DE370290C - Abtrittspuelvorrichtung mit im Ruhezustande wasserfreiem Spuelbehaelter - Google Patents

Abtrittspuelvorrichtung mit im Ruhezustande wasserfreiem Spuelbehaelter

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DE370290C
DE370290C DEJ20926D DEJ0020926D DE370290C DE 370290 C DE370290 C DE 370290C DE J20926 D DEJ20926 D DE J20926D DE J0020926 D DEJ0020926 D DE J0020926D DE 370290 C DE370290 C DE 370290C
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Germany
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rinsing
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water
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D1/00Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
    • E03D1/02High-level flushing systems
    • E03D1/18Cisterns empty when not in action, e.g. with pressure tanks, with swivel-mounted cisterns

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

  • Abtrittspülvorrichtung mit im Ruhezustande wasserfreiem Spülbehälter. Die vorliegende Spülvorrichtung mit im Ruhezustande wasserfreiem und somit gegen Einfrieren geschütztem Spülbehälter zeichnet sich gegenüber den bekannten Spülvorrichtungen dieser Art dadurch aus: i. daß die zur selbsttätigen Spülung erforderliche Vorrichtung nur ein einziges bewegliches Mittel benötigt, 2. daß dieses Mittel im Fall des Versagens der selbsttätigen Spülung auch von Hand derart bewegt werden kann, daß die Spülung sofort eintritt, und 3. daß die Spülwassermenge jederzeit verändert und so den örtlichen Erfordernissen angepaßt werden kann.
  • Diese Vorteile sind dadurch erreicht worden, daß der Spülbehälter mit einer Sonderkammer versehen ist, deren Füllzeit geregelt werden kann, und daß durch Umlegen eines zweiarmigen Hebels gleichzeitig die zur Entleerung vorgenannter Sonderkammer dienende Öffnung vom Spülbehälter aus sowie die nach der Spülleitung führende Öffnung von der Spülleitung aus geschlossen werden. Das Umlegen -des zweiarmigen Hebels wird von Hand bewirkt, wobei in an sich bekannter Weise die Speiseleitung geöffnet wird. Bei Versagen der selbsttätigen Spülung kann der zweiarmige Hebel von Hand zurückgedreht werden, wobei sowohl die zur Entleerung der Sonderkammer dienende Öffnung als auch die nach der Spülleitung führende öffnun.g freigelegt werden und damit eine vollkommen regelrechte Spülung eintritt.
  • Die Abb. i, 2 und 3 der Zeichnung zeigen drei Ausführungsbeispiele der wesentlichen Teile der Spülvorrichtung im Querschnitt.
  • Abb. d. veranschaulicht eine zweckmäßige Form der gesamten Spülvorrichtung in äußerer Ansicht.
  • Das in Abb. i im Schnitt dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt die wesentlichen Teile der Spülvorrichtung in der Ruhestellung.
  • Ein Hauptteil der Spülvorrichtung besteht in einem zweiarmigen Hebel d, der auf einer in der Wandung des Spülbehälters pdrehbar gelagerten Achse c befestigt ist und an jedem Arm eine drehbar aufgehängte Ventilklappe e und f trägt. Durch Drehung de,; Hebels d kann mittels der Klappe e die Auslauföffnung n. aus dem Spülbehätter p nach der Spülleitung g von letzterer aus und gleichzeitig mittels der Klappe f die aus dem Spülbehälter p nach einer Seitenkammer i des letzteren führende Öffnung k vom Spülbehälter aus geschlossen «erden. Die Kammer i. steht mit dem Wasserbehälter p noch durch eine zweite Öffnung L in Verbindung, deren freier Querschnitt mittels einer Stellschraube in vergrößert oder verkleinert werden kann.
  • An dem Hebel d ist drehbar eine dritte Klappe b aufgehängt, mittels der in der Ruhestellung der Spülvorrichtung die Ausmündung der Speiseleitung abgeschlossen gehalten wird. Bei dieser Stellung des Hebels d liegt sein Schwerpunkt rechts von :der Achse c, so daß der Hebel also von selbst diese Stellung innehält und somit die Öffnungen n und k offen bleiben. Die Achse c, auf der der Hebel d befestigt ist, ist unter geeigneter Abdichtung durch die Wandung des Spülbehälters hindurch nach außen verlängert und trägt hier einen Handhebel h..
  • Soll die Spülvorrichtung in Tätigkeit treten, so wird der Hebel d mittels rles Handhebels h um die Achse c gedreht, bis die Klappe e die Öffnung n und gleichzeitig die Klappe f die Öffnung k verschließt. Hierbei gibt die Klappe b die Mündung der Speiseleitung a frei. In dieser Stellung des Hebels d liegt ein Schwerpunkt links von der Achse c. so daß durch das hierdurch hervorgerufene Linksdrehmoment die Öffnungen k und ir. geschlossen gehalten werden. Das einströmende Wasser steigt in dem Behälter p höher und höher und sobald der Wasserspiegel die Offnun- d erreicht, beginnt ein Teil des Wassers durch diese .mehr oder weniger stark gedrosselte Öffnung in die Kammer i einzufließen. Mit vollständiger Füllung der Kammer i tritt Entlastung der Klappe fein. Inzwischen ist das Wasser im Spülbehälter p höher und höher gestiegen. Nach Entlastung der Klappe f tritt der Zeitpunkt ein, wo die auf .der Klappe e ruhende Wassersäule auf diese .einen solchen Druck ausübt, daß das Linksdrehmoment des Hebels d überwunden und letzterer unter gleich-zeitiger Öffnung des Abflusses n in Rechtsdrehung versetzt wird. Die Massenverteilung der von der Achse c getragenen Teile ist nun so gewählt, .daß -der Schwerpunkt .dieser gesamten Masse gleich nach Beginn der Rechtsdrehung wieder auf .die rechte Seite von der Achse c zu liegen kommt, wodurch die in der angegebenen Weise eingeleitete Rechtsdrehung sofort gefördert und so selbsttätig eine volle Freilegung der Öffnungen n und h und damit eine kräftige Spülung .erreicht wird. Bei dieser Rückdrehung des Hebels d legt sich schließlich die Klappe b auf die Mündung der Speiseleitung a, und durch Idas Rechtsdrehmoment des Hebelgewichtes wird die Speiseleitung dauernd geschlossen gehalten. Die Spülvorrichtung befindet sich nun wieder in Ruhe.
  • Durch. Einstellung der Schraube in kann,die Füllzeit der Kammer i geregelt werden, und da von @dieser Füllzeit auch die gesamte Wassermenge abhängig ist, die in den Behälter p bis zum Eintritt der Rückdrehung des Hebels d einfließt, so ist hierdurch auch innerhalb bestimmter Grenzen der Wasserverbrauch selbst beliebig einste1l.1iar.
  • Tritt infolge irgendwelcher Zufälligkeiten die Rückdrehung des Hebels d nicht vom selbst ein, so kann rdie Spülung .durch Herumlegen des Hebels h nach rechts von Hand herbeigeführt werden. Eine mittels a'bschraubbarer Platte o verschlossene Öffnung in der Wand des Behälters p macht die innere Einrichtung zugänglich.
  • Bei -dem durch Ab#b.2 veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist in der Sßeiseleitung ca ein sich selbsttätig schließendes Ventil y angeordnet, was den Vorteil .bietet, daß der Zufluß des Druckwassers in den Spülbehälter p erst geöffnet wird, wenn die Entleerungsöffnung der Kammer i und die vom Spülbehälter p nach ,der Spülleitung führende Öffnung durch die Klappen: e und' f nahezu geschlossen sind. Die Füllung -der Kammer i erfolgt hier durch ein aufrechtes Rohr l hindurch. Die F'iiillzeit der Kammer regelt sich nach der Länze des Rohres und .der hierdurch bedingten Höhenlage seiner .oberen Mündung.
  • Abbl 3 zeigt eine Ausführungsform, bei :der der Einlaß des .Druckwassers durch einen Durchlaßhahn s erfolgt, dessen Kegel Gleichzeitig die Drehachse c des Hebels d bildet. Auch in diesem Fall wird der Zufluß des Druckwassers erst ganz kurz vor der Schließung der Entleerungsöffnungen des Spülbehälters p und der Kammer i geöffnet.
  • Wie A-bS. 3 erkennen läßt, können die drehbar am Hebel d aufgehängten Ventilklappen auch durch eine diesen letzteren entsprechende Ausgestaltung der Hebelenden selbst ersetzt werden.
  • Der Spülbehälter p mi`t der Spülleitung g wird zweckmäßig aus mehreren rohrartigen Teilen zusammengesetzt und so angeordnet, .daß der Hebel h bequem zugänglich und zu handhaben ist. Die Höhe des Sp-ülbebälters p richtet sich nach -der größten Wassermenge, die für eine Spülung überhaupt in Betracht kommt. Der Spülbehälter kann oben offen oder, wie Abb, 4. zeigt, geschlossen sein. In letzterem Fall sammelt sich in- bekannter Weise während der Füllurng des Behälters p die Luft im oberen Ende des Behälters, wird dort verdichtet und bildet so bei dem nachfolgenden Ausströmen des Spülwassers gleichsam einen Druckluftsammler, der ein gleichmäßiges kräftiges Ausströmen des Wassers gewährleistet.

Claims (3)

  1. PATENT-ANspRÜcHE: r. Abtrittspülvorrichfiung mit im Ruhezustande wasserfreiem Spülbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß der Spülbehälter (4) mit einer Sonderkammer (i) versehen ist, deren Entleerungsöffnung gleichzeitig mit der vom Spülbehälter nach der Spülleitung (g) führenden Öffnung geschlossen wird, und die sich durch eine oberhalb der Entleerungsöffnung liegende Öffnung (l) während der Füllung des Spülbehälters mitfüllt und hierdurch ihren Verschluß (f) entlastet.
  2. 2. Abtrittspülvorrichtling nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, @daß die Schließung der Entleerungsöffnung der Sonderkammer (i) vom Spülbehälter .aus und die Schließung ,der vom Spülbehälter (p) nach .der S@ülleituxi@g (g) führenden Öffnung von der Spülleitung aus mittels eines zweiarmigen, von Hand umlegbaren Hebels (d) erfolgt, dessen Arme mit Verschlußmitteln versehen sind und dessen Sclüverpunkt :beim Umlegen von der einen Seite der Drehachse (c) nach .der gegenüberliegenden ü!Jersprinlgt.
  3. 3. Abtrittspülvorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllzeit der Sonderkammer (i) durch Veränderung des lichten Querschnittes oder der Höhenlage der Füllöffnung regel-#bar ist.
DEJ20926D Abtrittspuelvorrichtung mit im Ruhezustande wasserfreiem Spuelbehaelter Expired DE370290C (de)

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