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Kühlschrank.
Die Erfindung betrifft einen Kühlschrank, in dessen Innerem unterhalb einer Kühlfläche ein mehr- stöckiges Gestell zur Aufnahme des zu kühlenden Gutes um eine senkrechte Achse drehbar ist.
Das Neue der Erfindung besteht darin, dass das Gestell derart durchbrochen ist, dass die Kühlluft es in senkrechter Richtung, das Gut allseitig umspülend, durchstreichen kann und dass die zur Aufnahme des
Gutes bestimmten, vorzugsweise aus konzentrischen Gestellringen hergestellten Tragflächen des Gestelles einzeln oder paarweise um die feststehende Gestellachse drehbar sind. Dieser neue Kühlschrank, der in erster Linie für die Schokoladeindustrie bestimmt ist, hat gegenüber bekannten ähnlicher Art den Vorteil, dass das zu kühlende Gut auch wirklich allseitig von der Kühlluft umspült wird und dass weiter die einzelnen Stockwerke des im Schrank drehbaren Gestelles in einfachster Weise von Hand einzeln oder paarweise verdreht werden können, so dass jedes Stockwerk des Gestelles für sich beschickt oder entleert werden kann.
Der Benutzer ist daher in der Lage, die Behandlungsdauer der Schokoladetafeln od. dgl. je nach Bedarf zu regeln.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass in dem unteren Teil des Kühlschrankes abschaltbare Heizrohre angebracht sind, die eine zeitweise Verwendung des Kühlsehrankes auch als Wärmeschrank möglich machen.
Die. Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch den neuen Kühl-oder Wärmesehrank, Fig. 2 eine Draufsicht auf das in seinem Innern liegende drehbare Gestell, Fig. 3 eine Vorderansicht des Schrankes und Fig. 4 eine Draufsicht auf die Kühlschlangen.
Der Schrank 1, der aus lösbar miteinander verbundenen Wänden 2 zusammengesetzt und daher leicht bewegbar ist, nähert sich mit seinem z. B. achteckigen Querschnitt der Kreisform. Sein Innenraum wird im wesentlichen ausgefüllt durch eine mittels einer stehenden Welle 3 im Bock 4 drehbar gelagertes, mehrstöckiges Gestell 5, dessen zur Aufnahme des Gutes bestimmte Tragflächen 6 aus im Abstand voneinander liegenden Eisenringen bestehen, die einerseits den Vorteil guter Wärmeleitfähigkeit haben und anderseits der Luft einen freien Durchgang in auf-oder absteigender Richtung gewähren.
Die einzelnen Stockwerke des Gestelles 5 sind einzeln oder paarweise um die feststehende mittlere Achse 3, zweckmässig unter Zuhilfenahme von Kugellagern, von Hand drehbar und durch eine oder mehrere Reihen übereinanderliegender Klappen 7 zugänglich, deren Höhe zweckmässig nicht grösser als diejenige des betreffenden Stockwerkes ist. Der Umfang des Gestelles 5 reicht so nahe an die Klappenöffnungen heran, dass ersteres leicht, gegebenenfalls unter Benutzung einer Stange, mit den das zu behandelnde Gut, z. B. Schokolade, Kakaobutter od. dgl., enthaltenden Formen belegt und von Hand so lange weiter gedreht werden kann, bis jedes Stockwerk gefüllt ist.
Im Oberteil des Schrankes 1 sind mit gerippten Mänteln versehene Kühlrohre 8 kreuzweise angeordnet, denen die vom Boden des Schrankes durch einen Ventilator 9 abgesaugte Luft durch das Rohr 10 zugeführt wird. Die gekühlte Luft sinkt abwärts und trifft hier zunächst auf einen Teller 11, der die von den Kühlschlangen 8 meistens in Form von Schnee abfallende Feuchtigkeit auffängt und durch das Rohr 12 nach aussen ableitet, sowie gleichzeitig die Luft auf einen Ring entsprechend der Oberfläche der Tragflächen 6 des Gestelles 5 verteilt. An Stelle der Kühlrohre 8 oder neben ihnen können im untersten Raum 13 des Schrankes nicht dargestellte Heizrohre üblicher Bauart vorgesehen sein.
In grösseren Anlagen werden vorteilhaft mehrere Einheiten abschaltbar an eine Kühlmittel-oder Heizmittelleitung oder gleichzeitig an beide Leitungsarten angeschlossen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kühlschrank, in dessen Innerem unterhalb einer Kühlfläche ein mehrstöckiges Gestell zur Aufnahme des zu kühlenden Gutes um eine senkrechte Achse drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell derart durchbrochen ist, dass die Kühlluft es in senkrechter Richtung, das Gut allseitig umspülend, durchstreichen kann und dass die zur Aufnahme des Gutes bestimmten, vorzugsweise aus konzentrischen Metallringen hergestellten Tragflächen (6) des Gestelles einzeln oder paarweise um die feststehende Gestellachse (3) drehbar sind.
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