AT61262B - Verfahren zur Herstellung von Kunststeinplatten aus mit Wasser erhärtenden Bindemitteln und Füllstoffen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kunststeinplatten aus mit Wasser erhärtenden Bindemitteln und Füllstoffen.

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Felix Von Zamboni
Wilhelm Baumgarten
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Felix Von Zamboni
Wilhelm Baumgarten
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  Verfahren zur Herstellung von Kunststeinplatten aus mit Wasser erhärtenden Bindemitteln und Füllstoffen. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von   Kunststein-   platten aus mit Wasser erhärtenden Bindemitteln und Füllstoffen durch   Zerschneiden eines   durchgehend gemusterten Blockes. Efindungsgeinäss wird der Block nach erfolgtem Abbinden, jedoch vor vollständiger Erhärtung durch Zerschneiden in Platten von der   gewünschten Starke   
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 und dgl.) verwendet werden ; die Werkzeuge werden sehr geschont, jedes   Absplittern des   Kunststeinmateriales ist ausgeschlossen und das Schneiden geht wesentlich schneller vor sich als bei den bekannten Vorfahren, bei welchen der vollständig   erhärtete Block geschnitten, wird.   



  Die formbare Kunststeinmasse wird vor allem zu einem Block von zweckmässig   parabel-   epipedischem Querschnitt geformt und hierauf zur Entfernung   dos überschüssigen Wassers   gepresst, wobei die einzelnen zur Erzielung der Farbeneffekts gewählten Bestandteile der Masse, wie   bekannt, bereits   in einer der gewünschton Zeichnung der Platten entspreehenden Weise durch die Masse des ganzen Blockes vorteilt sind.   Nachdem das Abbinden soweit vorgesehritten   ist, dass kein Fliessen der Teilchen beim Schnitt eintritt, jedoch vor der vollständigen Ahbindung. d. h.

   vor der vollständigen Erhärtung wird der Block mittels irgend einer bekannten   zweckentsprechenden Vorrichtung, wie Bandsägen, Zentralsägen, Furniermaschinen oder dgl.,   in dünne Platten zerlegt, deren Stärke von der   Zusammensetzung   der   Kunststcinmas-e ab-     hängt.   Je nach dem gewählten Ausgangsmaterial werden diese Platten   hierauf tn bekannter   Weise weiterbehandelt. Ganz dünne Platten (2 bis 3 mm) werden unmittelbar nach ihrer Herstellung durch eine Schichte aus billigem Material, wie beispielsweise Zementmörtel, fein- 
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 " 40% Marmorgriess,   #   10% Erdfarben, 
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 muster.

   Nach fünf Stunden ist der Abbindeprozess so weit vorgeschritten, dass der Block geschnitten werden kann, ohne dass   ein Fliessen   der Teilchen eintritt ; die Abbindezeit kann bis auf 24 Stunden verlängert werden, ohne dass beim Schnitt ein   Absplittern   eintritt. 



   Die Abbindezeit kann natürlich in bekannter Weise verkürzt oder verlängert werden durch Zusätze, Stärke der Pressung usw. ; demzufolge verschiebt sich der Zeitpunkt, in welchem bereits geschnitten, und die Dauer, während welcher uoch geschnitten werden kann. Nach dem Pressen und Schneiden werden die erhaltenen Platten zweckmässig auf entsprechend grossen Unterlagen aufgefangen und vor dem vollständigen Erhärten in der angegebenen Weise verstärkt, hierauf getrocknet und bearbeitet. Gegebenenfalls kann die Rückseite der Platten mit einer   fäulnisscllützenden   Schicht, Anstrich oder dgl. versehen werden. Zur Herstellung von Tischplatten, Möbelstücken oder dgl. oder   Füllstücken   usw. können die geschnittenen Platten in der angegebenen Weise beispielsweise auf Asbest-   Scbieferplàtten   gepresst werden. 



   Das beschriebene Verfahren gestattet die leichte und rasche Herstellung sehr dünner, furnierartiger Platten, da kein Absplittern eintritt ; der Schnitt ist ein sehr glatter und reiner. Es lassen sich daher auf diese Weise Kunststeinplattcn geringen Gewichtes unter grosser Materialerparnis herstellen, die in bezug auf Dessinierung, Dauerhaftigkeit und Schleifbarkeit allen Anforderungen in hohem Mass genügen. 
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