) des erwähnten Schaltwerkes
durch auf die Karten zu steckende Nasen (t) ausrückbar sind, so daß die Verbindung
der Schaltklinke (o) mit der Kartenwalze nicht unterbrochen wird.
4. Kartensparvorrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von
dem Schaltwerk drehbare, nebeneinander angeordnete, zueinander verdreh- und feststellbare
Scheiben (j, j', j2) an ihrem Umfang mit gleichmäßig verteilten Einschnitten
versehen sind, von denen wenigstens diejenigen der einen Scheibe derart unregelmäßig lang ausgebildet sind, daß
durch entsprechendes Verdrehen wenigstens einer dieser Scheiben zu den anderen
nur ein Teil aller am Umfang der Scheiben vorgesehener Einschnitte in der ganzen
Breite aller Scheiben offen ist.
5. Kartensparvorrichtung gemäß Anspruch i, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet,
daß am Umfang der genannten Scheiben eine als Hebel ausgebildete Klinke (W)
gleitet, welche mit der auf die Kartenwalze (r) wirkenden Schaltklinke (0) derart
verbunden ist, daß beim Eingreifen der genannten Klinken (W) in die Einschnitte
der Scheiben die Schaltklinke (0) auf die Kartenwalze wirken kann und beim
Anliegen der Klinke (W) am Umfang der Scheiben von der Kartenwalze weggehalten
wird, so daß sie mit der Kartenwalze nicht in Eingriff gelangen kann.
6. Kartensparvorrichtung gemäß Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schaltwerk einen zwangläufig von einem Webstuhl in Schwingung zu versetzenden
Hebel (c) aufweist, welcher mit der Schaltklinke (0) zum Drehen der Kar-.tenwalze
und mit einer Schaltklinke (W) zum Drehen der Scheiben verbunden ist, und zwar mit letzterer so, daß die Schaltwirkung
auf die Scheiben unterbrochen werden kann, zum Zwecke, die erstgenannte Schaltklinke (0) allein arbeiten zu
lassen.
Hierzu 1 iilaii Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE237709C true DE237709C (de) |
Family
ID=497291
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT237709D Active DE237709C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE237709C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1237030B (de) * | 1957-03-26 | 1967-03-16 | Staeubli Geb & Co | Steuerapparat fuer Wechselwebmaschinen mit einer Musterkarten- und einer Sparkarten-Steuervorrichtung |
-
0
- DE DENDAT237709D patent/DE237709C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1237030B (de) * | 1957-03-26 | 1967-03-16 | Staeubli Geb & Co | Steuerapparat fuer Wechselwebmaschinen mit einer Musterkarten- und einer Sparkarten-Steuervorrichtung |
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