DE969983C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Naegeln in Drahtstiftmaschinen gedraengter Bauart - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Naegeln in Drahtstiftmaschinen gedraengter Bauart

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DE969983C
DE969983C DET6553A DET0006553A DE969983C DE 969983 C DE969983 C DE 969983C DE T6553 A DET6553 A DE T6553A DE T0006553 A DET0006553 A DE T0006553A DE 969983 C DE969983 C DE 969983C
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DE
Germany
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wire
nails
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cutting
carriages
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DET6553A
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English (en)
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David Townsend Theodore
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • B21G3/16Pointing; with or without cutting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • B21G3/18Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16
    • B21G3/20Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16 from wire of indefinite length

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Nägeln in Drahtstiftmaschinen gedrängter Bauart Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Nägeln aus Draht in Drahtstiftmaschinen gedrängter Bauart und eine zur Ausübung des Verfahrens bestimmte Vorrichtung, die zum Einbau in vorhandenen Preßwerkzeugen geeignet ist.
  • Bei den meisten bekannten Drahtstiftmaschinen wird der beispielsweise durch eine Schleppzange zugeführte Draht durch Klemmbacken oder Matrizen fest ergriffen und der Nagelkopf in einem oder mehreren Arbeitsgängen von dem Stauchstempel angestaucht, worauf der Draht um eine Nagellänge verschoben wird. Erst hierauf erfolgt d'as Anspitzen und Abschneiden des gestauchten Drahtendes durch die Schneid- und Anspitzwerkzeuge, die, in Förderrichtung des Drahts gesehen, auch vor dem Stauchstempel angeordnet sein können.
  • Des weiteren sind Drahtstiftmasohinen, bekannt, bei denen der um eine Nagellänge vorgeschobene Draht von den Spannbacken an einer Stelle erfaßt wird, an der eine dem zu stauchenden Kopfteil entsprechende Länge des Drahtes über diese Backen hervorsteht. Diese Drahtlänge wird anschließend . durch den Kopfstempel gestaucht, worauf sich die Spannbacken öffnen und die Schneidwerkzeuge den Nagel abschneiden, der dann ausgeworfen wird. Abweichend von den bei den vorerwähnten Maschinen angewendeten Verfahren wird bei dem neuen Verfahren erfindungsgemäß so vorgegangen, daß das vorgeschobene Drahtende zuerst längsverschiebbar in zentrierter Lage gehalten und in dieser Lage abgeschnitten und an seinem rückwärtigen Ende zugespitzt wird. Erst dann erfolgt das Anstauchen des Kopfes an dem unverrückbar festgehaltenen abgeschnittenen Drahtende und-das Ausstoßen des fertigen Nagels, worauf der Draht um die für einen Nagel gebrauchte Länge vorgeschoben wird.
  • Bei diesem Verfahren kann sich also der während der Abschneide- und Anspitzvorgänge nur locker gehaltene Draht in der während dieser Vorgänge erwünschten Weise in Richtung auf sein Kopfende ungehindert ausdehnen.
  • Für eine nach dem neuen Verfahren arbeitende Vorrichtung hat sich weiterhin eine Anordnung als besonders geeignet erwiesen, bei der die Klemmbacken, die Schneid- und Anspitzwerkzeuge sowie eine besondereZentriereinrichtungg dieForm gegeneinander bewegter Schlitten aufweisen, die durch Kniehebel mit der einen Hälfte der Vorrichtung gelenkig verbunden sind und durch gegenseitige Annäherung der beiden Vorrichtungshälften betätigt werden.
  • Die einzelnen Teile der nach dem vorgenannten Verfahren arbeitenden Vorrichtung lassen sich bei dieser Anordnung so eng zusammenbauen, daß die Vorrichtung als ein Zubehörteil für bereits vorhandene Preßwerkzeuge verwendet werden kann, das sich bei Bedarf leicht in dem Preßwerkzeug einbauen läßt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden Teil der Beschreibung an Hand von Zeichnungen beschrieben. Es zeigt: Fig. i eine Seitenansicht der in einer Presse od. dgl. eingebauten Vorrichtung, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung gemäß der Linie 2-2 der Fig. 3, Fig. 3 einen Längsschnitt gemäß Linie 3-3 der Fig. 4, in dem einige Teile in Ansicht gezeigt sind, Fig.4 einen waagerechten, im wesentlichen gemäß Linie 4-4 der Fig. 3 verlaufenden Schnitt, Fig. 5 eine vergrößerte Schnittzeichnung, aus der das Zusammenwirken der Schneid- und Zuspitzeinrichtung, der Zentriereinrichtung, der Klemmbacken und der Staucheinrichtung ersichtlich ist, Fig. 6 einen Teilschnitt, der die Klemmbacken in Ansicht zeigt, Fig. 7 einen Grundriß der linksseitigen, in Fig. 6 dargestellten Klemmbacke, und Fig. 8, 9 und io Teilgrundrisse der Schneid- und Anspitzwerkzeuge, die im Messerschlitten in verschiedenen Stellungen angeordnet sind, um die Herstellung von Nägeln verschiedener Länge zu gestatten.
  • Wie Fig. i zeigt, besteht die Vorrichtung aus einem oberen Teil 15 und einem unteren Teil i6, die direkt mit dem Stößel bzw. dem Widerlager der Presse verbunden oder an einer oberen oder unteren Platte befestigt sind, die am Stößel oder Widerlager der Presse angeordnet sind. Die Linie 17 und 18 sollen die obenerwähnten Teile der Presse darstellen.
  • An dem unteren Teil 16 der Vorrichtung ist ein Block i9 angeordnet, der den Draht führt und gleichzeitig zur Führung und Abstützung der Messer-, Zentrier- und Klemmbackenschlitten dient.
  • Aus Fig. 3 und 4 ist die Drahtführungsöffnung 2o ersichtlich, die sich an der Drahtzuführungsseite des Blockes befindet.
  • An der dem Inneren der Vorrichtung zugekehrten Seite der öffnung 2o besitzt der Block i9 eine quer zur Drahtrichtung verlaufende Führungsbahn 2i für die beiden gegenläufigen Messerschlitten 22.
  • Im Abstand von der Führungsbahn 2i ist in dem Block i9 eine weitere quer verlaufende Führungsbahn 23 für die gegenläufigen Schlitten 24 der Zentriereinrichtung und unmittelbar daneben eine dritte, quer verlaufende Führungsbahn 25 für die gegenläufigen Klemmbackenschlitten 26 vorgesehen.
  • Die Messerschlitten 22 tragen die Schneidwerkzeuge 27 zum Abschneiden und Zuspitzen des Drahtes. Die Zentrierschlitten 24 sind an ihren inneren t,nden mit Backen 28 versehen (s.Fig.2), die zum Ausrichten des Drahtes dienen, und die Klemmbackenschlitten 26 besitzen Klemmelemente 29 (s. Fig. 6), um die abgeschnittenen Drahtenden beim Anstauchen durch den in Drahtlängsrichtung wirkenden Stauchstempel 30 fest abzustützen.
  • Der Stauchstempel 30 ist mit Gewinde 31 versehen und kann in dem zylindrischen Stößel 32 verstellt werden, der in dem hochgezogenen Teil 33 des unteren Vorrichtungsteils 16 gelagert ist.
  • Die :Messer- und Klemmbackenschlitten 22 und 26 sind durch Kniehebelglieder 34 und 35 mit dem oberen Vorrichtungsteil 15 verbunden, so daß sie mit großer Kraft und großer Schnelligkeit betätigt werden.
  • Die Kniehebelglieder 34, 35 sind, wie aus Fig. i und 4 ersichtlich, an ihren oberen Enden schwenkbar auf den am oberen Gehäuseteil 15 befestigten Bolzen 36, 37 gelagert und an ihren unteren Enden durch die Gelenke 38 und 39 schwenkbar mit den Schlitten verbunden.
  • Die Zentrierschlitten 24 sind in Fig. 2 in ihrer ausgerückten Stellung gezeigt, in die sie durch Blattfedern 40 gebracht worden sind. Sie werden durch die Schrägflächen 41 zweier vom oberen Vorrichtungsteil 15 sich nach unten erstreckenden Nocken, die mit den Schrägflächen 42 an den äußeren Enden der Schlitten zusammenarbeiten, beim Senken des Teils 15 in ihre Schließstellung gebracht, in der sie mit dem Draht Berührung haben.
  • Das äußere Ende des Stauchstempels 30 ist durch eine Mutter 44 an dem um den Stauchstößel 32 herumgelegten Büge143 befestigt. An seinen dem hochgezogenen Teil 33 gegenüberliegenden Enden ist der Bügel 43 mit Zapfen 45 versehen, über die er bei 46 mit den kurzen Armen 47 von zwei bei 48 am Unterteil 16 befestigten Winkelhebeln verbunden ist. Die langen Arme 49 der Winkelhebel sind bei 5o schwenkbar mit Gliedern 51 verbunden, welch letztere bei 52 schwenkbar am oberen Vorrichtungsteil 15 angeordnet sind. Die Zapfen 45 sind mit verhältnismäßig großem Spiel bei 46 in den kurzen Armen des Winkelhebels gelagert, um Änderungen der Lage der Winkelhebel in bezug auf den Stauchstößel ausgleichen zu können.
  • Die an dem äußeren und an dem inneren Ende des Stauchstempels 3o befestigten Muttern 44 und 53 halten diesen gegenüber dem Stcßel 32 in einer gewünschten Stellung. Die Mutter 44 dient gleichzeitig dazu, den Stößel fest am Bügel 43 zu befestigen. An sich bekannte Drahtvorschub- und Drahtrichtmittel können dazu benutzt werden, um den Draht den Werkzeugen intermittierend zuzuführen.
  • Fig.5 zeigt die allgemeine Wirkungsweise der Vorrichtung. Der Draht 54 wird durch die Drahtführungsöffnung 2o zugeführt. Bei 55 wird eine Nagellänge 56 abgeschnitten und zugespitzt, wobei der Draht vorher durch die Zentrierschlitten 24 in die Stellung gebracht wurde, in der die abgeschnittene Drahtlänge durch die Klemmbackenschlitten 26 während des bei 57 stattfindenden, vom StauchstemPel 30 vorgenommenen Stauchvorganges gehalten wird.
  • Die zeitliche Reihenfolge dieser Vorgänge ist so, daß die Zentrierschlitten 24 den Draht leicht halten, während die Schneid- und Zuspitzwerkzeuge betätigt werden. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt schließen sich die Klemmbacken und halten während des Stauchvorganges die abgeschnittenen Drahtlängen unverrückbar fest. Um sicherzustellen, daß der fertige Nagel ausgeworfen wird, ist ein Auswerfer 58 vorgesehen, der bei 59 am Block i9 mittig oberhalb der Nagelstellung befestigt ist (s. Fig. 2). Der Auswerfer wird durch eine Feder in der in Fig. 3 gezeigten Lage gehalten und ist so gestaltet, daß er durch den bei 62 an dem oberen Vorrichtungsteil befestigten Haken 61 nach unten gekippt werden kann. Dieser Haken hat bei 63 eine Schrägfläche, die über das entgegengesetzt geneigte äußere Ende 64 des Auswerfers beim Abwärtsgang des oberen Vorrichtungsteils hinweggleitet, wobei eine Draht- oder Blattfeder 65 ein Auswärtsschwenken des Hakens zuläßt und den Haken dann unter dem Ende des Auswerfers einrasten läßt.
  • Bei der Aufwärtsbewegung des oberen Vorrichtungsteilswird der Haken das äußere Ende des Auswerfers nach oben kippen, wodurch das innere Ende des Auswerfers auf einen eventuell steckengebliebenen Nagel auftrifft, der dann durch den im unteren Vorrichtungsteil vorgesehenen Auswurfschlitz 66 herunterfällt.
  • Die Werkzeuge können entweder mit den Schlitten aus einem Teil bestehen oder einstellbar an diesen angeordnet sein.
  • So zeigen die Fig. 5, 6 und 7, daß die Klemmbacken 26 in seitlichen Ausnehmungen 68 des Schlittenteils 69 mit Schrauben 7o befestigte Werkzeuge 67 besitzen. Die in den Werkzeugen 67 vorgesehenen Schlitze 71, durch die die Schrauben 70 hindurchgehen, lassen eine Einstellung dieser Werkzeuge in Längsrichtung des Werkzeugs zu. Die Einstellung geschieht mittels Abstandsscheiben 72. Die Messerschlitten und die Schneid- und Zuspitzwerkzeuge können in ähnlicher Weise gestaltet sein, um eine Einstellung auf verschiedene Nagellängen usw. zu ermöglichen.
  • Die in Fig.4 gezeigten Schneid- und Zuspitzwerkzeuge 27 sind durch Schrauben 73 und Abstandsscheiben 74 in den Ausnehmungen 75 an den Seiten der Schlitten 22 einstellbar befestigt. Diese Teile können quadratischen Querschnitt haben, so daß sie umgedreht werden können und dann Nagellängen abschneiden, die angenähert um die Schlittenbreite kürzer sind. Es könnenalso Messerschlitten der in Fig.4 gezeigten Ausgestaltung zum Schneiden von zwei verschiedenen Nagellängen verwendet werden.
  • Die Fig. 8, 9 und io zeigen eine Schlittenausgestaltung, die zum Schneiden von drei verschiedenen Nagellängen verwendet werden kann.
  • Bei dieser Ausgestaltung besitzen die Messerschlitten 76 an ihren beiden Seiten Aussparungen 77 und 78 und in der Mitte eine Aussparung 79 für die Werkzeuge 8o, die in ihnen mittels Schrauben 81 befestigt werden. Die Werkzeuge sind von solcher Größe, daß sie sowohl in den seitlichen Ausnehmungen 77, 78 und in der mittleren Ausnehmung 79 angeordnet werden können, wie dies in den verschiedenen Ansichten gezeigt ist.
  • In den :Messerschlitten sind Schlitze 82 für die Schrauben sowie Abstandsscheiben 83 vorgesehen, um die Werkzeuge in derselben Weise einstellbar befestigen zu können, wie dies auf den Klemmbackenschlitten der Fall war.
  • Die beschriebene Konstruktion ermöglicht einen schnellen Zusammen- und Auseinanderbau sowie eine Ein- oder Nachstellung der Teile zur Veränderung der Nagellängen oder zum Ausgleich von Verschleiß.
  • Die meisten dieser Teile sind verhältnismäßig klein und billig herstellbar.
  • Die Kniehebel- und Winkelhebelbewegungen ermöglichen eine schnelle Folge von mit großer Kraft vor sich gehenden Arbeitsgängen, so daß ein großer Ausstoß erzielt wird.
  • Der gesamte Mechanismus ist klein und kompakt und kann in einfacher Weise jeder üblichen Presse oder ähnlichen Maschine angepaßt werden.
  • Abstandsscheiben oder ähnliche Mittel können zum Einstellen der Kniehebelglieder vorgesehen werden. Diese Glieder können aber auch aus in Längsrichtung gegeneinander verstellbaren, mit Gewinde versehenen Teilen bestehen.
  • Die Kniehebel zur Betätigung der Schlitten und die Winkelhebel zur Längsbetätigung des Stauchstößels stellen ruhig und schnell und mit großer Kraft in genau vorgeschriebener Zeitfolge zusammenarbeitende Teile dar. Die Kniehebel werden an gegenüberliegenden Seiten des oberen Vorrichtungsteiies in entgegengesetzten Richtungen betätigt, so daß ein seitlicher Druck ausgeglichen und die Reibung auf ein Minimum reduziert wird.
  • Das Ausrücken der Schlitten kann durch Federn unterstützt werden, und ebenfalls können anstatt mittels der gezeigten Kniehebel die Schlitten auch mittels doppelter, aus einem Paar aneinandergelenkter Kniehebelglieder bestehender Kniehebel durch den oberen Teil der Vorrichtung unter Einschaltung- von Zwischengliedern betätigt werden. Die Nocken 41, die die Zentrierschlitten 24 betätigen, können im oberen Vorrichtungsteil einstellbar angeordnet sein, um Verschleiß auszugleichen und sich verschiedenen Drahtgrößen anzupassen. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß die Schrauben 85, mit denen sie am oberen Vorrichtungsteil befestigt sind, durch Schlitze gehen, wie dies klar aus den Fig. i, 2 und 3 ersichtlich ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Nägeln in Drahtstiftmaschinen gedrängter Bauart, die insbesondere zum Einbau in vorhandenen Preßwerkzeugen Verwendung finden, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht zuerst um die für einen Nagel gebrauchte Länge vorgeschoben und längs verschiebbar in zentraler Lage gehalten wird, darauf in dieser Länge abgeschnitten und an seinem rückwärtigen Ende zugespitzt wird und schließlich unverrückbar festgehalten und nach dem Anstauchen des Kopfes ausgestoßen wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, insbesondere zum Einbau in vorhandene Preßwerkzeuge, mit Klemmbacken, Schneid- und Anspitzwerkzeugen sowie mit Stauchstempel, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken (26), die Schneid- und Anspitzwerkzeuge (22) sowie eine besondere Zentriereinrichtung (24) die Form gegeneinander bewegter Schlitten aufweisen, die durch Kniehebel mit der einen Hälfte (i5) der Vorrichtung (i5, 16) gelenkig verbunden sind und durch gegenseitige Annäherung der beiden Vorrichtungshälften (i5, 16) betätigt werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stauchstempel (30) über einen Winkelhebelmechanismus (45 bis 52) mit der gleichen Hälfte (i5) der Vorrichtung (i5, 16) gelenkig verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichteschlitten (24) durch den oberen Vorrichtungsteil (i5) über von den Kniehebeln der Messer- und Klemmbackenschlitten unabhängige Elemente angetrieben werden, welche vorzugsweise vom oberen Vorrichtungsteil herabhängende Nocken (4i) sind, welche mit den Schrägflächen (42) an den äußeren Enden der Ausrichteschlitten zusammenarbeiten. 5: Vorrichtung nach Anspruch 2 mit einer Auswerfereinrichtung und einem oberen und unteren Vorrichtungsteil, von denen beispielsweise der eine von dem Stößel und der andere von dem Widerlager einer Stanzpresse od. dgl. angetrieben wird, gekennzeichnet durch einen am oberen Vorrichtungsteil (i5) befestigten Schaltmechanismus (6i) zum Betätigen des Auswerfers. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 9 274, 23 701, 35 475, 401 442.
DET6553A 1951-08-09 1952-08-09 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Naegeln in Drahtstiftmaschinen gedraengter Bauart Expired DE969983C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE23701C (de) * F. W. bündgens in Aachen Drahtstift-Maschine
DE35475C (de) * DUBIGK & OFFERGELD in Aachen Drahtnägel-Maschine
DE9274C (de) * MALMEDIE & SCHMITZ in Düsseldorf-Oberbilk Neuerungen an Drahtstiftmaschinen
DE401442C (de) * 1922-12-14 1924-09-05 Frank Humphris Maschine zur Herstellung von Stiften, Naegeln, Nieten u. dgl., bei welcher eine Anzahl laengsgeteilter Formgesenke zur Verwendung kommt

Patent Citations (4)

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