AT60319B - Treppenmälzereianlage. - Google Patents

Treppenmälzereianlage.

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Max Strauch
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Max Strauch
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  Treppenmälzereianlage. 



   Die vorliegende Mälzereianlage besteht in bekannter Weise aus staffelförmig, und zwar zweckmässig in Windungen   übereinander   gestellten Abteilungen, wobei diese Abteilungen der Erfindung gemäss durch Karten mit Siebboden (Horden) gebildet werden, die in einem ungeteilten Luftraum rings um den Luftkühl- und Zuführungsschacht gruppiert sind. Zufolge dieser Anordnung kann die nach oben abziehende warme Luft, die fast frei von Kohlensäure ist, nachdem sie abgekühlt und angefeuchtet wurde, immer wieder zum Kühlen und Belüften der Kasten benutzt werden, während die nach unten sinkende Kohlensäure auf dem tiefsten Punkt der Anlage durch ein Siphonrohr von U-Form selbsttätig abgeführt wird. Infolge der U-Form des Rohres erfolgt ein Abschluss des Siphonrohres durch die Kohlensäure selbst.

   In gleicher Weise wird die sich zu Boden setzende Feuchtigkeit durch ein U-förmiges Rohr entfernt, dessen Abschluss ebenfalls durch die   Flüssigkeit selbst   geschieht. Die Wiederverwendung der Luft hat den günstigen Effekt, dass die Ausbeute an Malz durch Verminderung der Atmungsverluste erhöht wird. Abgesehen davon kommt dieser Anordnung noch der Vorteil zu, dass die gekühlte und an-   gefeuchtete   Luft aus dem zentralen Luftzuführungsschachte unter die gelochten Bleche der einzelnen Kasten eingeblasen wird und daher das Getreide   voit   unten nach oben durchstreicht. Iliedurch werden die Haufen in lockerer Lage erhalten. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Mälzereianlage mit wendeltreppenartig übereinandergestellten Abteilungen dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Anlage im Grundriss, Fig. 2 im Schnitt nach Linie   c-d   der Fig. 1. 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 7 stellen die einzelnen in   einem ungeteilten Lufträume   untergebrachten Kasten bzw. Horden dar, auf denen das Getreide gelagert wird. Je nach dem zu erwartenden Wachstum und der damit verbundenen Ausdehnung   des Getreides sind   diese Kasten verschieden gross. Hier, wo ein siebentägiges Wachstum angenommen ist, sind die Kasten 3 und 4, also für den dritten und vierten Tag, am grössten. 



   In der Mitte dieser   wendeltroppenartigen   Anlage befindet sich der Luftkühl-und   Verteilungsschacht   Ra und   sb   und um denselben herum   da. s Treppenhaus 9   mit den Bedienungspodesten. 



   Das geweichte Getreide kommt zunächst ans der Weiche H1 auf Horde Nr.   l,   wo es einen Tage lang liegen bleibt. Den zweiten Tag wird es nach der tiefer gelegenen   Horde Nr. 2 gebracht, während Horde Nr. 1 aus Weiche W2 mit frischem Getreide beschickt   wird usw., bis sämtliche sieben Horden befüllt sind. Während dieser sieben Tage ist das Malz vollkommen ausgewachsen und wird von Horde Nr. 7 aus der Mälzerei gebracht. 



   Während der Lagerung des Getreides auf den Ilorden wird durch den Ventilator 10 
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   'borcn Raum   der Mälzerei entnommen. Durch Rohr oder Kanal 12 wird die Luft durch den   Luftkühlschacht     boa   hochgeblasen, während dort, dem Luftstrom entgegen, mittels Streudüsen staubförmiger Regen aus kaltem, frischem Wasser erzeugt wird. Dadurch wird   dlie Luft gekühlt   und   stark   angefeuchtet. An der höchsten Stelle des   Luft. schachtes tritt     ')"'Luft   nach dem Vorteilungsschacht 8b über, den sie nach unten   durchströmt.   Durch zweckentsprechend angebrachte Einlassöffnungen wird die Luft den einzelnen Horden nach 
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   Werden die Kasten nicht in Windungen übereinandergestellt, sondern senkrecht übereinander gelagert, so müssen   Luftschächte   durch die ganze Anlage gehen. Um das Getreide von einem Kasten in den darunter liegenden bringen zu können, müssen alsdann diese Luftschächte abwechselnd einmal rechts, das andere Mal links angebracht sein, wodurch auch hiebei eine Art Treppe entsteht. Diese Ausführung benötigt zwar die kleinste Grundfläche, aber die grösste Höhe. Bei gewöhnlicher Treppenanlage, d. h. wenn die Kasten stufenförmig angelegt sind, ist die Höhe erheblich geringer, aber es wird ein langgestreckter Raum erforderlich.

   Die   W ondeltreppen8nIage   hingegen hat den Vorteil, dass sie neben der geringen   Höhonbeanspruchung   auch auf einer quadratischen Grundfläche untergebracht werden kann und deshalb die vorteilhafteste   RaumausnutxuDg darsteHt.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Treppenmälzereianlage, bestehend aus staffelförmig, zweckmässig in Windungen übereinander gestellten Abteilungen, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Abteilungen durch Kasten mit Siebboden (Horden) gebildet werden, die in einem ungeteilten Luftraum rings um den Luftkühl-und Zuführungsschacht gruppiert sind, wobei die infolge der Erwärmung nach oben strömende Luft durch einen Ventilator oder dgl. abgesaugt und nach entsprechender Kühlung und Befeuchtung durch die Horden von unten in das Getreide ständig wieder eingeblasen wird, während die nach unten sinkende Atmungskohlensäure auf den tiefsten Punkt der untereinander in Verbindung stehenden Räume durch ein siphonartiges Rohr selbsttätig nach aussen gefilhrt wird.
AT60319D 1910-12-16 1911-02-09 Treppenmälzereianlage. AT60319B (de)

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