DE914347C - Geraet, insbesondere Selbstverkaeufer, zur Abgabe dosierter Fluessigkeitsmengen - Google Patents

Geraet, insbesondere Selbstverkaeufer, zur Abgabe dosierter Fluessigkeitsmengen

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DE914347C
DE914347C DEM13577A DEM0013577A DE914347C DE 914347 C DE914347 C DE 914347C DE M13577 A DEM13577 A DE M13577A DE M0013577 A DEM0013577 A DE M0013577A DE 914347 C DE914347 C DE 914347C
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DE
Germany
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throttle valve
pipe
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liquid
cross
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DEM13577A
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Inventor
Anatol Majev
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F13/00Apparatus for measuring by volume and delivering fluids or fluent solid materials, not provided for in the preceding groups
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F13/00Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs
    • G07F13/02Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs by volume

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

  • Gerät, insbesondere Selbstverkäufer, zur Abgabe dosierter Flüssigkeitsmengen Die Erfindung befaßt sich mit der Schaffung eines Gerätes, insbesondere eines Selbstverkäufers, mit welchem vorbestimmte dosierte Mengen von unter Druck zulaufenden Flüssigkeiten abgegeben werden können. Es ist hierbei in der Hauptsache an die Abgabe von Getränken und auch an die Abgabe gewisser Mengen heißen Wassers in öffentlichen Wasch- und Duschräumen gedacht. Die Erfindung ist aber keineswegs auf die genannten Anwendungsgebiete beschränkt.
  • Der gemäß der Erfindung geschaffene Apparat unterscheidet sich von Geräten gleicher Zweckbestimmung durch ein im wesentlichen lotrecht stehendes, oben und unten verschlossenes Rohrstück, dessen unteres Ende den Flüssigkeitszulauf und dessen oberes den Ablauf aufweist, wobei in dem Rohr eine Drosselklappe vorgesehen ist, die, mit Schwenkzapfen in Längsnuten der Rohrinnenwand geführt, zwischen einer oberen und einer unteren jeweils kurz oberhalb des Ab- und Zulaufs liegenden Endstellung verschiebbar und nur in den Endstellungen verschwenkbar ist, und die während der Verschiebung nur eine senkrecht zur oder eine längs der Rohrachse verlaufende Ebene einnehmen kann, und wobei ferner ein kurz unterhalb des Ablaufs in den lichten Rohrquerschnitt ragender, gegebenenfalls durch Münzeinwurf kurzzeitig zurückziehbarer Riegel vorgesehen ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Hierin zeigen Fig. I bis 4 jeweils einen Querschnitt durch das Gerät in verschiedenen Arbeitsstellungen, Fig. 5 einen ebensolchen Querschnitt durch ein abgewandeltes Gerät und Fig. 6 einen Querschnitt längs der SchnittlinieVI-VI in Fig. 5.
  • Aus einem nur durch ein Wandungsstück II angedeuteten Behälter kann mittels eines Hahnes I2 Flüssigkeit abgelassen werden, die dann durch einen Schlauch I3 auf Grund des Gefälles einem unteren Zulaufstutzen 141 eines Rohrstückes 14 zuläuft. Dieses lotrecht stehende Rohrstück ist an seinem oberen und unteren Ende durch je einen Gewindestopfen 15 und I6 verschlossen. Nahe dem oberen Teil des Rohres ist ein Ablaufstutzen 142 zu erkennen, an den ein weiterer Schlauch 17 angeschlossen ist, der zur Verbrauchsstelle führt.
  • Der Durchlauf der bei offenem Hahn 12 stetig zulaufenden Flüssigkeit durch das Rohrstück 14 wird nun in der Regel gesperrt durch eine Drosselklappe 19, die in Fig. I in der Sperrstellung gezeichnet ist. Diese Drosselklappe 19 ist mit im Querschnitt quadratischen Schwenkzapfen 191 ausgerüstet. Die Schwenkzapfen greifen in Nuten I43 auf der Innenseite des Rohres 14 ein, wobei die Breite der Nuten so gewählt ist, daß die lichte Weite etwa der Seitenlänge der quadratischen Zapfenquerschnitte 191 entspricht, und daß somit die Drosselklappe in den Nuten 143 auf und ab beweglich ist, ohne daß sich die Zapfen 191 iII diesen Nuten I43 drehen können. Die Enden der Nuten 143 weisen Erweiterungen 144 von kreisförmigem Querschnitt auf. Der Durchmesser dieser Erweiterungen ist so bemessen, daß sich die Zapfen 191 in ihnen verschwenken können.
  • In Fig. 1 ragt ein Riegelstift 201 von außen durch das Rohr in die lichte Rohrweite hinein und hält dadurch die von der unter Druck zulaufenden Flüssigkeit 21 nach oben gedrängte Drosselklappe 9 in der gezeichneten Lage fest.
  • Wird nun dieser Stift 201 z. B. mit Hilfe eines durch Niünzeinwurf in Tätigkeit gesetzten Geräts 20 kurzzeitig zurückgezogen, so drängt die Flüssigkeit, die bis dahin wegen der Schließlage der Drosselklappe 19 nicht zum oberen Teil des Rohres T4 mit dem Ablaufstutzen I42 gelangen konnte, die Klappe weiter nach oben, bis die Zapfen in die obere Erweiterung 144 eintreten. Da diese Erweiterung oberhalb des Ablaufstutzens I42 liegt, strömt nun die Flüssigkeit nach Maßgabe des vorhandenen Überdruckes durch den Schlauch 17 zur Verbrauchsstelle ab, und zwar so lange, bis die Drosselklappe 19 auf eine nachstehend noch zu beschreibende Weise wieder in die Stellung nach Fig. I gelangt.
  • Sobald die Drosselklappe 19 mit ihren Schwenkzapfen in die obere Erweiterung 144 der Führungsnuten I43 eingetreten ist, schwenkt sie unter dem Einfluß der zum Auslaß I42 drängenden Flüssigkeit in Richtung des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeiles in die aus Fig. 2 ersichtliche Stellung. Ihre Ebene liegt also nun in der Längsachse des Rohres.
  • Darauf wird dann wegen ihres eigenen Gewichts die Drosselklappe unter Beibehaltung der Richtung ihrer Ebene nach unten absinken, wobei die quadratischen Schwenkzapfen wiederum in den entsprechend breiten Führungsnuten so geführt sind, daß die Drosselklappe 19 während dieses Abwärtssinkens nicht verschwenkt werden kann. Die Dauer dieses Sinkens hängt von der Reibung der Zapfen in der Führung und von der Reibung der Drosselklappe selbst an der aufsteigenden Flüssigkeit ab.
  • Durch entsprechende Oberflächengestaltung kann das Maß dieser Reibung noch variiert werden.
  • Nach einiger Zeit ist dann die Drosselklappe aus der oberen Endstellung nach Fig. 2 in die untere Endstellung nach Fig. 3 abgesunken. Der Zulauf der Flüssigkeit bleibt auch bei dieser Stellung noch erhalten. Nunmehr klappt aber unter dem Einfluß der durch den- Zulauflstutzen I4I zuströmenden und gegen die untere Hälfte der Drosselklappe gerichteten Flüssigkeit die Klappe 19 in Richtung des in Fig. 3 gezeichneten Pfeiles in die Stellung nach Fig. 4 Jetzt ist der gesamte Quer schnitt des Rohres durch die Drosselklappe abgesperrt, wodurch dann die Drosselklappe I4 von der nach oben drängenden, nachlaufenden Flüssigkeit in der Querlage angehoben wird. Der oberhalb der Drosselklappe befindliche Teil der Flüssigkeit läuft dann noch zum Teil durch den Ablaufstutzen 142 ab. Diese Aufwärtsbewegung findet ihr Ende, wenn die Drosselklappe 19 wieder an den inzwischen in seine Ausgangsstellung zurückgerückten Riegelstift 201 anzuliegen kommt. Da bei dieser Stellung ein Verschwenken der Drosselklappe nicht möglich ist. ist auch der Durchlauf der Flüssigkeit durch das Rohr 14 hiermit abgesperrt. Er bleibt gesperrt, bis der Stift 201 von Hand oder durch eine Münzbetätigung erneut kurzzeitig zurückgezogen wird.
  • Zur weiteren Variierung der Abgabedauer und damit bei gleichbleibendem Druck auch der Ab gabemenge ist gemäß Fig. 5 vorgesehen, an Stelle des Rohres 14 eine Mehrzahl von Rohrstücken 145, 146 und I47 zu verwenden, von denen jewei.ls das unterste und oberste den Zulauf 141 bzw. den Ablauf 142 und die Erweiterungen 144 der Nuten 143 enthält. Die nach Belieben hinsichtlich Zahl und Länge auswählbaren Zwischenstücke 146 enthalten nur durchgehende Nuten 143. Je nach Wahl der Länge des Gesamtrohres wird sich dann auch die Durchlaufzeit und Durchlaufmenge einstellen, die bei einmaliger Betätigung des Riegelstiftes 201 abgegeben werden soll.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Gerät, insbesondere Selbstverkäufer, zur Abgabe dosierter Mengen von unter Druck zulaufenden Flüssigkeiten, gekennzeichnet durch ein im wesentlichen lotrecht stehendes, oben und unten verschlossenes Rohrstück, dessen unteres Ende den Flüssigkeitszulauf und dessen oberes den Ablauf aufweist, wobei in dem Rohr eine Drosselklappe vorgesehen ist, die, mit Schwenkzapfen in Längsnuten der Rohrinnenwand geführt, zwischen einer oberen und einer unteren, jeweils kurz oberhalb des Ab-und Zulaufs liegenden Endstellung verschiebbar und nur in den Endstellungen verschwenkbar ist, und die während der Verschiebung nur eine senkrecht zur oder eine längs der Rohrachse verlaufende Ebene einnehmen kann, und wobei ferner ein kurz unterhalb des Ablaufs in den lichten Rohrquerschnitt ragender, gegebenenfalls durch Münzeinwurf kurzzeitig zurückziehbarer Riegel vorgesehen ist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselklappe mit quadratisch vierkantigen Schwenkzapfen versehen ist, und daß die Führungsnuten eine der Seitenlänge des Schwenkzapfenquerschnitts entsprechende lichte Weite und an ihren-Enden Erweiterungen kreisförmigen Querschnitts mit einem der Diagonale des Schwenkzapfenquerschnitts entsprechenden Durchmesser haben.
  3. 3. Gerät nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselklappe auf ihrer Oberfläche mit Verformungen versehen ist, die dem Absinken in der Flüssigkeit Widerstand entgegensetzen.
  4. 4. Gerät nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zulauf- und der Ablaufstutzen jeweils so angeordnet sind, daß sie bei lotrechter Stellung der Drosselklappe in deren Endlagen senkrecht gegen die untere Hälfte der Drosselklappe gerichtet sind.
  5. 5. Gerät nach einem der Ansprüche I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr aus Teilstücken zusammengesetzt ist, wobei die Länge der zwischen den Endstücken eingesetzten Zwischenstücke auf die gewünschte Dosierung abgestimmt ist.
DEM13577A 1952-04-03 1952-04-03 Geraet, insbesondere Selbstverkaeufer, zur Abgabe dosierter Fluessigkeitsmengen Expired DE914347C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001069550A1 (fr) * 2000-03-16 2001-09-20 Mamoude Njikam Distributeur automatique d'eau

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