AT96744B - Vorrichtung zum Senden elektrischer Impulse über Leitungen hoher Kapazität. - Google Patents

Vorrichtung zum Senden elektrischer Impulse über Leitungen hoher Kapazität.

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AT96744B
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Giuseppe Musso
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Giuseppe Musso
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  Vorrichtung zum Senden elektrischer Impulse über Leitungen hoher Kapazität. 
 EMI1.1 
 



   Die Betätigung der Vorrichtung nach Fig. 1 und   2 geschieht folgendermassen :   Will man einen Stromimpuls über die Leitung 1 senden,   so wird Hebel 78 nach links   oder rechts gedreht. Sei derselbe nach links gedreht, wie in Fig. 2 angenommen, so schliesst das Ende 16 der   Traverse 74 zunächst die   
 EMI1.2 
 vom Lokalstromkreis getrennt. In dem Zeitraum zwischen der Schliessung des   Unterbrechers 10   und der Trennung des Endes 16 der Traverse 14 von ihm ist der Lokalstromkreis mit der Hauptleitung 1 noch verbunden ; daher wird der durch die   Schliessung   des Lokalstromkreises hervorgerufene Selbstinduktionsstrom in die Hauptleitung fliessen und da seine Richtung derjenigen des vorangehenden Stromimpulses entgegengesetzt ist, jede Restladung der Hauptleitung aufheben. 



   Wird jetzt Hebel 12 nach rechts gedreht, so wird zunächst die Hauptleitung mit dem Lokalstromkreis (durch Ende   15   der Traverse 14) verbunden und durch   Betätigung des Unterbrechers   6 hierauf der Lokalstromkreis unterbrochen'und infolgedessen in die   Hauptleitung ein Stromstoss ent-   sendet, welcher demjenigen bei Bewegung des Hebels   7. ? nach   links entgegengesetzt verläuft. Der Stromverlauf ist der folgende : Von Induktionsspule 3, Batterie 2 zu Leitung 9,   Unterbrecher   10, Leitung 11, Leitung 8 zur Erde und von Erde zu dem Ende der Hauptleitung   1,   von hier aus zu   Hebel 12,   Traverse 14, Kontaktende 15 derselben, Leitung 5 und Induktionsspule 3 zurück. 



   So ist es möglich, kontinuierlich in die Hauptleitung Stromstösse entgegengesetzter Polarität zu senden und ebenso   solche gleicher Polarität.   Im ersten Falle wird der Hebel 12 abwechselnd in seine äussersten Lagen nach beiden Richtungen hin geschaltet, während im zweiten Falle der Hebel aus seiner 
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Bei dem   Ausführungsbeispiel   nach Fig. 3 ist die Schaltung dieselbe wie in Fig. l und 2. Es ist ein polarisierter Schaltmagnet 19, 20 angeordnet mit einem Anker   17,   auf dem der Hebel 12 sitzt. Der Magnet 19, 20 und damit der Hebel 12 kann in irgendeiner Weise selbsttätig geschaltet werden, um die Stromstösse durch die Hauptleitung 1 in der mit Bezug auf Fig. 1 und 2 beschriebenen Weise zu senden. 



   Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel, das von demjenigen nach Fig. 1 nur insoferne abweicht, als eine Anzahl von Lokalstromkreisen vorgesehen ist, wodurch ermöglicht wird, dass nicht nur Stromstösse entgegengesetzter Polarität, sondern   auch Stromstösse verschiedener   Charakteristik und verschiedener Polarität über die Leitung gesendet werden können. Dies wird dadurch erreicht, dass die relativenwerte der Leistungen der Batterien   15. 3   und 29 und desgleichen die relativen Werte der In- duktanzen der Spulen 100 und 28 passend geregelt werden. 



   In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 ist eine Vorrichtung veranschaulicht, bei welcher die
Schaltung des Stromkreises durch ein bewegtes Band 61 erfolgt. Es sind drei Kontaktplatten 55,56, 57 vorgesehen, über welche ein perforiertes Band aus Papier oder anderem Isolationsstoff fortbewegt wird. 



  Die Platte 55 steht mit Leitung   58,   die Platte 57 mit Leitung 60 in Verbindung, während Leitungen 58 und 60 selbst durch Leitung 59 an Erde liegen. Platte 56 ist nicht mit einer Leitung verbunden, sondern dient nur als Kontaktplatte für die Schaltgabel   48,   41, 52. Diese Schaltgabel tragen, wie in der Zeichnung beispielsweise angenommen, Kontakte 50, 44, 43,42, 54, 53. Die Hauptleitung 40 ist mit
Gabel 41 verbunden, welche Gabel in ihrer Wirkungsweise die Traverse 14 nach Fig. 1 ersetzt. Die Leitung 47 steht mit Gabel 48 in Verbindung und die Leitung 57 mit Gabel 52.

   Bei Vergleich der Anordnung mit derjenigen nach Fig. 1 ist ersichtlich, dass der Kontakt 50 dem Unterbrecherkontakt 6 der Fig. 1, die Platte   55   und Leitung 58 der Leitung 7 der Fig. 1 entspricht, die Platte 57 und Leitung 60 der Leitung 11 der Fig. 1, schliesslich die Leitung 59 der Leitung 8 der Fig. 1. Der Lokalstromkreis enthält wieder eine Induktionsspule   44a,   einen Kondensator C und einen Ohmschen Widerstand R. 



   Band 61 wird durch einen Schaltmechanismus in der Pfeiltrichung bewegt. Unterbrecherkontakt 50 ist gerade von Kontaktplatte 55 abgehoben worden, hat also den Lokalstromkreis unterbrochen, wodurch ein Stromimpuls in die Hauptleitung entsendet wird. Der Stromverlauf ist dabei der folgende : Von Batterie 46, Leitung 45, Induktionsspule 44a, Leitung 47, Gabel 48, Kontakt 44, Platte 56, Kontakt 43, Gabel 41 zur Hauptleitung 40 und zurück durch Erde zu Leitung 59, Leitung 60, Kontaktplatte 57, Kontakt 53, Gabel 52 und Leitung 51.

   Wird nun das Band weiter geschaltet, so kommt Kontakt 50 mit Kontaktplatte 55 durch die nächste Perforation in Berührung, während die Kontakte 44, 43 mit Platte 56 unterbrochen, Kontakte 42 und 54 mit Platte 56 durch die nächste in der Zeichnung nicht dargestellte Perforation hergestellt werden und schliesslich Kontakt 53 mit Kontaktplatte 57 unterbrochen wird. Hiedurch wird in die Hauptleitung 40 ein Stromimpuls entgegengesetzter Polarität zu dem vorangehenden entsendet. Der Stromverlauf ist der folgende : Von Batterie 46 durch Leitung 51, Gabel 52, Kontakt 54, Platte 56, Kontakt 42, Gabel 41 zur Hauptleitung 40 und durch Erde zurück zur Leitung 59, Leitung   58,   Platte 55, Kontakt 50, Gabel 48, Leitung 47, Induktionsspule   44a   und Leitung 45 zur Batterie 46. 



   In Fig. 6 ist ein Teil eines Schaltbandes 61A gezeigt, in welcher Perforationen derart angeordnet sind, dass Stromimpulse entgegengesetzter Richtung von gleichen Längen und in gleichen Zeitabschnitten entsendet werden. 



   In Fig. 7 ist ein Teil eines Bandes 61B veranschaulicht, in welchem die Perforationen so angeordnet sind, dass hintereinander kurze und lange Stromimpulse gleicher Polarität entsendet werden. Die Wirkungsweise der Vorrichtung in Verbindung mit diesen verschiedenen perforierten Bändern ist aus der Beschreibung derjenigen nach Fig. 5 in Verbindung mit der Wirkungsweise der Einrichtung nach Fig. 1 und 2 leicht zu verstehen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Senden elektrischer Impulse über Leitungen hoher Kapazität nach Patent Nr. 94689, dadurch gekennzeichnet, dass in dem die Induktionsspule   (3)   enthaltenden Lokalstromkreis (Batterie 2) bzw. in den die Induktionsspulen (28, 100) enthaltenden Lokalstromkreisen (Batterien 29, 153) von Hand oder selbsttätig gesteuerte Schaltvorrichtungen (6, 10, 12) angeordnet sind, durch die nach Belieben Impulse gleicher oder wechselnder Polarität bzw. Charakteristik in die Linie gesendet werden können.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zum Senden elektrischer Impulse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltvorrichtung mittels eines perforierten Bandes gesteuert wird.
AT96744D 1914-07-30 1915-03-04 Vorrichtung zum Senden elektrischer Impulse über Leitungen hoher Kapazität. AT96744B (de)

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AT96744T 1915-03-04

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AT96744B true AT96744B (de) 1924-04-25

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