AT102656B - Selbsttätiger Karbidzufuhrapparat für Azetylenentwickler. - Google Patents

Selbsttätiger Karbidzufuhrapparat für Azetylenentwickler.

Info

Publication number
AT102656B
AT102656B AT102656DA AT102656B AT 102656 B AT102656 B AT 102656B AT 102656D A AT102656D A AT 102656DA AT 102656 B AT102656 B AT 102656B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
valve
gas
diaphragm
slide
container
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Stichling
Wilhelm Stichling
Franz Kazda
Original Assignee
Fritz Stichling
Wilhelm Stichling
Franz Kazda
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEST35524D external-priority patent/DE367159C/de
Application filed by Fritz Stichling, Wilhelm Stichling, Franz Kazda filed Critical Fritz Stichling
Application granted granted Critical
Publication of AT102656B publication Critical patent/AT102656B/de

Links

Landscapes

  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbsttätiger   Karbidznfulu'apparat für Azetylenentwickler.   



   Gegenstand der Erfindung ist ein für Azetylenentwickler bestimmter Apparat, der in bekannter Weise mittels eines vom Gasdruck gesteuerten Schiebers dem Entwickler während der Gasentnahme dieser entsprechende Karbidmengen selbsttätig zuführt, so dass der gewünschte Betriebsdruck im Entwickler aufrechterhalten wird. Von bekannten Apparaten dieser Art unterscheidet sich der neue im wesentlichen durch die Anordnung eines Ventils zum Abschliessen einer mit einem Gas von bestimmtem Druck gefüllten   Kammerfeines sogen. Gegendruckbehälters) iiber   einer auf der andern Seite den   Druckschwankun-   gen im Gasentwickler ausgesetzten und unter deren Einwirkung den   Zufuhrschieber   sinngemäss bewegenden Schiebermembrane. 



   Zweckmässig ist einer den Ventilkegel bewegenden Ventilmembrane ein Ventilteller vorgeschaltet, der dem Gas den Zutritt zu der durch eine Feder od. dgl. entgegengesetzt belasteten Ventilmembrane so lange versperrt, bis der auf ihm lastende Gasdruck des Entwicklers eine bestimmte Höhe erreicht hat, worauf die Ventilmembrane den Ventilkegel in seine Schlussstellung bringt und darin auch festhält, 
 EMI1.1 
 wurde. 



   Vorteilhafterweise wird das Ventil zwangsläufig von einem Bewegungsübertragungsorgan betätigt, das bei sinngemässer Eigenbewegung die Sehiebermembrane in der Beschickungsrichtung bewegt und dabei auch das Ventil öffnet und bei entgegengesetzter Eigenbewegung das Ventil   schliesst,   während die ständig unter der Einwirkung einer Feder stehende Schiebermembrane in ihre ursprüngliche Lage, wie vor der Inbetriebsetzung, zurückkehrt und bei eintretender Gasentnahme den Druckschwankungen im Gasentwickler folgen kann. 



   An Stelle des Ventils kann auch ein Absperrhahn vorgesehen sein, dessen Kegel mit einer die
Schiebermembrane mittels eines Daumens betätigenden Welle starr verbunden ist, so dass er bei der Bewegung der Membrane in der Beschickungsriehtung öffnet und bei der Bewegung des Daumens in seine ursprüngliche Lage   schliesst.   



   Auf den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigen Fig. 1, 2 und 3 ein Beispiel bei verschiedenen Stellungen der Teile in senkrechten Schnitten, Fig. 4 und 5 ein zweites Beispiel in zwei zueinander rechtwinkligen Schnitten, und Fig. 6 bis 10 je ein weiteres Beispiel im senkrechten Schnitt. 



   Der Karbidbehälter 1 ragt durch den Deckel des Gasentwicklers 2 in dessen Gasraum 3, so dass das Karbid bei stattfindendem Einwurf unmittelbar in den Entwickler fällt. Unter der Ausfallöffnung des Behälters 1 sind ein rahmenförmiger Schieber   4   mit einem plattenförmigen Ansatz 5 und eine unbewegliche Auffangplatte 6 angeordnet. Der Schieber 4 passt mit geringem Spiel zwischen die Unterkanten des Behälters 1 und die Platte 6. Die Seitenschenkel des Schiebers 4, dessen Ansatz 5 und die Platte 6 sind ebenso wie die Unterkanten der Behälterseitenwände konzentrisch zu einer wagrechten Achse 7 gebogen, die dicht hinter der   Behälterrückwand   in an den Seitenwänden sitzenden Augen gelagert ist. 



  Die Platte 6 ist mittels zweier Arme 8 an den Seitenwänden befestigt, der Schieber 4 dagegen an einem Arm 9 zweier Winkelhebel, die ausserhalb des Behälters 1 neben dessen Seitenwänden liegen und auf den Enden der Achse y sitzen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Am andern Arm 10 genannter Hebel greift mittels einer zur Achse 7 parallelen   Querstange H   eine senkrechte Stange 12 an, die durch ein hinter dem Behälter 1 stehendes,   zweckmässig   an denselben angegossene Rohr 13 emporragt und oben an einer Membrane 14 (im folgenden Schiebermembrane genannt) in deren Mittelpunkt befestigt ist. Diese Membrane ist zwischen die Flanschen des Rohres13 und eines darauf sitzenden Behälters 15 (im Folgenden   Gegendruckbehälter   genannt) eingespannt und sperrt den Raum dieses Behälters von dem mit dem Gasraum 3 des Entwicklers verbundenen Raum des Rohres 13 dicht ab. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1, 2 und 3 ragt durch eine auf dem Behälter 15 sitzende Stopfbüchse eine senkrechte Spindel 16 gleichachsig zur Stange 12 in den Behälter. Diese Spindel trägt oben ein Handrad   1"1   und auf ihrem unteren mit Gewinde versehenen Teil eine   hülsenförmige   Mutter 18, die mit dem in sie hineinragenden oberen Ende der Stange 12 durch einen darin steckenden und durch zwei Längsschlitze der Mutter greifenden Stift 19 verbunden ist, so dass man durch Drehen der Spindel 16 die Stange 12 und mit ihr auch die Schiebermembrane 14 beliebig einstellen kann, ohne dadurch das freie Spiel dieser beiden Teile zu behindern. Zur Überwindung der Reibungswiderstände bei der Inbetriebsetzung ist eine Druckfeder 20 vorgesehen, die das Bestreben hat, die Membrane nach unten   durchzu-   drücken. 



   Bei diesem Beispiel ist ferner neben dem Rohr 13 und dem Gegendruckbehälter 15 ein zylindrisches Ventilgehäuse 21 angeordnet. Der Raum dieses Gehäuses ist durch zwei Querwände, welche die Sitze eines Kegelventils 22 und eines Tellerventils 23 bilden, und eine Membrane 24 (im folgenden Ventilmembrane genannt), die zwischen die Flanschen der Gehäuse-, Ober-und Unterteile eingespannt ist, in vier Kammern geteilt. Die Kammer über dem Kegelventilsitz ist durch ein Röhrchen mit dem Raum des   Gegendruckbehälters   15 verbunden, die Kammer zwischen den beiden Ventilsitzen durch ein zweites Röhrchen mit dem Raum des Rohres 13 und dadurch auch mit dem Gasraum 3 des Entwicklers. Zwischen 
 EMI2.1 
 seinem Sitz abzuheben. 



   Vor der Inbetriebsetzung des Apparates befinden sich dessen Teile in der Stellung nach Fig. 1. 



  Der   rahmenförmige   Schieber 4 liegt dann genau passend unter der Ausfallöffnung des Karbidbehälters 1 und   umschliesst   zusammen mit derihn unten bedeckenden Auffangplatte 6 eine nach oben offene Kammer, welche die Fortsetzung des Behälterraumes bildet und sich mit der aus dem Behälter 1 auf die Auffangplatte 6 fallenden Karbidmenge füllt. Der plattenförmige Schieberansatz 5 ragt dann gänzlich über die Rückwand des Behälters 1 hinaus in den Gasraum 3. Dieser steht dann, da das   Kegelventil   22 offen ist, durch das Rohr 13 und die beiden oberen Kammern des Ventilgehäuses 21 mit dem Raum des   Gegendruek-     behälters 15 in. Verbindung.   



   Zwecks Inbetriebsetzung des Apparates wird die Stange 12 mit   der Schieberlllembrane 14gesenkt   und dadurch mittels der Winkelhebel   9-10   der Schieber 4 mit seinem Ansatz 5 in der Pfeilrichtung bewegt. Die von letzterem nach der Auffangplatte 6 abbiegende Rückwand des Schiebers schiebt hiebei die innerhalb dieses auf der Platte liegende Karbidmenge vor sich her, wobei ein dem zurückgelegten Weg des Schiebers entsprechender Teil dieser Karbidmenge über die Vorderkante der Platte in den Ent- 
 EMI2.2 
 Ausfallöffnung des Karbidbehälters 1 und fängt die aus diesem nachrutschende Karbidmenge für den nächsten Einwurf auf ; s. Fig.   3.   



   Bei der nun stattfindenden Gasentwicklung füllen sieh alle Räume des Apparates mit Gas gleichen Druckes, bis der gewünschte Betriebsdruck erreicht ist. In diesem Zeitpunkt überwiegt der auf dem Tellerventil 23 lastende Druck die Kraft der entgegengesetzt wirkenden Feder 25 ; infolgedessen wird das Tellerventil 23 von seinem Sitz abgedrückt. Alsdann steht die ganze Fläche der Ventilmembrane 24 unter dem Gasdruck, so dass das Kegelventil 22 fest auf seinen Sitz gepresst wird und auch dann geschlossen bleibt, wenn der Gasdruck im Entwickler 2 unter jenes Mass sinkt, bei dem der Schluss des Ventils 22 erfolgte.

   Nach dem Schluss dieses Ventils behält das im   Gegendruckbehälter   15 enthaltene Gasvolumen den erreichten Druck bei, während der Druck im Entwickler 2 noch etwas steigt und die Rückführung der Schiebermembrane 14 und des Schiebers 4 in ihre Anfangsstellung bewirkt. Während der   Rückkehr   des Schiebers 4 wird das auf dessen Ansatz 5 liegende Karbid durch die   Rückwand   des   Behälters 2   abgestreift, wobei die Kammer, die vom Schieber und   der ihn wieder unten bedeckenden Auffängplatte   6 umschlossen   wird, sich wieder-mit der : auf   diese fallenden Karbidmenge füllt. Wenn der Druck im Ent- 
 EMI2.3 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 durch Verschieben des auf der Auffangplatte 6 vorgelagerten Karbids.

   Wie erwähnt, genügt schon ein kleine Senkung der Schiebermembrane 14 für den Einwurf der erforderlichen Karbidmenge, so dass die   Gaserneuerung   nicht stossartig, sondern ununterbrochen und gleichmässig erfolgt. Demzufolge ist auch das Auftreten von Schwankungen des Gasdruckes fast ausgeschlossen. Ebenso auch die Gefahr einer 
 EMI3.2 
 Karbidmenge in den Gasentwickler 2 geschoben ; aber der   plattenförmige   Ansatz 5 des Schiebers 4 verschliesst in der tiefsten Stellung der Sehiebermembrane die Ausfallöffnung des Karbidbehälters 1 gänzlich. 



   Der Schieber 4 und sein Ansatz 5 brauchen nicht gewölbt, sondern können auch eben sein ; nur müssen dann auch die Ausfallöffr.   nng   des   Behälters   1 und die Auffangplatte 6 eben sein. Die Winkelhebel 9-10 werden in diesem Falle nicht fest am Schieber 4 angebracht, sondern z. B. durch in Schlitzen gleitende Stifte mit demselben so verbunden, dass sie ihm bei ihrer Winkelbewegung um die Achse 7 eine geradlinige Bewegung erteilen. 



   Bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 4-10 wird das Ventil zur Absperrung des Gasvolumens im   Gegendruckbehälter   15 bei der   Inbetriebsetzung zwangsläufig   von einem   Bewegungsübertragungsorgan   betätigt, das bei   sinngemässer Eigenbewegung   die Schiebermembrane 14 in der   Beschickungsrichtung   bewegt und dabei auch das Ventil öffnet und bei entgegengesetzter Eigenbewegung das Ventil schliesst, während die ständig unter der   Wirkung   einer Feder stehende Schiebeimembrane in ihre   ursprüngliche   Lage, wie vorder Inbetriebsetzung, zulüekkehrtundbei eintretender Gasentnahme den Druckschwankungen im   Gasentwicler   2 folgen kann.

   Der Karbidzufuhrsehieber ist bei diesen Beispielen ebenso wie bei dem vorstehend beschriebenen Beispiel ausgebildet. 



   Bei dem Beispiel nach Fig.   4 und   5 ist in einer aussen an der Wandung des   Gegendmckbehälters   15 sitzenden Stopfbüchse 26 eine wagrechte Welle 27 gelagert, die aussen einen Handhebel 28 und innen einen 
 EMI3.3 
 wandung sitzt, ist ein Ventil   31,   mit der Sitzfläche dem Wellenende zugekehrt, angeordnet. Zwischen diesem Ventil, das durch eine Feder 32   beständig   auf seinen Sitz gedrückt wird. und dem Wellenende ist ein Bolzen. 33 eingeschaltet, der mit einem steilen Gewindegang versehen ist, in den ein fest am inneren Ende des Ventilgehäuses 30 sitzender Stift 34 eingreift. Der Bolzen 33 ist mit der Welle 27 durch eine über deren vierkantige Enden greifende Muffe 35 so gekuppelt, dass er von der Welle mitgedreht wird, sich dabei aber wagrecht verschiebt.

   Zwischen der Schiebermembrane 14 und einem fest im Rohr 13 sitzenden Ring 36 sitzt eine die Stange 12   un ; gebende Druckfeder 37,   die beständig einen aufwärts, d. h. gegen den Gegendruckbehälter 15 gerichteten Dauck auf die Membrane ausübt. Die ausserhalb des   Ven-   
 EMI3.4 
 dieses auch mit dem Gasraum 3 des Entwicklers 2 verbunden, ferner auch mit einem auf dem Gehäuse sitzenden   Druckmesser.   39, an dem der jeweilige   Gasdiuck im Entwickler   abgelesen werden kann. 



   Bei der Inbetriebsetzung des Apparates wird die Welle 27 mittels des Handhebels 28 so gedreht, dass der Daumen 29 die Schiebermembrane 14 und die Stange 12 abwärts drückt und mittels der letzteren und der Winkelhebel 9-10 den Schieber 4 in der   Beschickungsriehtung   bewegt. Der Bolzen 33 wird hiebei von der Welle 27 mitgedreht und hebt infolge der ihm zugleich durch den Gewindegang und den
Stift 34 erteilen wagreehten Bewegung das Ventil 31 von seinem Sitz ab, wodurch der Gegendruckbehälter 15 mit dem Gasraum 3 des Entwicklers 2 verbunden wird.

   Wenn der für den Betriebsbeginn erforderliche Gasdruck im Entwickler erreicht ist, was am Druckmesser 39 ersichtlich ist, wird die Welle 27 in ihre   Anfangsstellung zurückgedreht,   wobei gleichzeitig das Ventil 31 sieh schliesst und die Schiebermembrane 14 durch die Feder 37 in ihre   ursprüngliche   Lage, wie vor der Inbetriebsetzung,   zurückgeführt   wird. Nun ist im   Gegendruckbehälter 15   ein   Gasvolumen   von jener Spannung eingeschlossen, die im Gasentwickler 2 während des Gasentnahme durch die geregelte Karbidzufuhr aufrechterhalten werden soll ; der Apparat ist somit betriebsfertig. 



   Der Vorteil dieser Ausführung besteht in der sicheren Wirkungsweise der steuernden Teile, deren Bewegungen zwangsläufig erfolgen und miteinander innig zusammenhängen, sich aber in richtiger Zeitfolge zueinander vollziehen   müssen.   Die Teile sind von einfachster Bauart und beanspruchen bei ihrer Herstellung nicht jene Sorgfalt wie das selbsttätige Ventil. Sie sind bei ihrer Tätigkeit gegen störende Einflüsse unempfindlich, da sie verhältnismässig kräftig durchgebildet sind. Besonders vorteilhaft ist, dass bei dieser Ausführung die   verlässliche   handbetätigung zur Anwendung kommt, aber auch die Wirkung 
 EMI3.5 
 setzung des Apparates erfolgt. 



   Wie Fig. 6 und 8 zeigen, kann die Welle 27 mit dem   Daumen   29 auch auf der dem Gasentwickler 2   zugekehrten Seite der Schiebermembrane 14 angeordnet sein. Bei dem Beispiel nach Fig. 6 ist ferner (anstatt der Druckfeder 37 des Beispiels nach Fig. 4 und 5) eine Ziigfeder 37a zur Rückfiihning der   

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
Schiebermembrane 14 vorgesehen. Bei den Beispielen nach Fig. 7 und 8 sitzt der Gegendruckbehälter 15 (anstatt stehend auf dem Rohr 13 wie bei ben Beispielen nach Fig. 1-6, 9 und 10) liegend auf einem seitwärts ragenden Stutzen des Rohres 13. Zur Übertragung der Bewegung von der Schiebermembrane 14   auf die Stange ?   und den Schieber   4   ist hier ein   Winkelhebel   vorgesehen. Der Daumen 29 wirkt in   .

   Fig.   8 auf diesen Winkelhebel, in Fig. 7 dagegen wie in Fig. 4 und 5 auf die Membrane   14.   Der Bolzen 33 und das Ventil 31, die in den Fig.   6-8   nicht ersichtlich sind, sind hier ebenso angeordnet wie in Fig. 5. 



   Bei dem Beispiel nach Fig. 9 ist (anstatt des Ventils 31 der Beispiele nach Fig. 4--8) ein Absperrhahn 41 vorgesehen, dessen Kegel sich mit der Welle   21   dreht und dabei die Verbindung des Gegendruckbehälters 15 mit dem Rohr 13 und dem Gasraum 3 des Entwicklers absperrt oder freigibt. 



   Bei dem Beispiel nach Fig. 10 ist zur Bewegung der Schiebermembrane 14 und. des Schiebers 4   sowieauch   des Ventils 31 eine senkrechte Stange 43 vorgesehen, die in einer auf dem   Gegendruckbehàlter   15 sitzenden Stopfbüchse geführt ist und mittels eines an diesem Behälter angelenkten Handhebels 43 abwârts gedrückt werden kann. wobei sie unmittelbar auch die Membrane 14 mit der Stange 12 nieder- 
 EMI4.1 
 von seinem Sitz abdrückt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbsttätiger Karbidzufuhrapparat für Azetylenentwickler, mit einem vom Gasdruck gesteuerten Zufuhrschieber, gekennzeichnet durch ein Ventil zur Abschliessung einer mit einem Gas von bestimmten Druck gefüllten Kammer   (Gegendruckbehälter     15)   über einer auf der andern Seite den Druckschwankungen im Gasentwickler ausgesetzten und unter deren Einwirkung den   Zufuhrschieber     (4)   sinngemäss bewegenden Sehiebermembrane (14).

Claims (1)

  1. 2. Selbsttätiger Karbidzufuhrapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einer den Ventilkegel (22) bewegenden Ventilmembrane (24) ein Ventilteller (23) vorgeschaltet ist, der dem Gas den Zutritt zu der durch eine Feder od. dgl. entgegengesetzt belasteten Ventilmembrane (24) so lange versperrt, bis der auf ihm lastende Gasdruck des Entwicklers eine bestimmte Höhe erreicht hat, worauf die Ventilmembrane (24) den Ventilkegel (22) in seine Schlussstellung bringt und darin auch festhält, wenn der Druck im. Entwickler unter jenes Mass gesunken ist, bei dem der Ventilteller (23) vom Sitz abgehoben wurde.
    3. Selbsttätiger Karbidzufuhrapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil EMI4.2 sinngemässer Eigenbewegung die Sehiebermembrane in der Beschiekungsrichtung bewegt und dabei auch das Ventil (31) öffnet und bei entgegengesetzter Eigenbewegung das Ventil schliesst, während die ständig unter der Wirkung einer Feder (37 oder 37a) stehende Schiebermembrane in ihre ursprüngliche Lage, wie vor der Inbetriebsetzung, zurückkehrt und bei eintretender Gasentnahme den Druckschwankungen im Gasentwickler (2, 3) folgen kann.
    4. Selbsttätiger Karbidzufuhrapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle des Ventils ein Absperrhahn (41) vorgesehen ist, dessen Kegel mit einer die Schiebermembrane (14) mittels eines Daumens (29) betätigenden Welle (27) starr verbunden ist, so dass er bei der Bewegung der Membrane in der Beschickungsrichtung öffnet und bei der Rückbewegung des Daumens (29) in seine ursprüngliche Lage schliesst.
AT102656D 1922-03-08 1923-03-07 Selbsttätiger Karbidzufuhrapparat für Azetylenentwickler. AT102656B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST35524D DE367159C (de) 1922-03-08 1922-03-08 Karbidapparat mit vom Gasdruck gesteuertem Karbidzufuhrschieber
DE103618X 1922-05-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT102656B true AT102656B (de) 1926-03-10

Family

ID=25750430

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT102656D AT102656B (de) 1922-03-08 1923-03-07 Selbsttätiger Karbidzufuhrapparat für Azetylenentwickler.

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT102656B (de)
CH (1) CH103618A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
CH103618A (de) 1924-02-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1404816B2 (de) Ausgabehahn für Kaffeemaschinen
AT102656B (de) Selbsttätiger Karbidzufuhrapparat für Azetylenentwickler.
DE2749107A1 (de) Steuermechanismus eines zeitgesteuerten messventils
DE469117C (de) Schaumdaempfer
DE449211C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen OEffnen und Schliessen eines Behaelters
DE1585854A1 (de) Dampfbuegeleisen mit einer durch die den Eingang zum Wasserbehaelter verschliessenden Klappe verlaufenden Dampfregelnadel
DE361645C (de) Mit Gegendruckkammer und Druckentlastungsventil versehenes Durchgangsventil
DE2820777A1 (de) Toilettenspuelkasten
DE3346110C1 (de) Kaffee- oder Teemaschine
DE714150C (de) Dampfwasserableiter mit einem von einem Schwimmer gesteuerten waagerecht gefuehrten Absperrschieber
DE2231237A1 (de) Spuelkasten fuer wasserklosetts
DE625898C (de) Abortspuelvorrichtung mit Windkessel
DE2611119A1 (de) Durch einen schwimmer indirekt betaetigtes einlassventil
DE427467C (de) Dampfwasserableiter mit Bewegung des Ablassorgans durch Kippgefaesse
AT239092B (de) Gasabscheider für strömende Flüssigkeiten
DE530340C (de) Ablasshahn fuer Brennstoffbehaelter von Kraftfahrzeugen
DE720130C (de) Selbsttraenkebecken
DE370290C (de) Abtrittspuelvorrichtung mit im Ruhezustande wasserfreiem Spuelbehaelter
DE1201641B (de) Schwimmergesteuertes Abschlussorgan
DE391456C (de) Zufuehrungsvorrichtung fuer fluessige Brennstoffe zum Brenner
DE1573008A1 (de) Schwimmschalter
AT226908B (de) Kaffeemaschine
DE388943C (de) Karbidapparat mit vom Gasdruck gesteuertem Karbidzufuhrschieber
AT84564B (de) Selbstschließendes Abortspülventil.
DE718639C (de) Dampfkochvorrichtung, insbesondere fuer Nahrungsmittel