AT107649B - Elektrischer Fahrtrichtungsanzeiger für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Elektrischer Fahrtrichtungsanzeiger für Kraftfahrzeuge.

Info

Publication number
AT107649B
AT107649B AT107649DA AT107649B AT 107649 B AT107649 B AT 107649B AT 107649D A AT107649D A AT 107649DA AT 107649 B AT107649 B AT 107649B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
steering wheel
direction indicator
mercury
electric direction
indicator according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Brueckner
Original Assignee
Gustav Brueckner
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gustav Brueckner filed Critical Gustav Brueckner
Application granted granted Critical
Publication of AT107649B publication Critical patent/AT107649B/de

Links

Landscapes

  • Steering Controls (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrischer Fahrtrichtungsanzeiger für Kraftfahrzeuge. 



   Die Erfindung bezieht sich auf elektrisch bediente Fahrtrichtungsanzeiger für Kraftfahrzeuge, bei denen die   Rückführung   des eingeschalteten Richtungsanzeigers nicht von Hand, sondern beim Einbiegen in die Kurve oder Wiedereingehen in die Gerade selbsttätig erfolgt. Die Erfindung besteht in   der besonderen Ausbildung und Anordnung der von der Lenkradbewegung beeinflussten Kontakteinrichtung   für den in bekannter Weise für den Anzeiger vorgesehenen Entsperrungsmagneten. Zu diesem Zweck wird eine   Quecksilberschaltröhre   benutzt. 



   In der Zeichnung ist die neue Einrichtung beispielsweise und schematisch dargestellt. 



   Bei dem Fahrtrichtungsanzeiger wird gemäss Fig. 1 der Richtungsanzeiger, wie bekannt, durch einen Elektromagneten g oder h in die Anzeigestellung gehoben, in dieser durch eine gefederte Klinke i oder k gehalten und durch Erregen eines Elektromagneten d oder e wieder ausgelöst, wodurch er in seine Ruhelage   zurückfällt.   



   Der Stromstoss für das Auslösen der Klinke wird durch die nachstehend beschriebene Einrichtung selbsttätig bewirkt, wobei die Einschaltorgane für die   Hubmagnete   des Anzeigers nicht weiter beschrieben werden. 



   An dem schrägliegenden Lenkrad a (Fig. 1) sind zwei   Quecksilberschaltröhren     b und e,   je eine rechts und links, fest angeordnet, u. zw. so, dass sie bei der Stellung des Lenkrades auf gerade Fahrt die Auslösungsmagnete d und e ausgeschaltet lassen. Beim Einschlag des Lenkrades aus der Mittelstellung, z. B. nach links (Fig. 2), kommt die Schaltröhre b in eine solche Lage, dass das Quecksilber in ihr nach dem andern Ende hin fliesst, wo es auf zwei eingeschmolzen Kontakte trifft, die den Auslösemagneten d an die Stromquelle anschliessen, so dass der Elektromagnet erregt und die Klinke   i   ausgelöst wild, und der linke Anzeiger in die Ruhelage herabfällt. Die selbsttätige Auslösung erfolgt hiebei bereits beim Einbiegen des Fahrzeuges in die Kurve.

   Statt zweier   Quecksilberschaltröhren   kann auch eine einzige, doppelt wirkende, gemäss Fig. 3, vorgesehen sein. Die   Sehaltröhren   können auch, wenn es die Art des Fahrtrichtungsanzeigers bedingt, so eingelichtet sein, dass sie den elektrischen Strom, statt zu schliessen, unterbrechen. 



   Ferner kann die Einrichtung auch so ausgebildet werden, dass das Auslösen der Klinke nicht schon beim Abdrehen des Lenkrades aus der Mittelstellung erfolgt, sondern erst dann, wenn es wieder auf die Mittelstellung zurückgedreht wird, also bei Wiederübergehen des Fahrzeuges auf die gerade Bahn. Für diese Schaltungsweise besitzen die Quecksilberschaltröhrengemäss   Fig. 4die Form einerin sichgeschlossenen   Schleife, einer Acht, die in der gezeichneten Stellung ebenfalls fest am Lenkrad angeordnet ist und in welche die elektrischen Kontaktstifte eingeschmolzen sind. In der Mittelstellung des Lenkrades füllt das Quecksilber die untere Krümmung der innen liegenden Schleifen aus.

   Bei genügendem Drehen des Lenkrades nach rechts oder links läuft das Quecksilber durch den einen Schenkel der Schleife nach dem   ursprünglich   oberen nun tiefer zu liegen kommenden Schenkel der   äusseren   Schleifen, wo es so lange verbleibt, bis das Lenkrad zurückgedreht wird. Infolge der beim   Zurückdrehen   des Lenkrades erfolgenden Hebung der äusseren Schleife fliesst das Quecksilber in der bisherigen   Kreislaufrichü   ng weiter durch den unteren Schenkel nach der jetzt wieder tiefer liegenden inneren Schleife zurück.

   Daher wird erst beim Zurückdrehen des Lenkrades in die Mittelstellung der Strom geschlossen und die Klinke   ausgelöst.   Auch diese Schaltröhren können, wenn die Art des   Fahrtrichtungsanzeigeis   es erfordert, statt zu   schliessen,   den Strom unterbrechen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Ebenso können auch   sie-gemäss Fig.   5 zu einer doppelt wirkenden Schaltröhre vereinigt sein. Statt der dargestellten können die Röhren auch eine beliebig andere, die gleiche Wirkung mit sich bringende
Form erhalten. Bei freiliegender Lenkradachse können die Röhren auch an dieser angebracht sein. 



   Da es für die Wirkung der Einrichtung gleichgültig ist, ob die   Schaltröhren   symmetrisch zur
Mittelstellung am Lenkrad a angeordnet sind oder einseitig gemäss Fig. 6, so ergibt sich die Möglichkeit, die Einrichtung mit der dem Einschalten der Hubmagnete der Weiser dienenden Vorrichtung zu einem
Ganzen zu vereinigen, wodurch der Vorteil erzielt wird, dass keine Überladung und Verunstaltung des
Lenkrades erfolgt. Bei dem Einbau solcher Schalter ist lediglich darauf Rücksicht zu nehmen, dass die   Quecksilberseha. ltvoniehtungen die richtige Lage   erhalten. 



  Es steht nichts im Wege, die Quecksilberkontakte auch an einer feststehenden Stelle des Fahr- zeuges anzubringen, wenn die Quecksilberkontakte drehbar ausgefühlt werden und durch geeignete Übertragungsorgane mit dem Steuerrad oder den sonstigen Steuermechanismen so in Verbindung gebracht sind, dass beim Steuern des Fahrzeuges die Quecksilbermasse den vorgeschriebenen Weg   durchfliesst.   
 EMI2.1 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrischer Fahrtrichtungsanzeiger mit bei Lenkradeinschlag selbsttätig erfolgender Ausschaltung des Anzeigers, dadurch gekennzeichnet, dass beim Verdrehen des nach hinten geneigten Lenkrades aus der Mittelstellung heraus nach rechts oder links je eine infolge der Lenkradbewegung sich verschiebend Quecksilbermasse den Entsperrungsstromkreis des Anzeigers   schliesst.  

Claims (1)

  1. 2. Elektrischer Fahrtrichtungsanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Quecksilbermasse im Verlauf der Hin- und Rückdrehung des Lenkrades eine in sich geschlossene Bahn in Form einer Acht durchläuft und vor Wiedererreiehung der Lage, die sie bei Geradeausstellung des Lenkrades einnimmt, den Entsperrungsstromkreis schliesst.
    3. Elektrischer Fahrtrichtungsanzeiger nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Queeksilberschalter gesondert am Fahrzeug drehbar befestigt sind und durch geeignete Übertragungsorgane von dem Steuermechanismus angetrieben werden.
    4. Elektrischer Fahrtrichtungsanzeiger nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Quecksilberkontakte sowie die zum Einschalten der Anzeiger erforderlichen Kontakte in einem gemeinsamen Schaltergehäuse vorgesehen sind, welches am Steuerrad, an der Steuerstange oder gesondert drehbar am Fahrzeug befestigt ist. EMI2.2
AT107649D 1926-10-27 1926-10-27 Elektrischer Fahrtrichtungsanzeiger für Kraftfahrzeuge. AT107649B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT107649T 1926-10-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT107649B true AT107649B (de) 1927-10-25

Family

ID=3624540

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT107649D AT107649B (de) 1926-10-27 1926-10-27 Elektrischer Fahrtrichtungsanzeiger für Kraftfahrzeuge.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT107649B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT107649B (de) Elektrischer Fahrtrichtungsanzeiger für Kraftfahrzeuge.
DE1630756C3 (de) Einrichtung zur Fahrtrichtungsanzeige an Kraftfahrzeugen
DE451596C (de) Installations-Selbstschalter
DE720718C (de) Schaltvorrichtung fuer Fahrtrichtungsanzeiger von Kraftfahrzeugen mit selbsttaetigerRueckschaltung des Handschalthebels
AT248526B (de) Vorrichtung zur Stellungsmeldung für Trennschalter
DE451660C (de) Zugsicherungseinrichtung zur UEbertragung der Stellung des Streckensignals auf den fahrenden Zug
DE537013C (de) Selbsttaetige Sperreinrichtung fuer Trennschalter
DE374628C (de) Tumblerschalter mit einer zwischen Antriebshebel und Kontakthebel eingespannten Kippfeder
DE208847C (de)
DE565888C (de) Melderelais mit zwei Schauklappen
DE538724C (de) Fahrtrichtungsanzeiger
DE890920C (de) Einrichtung und Schaltungsanordnung zur ferngesteuerten Beeinflussung bzw. Umsteuerung von Spielzeug- oder Eisenbahnlokomotiven
AT119546B (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Ausschalten des Fahrtrichtungsanzeigers von Kraftfahrzeugen u. dgl.
DE816112C (de) Elektrische Fernschalt- und Rueckmeldeeinrichtung mittels einer Steuerleitung
AT126471B (de) Leitungsschutzrelais.
AT22295B (de) Blockeinrichtung für elektrische Bahnen.
AT61642B (de) Selbsttätige Sicherung für elektrische Schwachstromleitungen.
DE623397C (de)
DE496816C (de) Elektromagnetischer UEberstromschalter mit einer waehrend des Einschaltvorganges staerker gespannten Ankergegenfeder
AT97840B (de) Schaltung für Selbstausschalter mit Fernsteuerung.
DE2358382A1 (de) Ueberstromschaltvorrichtung mit zwei hintereinandergeschalteten unterbrechungsstellen
AT86118B (de) Sperrvorrichtung für Weichenstellriegel.
DE387969C (de) UEberstromschalter in Patronenform
AT110607B (de) Signalvorrichtung für Bahnübersetzungen im Niveau.
AT116108B (de) Fahrtrichtungsanzeiger mit elektromagnetischer Betätigung und eingebauter Entsperrungsspule.