AT103346B - Schleifvorrichtung für Facetten an Perlen. - Google Patents
Schleifvorrichtung für Facetten an Perlen.Info
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- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Schleifvomchtung für Facetten an Perlen.
Im Stammpatent Nr. 86338 ist eine Schleif Vorrichtung für Facetten an Perlen unter Schutz gestellt, bei welcher in einem Rahmen zwei gegenüberliegende Spindelkästen derart gelagert sind, dass die Spindelköpfe einander gegenüberliegen und mittels eines Abstreifers die auf der einen Spindelreihe sitzenden, zur Hälfte geschliffenen Gegenstände von dieser Spindelreihe abgestreift und auf die andere leere Spindelreihe geschoben werden können.
Gemäss der vorliegenden Erfindung ruht der eine Spindelkasten auf einem Schlitten und die Abstreiferleiste ist an einem zweckmässig mittels Handhebels zu betätigenden Gleitstück angebracht, bei dessen Verschiebung der Spindelkasten mit seinem Schlitten entweder durch den von dem Abstreifer auf die auf den Spindelhöpfen sitzenden Perlen ausgeübten Druck oder infolge der Reibung zwischen Gleitstück und Schlitten mitverschoben wird, bis die Spindelköpfe an diejenigen des gegenüberliegenden, leeren Spindelkastens anstossen, worauf bei weiterer Verschiebung des Gleitstückes das Abstreifen der Perlen erfolgt.
Dadurch wird der Arbeitsvorgang verkürzt und das Umstecken der Perlen erleichtert.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform im Querschnitt (Fig. 1), in Draufsicht (Fig. 2) und im Längsschnitt (letzterer im kleineren Massstabe, Fig. 3), dargestellt. a ist die Grundplatte, an deren einer Längsseite der eine Spindelkasten b angeordnet ist. Der zweite Spindelkasten b, ruht auf einem Schlitten c, der in Führungsnuten d der Grundplatte verschiebbar ist. In dieser ist unterhalb dem Schlitten c ein Gleitstück e gelagert, das an seinem den Spindelköpfen f zugekehrten Rand mit einer nach oben vorspringenden Leiste g versehen ist, welche den Abstreifer h trägt.
Am gegenüberliegenden Rande des Gleitstückes e ist ein auf der Grundplatte a gelagerter Handhebel i angelenkt, durch den das Gleitstück e verschoben werden kann. Der Schlitten c besitzt an dem dem Abstreifer h zugekehrten Rand eine Anschlagleiste 7c für den Spindelkasten bl.
Sollen die Perlen I von den Spindeln des Kastens bl auf die Spindelköpfe des Kastens b umgesteckt werden, so wird durch Ausschwingen des Handhebels i das Gleitstück e nach links verschoben. Sobald der Abstreifer 11 auf die Perlen trifft, wird bei der weiteren Verschiebung des Gleitstückes, da die Perlen auf den Spindelköpfen ziemlich fest sitzen, der Spindelkasten b, samt dem Schlitten c mitverschoben, bis die Spindelköpfe von b1 an jene des Kastens b anstossen, was etwa der in Fig. 1 gezeichneten Stellung entspricht. Beim weiteren Verschieben des Gleitstückes bleibt der Schlitten c samt dem Spindelkasten b1 in Ruhe und es werden die Perlen durch den Abstreifer h auf die Spindelköpfe des Kastens b aufgesteckt.
Bei der Rückbewegung des Gleitstückes e trifft dessen Randleiste g auf den Schlitten e, wodurch dieser gleichfalls zurückbewegt wird.
Zum Umstecken der Perlen bedarf es also nur der Bewegung eines Handhebels, und da der eine Spindelkasten stets so weit verschoben wird, bis die Spindelköpfe der zwei gegenüberliegenden Spindelkasten aufeinander treffen, so ist ein Abfallen von Perlen beim Umstecken ausgeschlossen.
Es wäre natürlich im Rahmen der Erfindung auch möglich, das Gleitstück e an dem Schlitten c mit einer gewissen Reibung zu lagern, so dass durch letztere beim Verschieben des Gleitstückes ein Mitverschieben des Schlittens c stattfindet. Schliesslich kann die Verschiebung des Gleitstückes c anstatt mittels Handhebels, z. B. mittels Exzenters oder auf andere geeignete Art erfolgen. *) Erstess satzpatentyr. 98660.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Schleifvorrichtung für Facetten an Perlen nach Patent Nr. 86338, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Spindelkasten (bl) auf einem auf der Grundplatte bzw. dem Rahmen (a) verschiebbaren Schlitten (e) ruht und die Abstreiferleiste (h) an einem GleitstÜck (e) angeordnet ist, bei dessen Ver- schieben auch der Spindelkasten mit seinem Schlitten entweder durch den von dem Abstreifer auf die Perlen ausgeübten Druck oder infolge der Reibung zwischen Gleitstück und Schlitten mitverschoben wird, bis die Spindelköpfe an diejenigen des gegenüberliegenden, leeren Spindelkastens (b) anstossen worauf bei weiterer Verschiebung des Gleitstückes (e) das Abstreifen der Perlen erfolgt. EMI2.1
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT86338T | 1915-03-30 | ||
| AT98660T | 1924-04-05 | ||
| AT103346T | 1925-03-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT103346B true AT103346B (de) | 1926-05-10 |
Family
ID=29407031
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT103346D AT103346B (de) | 1915-03-30 | 1925-03-04 | Schleifvorrichtung für Facetten an Perlen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT103346B (de) |
-
1925
- 1925-03-04 AT AT103346D patent/AT103346B/de active
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