AT107354B - Vorrichtung zur mittelbaren Betätigung von Organen am Zug vom Geleise aus. - Google Patents
Vorrichtung zur mittelbaren Betätigung von Organen am Zug vom Geleise aus.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zur mittelbaren Betätigung von Organen am Zug vom Geleise aus. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur mittelbaren Betätigung von Organen am Zug vom Geleise aus. Zu diesem Zwecke wird am Geleise ein Elektromagnet angeordnet, der in erregtem Zustand eine auf einem Wagen des vorüberfahrenden Zuges, im allgemeinen auf der Lokomotive vorgesehene Vorrichtung magnetisiert und dadurch die Öffnung eines in einer Signalleitung liegenden Ventiles bewirkt. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes u. zw. zeigt Fig. 1 die Streckenausrüstung, Fig. 2 die Aussensieht der auf der Lokomotive angebrachten Vorrichtung und Fig. 3 die Vorrichtung der Fig. 2 im Horizontalschnitt, im Längsschnitt nach der Linie A-B und im Querschnitt in vergrössertem Massstab. Zwischen den Schienen des Geleises befindet sieh der Elektromagnet a. Auf der Lokomotive ist eine Vorrichtung b angeordnet, deren Lage gegenüber dem Elektromagneten aus der gegenseitigen Stellung der Fig. 1 und 2 hervorgeht. Die Vorrichtung ist wie folgt eingerichtet : In c (Fig. 2 und 3) mündet eine Druckleitung ein. In der Stellung der Zeichnung hält der Riegel d den Ventilteller g mittels des Kolbens n und einer Druckfeder h am Platze und ist zugleich durch den Hebel e, welcher sich seinerseits mit einem Ende auf das Weicheisenstäbchen t lehnt, an seiner axialen Bewegung gehindert. Bei dieser Stellung ist die Mündung des Rohres c verschlossen. Wenn diese Vorrichtung über dem Elektromagneten a vorüberfährt (wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich) werden, wenn der Elektromagnet erregt ist, das Stäbchen t und die Kerne i aus Weicheisen magnetisiert und ziehen sich gegenseitig an. Daraus folgt, dass das Stäbchen t sich entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn dreht, um sich mit seinem freien Ende den Kernen i zu nähern und dabei das Ende des Hebels e frei gibt. Der Ventilteller g, welcher unter der Wirkung des in c herrschenden Druckes nach rechts verschoben wird, hebt den von dem Hebel e nicht mehr zurückgehaltenen Riegel d durch die am Kolben n angeordnete schräge Fläche k empor und lässt die Mündung des Rohres c frei. Diese Freigabe der Leitung c kann dann in beliebiger Weise, z. B. zur Betätigung einer Signalvorrichtung am Führerstand oder zum Bremsen des Zuges ausgenützt werden. Um die Vorrichtung wieder arbeitsbereit zu machen, sendet der Lokomotivführer mittels eines eigenen Hahnes Pressluft in die Leitung 1. Diese Luft wirkt gleichzeitig auf die Kolben m und n ein, die den Ventilteller g und den Riegel d mit dem Hebel e wieder an ihren Platz bringen. Das Stäbchen t wird sodann durch die Feder c an seinen Platz zurückgebracht. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur mittelbaren Betätigung von Organen am Zug vom Geleise aus, unter Verwendung eines auf dem Geleise angeordneten Elektromagneten, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf einem Wagen in einer Signalleitung liegendes Ventil von dem Magneten durch Induktionswirkung betätigt wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Weicheisenstäbchen drehbar einem Weicheisenkern gegenüber angeordnet ist, bei Magnetisierung dieses Kernes verdreht wird und dabei ein Ventil freigibt, das sich unter dem in seiner Leitung herrschenden Druck öffnet.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil durch einen sich gegen eine Schrägfläche des Ventilkolbens (n) abstützenden Riegel festgehalten ist, der an seiner Axial- <Desc/Clms Page number 2> Verschiebung durch den Arm eines Hebels (e) verhindert wird, der mit seinem zweiten Arm auf dem Weicheisenstäbchen (f) aufliegt.4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrhebel (e) unter dem Einfluss eines Kolbens (m) steht, der an eine Druckleitung angeschlossen ist, die gleichzeitig zum Ventil- kolben (n) führt, so dass bei Unterdrucksetzung dieser Leitung sowohl das Ventil wie der Sperrhebel wieder in die Bereitschaitsstellung zurückgebracht werden. EMI2.1
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| IT107354X | 1925-02-21 |
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| AT107354B true AT107354B (de) | 1927-10-10 |
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1925
- 1925-11-02 AT AT107354D patent/AT107354B/de active
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