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die auf den Antriebsmotor wirkt.
Eine zweckmässige Ausfuhrungsform dieser Einrichtung ist in den Fi6. 1, 4
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nähert oder sich von ihr entfernt. Wenn die Hcibrolle 54 sich der Vertiefung 53 gegenüber befindet, wie in Fig. 9, so läuft der Motor mit voller Ganggeschwindigkeit ungehemmt. Je
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Reibung herantritt.
In Fig. 2 und 3 ist die Anordnung der Stromschlusstifte 11 im Einzelnen ersichtlich.
Es ist besonders zweckmässig, jeden Stromschlussfinger aus drei Platten zusammen- zusetzen, deren mittlere, wie aus Fig. 2 ersichtlich, über den gemeinsamen Drehzapfen 67 hinaus nach rückwärts verlängert ist, um die Drähte 68 bequemer befestigen zu können.
Diese Drähte sind an besondere PolstUcko 69 angelenkt, die sich an einem isolierenden Block in einem Gehäuse 70 befinden, das oberhalb der Lade angeordnet ist ; die Stromschlusstifte treten durch einen Schlitz 71 des Gehäuses heraus und treten mit dem Noten-
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Isolierblock 75 angebracht, welcher Polstücke 76 trägt, and welche die nach den Magneten 8 führenden Drähte angelegt werden. Leicht herausnehmbare Verbindungen, wie z. B. Metallstreifen 77, können angewandt werden, um die abnehmbaren Polstücke mit den festliegenden zu verbinden ; auf diese Weise ist das Einsetzen und das Abnehmen der Gruppen von Stromschlusstiften sehr vereinfacht und erleichtert. Die Schaltungsweise für die elektrische Verbindung der verschiedenen Elemente des Instrumentes geht aus Fig. 7 deutlich hervor.
Aus dieser Figur, wie auch aus Fig. 3 und 3 a. ist ferner die selbstthiitige Abstellvorrichtung ersichtlich.
Der Motor-Hauptstromkreis kann nicht nur bei der Umschaltung 27, sondern auch bei der selbstthätigen Umschaltung unterbrochen werden, welche letztere ein paar festliegende federnder Polklemmen 78 besitzt, zwischen welche die bewegliche Zunge 79 für den Stromschluss passt. Diese Zunge 79 ist bei 80 drehbar und tragt den Anker S7, welcher von dem Elektromagneten 82 zur Öffnung der Umschaltung angezogen wird. Eine Querstange 83
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durch wird diese Zunge in die durch punktierte Linien (Fig. 3 a) gezeigte Stellung geschoben.
In Fig. 7 ist ein besonderer Stromschlusstift 11 a angegeben, welcher mit einer besodneren Lochung des Notenbandes dahin zusammenwirkt, dass am Schluss des Musik- stUekes Stromschluss durch den Magneten 82 hervorgerufen, dadurch die Umschaltung 7', 7 geöffnet und der Antriebsmotor abgestellt wird.
Die Lade wird hierauf vorgezogen. Dadurch wird die Stange 83 gegen die Rolle N bewegt und schliesst wieder den Motorstromkreis. Zugleich werden die Triebe zu und 36 in Eingriff gesetzt, wie schon beschrieben, und dadurch wickelt der Motor das Notenband wiederauf.
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während der andere durch die Stromschlusstifte 11 und die entsprechenden Magnete 8 geleitet wird. Oie Stange 121 bildet eine gemeinsame Rückleitung für die Magnete.
An jeder Spule ist eine Klemme 113 durch die Feder 117 mit dem Pole der entsprechenden Matgnetspule 8 verbunden, der mit dem entsprechenden Stromschlusstifte 11 in Verbindung steht. Die andere Klemme 114 ist durch Feder 116 mit einem gemeinsamen
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bildung würde auch dann verhütet sein, wenn jede Stromschlussfeder 117 mit der entgegengesetzten Seite des Magneten 8 verbunden würde, aber die vorbeschriebene Anordnung erscheint zweckmässiger.
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unterbrechung an dem entsprechenden Stromschtusstift 11 auf der Walze 10 bilden, wenn nicht diese Drthto auf ihrer ganzen Länge gegeneinander isoliert wären.
Durch die beschriebene Vorrichtung wird die für das Notenband so verderbliche Funkenbildung absolut verhütet. Ob dieser Erfolg einer Wirkungsweise zuzuschreiben ist, die derjenigen eines Condensators analog ist, kann nicht als nachweisbar angesehen werden ; die Praxis lehrt jedoch, dass mit Condensatoren die beabsichtigte Wirkung nur dann erreicht werden kann, wenn diese von grosser Capacitat und sehr sorgfältig für jeden einzelnen Fall den gegebenen Verhältnissen hinsichtlich Grösse, Voltzahl u. s. w. angepasst sind.
Bei He- nutzung der beschriebenen Spulen ist jedoch ein weiter Spielraum hinsichtlich der Grösse dfs Apparates, der Länge der Drähte, der Zahl der Windungen u. s. w. gegeben, ohne dass die Gefahr der Funkenbildung wahrnehmbar vergrössert wird, und dabei ist die statische CapacitätderSpulenverhältnismässigklein.
. Is ein Ausführungsbeispiel für die Abmessungen, welche sich als besonders erfolgreich bewährt haben, sei folgendes angegeben :
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Widerstandzugeben.
Die in der Zeichnung dargestellte elektrische Schaltung ist im übrigen auch aus dem Grunde sehr voftheilhaft dass, wenn zwischen den Drähten 110 und 111 zufällig Kurz- schluss entstehen sollte, kein zerstörender Strom durch die Stromschlusstifte gehen würde. sondern bei Vorkommen eines solchen Kurzschlusses der betreffen, de Magnet 8 einen fortlaufenden Zufluss von Strom erhalten würde, wodurch die betreffende Taste dauernd nieder- gedrückt, und die vorhandene Störung dadurch bemerkbar gemacht sein würde. Durch Herausnahme der zugehörigen kurzgeschlossenen Spule und Einsetzung einer neuen, ist die Störung sofort zu beseitigen.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Ein selbstspielendes, durch Elektromagnete bethätigtes Musikinstrument, dadurch gekennzeichnet, dass die, zweiarmige Heble bildenden Anker 7 der Elektromagnete (Fig. 2) so gebogen sind, dass sie während der Bethätigung des Elektromagneten fortscheitend ihren Stützpunkt ändern, und dass die Länge der zwei Hebelarme sich in dem Masse verändert, als die Anziehung zunimmt.