AT103893B - Verfahren zur Verwendung des bei Zyanamidgewinnung aus Kalkstickstoff entstehenden Dizyandiamids bzw. Dizyandiamidins. - Google Patents

Verfahren zur Verwendung des bei Zyanamidgewinnung aus Kalkstickstoff entstehenden Dizyandiamids bzw. Dizyandiamidins.

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AT103893B
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  Verfahren zur Verwendung des bei   Zyanamidgewinllung   aus   Ealkstickstoff   ent- stehenden Dizyandiamids bzw. Dizyandiamidins. 



   In der Patentschrift Nr. 101288 ist ein Verfahren zur Überführung von Zyanamiden bzw. deren Derivaten in   stickstoff- oder stickstoff- und phosphorhaltige   Erzeugnisse die unter anderem als einfache Düngemittel oder als   Misch-oder Volldünger   verwendbar sind, beschrieben, bei dem man feingepulverten Kalkstickstoff in kleinen Mengen nach und nach in eine saure Lösung von etwa   30-450 einträgt,   deren Säure die metallischen Verunreinigungen des Kalkstickstoffes in unlösliche Verbindungen überführt, worauf man die gewonnene, schwach sauer gehaltene Lösung von freiem Zyanamid in bekannter Weise mittels gewisser Säuren oder saurer Salze durch katalytische Wasseranlagerung in assimilierbare Produkte   überführt,

   während   der saure Katalysator in voller Stärke noch zur Umwandlung von   unlöslichen   Phos- 
 EMI1.1 
 in Gegenwart von Ammoniak Kristalle von Dizyandiamid bilden, die man filtriert und mit einer Säure, z. B. konzentrierte Schwefelsäure, Phosphorsäure, Salpetersäure usw. oder einer Mischung von Säure und saurem Salze in einer Menge, die wenigstens äquivalent derjenigen des Ammoniaks ist, das sich bilden soll, behandelt. Es stellt sich eine plötzliche Elhitzung und eine Entwicklung von Kohlensäure ein, 
 EMI1.2 
 diamid ausgeht. 



   Die filtrierte und von den   Dizyandiamidk : ristallen   getrennte Lösung kann neuerdings zur Behandlung von   Kalkstielstoff   und zur Extraktion von freiem Zyanamid dienen. 



   Durch die Behandlung mit Schwefelsäure, Phosphorsäure usw. oder mit sauren Salzen wird das Dizyandiamid in Sulfat, Phosphat, saures Phosphat oder ein anderes Ammoniumsalz   ( [NH HPO usw.)     übergeführt.   Der   Überschuss   an Säure kann zur Herstellung von Superphosphaten oder anderen als Dünger verwendbaren Verbindungen benützt werden, indem man sie z. B. durch Salze, wie Kaliumkarbonat oder   Bi-oder Trikalziumphosphat neutralisiert.   



   Das Dizyandiamid, das   66. 6% Sticks1, off   enthält, kann als solches an den Ort seiner Verwendung gebracht und dort in Ammoniumsalz   übergeführt   werden, was, eine grosse Ersparnis an Transportkosten bedeutet. Für diese Überführung in Salz ist keinerlei Aufwendung für Brennmaterial notwendig. Im Gegenteil lassen sich die erzeugten Kalorien noch für andere chemische oder physikalische Zwecke verwerten. 



   Die   Überführung   ist eine vollständige und die ei zeugten Dünger sind sehr gesucht und geschätzt. 



   Da die Herstellung des Dizyandiamids denselben Ausgangspunkt wie diejenige des Harnstoffes hat, kann sie mit dieser letzteren abwechseln. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Verwendung des bei der Zyanamidgewinnung aus Kalkstiekstoff durch dessen wiederholte Auslaugung unter Zuhilfenahme von Kohlensäure erhaltenen Zyanamidlösungen als Nebenerzeugnis entstehenden Dizyandiamids (bzw. Dizyandiamidins), dadurch gekennzeichnet, dass man die an Dizyandiamidin angereicherten Laugen oder die daraus ausgeschiedenen Kristalle mit konzentrierten Säuren, deren Wassergehalt so bemessen ist, dass auf 1 Molekül Dizyandiamid etwa 4 Moleküle Wasser vorhanden sind, gegebenenfalls in Mischung mit sauren Salzen, in der Wärme bis zur Überführung in Ammonsalze behandelt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT103893D 1920-09-27 1920-09-27 Verfahren zur Verwendung des bei Zyanamidgewinnung aus Kalkstickstoff entstehenden Dizyandiamids bzw. Dizyandiamidins. AT103893B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3140816A1 (de) * 1981-10-13 1983-04-21 Skw Trostberg Ag, 8223 Trostberg Duengemittel und verfahren zu seiner herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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