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Antriebsvorrichtung für auf schwingbaren Achsen gelagerte Treibräder.
Die Erfindung bezieht sieh auf eine Antriebsvorrichtung für auf sehwingbaren Achsen gelagerte Treibräder, bei welcher die Bewegung von der Antriebswelle auf die Halbachswellen mittels Universalgelenken übertragen wird.
Die Erfindung besteht darin. dass der Abstand des Mittelpunktes jedes Universalgelenkes vom zugehörigen Treihrad grösser ist als der halbe Abstand zwischen den beiden Treibrädern.
Bei der Verwendung von schwingenden Halbachswellen geht das Bestreben dahin, die Schwinghebellänge jeder Halbachse möglichst gross zu machen, um die Seitenbewegung der Lauffläche des Rades bei der Auf-und Abwärtsbewegung möglichst klein zn halten. Während man sich früher damit begnügte, den Mittelpunkt jedes Universalgelenkes zwischen der Wagenmitte und dem zugehörigen Treibrad anzuordnen, ist es in neuerer Zeit bekannt geworden, die Mittelpunkte beider Universalgelenke in der Mitte zwischen den beiden Treibrädern zusammenfallen zu lassen.
Die vorliegende Erfindung geht nun noch einen Schritt weiter, indem sie den Abstand zwischen dem Mittelpunkt jedes Universalgelenkes und dem zugehörigen Treibrad grösser als den halben Abstand zwischen den beiden Treibrädern macht ; sie verlegt also den Mittelpunkt jedes Universalgelenkes auf die dem zugehörigen Treibrad abgewendete Wagenhälfte.
Auf die Vorteile, die sich durch diese Anordnung ergeben, ist oben hingewiesen worden.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Die Fig. 1, 2 und 7 zeigen Schnitte durch verschiedene Antriebseinrichtungen gemä# der Erfindung. Die Fig. 3-6 zeigen Einzelteile der Antriebseinrichtung gemäss Fig. 1, die Fig. 8-10 zeigen Einzelteile der Antriebseinrichtung gemäss Fig. 7.
In der Zeichnung ist 1 die Antriebswelle, die mit einem kleinen Kegelrad in das grosse Kegelrad 2 eingreift. Das gro#e Kegelrad 2 ist mit einem Gehäuse 3 verbunden, welches mittels der Kugellager 4 und 5 drehbar in dem fest am Wagenrahmen befestigten Differential-
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angeordnet, die mit den beiden, je zum Antrieb einer Halbachswelle dienenden Kegelrädern 7 in Eingriff stellen. Die Übertragung vom Zahnrad 7 auf die zugehörige Halbachswelle 13
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der Entfernung x von der Wagenmitte. Entsprechend liegt der Mittelpunkt B des zum Antrieb der linken Halbachswelle 13 dienenden Universalgelenkes auf der rechten Seite in der Entfernung x von der Wagenmitte.
Das Universalgelenk ist mit zwei sich kreuzenden, zum Mittelpunkt des Universalgelenkes konzentrischen Nuten versehen. In eine dieser Nuten des Zwischenstückes 8 greift das Zahnrad 7 mit entsprechend geformten Vorsprüngen 9 ein, während in die andere Nut des Zwischenstückes 8 die Halbachswelle 18 mittels des entsprechend gabelförmig ausgebildeten inneren Endes eingreift. Die Zwischenstücke 8 sind mit zylindrischen oder kugelförmigen, zum Mittelpunkt des Universalgelenkes konzentrischen Gleitflächen versehen, mit denen sie auf entsprechenden Gleitflächen, die bei den verschiedenen Ausführullgsformen an verschiedenen Teilen der Vorrichtung vorgesehen sind, gleiten können.
Die Führung der Halbachswellen kann (vgl.
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konzentrischen (Radius R) - zylindrischen oder kugelförmigen-Flansches 14 zwischen zwei entsprechend geformten Teilen. 15 und 16 des Differentialgehäuses erfolgen.
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In Fig. 1 sind die Teile. des Universalgelenkes zwischen den beiden, zum Antrieb je einer Halbachswelle dienenden Kegelrädern 7 angeordnet. Die Kegelräder 7 sind mit einer Durchtrittsöffnung für die Halbachswellen 13 versehen. Die sich kreuzenden Nuten des Zwischenstückes 8 des Universalgelenkes (Fig. 3 und 4.) liegen auf der Aussenseite jedes ZwischenstÜckes.
Auf der Innenseite sind die ZwischenstÜcke 8. mit zum Mittelpunkt des Universalgelenkes konzentrischen Kugelflächen versehen, die auf entsprechenden Kugelflächen eines zwischen beiden Universalgelenken angeordneten, linsenförmigen Teiles 17 gl-iten. Der linsenförmige Teil 17 kann mit Zapfen 18 versehen sein, mit denen er im Gehäuse 3 gelagert ist und die als Achse für die Kegelräder 6 dienen.
Die Fig. 5 und G zeigen die Ausbildung eines der be'den, zum Antrieb je einer Halb- achswelle dienenden Kegelräder mit den an seiner Innenseite angebrachten Vorsprüngen 9.
In Fig. 2 sind die Teile der Universalgelenke weiter nach aussen verlegt, so dass sämtliche Teile des Differentialgetriebes, wie Gehäuse 3. Kegelräder 7 und Kugellager 4 und 5, zwischen ihnen liegen. Die Kegelräder 7 sind mit einem Ansatz 7 fest verbunden, der mit entsprechenden Vorsprüngen von innen in die eine Nut des Zwischenstückes 8 eingreift, während die Halb achswelle 13 mit ihrem gabelförmigen Ende von aussen in die andere Nut des Zwischen stückes 8 eingreift.
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rädern 7 angeordnet. Die Teile 7 sind direkt mit den Vorsprüngen verseilen, die von innen in das Zwischenstück 8 eingreifen.
Die Einzelheiten der Ausbildung des Universalgelenkes gemäss Fig. 7 sind aus den Fig. 8--10 deutlich ersichtlich.