AT106004B - Verfahren zum Lösen von alkali- und tonerdehaltigen Gesteinen. - Google Patents

Verfahren zum Lösen von alkali- und tonerdehaltigen Gesteinen.

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  Verfahren zum Lösen von alkali- und tonerdehaltigen Gesteinen. 
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 zu entfernen. Nach einem anderen bekannten Vorschlag wird das tonerdehaltige Ausgangsmaterial deshalb kalziniert, um hiedurch das darin vorhandene Eisen in   salzsäurelöslichen   Zustand zu bringen, nicht aber etwa die Tonerde, welch letztere erst durch Aufschluss von Schwefelsäure in Lösung geht. 



    (Vgl. Jurisch, die Fabrikation der schwefelsauren Tonerde 1894, Seite 6, Abs. 4. ) Demgegenüber bezweckt   vorliegende Erfindung die Gewinnung des gesamten Alkalis und der gesamten Tonerde aus nicht hydratwasserhaltigen Gesteinen, wie Phonolith, Leucit u. dgl. Dies Ziel wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die betreffenden Gesteine bis zur Sinterung oder Schmelzung, z. B. auf Temperaturen von   11000   und höher erhitzt werden und in diesem hoch erhitzten Zustand mit Wasser oder Säure abgeschreckt werden, wobei eine momentane Zerkleinerung herbeigeführt und die Masse in einen für die Lösung geeigneten Zustand   übergeführt   wird. 



   Der Erfolg des angemeldeten Verfahrens beruht darauf, dass das Ausgangsmaterial durch Erhitzen bis zur Sinterung oder Schmelzung eine Verdichtung und strukturelle Veränderung erfährt. 



   Bei den bekannten, mit Kalzinierung, d. h. Entwässerung durch Erhitzen (Ost, Lehrbuch der chemischen Technologie 1914, Seite 92) arbeitenden Verfahren wird ein gleicher Erfolg nicht erzielt. 



  Erfinderin hat z. B. durch Versuche festgestellt, dass Phonolith durch Erhitzen auf Temperaturen zwischen 600 bis   800  in   bezug auf die Löslichkeit der Tonerde nicht beeinflusst wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Lösen von alkali-und tonerdehaltigen Gesteinen, wie Phonolith,   Leucit,     Leucit-   phrite, Feldspat usw., dadurch gekennzeichnet, dass man das Gestein auf Temperaturen, bei welchen Sinterung oder Schmelzung erfolgt, erhitzt und das so erhaltene zweckmässig zerkleinerte Produkt mit Säure behandelt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das heisse Sinter-bzw. Schmelzprodukt mit Wasser abgeschreckt und dann mit Säure behandelt wird.
    3. Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das heisse Sinter-oder Schmelzprodukt unmittelbar mit Säure behandelt wird.
AT106004D 1923-07-10 1924-06-21 Verfahren zum Lösen von alkali- und tonerdehaltigen Gesteinen. AT106004B (de)

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