AT105075B - Verfahren zur Homogenisierung von faserhaltigen Mörteln. - Google Patents

Verfahren zur Homogenisierung von faserhaltigen Mörteln.

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AT105075B
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mortar
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Ivan Emile Lanhoffer
Oscar Edmond Lanhoffer
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Ivan Emile Lanhoffer
Oscar Edmond Lanhoffer
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  Verfahren zur Homogenisierung von faserhaltigen Mörteln. 



   Die aus Faserstoffen und einem Bindemittel hergestellten Mörtel sind, welches auch die Art ihrer Zubereitung sein mag, niemals vollständig homogen. Es ist unmöglich, die Bildung kleiner   Faserklümpehen   zu vermeiden, welche naturgemäss weniger Bindemittel aufnehmen als einzelne Fasern, und beim Auftragen des Mörtels, namentlich in dünner Schicht, Stellen ergeben, an welchen sowohl die Festigkeit wie auch die Binde-und Anhaftungsfähigkeit geringer sind als in der   übrigen Mörtelmasse.   



   Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, welches derartigen Mörteln eine absolute Homogenität zu verleihen gestattet, wodurch die erwähnten Übelstände vermieden werden. Das Verfahren besteht darin, dem Mörtel durch geeignete Mittel, wie z. B. Filterpressen,   Entwässerungsmaschinen,   Zentrifugen usw. jeden überschüssigen Wassergehalt zu entziehen und den durch diese Entwässerung zusammen- 
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 wie es der   Schleifapparat   liefert, oder abermals angefeuchtet, wenn plastischer Mörtel hergestellt werden soll. Bei genügender Umfangsgeschwindigkeit kann die Schleifvorrichtung gleichzeitig zum Auftragen des Mörtels auf die zu bedeckende Fläche verwendet werden, indem sie das gewonnene Pulver direkt gegen die Fläche schleudert.

   Es ist selbstverständlich, dass der ganze Vorgang einschliesslich Auftragung und Verarbeitung der gewonnenen Schicht möglichst vor Beginn des   Abbindcprozesses   beendet sein soll, denn, wenn auch der Mörtel   nachträglich   noch bindet, so ist doch Gefahr vorhanden, dass die Festigkeit der abgebundenen Masse durch die Verspätung beeinträchtigt wird. Unter Beginn des Abbindeprozesses ist jener Zeitpunkt zu verstehen, in welchem die Erhärtung zuerst wahrgenommen werden kann. Der Zusatz von Fasern, beispielsweise zu Portlandzement, verlangsamt die chemische Reaktion je nach der Beschaffenheit des Zementes und der Temperatur um 1-3 Stunden. Solange die Abbindung nicht wahrnehmbar ist, erleidet das Material durch das Verfahren keinerlei Einbusse in bezug auf die Festigkeit der abgebundenen Masse. 



   Es versteht sich von selbst, dass an Stelle von Sehleifapparaten aus Schmirgel, Karborundum oder künstlichem Korund, welche das beste Mittel zum Überführen des Mörtels in Pulverform darstellen, für den gleichen Zweck auch jedes andere Mittel, wie z. B. feilen-oder raspelartig behauene Zylinder, Stahlbürsten, auf der Drehachse geneigt angeordnete Kreissägen usw. Verwendung finden können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Homogenisierung von faserhaltigen Mörteln, dadurch gekennzeichnet, dass dieselben nach ihrer Herstellung durch geeignete Mittel entwässert und alsdann, bevor die Bindung beginnt, durch Schleifen od. dgl. zu einem feuchten Pulver verarbeitet werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vom über- schüssigen Wasser befreite zusammengebaute feuchte Mörtel der Einwirkung einer rasch rotierenden Schleifvorriehtung aus Schmirgel oder einem ähnlichen Material unterworfen wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mörtel mittels der Schleifvorrichtung od. dgl. während der Pulverisierung auf die zu bedeckenden Objekte durch Schleuderwirkung aufgetragen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT105075D 1924-05-31 1924-05-31 Verfahren zur Homogenisierung von faserhaltigen Mörteln. AT105075B (de)

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