DE652073C - Verfahren zur Herstellung aufgerauhter Baukoerper - Google Patents

Verfahren zur Herstellung aufgerauhter Baukoerper

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DE652073C
DE652073C DEE47471D DEE0047471D DE652073C DE 652073 C DE652073 C DE 652073C DE E47471 D DEE47471 D DE E47471D DE E0047471 D DEE0047471 D DE E0047471D DE 652073 C DE652073 C DE 652073C
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DE
Germany
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absorbent
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DEE47471D
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HEINRICH EILENTROP
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HEINRICH EILENTROP
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/0064Moulds characterised by special surfaces for producing a desired surface of a moulded article, e.g. profiled or polished moulding surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/36Linings or coatings, e.g. removable, absorbent linings, permanent anti-stick coatings; Linings becoming a non-permanent layer of the moulded article
    • B28B7/368Absorbent linings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung aufgerauhter Baukörper Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung aufgerauhter Baukörper aus Beton oder ähnlichen erhärtenden Baustoffen und hat zur Aufgabe, die Oberflächenbeschaffenheit von beispielsweise Bodenbelagplatten so zu gestalten, daß ein Glattwerden dieser Platten durch die schleifende Wirkung des Fußgängerverkehrs oder durch sonstige Beanspruchungen unterbunden bzw. vermindert wird.
  • Man hat bereits versucht, diese Aufgabe dadurch zu lösen, daß man die noch nicht abgebundenen Körper durch Bürsten mit Wasser oder ätzenden Flüssigkeiten ausgewaschen hat oder durch Wasser- oder Sandstrahlgebläse behandelte. Das Auswaschen durch Bürsten führte zu einer ungleichen Oberfläche, da die Ränder der Körper wegen Abbröckelungsgefahr nicht gebürstet werden konnten, während das Abblasen eine Lockerung des Gefüges zur Folge hatte.
  • Sodann wurde auch schon vorgeschlagen, die fertig abgebundenen Körper durch Aufrauhen mittels Sonderwerkzeuge oder durch Schleifen o. dgl. zu behandeln. Diese Verfahren. waren zu zeitraubend und kostspielig, wobei auch durch die mechanische Bearbeitung nicht nur die Bindemittel, sondern auch die Zuschlagstoffe gelockert bzw. entfernt wurden. Allen bekannten Verfahren haftet außerdem der Mangel an, daß sie nur von Facharbeitern durchgeführt werden konnten. Beim Herstellen keramischer Platten o. dgl. ist es bekannt, einmal das Ankleben des Tones an die Formwände durch Einlegen von Papier zu verhindern und zum anderen auf der Oberfläche durch zwischen Ton und Form gelegtes zerknittertes Papier Vertiefungen in der Oberfläche des weichen nachgiebigen Tones zu erzeugen, die mit Farbe gefüllt wurden, worauf die Platten im, Ofen gebrannt wurden. Dieses Verfahren kann nicht zur Erzeugung von rauhen Oberflächen bei mit Hartstoffzuschlägen hergestellten Baukörpern verwendet werden, weil trockene Papiere sowohl das Bindemittel als auch die Hartstoffzuschläge gleichmäßig pressen würden.
  • Das Verfahren nach der Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß vor dem Einbringen der Werkstoffe in Formen bzw. vor dem Verdichten derselben zwischen Werkstoff und Form auf eine oder mehrere Flächen Einlegestoffe gelegt werden, die zur Aufnahme von Flüssigkeiten geeignet sind und mit diesen getränkt werden.
  • Die Wirkung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist nun so, daß beim Verdichten der Werkstoffe durch Pressen oder Stampfen die von dem saugfähigen Einlegestoff aufgenommene Flüssigkeit, die aus der Form nicht oder nur wenig entweichen kann, auf die Bindemittel des Werkstoffes einen Verdichtungsdruck ausübt, wobei ein Teil des Wassers auch in das Bindemittel eindringt. Die Hartstofizuschläge verdrängen den weichen Stoff zum Teil und bleiben stehen, so daß diese Hartstoifzuschläge aus dem Bindemittel, für das insbesondere Zement in Betracht kommt, herausragen, wodurch auf einfachstem Wege. ohne daß Sondermaschinen erforderlich sind, Baukörper mit muhen Flächen entstehen, deren Verschleißfestigkeit den bekannten Erzeugnissen nicht nachsteht, deren Gleichmäßigkeit der Aufrauhung aber alle bisherigen bekannten Erzeugnisse übertrifft.
  • Als Einlegestoffe, die mit Flüssigkeit getränkt werden, kommen vor allem weiche, saugfähige Stoffe, z. B. saugfähiges, weiches Papier, in Betracht, deren Nachgiebigkeit eine Verdrängung durch die dem Werkstoff zugesetzten Hartstoffzuschläge erleichtert. Saugfähiges, weiches Papier ist wegen der niedrigen Kosten besonders geeignet.
  • Diese vorgenannten Stoffe werden vor dem Verdichten des Werkstoffes bzw. vor dem Einbringen des Werkstoffes in die Formen mit Flüssigkeit getränkt, wobei der Sättigungsgrad des Stoffes je nach der gewünschten Rauhigkeit der Körper bemessen wird. Das heißt, je mehr Flüssigkeit der Stoff aufnehmen kann, desto rauher wird die Oberfläche der Körper. Wird daher eine bestimmte durchschnittliche Korngröße der Zuschläge gewählt, so ist dementsprechend die Stärke des Einlegestoffes bzw. "der Sättigungsgrad des Stoffes mit Flüssigkeit zu bemessen, da andernfalls, z. B. bei kleiner Korngröße des Zuschlages und einem starken Einlegestoff mit hoher Flüssigkeitssättigung, das Bindemittel über die äußeren Körner des Zuschlagstoffes verdrängt würde und diese damit keinen Halt mehr besäßen. Als Tränkflüssigkeit kommt vor allem Wasser in Betracht. Es können aber auch ätzende Flüssigkeiten zusätzlich oder allein verwendet werden, durch die außer dem Verdichtungsdruck beim Pressen oder Stampfen eine chemische Wirkung auf die Bindemittel ausgeübt wird, die die Rauhigkeit der Körper vergrößert. Es können aber auch Öle, Seifen oder- andere wasserabstoßende Flüssigkeiten Verwendung finden, die umgekehrt die Aufrauh,ung hemmen, da sie nicht von dem meist benutzten Bindemittel, dem Zement, aufgenommen werden.
  • Eine Vergrößerung der Rauhigkeit der Baukörper, wie Platten o. dgl., ist auch dadurch möglich, daß zwischen dem Werkstoff und dem mit Flüssigkeit getränkten Einlegestoff oder dem letzteren und der Formwand leicht schleißende Stoffe, wie z. B. Bimskies, Holzries o. dgl., gebracht werden zu dem Zwecke, einen Raum im Baukörper einzunehmen, ohne eine Verbindung mit diesem einzugehen. Derartige Stoffe lösen sich von selbst aus dem fertigen Baukörper, wodurch eine weitere erhebliche Aufrauhung im gewollten Ausmaß entsteht.
  • Ebenfalls ist es möglich, die Wandungen der Preßformen zusätzlich zu verzieren,-wodurch den Baukörpern neben der Rauhigkeit eine bestimmte, gewünschte Oberflächenverzierung erteilt wird.
  • Die als Träger der Flüssigkeit dienenden Stoffe nehmen im übrigen die Zementschleime oder Schleime anderer Bindemittel auf, so daß nach Abnahme des Einlegestoffes von dem fertigen Körper die Zuschlagstoffe rein und klar in ihren natürlichen Farben erscheinen.

Claims (1)

  1. PATE- T A\ SPRZ: CHE i. Verfahren zum Herstellen aufgerauhter Baukörp er, insbesondereB oden--oder Wandplatten, aus Beton oder ähnlichen erhärtenden -Baustoffen, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Verdichten des Werkstoffes zwischen Werkstoff und Form ein weicher, saugfähiger Einlegestoff gelegt wird. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als saugfähiger, weicher Einlegestoff saugfähiges, weiches Papier verwendet wird. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Formwand und dem Werkstoff oder zwischen dem Einlegestoff und dem Werkstoff ein weicher, leicht schleißender Stoff, wie z. B. Bimskies, Holzgries o. dgl., eingebettet wird. q.. Verfahren nach Anspruch i bis dadurch gekennzeichnet, daß der saugfähige Einlegestoff mit Wasser und/oder die Aufrauhung fördernden, z. B. ätzenden Flüssigkeiten oder die Aufrauhung hemmenden fettigen Stoffen, z. B. ölen oder Seifen, getränkt wird.
DEE47471D 1935-10-13 1935-10-13 Verfahren zur Herstellung aufgerauhter Baukoerper Expired DE652073C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH683244A5 (de) * 1992-03-26 1994-02-15 Construmat Ag Verfahren zum Herstellen einer Waschbetonoberfläche sowie Abschalung.
EP3753696A1 (de) * 2019-06-19 2020-12-23 Lehto Group OYJ Verfahren zur herstellung eines wasserdichten bodenplattenelements

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH683244A5 (de) * 1992-03-26 1994-02-15 Construmat Ag Verfahren zum Herstellen einer Waschbetonoberfläche sowie Abschalung.
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