AT102031B - Betonwand mit Holzbewehrung für Behälter, Wasserfahrzeuge od. dgl. - Google Patents

Betonwand mit Holzbewehrung für Behälter, Wasserfahrzeuge od. dgl.

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AT102031B
AT102031B AT102031DA AT102031B AT 102031 B AT102031 B AT 102031B AT 102031D A AT102031D A AT 102031DA AT 102031 B AT102031 B AT 102031B
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concrete
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Inventor
Hans Dr Kuppelwieser
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Hans Dr Kuppelwieser
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  Betonwand mit   Eolzbewehrung f & r   Behälter, Wasserfahrzeuge od. dgl. 



    Wände, bei denen ein an sich tragfähiges Holzfachwerk in Beton eingebettet ist, sind bekannt. 



  Die Erfindung liegt darin, dass die allseitig von Beton umgebene Holzbewehrung durch ein tragfähiges Gerippe von Ständern, welche beiderseits mit einem Lattenrost versehen sind, gebildet ist. Durch die Verwendung eines doppelten Lattenrostes als Armierung wird eine innige Durchdringung von Holz und Beton erzielt, welche eine volle Ausnutzung der statischen Eigenschaften beider Baustoffe (Holz und Beton) ermöglichen. Die Herstellung der Holzarmierung in drei Schichten ermöglicht die Verwendung von Holzleisten kleinen Querschnittes, wodurch die schädliche Wirkung des Arbeitens"des Holzes vermindert wird. Schliesslich gestattet die Verwendung der an sich als Putzträger bekannten Lattenroste überdies die Betonaufbringung durch das bekannte Betonspritzverfahren, in vorteilhafter Weise.

   Durch die gegeneinander versetzte Anbringung der Stäbe der Lattenroste werden alle lichten Maschenweiten des Gitters in der Richtung des auftreffenden Betonstrahles verdeckt, so dass auch bei grösser gewählten Gitteröffnungen der aufgebrachte Beton immer auf eine Heizfläche trifft. In die Zwischenräume zwischen den Stäben der Lattenroste können überdies, falls erforderlich, Eisenarmierungen in einfachster Weise eingelegt und miteinbetoniert werden. 



  Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Ansicht des an sich tragfähigen Holzgerippes. Fig. 2 einen Querschnitt durch die fertige Betonwand und Fig. 3 zwei abgeänderte Ausführungsformen des Holzgerippes. 



  Im dargestellten Ausführungsbeispiel besteht das Holzgerippe aus aufrechtstehenden, in Abständen voneinander angeordneten Holzständern a, welche zu beiden Seiten mit gegenseitig versetzt angeordneten Latten b und c benagelt sind. Die Latten b und c sind zu den Ständern a entweder senkrecht (Fig. 1) oder schliessen einen beliebigen andern Winkel mit diesen sowie untereinander ein (Fig. 3). Der Qaerschnitt der Latten (Fig. 2) ist entweder schwalbenschwanzförmig oder von anderer geeigneter Gestalt, welche das Haften des aufgebrachten Betons erleichtert. Dieses so hergestellte und ein selbständiges Bauwerk bildende Holzgerippe wirkt durch den in drei Schichten gekreuzten Faserverlauf des Holzes und die Nagelung wie ein Sperrholz.

   Sollten zur Erhöhung der Festigkeit noch Eisenarmierungen erforderlich sein, so können diese entweder in die Zwischenräume zwischen den Ständern a (e in Fig. 1) oder als horizontale Stäbe in Fig. 1 und 2) auf die einspringenden Flächen der Latten b und c aufgebracht werden. Das Holzgerippe dient als Stütze für die doppelseitige Betonschicht m., als wirksamer Putzträger für den Beton, zur leichten Befestigung aller etwa erforderlichen Eiseneinlagen und insbesondere als Armierung. Durch die geeignete Bemessung der Abstände zwischen den Latten können alle lichten Maschenweiten verdeckt werden, so dass im Falle Anwendung des Betonspritzverfahrens der aufgespritzte Beton nirgends durchblasen kann, wobei jedoch dennoch die erforderliche innige Durchdringung von Beton und Holz durch die eigenartige Formgebung der Holzarmierung gewährleistet ist. 



  Wände gemäss der Erfindung eignen sich insbesondere zur Herstellung dünnwandiger zylindrischer Türme, wie z. B. Silos, Wasser-odert) ltanks u. dgl. Die Aufstellung des Holzgerippes erfolgt in der Weise, dass auf ein Betonfundament die Ständer a im Kreise aufgestellt werden. Zur Aufstellung werden die   
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 ist, angenagelt, ferner an zwei weiteren Stellen provisorisch an   ringförmigen "Leeren", welche   in Abständen an einem ebenso provisorischen zentralen Führungsmast angeklampft sind, angeheftet. hierauf wird das Gesimse über die Ständerköpfe gestülpt und die Ständer daran festgenagelt.

   Nach Aufstellung der Türe und der senkrechten Ständer (welche durch Schwelle, Gesims und die beiden Leeren in ihrer 

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 definitiven Lage fixiert sind) wird das Holzgerippe mit den Latten   bund e bel1agelt,   die infolge ihrer geringen-Stärke sich ohne-zu brechen in die notwendige Rundung biegen lassen. In diesem Stadium ist das Holzgerippe, nachdem die Leeren"und der   Führungsmast   entfernt wurden, zum Aufbringen des Betons fertig.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Betonwand mit Holzbewehrung für Behälter, Wasserfahrzeuge od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die allseitig von Beton umgebene Holzbewehrung durch ein tragfähiges Gerippe von Ständern (a), welche beiderseits mit einem Lattenrost (b, e) versehen sind, gebildet ist. EMI2.1
AT102031D 1924-09-02 1924-09-02 Betonwand mit Holzbewehrung für Behälter, Wasserfahrzeuge od. dgl. AT102031B (de)

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