AT61262B - Verfahren zur Herstellung von Kunststeinplatten aus mit Wasser erhärtenden Bindemitteln und Füllstoffen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Kunststeinplatten aus mit Wasser erhärtenden Bindemitteln und Füllstoffen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Kunststeinplatten aus mit Wasser erhärtenden Bindemitteln und Füllstoffen. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Kunststein- platten aus mit Wasser erhärtenden Bindemitteln und Füllstoffen durch Zerschneiden eines durchgehend gemusterten Blockes. Efindungsgeinäss wird der Block nach erfolgtem Abbinden, jedoch vor vollständiger Erhärtung durch Zerschneiden in Platten von der gewünschten Starke EMI1.1 und dgl.) verwendet werden ; die Werkzeuge werden sehr geschont, jedes Absplittern des Kunststeinmateriales ist ausgeschlossen und das Schneiden geht wesentlich schneller vor sich als bei den bekannten Vorfahren, bei welchen der vollständig erhärtete Block geschnitten, wird. Die formbare Kunststeinmasse wird vor allem zu einem Block von zweckmässig parabel- epipedischem Querschnitt geformt und hierauf zur Entfernung dos überschüssigen Wassers gepresst, wobei die einzelnen zur Erzielung der Farbeneffekts gewählten Bestandteile der Masse, wie bekannt, bereits in einer der gewünschton Zeichnung der Platten entspreehenden Weise durch die Masse des ganzen Blockes vorteilt sind. Nachdem das Abbinden soweit vorgesehritten ist, dass kein Fliessen der Teilchen beim Schnitt eintritt, jedoch vor der vollständigen Ahbindung. d. h. vor der vollständigen Erhärtung wird der Block mittels irgend einer bekannten zweckentsprechenden Vorrichtung, wie Bandsägen, Zentralsägen, Furniermaschinen oder dgl., in dünne Platten zerlegt, deren Stärke von der Zusammensetzung der Kunststcinmas-e ab- hängt. Je nach dem gewählten Ausgangsmaterial werden diese Platten hierauf tn bekannter Weise weiterbehandelt. Ganz dünne Platten (2 bis 3 mm) werden unmittelbar nach ihrer Herstellung durch eine Schichte aus billigem Material, wie beispielsweise Zementmörtel, fein- EMI1.2 " 40% Marmorgriess, # 10% Erdfarben, EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 muster. Nach fünf Stunden ist der Abbindeprozess so weit vorgeschritten, dass der Block geschnitten werden kann, ohne dass ein Fliessen der Teilchen eintritt ; die Abbindezeit kann bis auf 24 Stunden verlängert werden, ohne dass beim Schnitt ein Absplittern eintritt. Die Abbindezeit kann natürlich in bekannter Weise verkürzt oder verlängert werden durch Zusätze, Stärke der Pressung usw. ; demzufolge verschiebt sich der Zeitpunkt, in welchem bereits geschnitten, und die Dauer, während welcher uoch geschnitten werden kann. Nach dem Pressen und Schneiden werden die erhaltenen Platten zweckmässig auf entsprechend grossen Unterlagen aufgefangen und vor dem vollständigen Erhärten in der angegebenen Weise verstärkt, hierauf getrocknet und bearbeitet. Gegebenenfalls kann die Rückseite der Platten mit einer fäulnisscllützenden Schicht, Anstrich oder dgl. versehen werden. Zur Herstellung von Tischplatten, Möbelstücken oder dgl. oder Füllstücken usw. können die geschnittenen Platten in der angegebenen Weise beispielsweise auf Asbest- Scbieferplàtten gepresst werden. Das beschriebene Verfahren gestattet die leichte und rasche Herstellung sehr dünner, furnierartiger Platten, da kein Absplittern eintritt ; der Schnitt ist ein sehr glatter und reiner. Es lassen sich daher auf diese Weise Kunststeinplattcn geringen Gewichtes unter grosser Materialerparnis herstellen, die in bezug auf Dessinierung, Dauerhaftigkeit und Schleifbarkeit allen Anforderungen in hohem Mass genügen. EMI2.2
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